Archiv der Kategorie: Tiere

Wie Gott für uns sorgt

Nachdruck aus Erbrechet!, Juli 2010

„Macht euch nie Sorgen!“ (Matthäus 6:31)

Durch den Wachtturm werden Christen häufig aufgefordert, „ihre weltliche Arbeit zurückzuschrauben“ (Der Wachtturm, 15. Januar 2008, Seite 18). Hin und wieder wird auch dazu ermuntert, seine Arbeitsstelle ganz zu „kündigen, um ein Prediger zu werden“ (Der Wachtturm, 1. September 1989, Seite 25). Wer diesen Rat befolgt, verringert natürlich sein Einkommen und hat weniger Geld – oder gar keines mehr – zur Verfügung, um Lebensmittel und Kleidung zu kaufen.

In dieser Situation könnte man sich natürlich Sorgen machen, aber Jesus ermahnte alle Christen: „Macht euch nie Sorgen und sprecht: ‚Was sollen wir essen?‘ oder: ‚Was sollen wir trinken?‘“ (Matthäus 6:31). Auf den ersten Blick scheint das unmöglich zu sein, doch Jesus erklärte auch, weshalb man sich keine Sorgen machen sollte: „Beobachtet aufmerksam die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie etwas in Vorratshäuser ein; dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater“ (Matthäus 6:26). Ja, „wenn Jehova für die Vögel … sorgt, dann wird er sich doch erst recht um Menschen kümmern“ („Komm, folge mir nach“, Seite 115).

Den Schlüssel zum Verständnis dieses Bibeltextes enthüllte der Wachtturm vom 15. Oktober 2007, in dem über Christen gesagt wurde, „Gott würde für sie sorgen, wie er auch für ‚die Vögel des Himmels‘ sorgt“ (Seite 6). Jehova sorgt für Christen also in der gleichen Weise, wie er es auch für die Vögel tut.

Wie sorgt er für die Vögel? Lässt er sie auf eine weltliche Arbeit gehen, damit sie Geld verdienen und dann Lebensmittel im Supermarkt kaufen können? Lässt er sie Würmer züchten und Obst anbauen? Nein, vielmehr hat er es für die Vögel so eingerichtet, wie es Gerd Winterfeld auf seiner Internetseite beschreibt: „In Deutschland klauen sie die Kirschen, auf den Philippinen fressen sie uns die Bananen weg!“ Auch die Zeitschrift Erwachet! berichtete, dass Blaumeisen und elf weitere Vogelarten Milchwagen überfielen; „als in einer Schule … einmal 300 Milchflaschen angeliefert wurden, hatten die Blaumeisen schon 50 Flaschen aufgehackt, ehe der Hausmeister sie ins Haus schaffen konnte“ (Ausgabe vom 8. Juli 1972, Seiten 20, 22).

Gott sorgt also für die Vögel, indem er ihnen erlaubt, Nahrungsmittel von Menschen zu stehlen. Genau so sorgt er daher auch für Christen, die den Rat seines Mitteilungskanals beachten und ihre weltliche Arbeit aufgeben bzw. verringern. Im Predigtdienst bietet sich reichlich Gelegenheit, Obst und Gemüse aus den Gärten der Wohnungsinhaber zu stehlen, insbesondere bei denen, die nicht zu Hause sind. Bei verschlossenen Gartentüren können wir uns auch die Blaumeisen zum Vorbild nehmen und uns gewaltsam Zugang verschaffen; es empfiehlt sich daher, immer entsprechendes Werkzeug in der Predigtdiensttasche zu haben.

In einigen Ländern verbietet das weltliche Gesetz, Lebensmittel von Ungläubigen zu stehlen. Doch vergessen wir nie: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:29). Sollten wir tatsächlich festgenommen und vor Gericht gestellt werden – wie von Jesus vorhergesagt – können wir uns auf die Religionsfreiheit berufen, die in den meisten Staaten inzwischen durch die Verfassung garantiert wird (Matthäus 10:17).

