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Sollten Christen auch im Winter predigen?

„In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden.“ (Lukas 2:8, Gute Nachricht)

„Jehovas Zeugen … sind bei jedem Wetter in Ihrem Dienst“ (Der Wachtturm, 15. September 1970, Seite 558). Manche predigen im Winter allerdings weniger als im Sommer – „Bruder Risberg“ aus Norwegen beispielsweise verbrachte normalerweise „in einem Monat … vierhundert Stunden“ im Predigtdienst, doch „im Winter setzte er nicht soviel Zeit im Predigtdienst ein“, sondern nur „zwischen zweihundert und zweihundertfünfzig Stunden“ pro Monat (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1977, Seite 212). Aber sollten Christen imageüberhaupt im Winter ins Freie gehen und predigen? Was sagt die Bibel dazu?

Jesus bezeichnete seine Jünger als „Schafe“, und tatsächlich sind „Jehovas Zeugen … schafähnliche Menschen“ (Johannes 10:27; Der Wachtturm, 1. März 1994, Seite 15). In biblischer Zeit blieben Schafe zwar „einen großen Teil des Jahres im Freien“, doch man „holte sie … Mitte November … herein“, und „sie verbrachten den Winter in Schafställen“ (Henri Daniel-Rops, Er kam in sein Eigentum, Seite 226; zitiert nach „Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist“, Seite 168). Im Winter gingen Schafe nicht aufs Feld (ein Beweis dafür, dass Jesu Geburt nicht im Winter stattgefunden haben kann). Auch die gegenbildlichen Schafe sollten den Winter in den gegenbildlichen Schafställen (den Königreichssälen) zubringen und nicht in den Predigtdienst ‚aufs Feld‘ gehen.

Der Klimawandel – Anlass zur Sorge?

„Siehe, der Tag kommt, der brennend ist wie der Ofen.“ (Maleachi 4:1)

Viele Menschen machen sich Sorgen wegen der globalen Erwärmung. Aber ist der Klimawandel wirklich etwas, worüber man sich Sorgen machen muss? Menschliche Wissenschaftler malen Schreckensszenarien an die Wand, doch das ist nichts Neues. Schon im Jahr 1923 gab es „in der Tagespresse Berichte, die in der Tat feststellen, daß es am Nordpol wärmer wird. Ein solcher Bericht sagt: … ‚Dr. Boel … konnte mit seinem Schiff bis zum 81. Breitegrad in eisfreiem Wasser vordringen. … Ein norwegischer Kapitän … meldete, dass die Abnahme des Eises 1918 begonnen habe. … An manchen Stellen sind die Gletscher, die bis ins Meer reichten, gänzlich verschwunden. … Das Wasser, das sonst kaum 3 Grad Celsius hatte, war bis zu 13 Grad erwärmt‘“ (Das Goldene Zeitalter, Ausgabe Magdeburg, 15. Dezember 1923).

Betrachteten wahre Christen diesen Temperaturanstieg als Problem? Das Gegenteil ist der Fall. Unter der Überschrift „Verändert sich das Klima der Erde? Und werden die Pole wirklich wärmer?” schrieb die bereits zitierte Ausgabe des Goldenen Zeitalters:

Wir [haben] überall in der Welt seit 8 – 10 Jahren ein merklich verändertes Klima und Wettererscheinungen, wie sie früher kaum beobachtet wurden. Dies alles ist ohne Zweifel ein Übergangszustand einem gleichmäßigen gesunden Klima entgegen. … Nun kommt aber ein Prof. Kaßner und behauptet, es handle sich bei diesen Erscheinungen nicht um Klimaänderung, sondern lediglich um periodische Klimaschwankungen. … Hierauf erwidern wir, daß eine solche These jeder Begründung entbehrt. Eine periodische Erwärmung der Polargegenden läßt sich nicht nachweisen. … Die Tatsache, daß der Fürst dieser Welt diesen weiteren Beweis der nahe bevorstehenden Einführung des Goldenen Zeitalters zu entkräften sucht, ist selbstverständlich.

Der Klimawandel ist also kein Zeichen einer bevorstehenden Katastrophe – ganz im Gegenteil. Nachdem das Goldene Zeitalter eine Reihe von Zeichen „der unmittelbar bevorstehenden Aufrichtung des Reiches Gottes auf Erden“ aufzählt, fährt der Autor fort: „Genau so verhält es sich mit der derzeitigen Erwärmung der Pole, und das forschende aufrichtige Menschenherz wird sie mühelos … als eine auffallende und kraftvolle Begleiterscheinung der bevorstehenden Wiederherstellung unseres Planeten zu einer paradiesischen Wohnstätte für die Menschheit erkennen.“ Durch die globale Erwärmung werden „die Eiszonen der Pole verschwinden“, so dass überall auf der Erde ein warmes Klima herrschen wird.

imageWelche Folgen wird das für die Menschheit haben? „Man rechnet beispielsweise mit einem drastischen Ansteigen des Meeresspiegels, verursacht durch starkes Abschmelzen von Festlandeis und durch die wärmebedingte Ausdehnung des Meerwassers. Nicht nur niedrig gelegene Inselgebiete wie Tuvalu könnten verschwinden; gefährdet sind unter anderem auch große Teile der Niederlande und Floridas. … Außerdem sind Tausende von Tierarten gefährdet, darunter die Eisbären. … Mücken, Zecken und andere Krankheitsüberträger … [können] in weitere Regionen vordringen“ (Erwachet!, August 2008, Seite image3). Diese Aussichten sind ein weiterer Beweis dafür, dass die globale Erwärmung ein Vorgeschmack auf das künftige Paradies ist, denn der Untergang Hollands in Verbindung mit Gottes Gerichtstag wurde schon vor langer Zeit vorhergesagt (Offenbarung 18:21; siehe Babylon die Große ist gefallen! Hat sie sich wehgetan?). Auch sind „Mücken, Zecken und andere Krankheitsüberträger“ Geschöpfe Gottes, und ihre weitere Ausbreitung ist zweifellos in Übereinstimmung mit seinem Vorsatz (siehe Bakterien und Parasiten preisen Jehova). Unvollkommene Tierarten wie die Eisbären werden dagegen verschwinden, und die ursprünglichen (braunen) Bären werden „Stroh fressen so wie der Stier“ (Jesaja 11:7).

Es ist auch bekannt, dass im Paradies „die Wüste blühen wird“ (Der Wachtturm, 15. März 1992, Seite 26; Jesaja 35:1). In Übereinstimmung mit dieser Prophezeiung wird „der Westafrikanische Monsun zusammenbrechen und in der Folge nach Norden in die Sahara ausweichen. Ein Ergrünen dieser Region gehört damit zu den … Effekten der globalen Erwärmung“ (Wikipedia). Angesichts all dieser Beweise kann es wirklich keinen Zweifel daran geben, dass die globale Erwärmung das Werk Gottes ist, der die Erde auf diese Weise für das Paradies vorbereitet. Harmagedon ist nahe!

Aus dem "Photo-Drama der Schöpfung"