Archiv der Kategorie: Weihnachten

Das große Erbrechet!-Weihnachtsgewinnspiel

1. Preis: Zwei VIP-Karten für Harmagedon inkl. Übernachtung in der Zion-Suite

2. bis 5. Preis: Zwei Freikarten für Harmagedon (ohne Übernachtung)

Der genaue Ort und Zeitpunkt wird den Gewinnern rechtzeitig mitgeteilt.

 

Beide Preise beinhalten:

  • Platzreservierungen für die Ungläubigen-Vernichtungsshow

  • Feuer- und Schwefelset zum Mitmachen

  • Tickets für die Welturaufführung des „neuen Lieds“, gesungen von den 144000 und begleitet von der Harfe Gottes

  • Abendessen mit Manna und mit Wasser, das von Jesus in Wein verwandelt wird

  • Besuch in Salomos Harem (für Herren) bzw. Bathsebas Schuhladen (für Damen)

  • Liste mit den Adressen der schönsten Villen, deren Besitzer vernichtet wurden

 

Beantworten Sie einfach die folgende Frage: Wer wird Harmagedon überleben?

   A) Joseph F. Rutherford

   B) Stephan E. Wolf

   C) Charles T. Russell

   D) James T. Kirk

   E) Nathan H. Knorr

   F) Gerd B.-Schreiber

   G) Osama b. Laden

   H) Frederick W. Franz

 

Senden Sie den richtigen Lösungsbuchstaben per SMS oder rufen Sie an!

SMS: 01479-144001

Telefon: 01479-144002

 

Verpassen Sie dieses einmalige Ereignis nicht!

Die Gewinner werden eine erstklassige Show geliefert bekommen!

Sollten Christen auch im Winter predigen?

„In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden.“ (Lukas 2:8, Gute Nachricht)

„Jehovas Zeugen … sind bei jedem Wetter in Ihrem Dienst“ (Der Wachtturm, 15. September 1970, Seite 558). Manche predigen im Winter allerdings weniger als im Sommer – „Bruder Risberg“ aus Norwegen beispielsweise verbrachte normalerweise „in einem Monat … vierhundert Stunden“ im Predigtdienst, doch „im Winter setzte er nicht soviel Zeit im Predigtdienst ein“, sondern nur „zwischen zweihundert und zweihundertfünfzig Stunden“ pro Monat (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1977, Seite 212). Aber sollten Christen imageüberhaupt im Winter ins Freie gehen und predigen? Was sagt die Bibel dazu?

Jesus bezeichnete seine Jünger als „Schafe“, und tatsächlich sind „Jehovas Zeugen … schafähnliche Menschen“ (Johannes 10:27; Der Wachtturm, 1. März 1994, Seite 15). In biblischer Zeit blieben Schafe zwar „einen großen Teil des Jahres im Freien“, doch man „holte sie … Mitte November … herein“, und „sie verbrachten den Winter in Schafställen“ (Henri Daniel-Rops, Er kam in sein Eigentum, Seite 226; zitiert nach „Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist“, Seite 168). Im Winter gingen Schafe nicht aufs Feld (ein Beweis dafür, dass Jesu Geburt nicht im Winter stattgefunden haben kann). Auch die gegenbildlichen Schafe sollten den Winter in den gegenbildlichen Schafställen (den Königreichssälen) zubringen und nicht in den Predigtdienst ‚aufs Feld‘ gehen.

Bekanntmachungen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst

  • Anfang Dezember werden viele Firmen und Behörden vom Nikolaus besucht. Vielleicht ist das auch an eurem Arbeitsplatz der Fall. Habt ihr euch schon überlegt, wie ihr die Gelegenheit nutzen könnt, um dem Nikolaus Zeugnis zu geben? Auch er muss verstehen, dass er für „Babylon die Große“ arbeitet und bald mit ihr vernichtet werden wird, wenn er sich keinen neuen Beruf sucht.
     
  • Die Versammlungen werden gebeten, bis Ende November ihre Bestellungen für den Kalender der Zeuginnen Jehovas 2013 abzuschicken. Die Gesellschaft konnte u. a. Kim Holland und Serena Williams gewinnen, um Jehovas Dienern die Schönheit der Schöpfung vor Augen zu führen. Beachtet bitte, dass dieser Kalender nur für Brüder ab 18 Jahren vorgesehen ist.
     
  • In diesem Winter fällt der „Heilige Abend“ auf den 24. Dezember und Neujahr auf den 1. Januar. Wir geben diese Termine so früh bekannt, damit alle rechtzeitig planen können, an diesen Tagen vermehrten Predigtdienst durchzuführen.
     
  • Verkündiger, die im Januar oder im Februar die Gemeinschaft verlassen möchten, sollten jetzt planen und ihren Austrittsbrief frühzeitig abgeben. Dadurch wird den Ältesten geholfen, die nötigen Vorkehrungen für die Rechtskomitees zu treffen sowie für genügend Waffen und andere Hilfsmittel zu sorgen. Die Namen aller Abtrünnigen sollten der Versammlung bekanntgegeben werden.
     
  • Die Gesellschaft erhält oft Anfragen von Personen, die wissen möchten, wie viel Geld sie spenden sollen. Daher wurde eine neue Vorkehrung geschaffen, um den Spendenablauf zu vereinfachen. Mit dem nächsten Königreichsdienst wird jeder Verkündiger das neue Formular Abbuchungsauftrag und Kontovollmacht (ak-X) erhalten. Bitte füllt es vollständig aus und gebt es dem Koordinator der Ältestenschaft. Künftig wird die Gesellschaft dann automatisch so viel Geld von eurem Konto abbuchen, wie gerade benötigt wird, ohne dass ihr euch darüber Gedanken machen müsst.
     
  • Einige Brüder haben begonnen, Publikationen mit altem Licht in neues Licht umzuwandeln, indem sie sie anzünden. Beachtet bitte, dass unsere Veröffentlichungen aus Kostengründen mit giftiger Farbe gedruckt werden, so dass diese Methode gesundheitsschädlich sein kann. Besser wäre es, die alten Veröffentlichungen so lange aufzuheben, bis der Inhalt wieder aktuell ist.
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue DVD vorbereitet mit dem Titel Nicht mehr so junge Zeugen Jehovas fragen sich: Was habe ich nur aus meinem Leben gemacht? Sie kann in Kürze über Infolink bestellt werden.
     
  • Verkündiger, die besonders lichtempfindlich sind, sollten sich nach der Bekanntgabe von neuem Licht eine neue Sonnenbrille kaufen.
     
  • Jehova sagte: „Wer immer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen“ (2. Mose 32:33). Daher möchten wir alle Verkündiger daran erinnern, ihre Adressbücher zu überprüfen. Sie sollten dem Beispiel Jehovas folgen und die Adressen und Telefonnummern Abtrünniger aus ihren Notizbüchern tilgen. Überprüfen wir auch die Telefonbücher in unseren Mobiltelefonen.
     
  • Es wurde berichtet, dass einige Verkündiger die gesamte Zeit berichten, die sie im Predigtdienst verbringen. Die Verkündiger werden daran erinnert, dass nur die reine Sprechzeit an den Türen gezählt werden darf, nicht die Zeit, die man für das Laufen von einem Haus zum anderen benötigt.
     
  • Korrektur: Auf Seite 185 des Buches Komm, folge mir nach hat sich in Absatz 8 ein Druckfehler eingeschlichen. Statt „Im Jahr 1914 erhielt Jesus noch größere Gewalt“ muss es dort heißen: „Im Jahr 1914 begann der erste Weltkrieg“.
     
  • Versammlungen, die mit der Gebietsbearbeitung nicht hinterherkommen, werden gebeten, die Zahl der Menschen in ihrem Gebiet zu verringern. Die Gesellschaft wird den Ältesten detaillierte Anweisungen für die erforderlichen Maßnahmen zukommen lassen.
     
  • Ist es passend, am Königreichssaal ein Schild mit dem Wortlaut anzubringen: „Königreichssaal der christlichen Zeugen Jehovas“? Da Jehovas Zeugen keine echten Christen sind, empfiehlt die Gesellschaft ein Schild mit der Aufschrift: „Königreichssaal der Zeugen Jehovas“. (Siehe Unser Königreichsdienst für Oktober 1978, Seite 3, Absatz 5.)
     
  • Am Donnerstag, den 25. Dezember, wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besuchen, da an diesem Tag die Weihnachtsfeier durchgeführt wird.
     
  • Damit ihr auch in der Freizeit Zeugnis geben könnt, hat die Gesellschaft vorgesehen, T-Shirts mit den Motiven aus der Erschrecket!-Broschüre zu bedrucken. Ihr könnt diese bei jeder Gelegenheit tragen, um Menschen über ihre bevorstehende Vernichtung zu informieren. Bitte bestellt euren Bedarf bis zum 20. November über die Versammlung. Vergesst nicht, eure Größe anzugeben.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er dazu beauftragt, sollte die Schwarzkonten der Versammlung am 1. Dezember oder kurz danach nicht prüfen.
     