Erkennen wir Jehovas Weisheit in dieser Vorkehrung? Die Weltmenschen werden ohnehin „bald vernichtet“; danach gehört ihr ganzer Besitz sowieso Jehovas Zeugen (Der Wachtturm, 15. Mai 2006, Seite 5). Daher erlaubt Gott uns schon jetzt, sozusagen einen Vorschuss von unserer Beute in Empfang zu nehmen. Sind wir nicht dankbar für diese liebevolle Vorkehrung?

 

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Von Gottes wunderbarer Schöpfung lernen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, November 2008

Schon der treue Hiob empfahl: „Frag doch bitte die Haustiere, und sie werden dich unterweisen“ (Hiob 12:7). Später gab der weise Salomo den Rat: „Geh zur Ameise, … sieh ihre Wege, und werde weise“ (Spr. 6:6). Ja, die ganze Schöpfung zeugt von der Weisheit Jehovas und dient uns als Anleitung. Wie können wir die „Haustiere“, die „Ameise“ und andere Tiere in unserem Leben nachahmen?

Im Predigtdienst

Eines der beliebtesten „Haustiere“ ist der Hund. Was können Christen von ihm lernen? Beachten wir, was auf der Internetseite der Tierschutzorganisation PETA gesagt wird: „Manchen Hunden macht es nichts aus, von Haus zu Haus zu ziehen“. Auch uns darf es ‚nichts ausmachen, von Haus zu Haus’ verspottet und angefeindet zu werden. Nein, vielmehr schätzen wir dieses großartige Vorrecht, das uns als Diener des wahren Gottes kennzeichnet.

Wir sollen jedoch nicht nur in den Predigtdienst, sondern auch „zur Ameise“ gehen. Die Blattschneiderameise trägt keine ganzen Blätter mit sich herum, sondern nur kleine Teile, die sie herausgebissen hat. Wir können sie im Predigtdienst nachahmen, indem wir keine ganzen Bücher mitnehmen, sondern nur einzelne Seiten daraus. Das wird uns helfen, länger im Predigtdienst zu stehen – im Idealfall ununterbrochen bis zu unserem Tod, so wie einige Ameisenarten ohne Ruhepausen bis zu ihrem Tod arbeiten.

Wenn der Elefant durch den Dschungel läuft, trompetet er oft und erreicht dabei Lautstärken über 100 Dezibel. Wir können ihn nachahmen, indem wir mit dem Auto durch unser Gebiet fahren und dabei ununterbrochen hupen, bevor wir mit dem Predigtdienst beginnen. Die Autohupe erzeugt nicht nur einen ähnlichen Ton wie der Elefant, sondern erreicht auch eine ähnliche Lautstärke.

Gerade, wenn wir schon früh am Morgen im Gebiet ankommen, ist das eine hervorragende Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Leute auf uns zu ziehen. Auch die Zahl der NH-Adressen durch schlafende Wohnungsinhaber kann dadurch verringert werden.

Doch auch von der Hausmaus können wir lernen. In ihrem Revier hinterlässt sie überall, wohin sie kommt, ihre Duftmarke. Wie sieht es mit unserem „Revier“, dem uns zugeteilten Predigtdienstgebiet, aus? Hinterlassen auch wir in jedem Haus unsere „Duftmarke“ in Form von Zeitschriften, Broschüren und Traktaten?

Mäuse und andere Tiere suchen die markierten Stellen regelmäßig wieder auf, um die Duftmarken zu erneuern. Dieses Verhalten sollten wir ebenfalls imitieren, indem wir regelmäßig Rückbesuche machen.

Falls man in einem Haus nicht auf uns hören will, wäre es gut, den Wolf nachzuahmen, indem wir anfangen zu heulen. Weinen wir laut über den Wohnungsinhaber, weil dieser in greifbarer Nähe in Harmagedon vernichtet werden wird. Vielleicht lässt er sich dadurch umstimmen.