  • Ab der Woche vom 1. Dezember 2012 wird im Versammlungsbuchstudium das Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist vorüber studiert.
     
  • Da der Januar besonders kalt werden soll, eignet er sich hervorragend für den Hilfspionierdienst. Jehova schätzt bestimmt unsere Opfer.
     
  • Der Dienstaufseher sollte sich mit der Tätigkeit alle Verkündiger der Versammlung auseinandersetzen. Wenn er jemanden entdeckt, dessen Einsatz deutlich unter dem landesweiten Stundendurchschnitt liegt, sollte er ihm liebevoll befehlen, mehr zu tun.
     
  • Empfohlene Veröffentlichungen für Dezember: Lerne von dem großen Esel. Wenn jemand sagt, er habe keine Kinder, bieten wir das Unglück-Buch an. Januar und Februar: Folgende 32-seitige Broschüren können verwendet werden: Für immer in Angst leben!; Der göttliche Name, dessen man sich schämen wird; Die Religion, die immer vom geistigen Paradies redet; „Siehe! Ich mache alle Dinge kaputt“; Sollte man an den Wachtturm glauben?; Kümmern sich die Ältesten wirklich um uns?; Was ist der Sinn des Predigens?; Wenn ein geliebter Mensch eine Bluttransfusion abgelehnt hat; Was geschieht mit uns, wenn wir Zeugen Jehovas werden?; Dummheit dringend nötig!; Ein Buch für alle Affen; Ein anstrengendes Leben — Wie es zu erreichen ist. März: Was motiviert Jehovas Zeugen wirklich? Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, beim ersten Besuch Spenden zu bekommen. Überall, wo ein Buch abgegeben wurde, sollte ein Rückbesuch gemacht werden, mit dem Ziel, eine Spende zu bekommen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Februar wird das Video Junge Leute fragen — Wie kann ich mein Leben ruinieren? behandelt. Falls Exemplare benötigt werden, sollten sie so bald wie möglich über die Versammlung bestellt werden.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Von der Finanzkrise nach Harmagedon – Auch du kannst vernichtet werden; Das Internet – der größere Nimrod; Wie kann Blut dein Leben kosten?; Ein Buch für alle Verrückten; Wachsamkeit dringend nötig! Wieso? Warum gerade für Zeugen Jehovas?; „Siehe! Wir machen alle Lehren neu“; Auf der Suche nach einem Kater; Wenn ein gehasster Mensch noch nicht gestorben ist; Bücher: Mein Buch mit schrecklichen Geschichten; Verarmen – und dann eine neue Religion; Auf den Großen Betrüger hören; Gibt es einen Weltmenschen, der an uns interessiert ist?
     
  • Einige Verkündiger haben bei uns angefragt, warum „neues Licht“ immer im Sommer erscheint, wo es doch sowieso hell genug ist. Beachtet bitte, dass es „nicht eure Sache [ist], über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen“, die der „treue und verständige Sklave“ festgelegt hat (Apg. 1:7).
     
  • Eine aktualisierte Version des Index der für Zeugen Jehovas nicht geeigneten Publikationen wurde vorbereitet. In Kürze wird der Versammlung für jeden Ältesten ein Exemplar zugesandt. Benutzt diese Liste bitte bei Hirtenbesuchen und anderen Gelegenheiten, um die Buchbestände der Verkündiger zu überprüfen.
     
  • Immer mehr Verkündiger halten sich an den Rat des ‚treuen und verständigen Sklaven’, nur eine geringe Bildung zu erwerben, und können daher nicht richtig lesen. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft vorgesehen, eine Reihe von DVDs herauszugeben, auf denen die biblische Wahrheit dargelegt wird. Vorerst sind die folgenden Titel geplant: Abigail – Wege zum Glück; Esther & Ahasverus in Love; Der Bulle von Dan; Der David-Clan; Drei Engel für die Stiftshütte; Hör mal, wer da prophezeit; Gute Könige, schlechte Könige; Verbotene Liebe – David und Bathseba; Salomo und die Liebe; Reich und Tot (gestützt auf Luk. 12:20); Richter Salomo; Verliebt in Beerscheba; CSI:Jerusalem; Lea – Braut wider Willen; Unter der Sonne Babylons; Frachtschiff Rinderpreis; Marienhof – Joseph sucht Frau; Ungläubig und Schön oder Der Raub der Moabiterinnen.
     
  • Ab dem 1. Februar 2013, spätestens jedoch, wenn der Januar vorbei ist, werden die Kreisaufseher den Vortrag halten: „Chinesen und andere Menschen mit Laktoseintoleranz in ein Land führen, das von Milch und Honig fließt.“
     
  • Einige Verkündiger gebrauchen das schlechte Wetter im Winter als Vorwand, um weniger in den Predigtdienst zu gehen. Denkt bitte an Jeremia, der über das Wort Jehovas sagte: „In meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer“ (Jer. 20:9). Mit der richtigen Herzenseinstellung wird uns auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht kalt werden, wenn wir das Wort Jehovas von Haus zu Haus verkündigen.
     
  • Die Literaturdiener werden gebeten, bis Ende Dezember alle Buchstaben in der vorhandenen Literatur zu zählen und das Formular Buchstaben- und Satzzeicheninventur (S-1447-x) an die Gesellschaft zu senden.
     
  • Harmagedon steht unmittelbar bevor. Die Wachtturm-Gesellschaft hat bereits mit den Vorbereitungen für die Feier ihres 150-jährigen Bestehens im Jahr 2031 begonnen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Was sagt die Heilige Schrift über ein Weiterleben nach dem Gemeinschaftsentzug?; Täglich im Internet forschen; Eine sichere Enttäuschung – Wie zu erlangen?; Die „gute Botschaft“, die niemanden glücklich macht; Die Regierung, die die Pendlerpauschale wiederherstellen wird; Bücher: Der „König des Nordens“ ist gefallen – der „König des Südens“ herrscht!; Wähle den besten Leidensweg; Der Predigtdienstbericht – Wie ist er entstanden? Durch ehrliches Ausfüllen oder durch Betrug?; Kommentar zum Austrittsbrief; Der Weg zu wahrem Mist; Das Familienleben gründlich verunstalten; Gottes tausendjähriges Königreich hatte sich genaht; Ewiges Warten – in der Freiheit des Wachtturms; „Dinge, in denen es möglich ist, dass wir lügen“
     
  • Literaturangebot für Dezember: Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Januar: Wahrscheinlich kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Februar: Vielleicht kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; März: Wir werden Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen. April: Auch du kannst gerettet werden; Mai: Wahrscheinlich kannst auch du gerettet werden; Juni: Vielleicht kannst auch du gerettet werden; Juli: Vielleicht wirst du vernichtet werden; August: Wahrscheinlich wirst du vernichtet werden.
     
  • Der jetzige Kreisaufsehervortrag löst überall große Langeweile aus. Besondere Anstrengungen sollten gemacht werden, um trotzdem zuzuhören.
     
  • Wenn sich Brüder in der Versammlung für den Besuch einer höheren Schule interessieren, sollte einer der Ältesten den Artikel „Jugendliche, die ihres Schöpfers gedenken“ aus dem Wachtturm vom 1. Dezember 1996 mit ihnen besprechen.
     
  • Vor dem Vorlesen eines Bibeltextes mag es notwendig sein, die Bibel an der richtigen Stelle aufzuschlagen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wenn ein verliebter Mensch verstorben ist; Wie kann Brot dein Leben retten?; Abtrünnige – Lügen sie wirklich? Können sie dir helfen oder dir schaden?; Jehovas Zeugen oder Schulbildung; Ein Fluch für alle Menschen; Trost für Menschen mit einem Heimbibelstudium; Bücher: Die Suche der Menschheit nach Gold; Ewiges Leben in der Sklaverei der Söhne des Wachtturms; Das Mittelalter für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt; Energiesparlampen – Licht für alle Menschen; Du kannst für immer im Gebiet von Haus zu Haus gehen; Komm dem Spendenkasten doch näher!; Leitfaden für den Theokratischen Nähkurs; Wähle den schlimmsten Lebensweg.
     
  • Falls noch nicht geschehen, sollte eine junge, blonde, unverheiratete Schwester ausgewählt werden, um bei der Versammlungsweihnachtsfeier das Christkind zu spielen. Falls keine blonde Schwester zur Verfügung steht, könnte sich auch eine andere Schwester die Haare blond färben lassen.
     