Doch unser Ziel ist natürlich, dass die Menschen uns zuhören und wir mit ihnen ein Heimbibelstudium durchführen können. Interessanterweise wurden solche Menschen schon in Unserem Königreichsdienst vom Oktober 1957 mit Beutetieren verglichen. Damals wurde den Verkündigern geraten: „Du [musst] ein fähiger, tüchtiger Jäger sein. … Jäger gehen oft gemeinsam zu Werke, … um ihre Beute aufzuscheuchen. Sie sorgen dafür, dass nichts entwischen kann. Genauso sollten die Verkündiger … arbeiten.“

Wenn wir einen solchen Wohnungsinhaber gefunden haben, der sich auf ein Heimbibelstudium einlässt, sollten wir unbedingt das Krokodil nachahmen. Die Encyclopaedia Wikipedia sagt über Krokodile: „Haben sie ein Opfer erbeutet, ziehen sie es unter Wasser“. Genau das Gleiche müssen wir mit dem Wohnungsinhaber tun, indem wir ihn zur Taufe führen.

Bei der „Jagd“ auf Wohnungsinhaber nehmen wir uns auch den Löwen zum Vorbild. Über ihn heißt es nämlich in der Encyclopaedia Wikipedia: „Die Männchen des Rudels beteiligen sich in der Regel nur in Ausnahmefällen an der Jagd“. Meistens jagen die Weibchen, während die Männchen schlafen. Männer in der Versammlung „schlafen“ zwar nicht buchstäblich, aber sie verbringen viel Zeit mit Hirtenbesuchen, Vorträgen und anderen organisatorischen Tätigkeiten, während die „Verkündigerinnen … ein großes Heer“ sind (Psalm 68:11). Ja, Frauen tragen den Hauptanteil an der „Jagd“, am Predigt- und Lehrwerk.

In der Versammlung: Das Flusspferd ist wahrscheinlich der biblische „Behemoth“, der als „der Anfang der Wege Gottes“ bezeichnet wird. Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia gibt es bei Flusspferden eine „dauerhafte Beziehung … zwischen der Mutter und ihrem Nachwuchs“. Und „Jehovas Organisation ist wie eine Mutter zu uns“, wie es im Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998 heißt. Wir müssen daher auch eine „dauerhafte Beziehung“ zur Organisation aufbauen, die durch nichts und niemanden gestört werden darf – weder durch unerfüllte Hoffnungen noch durch ‚neues Licht’.

Auch vom Hahn können wir lernen. Oft steht er auf dem Misthaufen und kräht. In vergleichbarer Weise ist unsere Organisation „hoch erhaben“ über die „mistigen Götzen“ der anderen Religionen (Psalm 47:9; Hesekiel 6:4). Wie der Hahn sollten wir unsere Mitmenschen das wissen lassen!

Doch auch das Schwein gehört zu Gottes wunderbarer Schöpfung. Wie die Encyclopaedia Wikipedia schreibt, sind Schweine „meist in der Nähe von Gewässern zu finden“ (vgl. Mat. 8:32). Gleichfalls sollten auch wir uns bevorzugt dort aufhalten, wo „Wasser des Lebens“ verteilt wird, nämlich in den Zusammenkünften. Ahmen wir dabei das Krokodil nach, das „50 volle Mahlzeiten im Jahr“ zu sich nimmt, indem wir auch in allen 50 Wochen, in denen kein Kongress stattfindet, das „volle“ Programm der fünf Zusammenkünfte in uns aufnehmen.

In Bezug auf unsere geistige Ernährung können wir besonders viel von den Tieren lernen, beispielsweise vom Koala. „Koalas ernähren sich fast ausschließlich von Blättern und Rinde sowie Früchten ganz bestimmter Eukalyptusarten“ (Encyclopaedia Wikipedia). Wir sollten uns in geistiger Hinsicht „ausschließlich von Blättern“ der Veröffentlichungen des ‚treuen und verständigen Sklaven’ ernähren (Matthäus 24:45).

Ein hervorragendes Vorbild gibt uns die Kuh. Sie ist ein Wiederkäuer; die aufgenommene Nahrung durchläuft vier Mägen. Ahmen wir sie nach, indem wir die geistige Speise im Wachtturm auch viermal ‚durchkauen’ – beim ersten Lesen, beim Vorstudieren, in Wachtturm-Studium und hinterher beim Nachsinnen.

Wenn wir mit Brüdern konfrontiert werden, die Zweifel an gewissen Lehren der Organisation äußern, sollten wir uns den Esel zum Vorbild nehmen. Seine sprichwörtliche Sturheit ist genau das, was wir in so einer Situation brauchen. Halten wir stur wie ein Esel an den durch Gottes Mitteilungskanal geoffenbarten Wahrheiten fest, bis sie vom ‚treuen und verständigen Sklaven’ durch ‚neues Licht’ ersetzt werden!

Im Privatleben

Schon in jungen Jahren können wir eines der wunderbarsten Geschöpfe Gottes nachahmen, nämlich das Schaf. In der Bibel werden Christen oft mit Schafen verglichen; Jesus bezeichnete seine Jünger als „meine Schafe“ (Johannes. 10:14). Und „Schafe stehen seit alters her in dem Ruf, dumm und furchtsam zu sein“ (Encyclopaedia Wikipedia). Um genauso dumm wie Schafe zu sein, sollten wir nur „das gesetzlich geforderte Mindestmaß“ an Schulbildung absolvieren und so früh wie möglich den Vollzeitdienst aufnehmen, ohne unsere besten Jahre für eine Berufsausbildung zu vergeuden.

Wie können Christen die Ziege nachahmen? Ziegen sind für ihren heftigen Gestank bekannt. Gerade gutaussehende junge Christen sollten sich diesen Trick zunutze machen, um unmoralischen Angeboten aus dem Weg zu gehen. Sich mit frischem Mist einzureiben oder mehrere Knoblauchzehen täglich zu essen wäre eine gute Möglichkeit, von der Weisheit der Tiere zu profitieren.

Wenn wir verheiratet sind und eine Familie haben, sollten wir den Hahn nachahmen. Er kräht jeden Tag früh am Morgen, um seine Familie aufzuwecken und zu versammeln. Wecken wir jeden Morgen unsere Angehörigen, um gemeinsam den Tagestext zu betrachten?

Wenn wir auf der Straße unterwegs sind, sollten wir wie das Känguru immer einen Beutel dabeihaben, der mit Traktaten und Broschüren gefüllt ist. So können wir jede Gelegenheit zum Zeugnisgeben ergreifen. Doch es kann auch vorkommen, dass wir unerwartet einem Abtrünnigen begegnen; in diesem Fall wäre es angebracht, den Hasen nachzuahmen und blitzschnell wegzurennen.

Sind wir nicht von tiefer Ehrfurcht ergriffen, wenn wir über Jehovas wunderbare Schöpfungswerke nachdenken? Mögen wir uns immer wieder fragen, wie wir sie noch besser nachahmen und uns ihre Weisheit zunutze machen können.

Sollten Christen essen?

Wenn ja, welche Nahrung ist geeignet?

Nachdruck aus Erbrechet!, April 2010

„Sie sind … wie das Brot; … alle, die es essen, werden sich verunreinigen.“ (Hosea 9:4)

Einige sind der Meinung, Christen sollten überhaupt nicht essen. Sie stützen sich u. a. auf die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Juli 2001, in der es heißt: „Bei einer Meinungsumfrage in den Vereinigten Staaten unter 13- bis 17jährigen gaben 56 Prozent an, daß sie vor dem Essen beten“ (Seite 13). Jonathan, ein junger Mann aus Deutschland, gab zu verstehen: „In Verbindung mit dem Essen beten die meisten Menschen zu falschen Göttern. Da sich wahre Christen von allem getrennt halten müssen, was mit der falschen Anbetung zu tun hat, steht für mich außer Frage, dass sich ein Anbeter Gottes durch Essen veruneinigen würde.“

Schon im ersten Jahrhundert hatten einige Diener Gottes die gleiche Ansicht. Die Bibel berichtet: „Die Pharisäer und alle Juden essen nicht“ (Markus 7:3). Aber ist diese ablehnende Haltung gegenüber dem Essen biblisch begründet? Offensichtlich nicht, denn die Pharisäer und Schriftgelehrten sagten zu Jesus:image „Die Jünger des Johannes fasten … und ebenso die der Pharisäer, die deinigen aber essen“ (Lukas 5:33). In der Tat, Christen „haben … die Befugnis, zu essen“, wie Paulus später schrieb (1. Korinther 9:4).