  • Wenn eure Zusammenkünfte nach Sonnenuntergang stattfinden, mag es notwendig sein, das Licht einzuschalten. Lasst das Licht während der gesamten Dauer der Zusammenkunft brennen. Vergesst jedoch nicht, es nach dem Ende der Zusammenkunft wieder auszuschalten.
     
  • In Selters wurde eine neue Druckmaschine angeschafft, um noch mehr Druck auf die Verkündiger ausüben zu können.
     
  • Damit es nach Harmagedon nicht zu Streitigkeiten um die Zuteilung von Häusern und anderen Besitztümern der vernichteten Menschen kommt, sollten die Ältesten bis zum 1. Februar 2013 eine detaillierte Karte eures Versammlungsgebiets anfertigen. Für jedes Anwesen sollte genau vermerkt sein, welchem Verkündiger es in der Neuen Welt gehören wird.
     
  • In Unserem Königreichsdienst vom Januar 2007 wurden die Verkündiger ermuntert, Notvorräte anzulegen. Beachtet bitte, dass es nicht notwendig ist, Vogelfutter zu bevorraten, da genügend Abtrünnige zur Verfügung stehen werden (Off. 19:17).
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Älteste – Können sie dir helfen oder dir schaden?; Kümmert sich Gott wirklich um den Wachtturm?; Was erwarten wir von Ihnen?; Bücher: Mein Buch mit biblischen Geschichten vom Vernichten; Der größte Pionier, der je lebte; Lebe mit dem Berichtszettel vor Augen; Die Suche der Wachtturm-Gesellschaft nach Geld; Fragen junger Leute – Bescheuerte Antworten.
     
  • Alle Verkündiger, die minderjährige Kinder haben, sollten mit ihnen das Buch Das ganze Internet wird vom Teufel beherrscht und ist unnütz besprechen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Januar wird das Video Transfusionsalternativen im Gesundheitswesen — bedarfsgerecht und patientenorientiert behandelt. Falls DVDs benötigt werden, können sie vielleicht aus dem Nachlass eines Verkündigers genommen werden, der aufgrund einer unterlassenen Bluttransfusion verstorben ist.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wie kann Blut dein Leben beenden?; Wird es je eine Welt ohne Wachtturm geben? (für Zeugen Jehovas); Die Regierung, die Jehovas Zeugen verbieten wird; Bücher: Was lehrt der Wachtturm wirklich?; Der Wachtturm – Gottes oder Menschenwort?; Du kannst für immer in deinem Predigtdienstgebiet leben; Die Wahrheit, die zu ewigem Predigen führt.
     
  • In der Woche vom 14. Dezember 2012 wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besichtigen, da zu dieser Zeit geheime Akten vernichtet werden.
     
  • Ab März, spätestens aber ab dem 16. April, halten die Greisaufseher den neuen öffentlichen Vortrag: „Unvernünftig handeln in einer vernünftigen Welt“.
     
  • Die Gesellschaft hat einen Rahmenvertrag mit einem Hersteller von Energiesparlampen abgeschlossen. Wer neues Licht benötigt, kann sich an den Koordinator der Ältestenschaft wenden.
     
  • Die Abtrünnigen werden daran erinnert, Personen zu besuchen, die immer noch Zeugen Jehovas sind oder wiederaufgenommen wurden und bei denen Aussicht auf einen Gemeinschaftsentzug besteht.
     
  • Wer bei seinen privaten Reiseplänen den Besuch der Versammlungszusammenkünfte, eines Tagessonder-, Kreis- oder Bezirkskongresses vorgesehen hat, sollte darüber noch einmal nachdenken.
     
  • Beachtet bitte, dass während der Zusammenkünfte nur Kaugummi der Marke Brooklyn gekaut werden darf.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: In Dummheit beisammenwohnen; Ist mit dem Gemeinschaftsentzug alles vorbei?; Von Kurukshetra zum Abtrünnigentreffen – Wie kannst du anreisen?; Jehovas Zeugen und die Schule – Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Bücher: Dinge, in denen es unmöglich ist, daß der ‚treue Sklave‘ die Wahrheit sagt; Glückliches Leben – in der Freiheit der Abtrünnigen; Jehovas Zeugen in Satans Vorhaben; Was haben Jehovas Zeugen der Menschheit gebracht?; Gott bleibt wahrhaftig – Wir nicht; Satans ‚ewiger Vorsatz‘ jetzt durch Jehovas Zeugen glorreich verwirklicht; Mache deinen Gemeinschaftsentzug zu einem Erfolg; Das Predigen hat doch keinen Sinn; Ist die Bild-Zeitung wirklich das Wort Gottes?
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue CD mit gesungenen Musikaufnahmen in Englisch mit dem Titel Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder freigegeben. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Finnischen Zweiges, und sie darf nicht mit bereits veröffentlichen Musik-CDs in Deutsch verwechselt werden. Da die Artikelnummern identisch sind, wurde dieser Artikel auf dem neuen Literaturbestellschein (S-14-X) gesondert aufgeführt. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Alle Verkündiger, deren Monatsdurchschnitt im Dienstjahr 2012 weniger als 5 Stunden betragen hat, werden aufgefordert, am 3. Dezember um 14 Uhr in der Strafkolonie Steinfels zu erscheinen. Bereitet euch auf einen längeren Aufenthalt vor. Die Ältesten werden dafür sorgen, dass alle rechtzeitig anwesend sind.
     
  • Die Verkündiger werden gebeten, überzählige Wachtturm– und Erwachet!-Ausgaben ans Bethel zurückzusenden, da dort Toilettenpapier benötigt wird.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Die „Wahrheit“ wird euch arm machen; Das gute Land sehen – aber nicht hineinkommen; Macht Dünger aus Menschen aller Nationen; Jehovas Zeugen – weltweit vereint, Berichtszettel auszufüllen; Ein frustrierendes Leben – Wie es zu erreichen ist; Speise für stinkende Christen; Bücher: Die „gute Botschaft“, die Menschen depressiv macht; Hat sich ein Täufling überzeugt, oder ist er überredet worden?; Gebt Acht auf eure eigenen und andere Frauen; Fragen intelligenter Leute – Keine Antworten; Der tödliche Plan der Zeitalter; Auch du kannst den Gemeinschaftsentzug überleben und wieder in die Freiheit gelangen.
     
  • Aufgrund der großen Nachfrage nach der neuen CD Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder hat die Gesellschaft eine weitere CD freigegeben. Der Titel lautet Rapper aus dem Ghetto rappen Königreichslieder. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Amerikanischen Hauptbüros. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Das Leben hat weit mehr zu bieten (als Zusammenkünfte und Predigtdienst); Für immer in Armut leben; Das Ende der „wahren Religion“ ist nahe; Bücher: Vernichtung greifbar nahe!; Überredungen anhand der Wachtturm-Schriften; Die Prophezeiung Rutherfords – Achte darauf; Erkenntnis, die zum ewigen Studieren führt; Das Geheimnis des Familienunglücks; Von der verlorenen Freiheit in der Versammlung zur wiedererlangten Freiheit; Rettung aus der Wachtturm-Bedrängnis steht bevor!
     
  • Angebot für August: Irgendein blaues Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. September: Irgendein grünes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. Oktober: Irgendein rotes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Vögeln und Landtieren die gute Botschaft verkünden; Christliche Frauen – auf der Waage gewogen und für zu schwer befunden; Millionen jetzt lebender Menschen werden sterben; Traktate: Wer beherrscht die Wachtturm-Gesellschaft wirklich?; Trost für Zeugen Jehovas; Welche Hoffnung gibt es für geliebte Abtrünnige?; Streit in einer friedlichen neuen Welt; Bücher: 1914 – ein Wendepunkt in der Geschichte der Zeugen Jehovas; Fragen junger Abtrünniger – Passende Antworten (inkl. Pistole); Eine gute Botschaft für alle Zeugen Jehovas.
     
  • Sobald die neusten Ausgaben des Wachtturms und des Erwachet! in der Versammlung eintreffen, sollten sie vernichtet werden. So können sich die Verkündiger vor dem Inhalt der Zeitschriften schützen, bevor sie diese versehentlich lesen. Auch Unser Königreichsdienst sollte gleich nach dem Eintreffen vernichtet werden. Man sollte ihn keinesfalls über die Buchstudien verteilen.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er beauftragt, sollte die Versammlungskonten am 1. Juli oder kurz danach prüfen. Falls ein gesondertes Konto besteht, beispielsweise für Bestechungsgelder oder anonyme Spenden, sollten diese Konten nicht geprüft werden. Wenn die Prüfung/Prüfungen vorgenommen wurde[n], sollte dies der Versammlung in Verbindung mit dem nächsten Rechnungsbericht nicht mitgeteilt werden.
     