Es steht somit außer Frage, dass Christen essen dürfen. Aber können sie auch freiwillig auf Essen verzichten? Oder müssen sie essen? Es ist interessant, wie Jesus bei der Auferweckung der Tochter des Jairus vorging. Der Berichtet lautet: „Ihr Geist kehrte zurück, und sie erhob sich augenblicklich, und er befahl, daß ihr etwas zu essen gegeben werde“ (Lukas 8:55). Das Essen war für Jesus also das Wichtigste.

Jesus ahmte in dieser Hinsicht seinen himmlischen Vater nach. Moses warnte die Israeliten vor den Göttern der Nachbarnationen und bezeichnete sie als ein „Erzeugnis von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen oder hören oder essen oder riechen können“ (5. Mose 4:28) Zweifellos hätte er nicht hervorgehoben, dass diese Götter ‚nicht essen können‘, wenn das auf den wahren Gott auch zuträfe. Jehova kann also essen, und als Christen müssen wir „Nachahmer Gottes“ sein (Epheser 5:1).

Ein göttlicher Auftrag

imageTatsächlich ist das Essen ein göttliches Gebot, denn wie der Prophet Jesaja deutlich erklärte, „hat der Souveräne Herr Jehova dies gesprochen: ‚Siehe! Meine eigenen Knechte werden essen‘“ (Jesaja 65:13). Bei einer anderen Gelegenheit forderte er seine Leser auf: „Man richte den Tisch her, man stelle die Sitze zurecht, Essen, Trinken!“ (Jesaja 21:5).

Einige mögen einwenden, sie seien bereits übergewichtig und müssten eine Diät machen. Doch gemäß Jesaja 11:6 wird es unter Gottes Volk auch „das wohlgenährte Tier“ geben, und diese Passage bezieht sich auf mit „Tieren vergleichbare Menschen“ (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 1, Seite 164). Tatsächlich wäre eine Diät unvereinbar mit Gottes gerechten Grundsätzen, denn er sagte: „Alle Fetten der Erde werden essen“ (Psalm 22:29). Gott legt Wert darauf, dass alle seine Diener essen, ob sie dünn sind oder dick.

imageDer Prophet Sacharja erklärte: „Jeder Kochtopf … in Jerusalem und in Juda soll etwas Heiliges werden, was Jehova der Heerscharen gehört, und alle … sollen darin kochen“ (Sacharja 14:21). Essen ist eine heilige Pflicht für Anbeter Gottes. Ja, „wer ißt, ißt für Jehova“ (Römer 14:6). Die Frage lautet also nicht, ob, sondern was Diener Gottes essen sollten.

In der Vergangenheit sorgte Jehova manchmal für ungewöhnliche Nahrung. Der Prophet Hesekiel war wahrscheinlich gerade auf der Toilette, als Gott zu ihm sprach: „Menschensohn, was du findest, iß. Iß diese Rolle“ (Hesekiel 3:1). In Notzeiten können wir Hesekiel nachahmen, doch es gibt noch ein anderes, für Christen geeignetes Nahrungsmittel.

Fleisch

Christen müssen „Nachahmer Gottes“ sein, und Gott aß Fleisch, als er bei seinem Freund Abraham zu Besuch war (Epheser 5:1; 1. Mose 18:3, 8). Auch sein Sohn Isaak aß Fleisch, denn er sagte zu Jakob, den er für Esau hielt: „Bring mir etwas Wildbret, und mache mir ein schmackhaftes Gericht, und, ah, laß mich essen“ (1. Mose 27:7).