  • Im Dezember 2012 werden alle Kreis-, Quadrat- und Dreiecksaufseher den Vortrag halten: „Das Christkind – die wahre Hoffnung der Menschheit“. Es wird eine besondere Aktion geben, um alle Geistlichen zu diesem Vortrag einzuladen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wirst du mit den ‚fünf verständigen Jungfrauen’ im Paradies leben? (für Muslime); Erweise dich als „Sauerteig“!; Bücher: Hilfenotgebiete (für Schwestern); Wir sind dann mal da (für Älteste); Die Säulen des Bethels; Millionen jetzt Lebender sind sich bewusst, dass sie sterben werden; Die 100 besten Kuchenrezepte
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften nicht mit der Bibel übereinstimmt, können sich an die Ältesten wenden und einen Hirtenbesuch vereinbaren.
     
  • Die Gesellschaft wird alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Die Welt, in der wir nicht leben, beweist die Existenz des Teufels; Widerstehe dem Geist der Vernunft; Das Predigen hat doch keinen Sinn!; Hält Gott den ‚treuen Sklaven‘ für wichtig?; Ein gutes Ende für die Ehe; Tust du, was der „Sklave“ von dir verlangt?; Predigtdienst – das Kennzeichen der wahren Christenversammlung; Stützt sich deine Hoffnung auf den Wachtturm oder auf die Bibel?; Ihr Bauarbeiter, baut ihr mit feuerbeständigem Material?; Sind die im Wachtturm berichteten Erfahrungen wirklich geschehen?; Das Seufzen der Verkündiger – Wann wird es enden?
     
  • Die Gesellschaft hat noch verschiedene Bücher mit ‚altem Licht’ auf Lager. Man kann sie ausgezeichnet verwenden, um Menschen im Gebiet mit den Grundzügen der biblischen Wahrheit vertraut zu machen.
     
  • Alle Personen, die planen, im Urlaub die Cheopspyramide von Gizeh zu besichtigen, sollten sich vorher eingehend mit dem Watchtower vom 15. Dezember 1928 beschäftigen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Sollte man an den ‚treuen und verständigen Sklaven’ glauben?; Was erwartet uns bei Gott?; Zusammenkünfte – Können sie dir helfen oder dir schaden? Braucht man sie wirklich?; Ist es für mich an der Zeit, die „Wahrheit“ zu verlassen?; Traktate: Wer beherrscht mein Denken wirklich?; Werde ich diesen Besuch überleben?; Sollten Christen Zeitung lesen?; Bücher: Übergewicht – und dann eine neue Waage; Junge Leute plagen sich nicht länger; Sterbe mit dem Tag Jehovas vor Augen!
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft sollte dafür sorgen, dass alle Personen, die in diesem Jahr eine höhere Schule besucht haben, die Gelegenheit erhalten, vor einem Rechtskomitee ausführlich über den Besuch der Schule zu berichten.
     
  • Wenn es während einer Zusammenkunft zu regnen beginnt, mag es notwendig sein, die Fenster zu schließen.
     
  • Wie bereits angekündigt, wird die Gesellschaft alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Werde nie stumpf am Geldbeutel; Glücklich trotz Wachtturm – Ist das möglich?; Weise handeln, während dein Ende herannaht; Beweise deine Debilität als Christ; Wie sinnlos ist dein Leben?; Liebst du Gott mehr als den ‚treuen Sklaven’?; Nimm dir Zeit, über sinnlose Dinge nachzusinnen; Freundschaft mit Gott oder mit Zeugen Jehovas – Wofür entscheidest du dich?; Was geschieht, wenn wir erben?; Die Heiligkeit von Leber- und Blutwurst.
     
  • Der Dienstaufseher und der Sekretär sollten die Tätigkeit aller allgemeinen Pioniere besprechen. Wenn es jemandem schwerfällt, das Stundenziel zu erreichen, sollten die Ältesten für mehr Druck sorgen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Eine gute Botschaft für alle Verrückten; „Werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes“ (für Tiere); „Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“ (für Abtrünnige); Was man gegen Achselgeruch und Schweißfüße tun kann; Bücher: Der große böse Wolf – Wie können wir uns vor ihm schützen?; Was bedeutet 1975 für dich?; Das geistige Paradies für die Bruderschaft durch Schweigegeldzahlungen wiederhergestellt; Desperate Elders’ Wifes (nur in Englisch).
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften mit der Bibel übereinstimmt, sollten noch einmal genau nachlesen.
     
  • Der „treue und verständige Sklave“ hat schon oft betont, wie wichtig das tägliche Bibellesen ist. Alle Verkündiger werden nun ermuntert, ab 2013 außer dem Tagestext am Morgen auch einen Nachttext am Abend zu lesen. Die Broschüre Zweimal täglich in den Schriften forschen wird euch dabei eine Hilfe sein. Bestellt euren Bedarf bitte bis zum 10. November über die Versammlung.
     
  • Ab 2013 wird die digitale Studienausgabe des Wachtturms nicht mehr im PDF- und EPUB-Format erscheinen, sondern nur noch im WTM-Format. Auch die Ausgabe auf Papier wird eingestellt. Die Software WTM Reader, mit der die Zeitschriften heruntergeladen und ausgedruckt werden können, ist auf Diskette erhältlich und kann über die Versammlung bestellt werden. Beachtet bitte, dass WTM Reader aus noch nicht geklärter Ursache nicht auf Computern funktioniert, auf denen ein Webbrowser installiert ist.

Der „Schlussteil der Tage“ für die Wachtturm-Gesellschaft

Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2009

„Er ändert Zeiten und Zeitabschnitte, indem er Könige absetzt.“ (Daniel 2:21)

Möchten wir nicht alle wissen, was die Zukunft bringt? So erging es auch König Nebukadnezar. Er hatte einen Traum, was an sich noch nichts Ungewöhnliches ist – alle Menschen träumen, und hin und wieder erinnern sie sich auch daran. Doch Nebukadnezar hielt seinen Traum für ein Zeichen Gottes. Daher befragte er „alle Weisen Babylons [der Großen]“, doch keiner konnte den Traum deuten (Daniel 2:12). Schließlich hatte auch Daniel, ein Anbeter Jehovas, einen ähnlichen Traum und konnte dem König die Bedeutung erklären (Daniel 2:19).

Wie der Wachtturm vom 1. November 1993 betonte, „wissen wir, daß sich einige der Prophezeiungen Daniels in unserer Zeit erfüllen sollten“ (Seite 8). Das trifft beispielsweise auf die Deutung von Nebukadnezars Traum zu – sie erfüllt sich vor unseren Augen. Daher ist es für uns von höchster Wichtigkeit, sie genau zu untersuchen und entsprechende Schritte zu unternehmen.

Ein Standbild

Daniel erklärte: „Du, o König, erblicktest dann, und siehe, ein gewisses riesenhaftes Bild. Dieses Bild, das groß und dessen Glanz außerordentlich war, stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich“ (Daniel 2:31). Was ist mit diesem riesigen Bild gemeint? Der Wachtturm vom 1. März 1977 gibt uns einen wichtigen Hinweis, wenn er erklärt: „Es gibt jedoch ein Bild, von dem die Menschen schon über dreißig Jahre lang glauben, es sei die einzige Hoffnung auf Frieden. Dieses Bild stellt nicht einen Menschen oder ein Tier, sondern eine internationale Organisation dar. … Welche Organisation ist das?“ (Seite 133).

Von welcher ‚internationalen Organisation‘ wird behauptet, sie „sei die einzige Hoffnung auf Frieden?“ Wie die Zeitschrift Erwachet! in ihrer Ausgabe vom 22. Dezember 1995 schrieb, verkündigen nur Jehovas Zeugen „die einzige Hoffnung auf wahren Frieden“ (Seite 24). Tatsächlich stellt das „Bild“ die Wachtturm-Organisation dar. Diese Organisation ist wirklich „groß“, denn sie überschwemmt die ganze Erde mit ihren Druckschriften. Sie hat auch ‚außerordentlichen Glanz‘, denn „‘die Herrlichkeit Jehovas selbst‘ … wird auf wunderbare Weise von Jehovas wiederhergestelltem Volk auf der Erde widergestrahlt“, wie der Wachtturm vom 1. März 1985 schrieb (Seite 13).

Wenn das Bild so außerordentlich glänzt, warum sagt Daniel dann: „Sein Aussehen war schrecklich“? Das bezieht sich nicht auf die Wachtturm-Organisation selbst, sondern auf ihre Anhänger. Viele von ihnen tragen Kleidung, die man schon vor 100 Jahren nur noch auf dem Flohmarkt kaufen konnte. Da sie sich nicht besonders um sich selbst, ihr Äußeres und ihre Gesundheit kümmern (weil sowieso bald Harmagedon kommt), geben sie nach außen ein ärmliches Bild ab und werden daher manchmal verspottet. Sie selbst betrachten das jedoch als ein Beweis dafür, dass sie wahre Christen sind (2. Petrus 3:3). Deshalb glauben sie, dass ihr „Glanz außerordentlich“ wäre, obwohl die meisten ihrer Mitmenschen sie als „schrecklich“ betrachten.

Die Anfänge

Daniel beschreibt das Bild: „Sein Haupt war aus gutem Gold, seine Brust und seine Arme waren aus Silber, sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer, seine Beine waren aus Eisen, seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton“ (Daniel 2:32, 33). Dass die Materialien immer minderwertiger wurden, zeigt, dass eine anfangs gute Organisation sich im Lauf der Zeit immer weiter von ihren Idealen entfernen würde.

Dann sagt Daniel zu Nebukadnezar: „Du, o König, … dem der Gott des Himmels das Königreich … gegeben hat, … du selbst bist das Haupt von Gold“ (Daniel 2:37). Wem hat „der Gott des Himmels“ den Auftrag gegeben, „das Königreich“ zu verkündigen? Es war Charles Taze Russell, der nach Ansicht der Zeugen Jehovas jetzt als „König“ im Himmel regiert. Gemäß Prof. S. A. Ellis „steht er in diesem Zeitalter ganz einzig da. Ohne einen Makel in seinem Charakter, erfüllt mit den erhabensten Idealen und Begriffen über Gott, und die Möglichkeiten, die sich der Menschheit eröffnen, ragt er wie ein Riese über alle anderen Menschen empor, einzig und unvergleichlich. … Er … drückt der Welt den Stempel seiner Meinung und Persönlichkeit auf, wie es kein anderer Mensch seit den Tagen der Reformation getan hat“ (zitiert nach Das vollendete Geheimnis, S. 160, 161). Es besteht wirklich kein Zweifel daranimage, dass „das Haupt von Gold“ C. T. Russell darstellt, den ersten Präsidenten der Watch Tower Society.[*]

Daniel erklärte Nebukadnezar weiter: „Nach dir wird sich ein anderes Königreich erheben“ (Daniel 2:39). Tatsächlich stand nach Russells Tod ein anderer „König“ auf, nämlich Richter Rutherford. Doch sein „Königreich“ war „ein anderes“ als das Russells, da er nicht die Freiheit des einzelnen Christen in den Vordergrund stellte, sondern den Grundstein für eine alles beherrschende Zentralorganisation legte.

Weltweite Ausdehnung

Danach erwähnte Daniel „ein anderes Königreich, ein drittes, … das über die ganze Erde herrschen wird“ (Daniel 2:39). Das deutet auf eine Zeit der weltweiten Ausdehnung hin. Tatsächlich hielt Nathan Homer Knorr, der dritte Präsident der Watch Tower Society, im Jahr 1946 den Vortrag: „Die Aufgaben des Wiederaufbaus und der Ausdehnung des Werkes“ (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 98). Er übernahm das Präsidentenamt im Jahre 1942, und gemäß dem Wachtturm vom 1. Juli 1972 war „besonders vom Jahre 1945 an die weltweite Ausdehnung an der Tagesordnung“ (Seite 403).

Der dritte „König“ ist also N. H. Knorr, der die Wachtturm-Organisation gleich einem findigen Geschäftsmann zu einer straffen Predigerorganisation umbaute. Hunderttausende seiner Anhänger opferten ihre ganze Freizeit, um die von ihm herausgegebenen Bücher von Haus zu Haus zu verkaufen. In seine Amtszeit fällt auch die „Theokratische Gerichtssitzung“ aus dem Informator vom September 1955:

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„Stark wie Eisen“

In die Amtszeit von N. H. Knorr fiel auch das Jahr 1975, das kam und ging, ohne dass das vorhergesagte Ende der Menschenherrschaft eingetreten wäre. Daher war eine starke Hand nötig, um die Wachtturm-Anhänger zusammenzuhalten. Genau so eine Führung wurde auch von Daniel vorhergesagt: „Was das vierte Königreich betrifft, es wird sich stark wie Eisen erweisen. Insofern als Eisen alles andere zermalmt und zermahlt, so wird es wie Eisen, das zerschmettert, auch alle diese zermalmen und zerschmettert“ (Daniel 2:40).

Der vierte „König“ und vierte Präsident der Watch Tower Society war Frederick William Franz. Er sorgte dafür, dass allen „Störenfrieden“, die an seinem Kurs zweifelten, die Gemeinschaft entzogen wurde, auch seinem Neffen Raymond Victor Franz. Carl Olof Jonsson, der die Gesellschaft auf Unstimmigkeiten in ihrer Berechnung des Jahres 607 bzw. 1914 hinwies, wurde ebenfalls in Franz‘ Amtszeit ausgeschlossen. Ja, F. W. Franz ‚zermalmte und zerschmetterte‘ alles, was ihm im Weg war.

Doch das Bild hatte zwei „Beine … aus Eisen“ (Daniel 2:33). Das zweite Bein steht für Milton George Henschel, der von 1992 bis 2000 Präsident der Watch Tower Society war. Er führte im Wesentlichen den eisengleichen Führungsstil seines Vorgängers fort. Während seiner Amtszeit wurde beispielsweise das neue „Verständnis“ über die „Generation“ aus Matthäus 24 veröffentlicht, das im Jahr 2008 wieder aufgehoben wurde.

Instabile Füße

Nun erklärte Daniel, in welchem Zustand die Wachtturm-Organisation gegen Ende ihres Bestehens sein würde: „Was die Fußzehen betrifft, die teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton waren: Das Königreich wird sich teils als stark erweisen und wird sich teils als zerbrechlich erweisen. Daß du Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast: Sie werden schließlich mit der Nachkommenschaft der Menschen vermischt sein“ (Daniel 2:42, 43).

Die Füße symbolisieren den Zustand, in dem sich die Wachtturm-Organisation seit dem Jahr 2000 befindet. In diesem Jahr wurden organisatorische Veränderungen durchgeführt, wodurch die Leitende Körperschaft nicht mehr gleichzeitig die Vorstandsmitglieder der Watch Tower Society stellt. Der Präsident und andere Führungspersonen kommen jetzt aus „der Nachkommenschaft der Menschen“, den „anderen Schafen“, die nicht in Christus wiedergeboren sind (Johannes 3:3). Die Leitende Körperschaft muss mit diesen Personen zusammenarbeiten, so dass Gesalbte und Nichtgesalbte auf den Führungsetagen in Brooklyn „vermischt“ anzutreffen sind.

Inwiefern wird sich die Führung der Wachtturm-Organisation – die Leitende Körperschaft – „teils als stark erweisen und … teils als zerbrechlich erweisen?“ Seit dem Tod von F. W. Franz fehlt ihr eine charismatische Führungsperson. Im Jahr 2008 gab es sogar Gerüchte, wonach es innerhalb der Leitenden Körperschaft zu einer Art Machtkampf zwischen Hardlinern wie Gerrit Lösch und weniger strengen Mitgliedern wie Theodore Jaracz gekommen sein soll. Tatsächlich ist in den theologischen und organisatorischen Änderungen der letzten Jahre kein klarer Kurs zu erkennen – so wurden beispielsweise Zusammenkünfte abgeschafft, obwohl gleichzeitig gesagt wurde, man müsse sich in unserer Zeit „um so mehr“ versammeln (Hebräer 10.25).

Das Ende ist nahe

„Das Ende ist nahe“, heißt es auf Seite 21 der Broschüre Wachsamkeit dringend nötig. Doch die Schreiber waren sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass hier von ihrem eigenen Ende die Rede ist. Der von Gott inspirierte Prophet Daniel erklärte nämlich weiter, „daß aus dem Berg des Hauses ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und daß er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte“ (Daniel 2:45). „Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde“ (Daniel 2:35).

Was stellt der „Stein“ dar, der das Bild schließlich zermalmen sollte? Er wurde „aus dem Berg des Hauses“ gehauen. Zum „Berg des Hauses Jehovas“ zu gehen bedeutet gemäß dem Wachtturm vom 15. Mai 1988, „sich als seine Zeugen taufen“ zu lassen (Seite 17). Der „Berg des Hauses“ stellt also die Wachtturm-Organisation dar. Bei dem „Stein“ handelt es sich um Abtrünnige, die „nicht mit Händen“ – nicht mit physischer Gewalt, sondern von einem sogenannten „Rechtskomitee“ – imageaus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgeschlossen wurden. Durch Schriften, Internetforen und auf andere Weise decken sie die Irrtümer der Wachtturm-Gesellschaft und ihrer Präsidenten auf.

Sie haben sich schon heute vollständig von den falschen Wachtturm-Lehren befreit, so dass in ihren Köpfen „gar keine Spur davon gefunden wurde“. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis von dieser verlorenen Organisation gar nichts mehr übrig sein wird. Ihre Anhänger werden „wie die Spreu von der Sommerdreschtenne“ in alle Himmelsrichtungen verstreut werden.