Später wurde das Essen im Gesetz geregelt. Durch Moses ließ Jehova den Israeliten sagen: „Was das Fleisch betrifft, so darf jeder … Fleisch essen“ (3. Mose 7:19). Später fügte er hinzu: „Weil deine Seele danach verlangt, Fleisch zu essen, so darfst du Fleisch essen, wann immer deine Seele danach verlangt“ (5. Mose 12:20) War das lediglich eine Empfehlung? Nein, denn Gott gebot ausdrücklich: „Du sollst Fleisch essen“ (5. Mose 12:15). Vegetarier hätten in Israel das Gebot Gottes übertreten, und wer das tat, musste gesteinigt werden.

Durch den Propheten Jeremia bestätigte Gott diesen Auftrag, als er wiederum befahl: „Eßt Fleisch“ (Jeremia 7:21). Noch später erwähnte Jesus einen König, der sagte: „Ich habe mein Essen zubereitet, imagemeine Stiere und Masttiere sind geschlachtet“ (Matthäus 22:4). In der Tat, „Fleisch ist wahre Speise“ (Johannes 6:55).

Auch im Paradies wird Fleisch gegessen werden. Jesus sagte vorher, wie ein Vater im Paradies reagieren wird, wenn sein Sohn aufersteht: „Bringt den gemästeten jungen Stier her, schlachtet ihn, und laßt uns essen und fröhlich sein, denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben“ (Lukas 15:23, 24).

Brot

Es besteht somit kein Zweifel, dass Fleisch ein geeignetes Nahrungsmittel für Christen ist. Was kann aber über Brot gesagt werden? Beachten wir, wie König Saul reagierte, als ihn eine Hexe dazu verleiten wollte, Brot zu essen. Sie sprach zu ihm: „‘Laß mich dir ein Stück Brot vorsetzen, und du, iß, damit du zu Kraft kommst, weil du deines Weges weitergehen wirst.‘ Er aber weigerte sich und sagte: ‚Ich werde nicht essen.‘“ (1. Samuel 28:22, 23). Da er hartnäckig darauf bestand, kein Brot zu essen, blieb der Frau nur ein Ausweg: „Die Frau nun hatte ein gemästetes Kalb im Haus. So schlachtete sie es rasch. … Dann setzte sie es Saul und seinen Dienern vor, und sie aßen“ (1. Samuel 28:24, 25).

Saul hielt sich an seine eigenen Regeln, denn er hatte geboten:image „Verflucht ist der Mann, der Brot ißt“ (1. Samuel 14:24). Er wiederholte damit jedoch nur einen Grundsatz aus dem mosaischen Gesetz, denn schon dort befahl Jehova: „Ihr sollt weder Brot noch geröstetes Korn, noch Jungkorn essen“ (3. Mose 23:14). Moses selbst „aß kein Brot“ (2. Mose 34:28). Die Israeliten folgten seinem Beispiel und wurden von Gott dafür gesegnet, so dass er zu ihnen sagen konnte: „Während ich euch vierzig Jahre in der Wildnis ständig leitete, nutzten sich eure Kleider an euch nicht ab, und deine Sandale nutzte sich an deinem Fuß nicht ab. Brot habt ihr nicht gegessen“ (5. Mose 29:5, 6).

Es stimmt zwar, dass König David in einem schwachen Moment einmal „Brote … aß, die zu essen niemandem erlaubt ist“ (Markus 2:26). Doch er wusste, dass Diener Gottes normalerweise kein Brot aßen; als er alt war, schrieb er: „Ein junger Mann bin ich gewesen, ich bin auch alt geworden, und doch habe ich keinen Gerechten gänzlich verlassen gesehen noch seine Nachkommen nach Brot suchen“ (Psalm 37:25). Gerechte und ihre „Nachkommen“ suchten auf dem Markt nach Fleisch, nicht nach Brot. Eine tüchtige Frau, die die Mutter des Königs Lemuel beschrieb, hielt sich an diesen göttlichen Grundsatz: „Sie überwacht die Vorgänge ihres Haushalts, und das Brot … ißt sie nicht“ (Sprüche 31:27).