Aber regieren C. T. Russell, J. F. Rutherford, N. H. Knorr, F. W. Franz und M. G. Henschel nicht bereits als Könige im Himmel? Das mag sein, aber Jehova „ändert Zeiten und Zeitabschnitte, indem er Könige absetzt“ (Daniel 2:21). Wie Saul, der von Jehova erst auserwählt und dann abgesetzt wurde, wird es auch diesen selbsternannten „Königen“ ergehen (1. Samuel 10:1; 16:14).

Es wird sich erfüllen

Mancher mag einwenden, diese Aussicht wäre zu schön, um wahr zu sein. Doch „der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig“ (Daniel 2:45). Die biblische Aussage ist eindeutig. Der größte Teil der Prophezeiung hat sich bereits vor unseren Augen erfüllt, und es besteht kein Zweifel daran, dass sich auch der Rest in Kürze bewahrheiten wird.

 

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[*] Gemäß weltlichen Quellen war William Henry Conley der erste Präsident der Watch Tower Society und Charles Taze Russell der zweite. Doch wir haben keinen Grund, an den Schriften des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ zu zweifeln, in denen Russell durchweg als „der erste Präsident der Watch Tower Society“ bezeichnet wird (siehe auch Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, S. 576).

Die Heiligen drei Könige und ihr neuzeitliches Gegenbild

Überarbeiteter Nachdruck aus Erbrechet!, Januar 2009

Jeder kennt die Geschichte von den Heiligen drei Königen, die vor über zweitausend Jahren einen weiten Weg zurücklegten, um dem Jesuskind zu huldigen. Doch es handelt sich dabei nicht lediglich um eine schöne Geschichte. Nein, wie so vieles in der Bibel war diese Begebenheit eine prophetische Vorschau, die auf eine größere Erfüllung in unseren Tagen hinweist.

Die Heiligen drei Könige, die in Wirklichkeit weder zu dritt, noch Heilige, noch Könige waren, kamen „aus östlichen Gegenden“ (Matthäus 2:1). Ganz im Osten der Vereinigten Staaten liegt New York City, und wiederum im Osten dieser Stadt liegt Brooklyn. Auch dort lebt eine Gruppe von Männern, die sich selbst für „die Heiligen des Allerhöchsten“ und für künftige Könige halten.image

Sie sagen über sich selbst im Wachtturm vom 1. Februar 2002: „Die Gesalbten sind bereits auf ganz besondere Weise geheiligt, da sie als Braut Christi gerechtgesprochen und als heilig erklärt worden sind. … Der Prophet Daniel bezeichnet sie als die ‚Heiligen des Allerhöchsten’, die das Königreich unter dem ‚Menschensohn’, Christus Jesus, empfangen“ (Seite 21).

Auch in dem Buch Die Prophezeiung Daniels – Achte darauf schreiben sie über sich – unter der Überschrift „Wer wird die Welt regieren?“: „Der Engel sagte: ‚Die Heiligen des Allerhöchsten werden das Königreich empfangen’. … Die anderen ‚Heiligen’, die an der Herrschaft teilhaben, sind die 144 000 treuen geistgesalbten Christen“ (Seite 146).

Zusammenarbeit mit der Politik

Als König Herodes die Heiligen drei Könige zu sich rief, folgten sie seinem Ruf bereitwillig. Sie traten ihre Reise nach Bethlehem mit seiner Unterstützung an. Desgleichen haben auch die „Heiligen“ aus Brooklyn sich nicht geweigert, mit politischen Organisationen zusammenzuarbeiten; in einem Brief vom 28.01.2002 schrieben sie an alle Ältestenschaften in Deutschland: „Im Jahr 1991 haben wir uns … beim Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen (DPI) als Nichtregierungsorganisation (NGO) registrieren lassen“.

Keine echten Könige

Doch in Wirklichkeit waren die Heiligen drei Könige gar keine Könige, sondern Astrologen. Astrologen zeichnen sich dadurch aus, dass sie viele Vorhersagen machen, von denen nur wenige oder gar keine eintreffen. So sagte der Astrologe Kurt Allgeier voraus, dass im Jahr 2002 sieben Millionen imageMenschen im Großraum Stuttgart durch eine atomare Explosion ums Leben kommen würden. Sein rumänischer Kollege Radu Moisoiu sagte den Tod von George W. Bush für den 19. August 2004 voraus, und Antonio Vazquez Alba prophezeite für 2008 den Selbstmord von Britney Spears. Nicht einmal die Vorhersage der Astrologin Nikki Pezaro, dass im Jahr 2008 ein Riesenkaninchen in England entdeckt werden sollte, hat sich erfüllt.

Das gleiche Merkmal – unerfüllte Vorhersagen – zeichnet die „gesalbten Christen“ aus Brooklyn als gegenbildliche Astrologen aus. Sie sagten beispielsweise voraus, „daß das völlige Ende der Zeiten der Heiden (Nationen), d. i. das volle Ende ihrer Herrschaft, mit dem Jahre 1914 erreicht sein wird; und daß dieses Datum die Auflösung der Herrschaft unvollkommener Menschen bringen wird“ (Schriftstudien, Band 2, Ausgabe 1926, Seite 73). Sie prophezeiten, gestützt auf Bibeltextkonstellationen: „Mit dem Ende des Jahres 1914 wird, was Gott Babylon nennt, und was die Menschen Christentum nennen, imageverschwunden sein, wie schon aus der Weissagung gezeigt wurde“ (Schriftstudien, Band 3, Ausgabe 1914, Seite 146).

Wie echte Astrologen, so ließen auch sie sich von unerfüllten Vorhersagen nicht davon abhalten, neue zu machen. So schrieben sie später, man solle „kurz nach 1925, dem letzten vorbildlichen Jubeljahr, die Auferweckung von Abel, Henoch, Noah, Melchisedek, Abraham, isaak, Jakob, Hiob, Moses, Samuel, David, Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Johannes dem Täufer und vielen anderen erwarten, die im 11. Kapitel des Hebräerbriefes erwähnt werden. Diese werden gewissermaßen auf der Erde den Kern des neuen Königreiches bilden“ (Der Weg zum Paradiese, Seite 215). Angeblich war „das Jahr 1925 … ein Datum, das eindeutig und klar in den Schriften gekennzeichnet wird, sogar noch deutlicher als das Jahr 1914“ (The Watchtower, 15. Juli 1924, Seite 211).

Jahrzehnte später stellte man die Vermutung in dem Raum, „dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird“, und erklärte: „Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen“ (Der Wachtturm, 15. November 1968, Seite 691). Doch während das Jahr 1975 in Vorträgen als feststehende Tatsache dargestellt wurde, wurde es in Wachtturm eher als Wahrscheinlichkeit dargestellt.

Aber wie Astrologen, so versuchten auch die „Heiligen Könige“ aus Brooklyn, ihren Ruf durch schwammigere Vorhersagen zu retten. Statt eine konkrete Jahreszahl zu nennen, schrieben sie: „Binnen kurzem wird noch in unserem zwanzigsten Jahrhundert ‚die Schlacht am Tage Jehovas’ gegen das neuzeitliche Gegenstück Jerusalems, die Christenheit, beginnen“ (Die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin – Wie?, Seite 217). Schon vorher schrieben sie in der Zeitschrift Erwachet! vom 5. Mai 1961, die biblische Voraussage, der Tod werde nicht mehr sein, würde „im 20. Jahrhundert Wirklichkeit werden“, und „daß diese himmlische Regierung, die bereits an der Macht ist, im 20. Jahrhundert die Erde von aller Bosheit reinigen wird“ (Seite 5 bis 8). Sogar der Wachtturm vom 1. Januar 1989 sagte noch, dass die „Vollendung [des Predigtwerks] in das 20. Jahrhundert fällt“ (Seite 12).

Doch das half ihnen nichts; auch diese Prophezeiungen haben sich eindeutig nicht erfüllt. Aber so, wie die Menschen nicht aufhören, auf buchstäbliche Astrologen zu vertrauen, so schenken auch weiterhin Millionen von Menschen ihren Gegenbildern aus Brooklyn blinden Glauben.

Ochsen

Ein Grund dafür liegt darin, welche Art von Menschen diese selbsternannten Könige in ihre Organisation ziehen. Die ursprünglichen Heiligen drei Könige kamen gemäß traditionellen Darstellungen zu einem Stall, in dem neben dem Jesuskind auch Ochse, Esel und Schaf zu Hause waren. So sucht auch die Wachtturm-Gesellschaft gezielt nach gegenbildlichen Ochsen, Eseln und Schafen.

Wie es in der Encyclopaedia Wikipedia heißt, „ist der Ochse gutmütig und lässt sich in der Landwirtschaft als Zug- und Arbeitstier einsetzen“. imageSo suchen auch die „Könige“ aus Brooklyn nach Menschen, die sich gutmütig wie Ochsen alles gefallen lassen und sich für keine Arbeit zu schade sind. Über sich und ihre ochsengleichen Anhänger schrieben sie „Die Gesalbten wissen, daß sie wie Jesus ihren irdischen Lauf schließlich im Tod beenden werden, doch sie haben Gefährten, die mit ihnen an dem herrlichen Schatz des Dienstes teilhaben und sie unterstützen, indem sie im Werk des Predigens der guten Botschaft vom Königreich die Hauptlast tragen“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1990,Seite 20).

Tatsächlich opferten die ochsengleichen „Verkündiger“ im letzten Jahr fast eineinhalb Milliarden Stunden für die Zwecke der „Heiligen“ von Brooklyn. Sie verzichteten dabei auf jede Bezahlung und trugen noch alle anfallenden Unkosten selbst! Nicht umsonst ist „Hornochse“ gemäß dem Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm auch ein „Schimpfwort für einen dummen Menschen“ (Band 10).

Esel

Wodurch zeichnen sich Esel aus? Die Encyclopaedia Wikipedia sagt: „Pferde neigen in Stresssituationen zur Flucht, … Esel bleiben oft wie angewurzelt stehen. Zusätzlicher Stress, z. B. durch Schläge oder Schreie, verstärkt diese Starre eher, woraus der Ruf des Esels als besonders stures bzw. dummes Tier resultiert“. Für Zeugen Jehovas entstehen „Stresssituationen“, wenn Lehren geändert werden, wie beispielsweise in Jahren 1995 und 2008 die Lehre über die „Generation“. Auch die zunehmende Zahl der „Gesalbten“, die im Widerspruch zur Lehre steht, kann zu Stresssituationen führen.

imageWährend pferdegleiche Personen in solchen Situationen ‚fliehen’, also die Wachtturm-Organisation verlassen, bleiben eselgleiche Menschen „wie angewurzelt stehen“. Die „Heiligen“ aus Brooklyn sorgen dann oft noch für zusätzlichen Stress, indem die Verkündiger durch zusätzliche Aufgaben oder höhere Anforderungen „schlagen“ (Matthäus 24:49). Anstatt wegzulaufen, halten eselgleiche Verkündiger stur an dieser Organisation fest und sagen: „Aber es ist doch die Wahrheit!“. Sie halten sich an den Befehl aus dem Buch Singt Jehova Loblieder: „Nie in Zweifeln wir verweilen, Wahrheit nicht voraus wir eilen. Bleibt auf der Bahn, und dort geht voran!“ (Lied 111).

Schafe

imageSchließlich suchen die Möchtegern-Könige auch „schafähnliche Menschen“ (siehe z. B. Der Wachtturm, 1. Dezember 2005, Seite 28). Warum? Die Encyclopaedia Wikipedia gibt die Antwort: „Im Volksmund gilt das Schaf häufig als Inbegriff der … Dummheit, und es folgen auch Gelehrte häufig dieser Einschätzung“. Jehovas Zeugen wünschen sich dumme Menschen als Verkündiger, daher warnen sie Jugendliche: „Wenn du eine weltliche Bildung anstrebst, die über das gesetzlich geforderte Mindestmaß hinausgeht, solltest du dir über deine tatsächlichen Motive im klaren sein“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1996, Seite 19). Und der Wachtturm vom 15. April 2008 enthielt den Hinweis: „Ein weiteres Beispiel für Nützliches, was zu etwas Wertlosem werden kann, ist Bildung“ (Seite 4).

Ungebildete und dumme Menschen lassen sich leichter manipulieren und wie Ochsen als Arbeitstiere gebrauchen. Sie trauen sich nicht, wegzulaufen, wenn sie merken, dass sie betrogen worden sind. Und selbst, wenn sie weglaufen möchten, wissen sie nicht, wohin. Somit gleichen die selbsternannten „Heiligen“ aus Brooklyn genau den Astrologen, die im ersten Jahrhundert das Jesuskind besuchten.

Geschenke

Die Astrologen brachten dem Jesuskind Geschenke dar – Gold, Myrrhe und Weihrauch. Auch die von den Astrologen vorgeschattete Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas opfert Gold. Im Wachtturm vom 15. September 1990 hieß es: „Die Wahrheiten der Bibel sind durchaus mit Gold, Silber oder anderen verborgenen Schätzen vergleichbar“ (Seite 3).

Diese goldgleichen biblischen Wahrheiten opfern sie, indem sie um ihres Machterhalts willen an falschen Lehren festhalten, etwa an der Lehre von der Aufrichtung des Königreiches Gottes im Jahr 1914 oder von einer zentralen „Leitenden Körperschaft“ im ersten Jahrhundert. Anstelle biblischer Wahrheiten verkaufen sie ihren Mitgliedern „die fortschreitenden Entwicklungen in der irdischen Organisation Gottes“ als „Gold“, wie im Wachtturm vom 1. Juni 2001 unter dem Thema „Vorwärts, dem endgültigen Sieg entgegen!“ erklärt wurde.

Ein weiteres Geschenk der Astrologen war Myrrhe. Wie es in der Encyclopaedia Wikipedia heißt, wurde Myrrhe im Altertum „als Aphrodisiakum verwendet“, und „Betten wurden vor dem Geschlechtsverkehr damit beträufelt“. Doch das ist sicherlich nicht der Zweck, zu dem die Wachtturm-Gesellschaft sie gebraucht. Diesen erklärt sie vielmehr selbst im Wachtturm vom 15. Juni 1978: „Die Myrrhe … hatte wie die bittere Galle eine narkotisierende und abstumpfende Wirkung“ (Seite 32).

Ebenso hält die Wachtturm-Gesellschaft ihre Anhänger mit Zusammenkünften, Kongressen, Predigtdienst sowie einem unendlichen Schwall an „Literatur“, die gelesen, studiert und verteilt werden muss, beschäftigt. Die monotone Stimme vieler Redner und die immer gleichen Themen haben „eine narkotisierende und abstumpfende Wirkung“ auf die Verkündiger, so dass diese gar nicht mehr wahrnehmen, wie sie belogen und ausgenutzt werden.

Als drittes Geschenk brachten die antiken Astrologen Weihrauch dar. Im übertragenen Sinne stellt die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas, die angeblich den ‚treuen und verständigen Sklaven’ vertritt, ihren Anhängern heute auch Weihrauch zur Verfügung, und zwar durch Aussagen wie: „Wir haben allen Grund, imagefür den ‚treuen und verständigen Sklaven’ dankbar zu sein“ (Der Wachtturm, 15. Juli 2006, Seite 20).

Schon im Wachtturm vom 1. November 1980 hieß es: „Damit wir nicht vom Glauben abfallen, müssen wir uns auch vor Undankbarkeit hüten. Wir sollten für die reichhaltige geistige Speise, die wir durch den ‚treuen und verständigen Sklaven’ erhalten, dankbar sein“ (Seite 20). Und an anderer Stelle wurde gesagt: „Welch ein Unterschied besteht doch zwischen der geistigen Wohlfahrt der Diener Gottes und der religiösen Verwirrung Groß-Babylons!“ (Der Wachtturm, 1. Februar 2007, Seite 23). Solche Sätze führen dazu, dass der „treue und verständige Sklave“ von den Verkündigern im übertragenen Sinne beweihräuchert wird.

Die Astrologen versprachen Herodes zwar, ihm zu sagen, wo das Kind zu finden wäre, aber schließlich „zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück“, und Herodes bemerkte, „daß er von den Astrologen überlistet worden war“ (Matthäus 2:12, 16). In ähnlicher Weise hatte die Wachtturm-Gesellschaft sich zwar dazu bereit erklärt, die Ziele der Vereinten Nationen zu unterstützen, um Vorteile zu erhalten. Doch in Wirklichkeit denkt sie nicht im Traum daran.

Statt dessen schreibt sie: „Die ganze Tendenz des Völkerbundes zielt darauf hin, das Volk von Gott und von Christus wegzuwenden, und deshalb ist er ein verwüstendes Ding, das Produkt Satans und ein Greuel in den Augen Gottes. … Im Laufe der Zeit wich der Völkerbund den Vereinten Nationen. Jehovas Zeugen haben schon früh aufgedeckt, daß jene von Menschen geschaffenen Friedensorganisationen in Gottes Augen abscheulich sind“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1999, Seite 15).

Wer steht dahinter?

Wer steht hinter der Wachtturm-Gesellschaft? Ist es wirklich Gott, wie sie selbst behauptet? Der Kirchenvater Hieroynmus sagte über die Heiligen drei Könige, sie seien „von Dämonen belehrt“ gewesen. Über den Stern, der sie zu Jesus führte, schrieb eine bekannte Zeitschrift: „Somit stand hinter dem Stern eigentlich Satan, der Teufel“ (Der Wachtturm, 15. Dezember 1983, Seite 23).