Versuchungen

Einige Zeit später versuchte der abtrünnige König Jerobeam einen Propheten Gottes zum Unrechttun zu verleiten, weil dieser ihn bei der Anbetung eines goldenen Kalbes ertappt hatte. „Aber der Mann des wahren Gottes sprach zum König: ‚Wenn du mir die Hälfte deines Hauses gäbest, würde ich nicht mit dir kommen und Brot essen. … Denn so hat er mir durch das Wort Jehovas geboten“ (1. Könige 13:8, 9). Später ließ der Prophet sich jedoch zum Brotessen überreden und wurde durch Gottes Eingreifen zu Tode gebracht (1. Könige 13:23-26).

imageAuch dem Propheten Hesekiel gebot Jehova: „Brot … solltest du nicht essen“ (Hesekiel 24:17). Schließlich wurde Jesus Christus vom Teufel persönlich versucht, Brot zu essen. Satan sprach zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage zu diesem Stein, daß er ein Brot werde“ (Lukas 4:3) Jesus machte jedoch deutlich auf den göttlichen Grundsatz aufmerksam und antwortete: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot … soll der Mensch leben‘“ (Lukas 4:4). Später ermahnte seine Jünger, „kein Brot“ auf ihre Reisen mitzunehmen (Lukas 9:3, Einheitsübersetzung).

Die Jünger erklärten auch selbst, „daß sie keine Brote hatten“ (Markus 8:16).
imageManche Diener Gottes versuchten, heimlich Brot zu essen. Zur Zeit Salomos sagte eine Frau: „Heimlich gegessenes Brot – es ist lieblich“ (Sprüche 9:17). Später schmuggelten einige Israeliten Brot in ihre Dörfer und sagten: „Unter Einsatz unserer Seele bringen wir unser Brot herbei“ (Klagelieder 5:9). Aber Jehova ließ sie nicht ungestraft. Die Bibel sagt über solche Leute: „Sie hatten keinen Glauben an Gott. … Menschen aßen gar das Brot … Sie hatten sich von ihrem Begehren nicht abgewandt, … als Gottes Zorn selbst gegen sie aufstieg“ (Psalm 78:22-31). Ja, „Brot ist einem Mann angenehm, aber danach wird sich sein Mund mit Kies füllen“ (Sprüche 20:17).

Sich vor Brot hüten

Darüber hinaus gebraucht die Bibel Brot als ein Symbol für Schlechtigkeit. Der weise Salomo bezeichnete die Nahrung der Bösen als das „Brot der Bosheit“ (Sprüche 4:17). Der Prophet Jesaja warnte die Israeliten vor „Brot in Form von Bedrängnis“ (Jesaja 30:20). Schließlich ermahnte auch Jesus seine Jünger: „Nehmt euch vor dem Sauerteig … in acht“ (Lukas 12:1). Brot wird in der Bibel häufig in einem negativen Kontext erwähnt und sogar als „das verächtliche Brot“ bezeichnet (4. Mose 21:5).

Für Anbeter Gottes kommt es also nicht in Frage, Brot zu essen. Doch „im ganzen Land Ägypten gab es Brot“, und „in der Bibel stellt … Ägypten oftmals sinnbildlich die Welt Satans dar“ (1. Mose 41:54; Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 1, Seite 201). Für Weltmenschen ist Brot geeignet, und ihnen können wir es anbieten.

Der Prophet Hosea sagte außerdem in Bezug auf Abtrünnige: „Sie sind … wie das Brot; … alle, die es essen, werden sich verunreinigen“ (Hosea 9:4). imageJesus bezeichnete Judas Iskariot, seinen Verräter, als jemanden, „der sich stets von … Brot ernährte“ (Johannes 13:18). Daher gibt die Bibel den Rat: „Wenn der dich Hassende hungrig ist, gib ihm Brot zu essen“ (Sprüche 25:21). Über die abtrünnigen Israeliten, die schon bald bei der Zerstörung Jerusalems umkommen sollten, sagte Jehova: „Sie werden Brot essen müssen“ (Hesekiel 4:16).