Daher kann gesagt werden, dass auch die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas „von Dämonen belehrt“ ist, und dass nicht Gott, sondern „Satan, der Teufel“ hinter ihr steht.

Die bösen Geister – wo sind sie?

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2010

„Es ist … nicht nötig, ständig in Furcht vor bösen Geistern zu leben.“ (Der Weg zu wahrem Glück, Seite 130)

Wahre Christen zweifeln nicht daran, „daß es böse Geister gibt“ (Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, Seite 55). Doch deswegen ist es „nicht nötig, ständig in Furcht vor bösen Geistern zu leben“ (Der Weg zu wahrem Glück, Seite 130). Es gibt nämlich verschiedene Methoden, „um böse Geister zu vertreiben“ (theology.de).

Überall vertrieben

Beispielsweise begannen die Kelten „in der Walpurgisnacht mit dem Anzünden von Freudenfeuern, die … böse Geister vertreiben sollten“ (Erwachet!, 22. April 2005, Seite 12). „‘Halloween‘ war auch mit dem Abbrennen von Feuern verbunden, das den Zweck hatte, böse Geister zu vertreiben“ (Erwachet!, 8. November 1980, Seite 3). Doch „um Dämonen zu vertreiben, bediente man sich seit vorchristlicher Zeit bestimmter Zaubersprüche, Segensformeln, des Exorzismus und bestimmter Amulette“ (Sphinx-Suche).

In späterer Zeit kamen weitere Bräuche hinzu. „Der Weihnachtsbaumbrauch ist ca. 400 Jahre alt. … Dabei wurden Zweige ins Haus geholt, imageum Dämonen zu vertreiben“ (NORDMANNgold). Außerdem vermuteten die Menschen „böse Geister in ihren Trinkgefäßen. Durch das Zusammenstoßen der Trinkgefäße wurden die bösen Geister erschreckt und sie gingen aus den Trinkgefäßen“ (Yahoo Answers). Das Zuprosten beim Trinken erfüllt heute den gleichen Zweck. Auch bei einem Polterabend soll „der Lärm … die bösen Geister vertreiben“ (experto.de).

In außereuropäischen Kulturen wurden andere Methoden entwickelt, um Dämonen zu vertreiben. In Namibia schnitzte man rituelle Masken, die „Besucher warnen und böse Geister vertreiben“ sollen (Erwachet!, 22. März 1991, Seite 14). Die früheren Bewohner von Venezuela „glaubten, das Kreuz … habe die Macht, böse Geister zu vertreiben; deshalb legte man Neugeborene unter ein Kreuz“ (Erwachet!, 22. September 1984, Seite 8). „Die Chinesen… vertreiben die bösen Geister durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern“ (Erwachet!, 22. Dezember 1982, Seite 14).

Wohin mit ihnen?

Wenn die bösen Geister an einem Ort vertrieben werden, müssen sie natürlich woanders hin. Auf diesen Umstand wies schon Jesus Christus hin; zu seiner Zeit mussten böse Geister ‚dürre Orte durchwandern, um eine Ruhestätte zu suchen‘ (Matthäus 12:43). Doch heute haben es die Dämonen leichter, eine Heimat zu finden. Es gibt nämlich ein Volk auf der Erde, das alle Möglichkeiten, böse Geister zu vertreiben, strikt ablehnt.

Die Rede ist von Jehovas Zeugen. Ihre Zahl geht bereits in die Millionen, und sie sind in fast allen Ländern der Erde vertreten (Frieden und Sicherheit – Wie wirklich zu finden?, Seite 23). Sie feiern keine Walpurgisnacht und zünden auch sonst keine Freudenfeuer an, noch feiern sie Halloween (Bewahrt euch in Gottes Liebe, Seiten 150, 152; Erwachet!, 22. März 1986, Seite 8). Sie benutzen weder Zaubersprüche noch Segensformeln noch Amulette, noch lassen sie einen Exorzismus durchführen (Der Wachtturm, 15. April 1987, Seite 28; 1. September 1993, Seite 4; Erwachet!, 22. August 1977, Seite 26).

imageSie stellen keinen Weihnachtsbaum auf und prosten sich nicht zu, und sie lehnen auch Polterabende ab (Der Wachtturm, 15. Dezember 1991, Seite 7; 15. Februar 2007, Seite 30). Zeugen Jehovas in Namibia haben die schützenden Masken „wegen der Verbindung zu bösen Geistern nicht in ihren Hütten“ (Erwachet!, 22. März 1991, Seite 14). Sie benutzen auch keine Kreuze und kein Feuerwerk (Der Wachtturm, 15. August 1987, Seite 24; Erwachet!, 22. April 1970, Seite 11).

Eine Heimat für die bösen Geister

Die Königreichssäle und Bethelheime der Zeugen Jehovas, aber auch die Häuser der einzelnen Verkündiger, bieten daher eine ideale Heimat für böse Geister. imageEs sind tatsächlich die einzigen Orte auf der Welt, an denen sich niemand anstrengt, sie zu vertreiben. Satan weiß das, „und darum sendet er seine Engel sicherlich oft in die kleinen Zusammenkünfte, in denen Gottes Heilige [d. h. Zeugen Jehovas] die Bibel studieren“ (Schriftstudien, Band 4, Der Krieg von Harmagedon, Ausgabe 1926, Seite 488).

Da die Häuser von Zeugen Jehovas offensichtlich voller böser Geister sind, die für gute Geister „schlechte Gesellschaft“ wären, ist es kein Wunder, dass die Anhänger dieser Religion buchstäblich „von allen guten Geistern verlassen sind“ (1. Korinther 15:33). Wenn auch wir keine Gemeinschaft mit bösen Geistern haben wollen, sollten wir uns von Königreichssälen und Bethelheimen sowie von allen anderen Orten, an denen Jehovas Zeugen sich aufhalten, fernhalten.

Neujahrsfeiern – eine biblische Tradition

Nachdruck aus Erbrechet!, Januar 2009

Viele religiöse Fanatiker verbieten ihren Anhängern, Neujahr zu feiern. Gemäß der Zeitschrift Erwachet! vom 22. Dezember 1986 „halten sich diejenigen, die nach der Bibel leben möchten, von Neujahrsfeiern fern“ (Seite 21). Doch eine sorgfältige Betrachtung der Bibel wird uns helfen, diese Frage in einem anderen Licht zu sehen.

Wie stand es im alten Israel mit Neujahrsfeiern? Das Werk Einsichten über die Heilige Schrift weist auf Seite 15 darauf hin, dass der damals „benutzte Kalender eigentlich ein Doppelsystem aus einem religiösen und einem bürgerlichen oder landwirtschaftlichen Kalender darstellte“ – so ähnlich wie heute bei Jehovas Zeugen, wo es ein Dienstjahr (von September bis August) und ein Kalenderjahr (von Januar bis Dezember) gibt.

Dasselbe Werk führt weiter aus: „Der Ethanim (Tischri, September/Oktober) war ursprünglich der erste Monat des jüdischen Kalenders, doch nach dem Auszug aus Ägypten wurde er der siebte Monat des religiösen Jahres“ (Seite 171). Der erste Tag des bürgerlichen Jahres – vergleichbar mit dem heutigen 1. Januar – war also der erste Tag des siebten Monats. Feierten die Israeliten diesen Tag?

imageJehova gebot durch Moses: „Im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollte für euch vollständige Ruhe eintreten, ein Gedenken durch Trompetenschall, eine heilige Zusammenkunft“ (3. Mose 23:24). Ja, der Neujahrstag wurde gebührend gefeiert. Feuerwerkskörper gab es noch nicht, statt dessen wurde mit „Trompetenschall“ Lärm gemacht.

Heutzutage finden Neujahrsfeiern aber meistens schon am letzten Tag des vorherigen Jahres statt. Ist dagegen etwas einzuwenden? Nein, denn die Bibel sagt ganz deutlich: „Besser ist das nachherige Ende einer Sache als ihr Anfang“ (Prediger 7:8). Wenn also schon der Anfang des Jahres ein Grund zum Feiern ist, wie viel mehr dessen Ende!

Hinzu kommt, dass bei Silvesterfeiern reger Gebrauch von Alkohol gemacht wird, in Übereinstimmung mit Gottes Gebot: „Trink nicht länger Wasser, sondern gebrauche … Wein“ (1. Tim. 5:23). Viele Menschen kommen zu dieser Zeit auch dem heiligen Auftrag nach: „Seid fruchtbar, und werdet viele“ (1. Mose 1:28).

Sich an Neujahrs- und Silvesterfeiern zu beteiligen, ist somit eine Notwendigkeit für wahre Diener Gottes.