Bald, nachdem der letzte Weltmensch in Harmagedon vernichtet wurde, wird es kein Brot mehr geben. Jehova wird dann „einen Hunger in das Land senden, einen Hunger, nicht nach Brot“ (Amos 8:11). Der Prophet Jeremia sagte über den künftigen Regierungssitz, das Neue Jerusalem, voraus: „Es gibt kein Brot mehr in der Stadt“ (Jeremia 38:9).

imageKuchen

Gelten für Kuchen die gleichen Grundsätze wie für Brot? Zugegeben, der Prophet Hesekiel aß Kuchen. Er tat dies jedoch als prophetisches Beispiel für die abtrünnigen Israeliten. Jehova gebot ihm: „Als einen runden Gerstenkuchen wirst du es essen; … auf Fladen aus Dung des von Menschen Ausgeschiedenen wirst du es vor ihren Augen backen“ (Hesekiel 4:12). Es handelte sich um eine einmalige Angelegenheit, durch die Jehova den Israeliten eine Lektion erteilen wollte.

Ansonsten spricht die Bibel über Kuchen genauso wie über Brot. Einmal wollte Tamar ihren Bruder Amnon zum Kuchenessen verleiten: „Dann nahm sie den Mehlteig und knetete ihn und machte die Kuchen unter seinen Augen und sott die herzförmigen Kuchen. Schließlich nahm sie die tiefe Pfanne und schüttete sie vor ihm aus“ (2. Samuel 13:8, 9). Doch offensichtlich kannte er die göttlichen Grundsätze: „Amnon weigerte sich zu essen“ (2. Samuel 13:9). image

Später verdächtigte der Prophet Elia eine Witwe, heimlich Kuchen zu essen. Sie war jedoch unschuldig und beteuerte: „So wahr Jehova, dein Gott, lebt, ich habe keinen runden Kuchen.“ Sie wusste auch, welche Folgen es hätte, Kuchen zu essen: „Wir werden es essen und sterben müssen“ (1. Könige 17:12). Der Psalmist schrieb, dass sich nur Abtrünnige mit Kuchen beschäftigen (Psalm 35:16).

In Wirklichkeit steht Kuchen sogar mit der falschen Anbetung in Verbindung. Jeremia berichtet davon, dass Götzendienerinnen mit dem Einverständnis ihrer Männer „Opferkuchen“ für die „Himmelskönigin“ machten (Jeremia 7:18; 44:19). Bestimmt ließ Gott diesen Bericht nicht umsonst in sein Wort aufnehmen. Kuchen ist also ganz sicher keine geeignete Nahrung für Diener Gottes.

Obst und Gemüse

Da Brot, Kuchen und andere Arten von Gebäck nicht in Frage kommen: Was ist über Obst und Gemüse zu sagen? Interessanterweise gab Jehova Gott schon dem ersten Menschenpaar das Gebot: „Was aber den Baum … betrifft, davon sollst du nicht essen“ (1. Mose 2:17). Später wiederholte Gott diesen Grundsatz und untersagte seinem Volk, Feldfrüchte selbst zu essen. Er sagte: „Den Fruchtertrag deines Bodens … wird ein Volk essen, das du nicht gekannt hast“ (5. Mose 28:33). Genauso wie Brot durften die Israeliten Obst und Gemüse also an Ausländer verkaufen.

Im mosaischen Gesetz fasste Gott treffend zusammen, wie die Nahrungskette in seinem Volk aussehen sollte: „Ich werde gewiß Pflanzenwuchs auf deinem Feld für deine Haustiere geben, und du wirst imagebestimmt essen und satt werden“ (5. Mose 11:15). Jehova gab den „Pflanzenwuchs“ nicht für die Menschen, sondern für die „Haustiere“; die Menschen sollten dann das Fleisch dieser Tiere „essen und satt werden“.

Das wird auch durch die Erfahrung Nebukadnezars bestätigt. Wäre es damals üblich gewesen, dass Menschen Obst und Gemüse aßen, hätte Gott nicht zu ihm gesagt: „Pflanzen wird man auch dir zu essen geben so wie Stieren“ (Daniel 4:25). Das Essen von Feldfrüchten war eine Strafe für diesen heidnischen Herrscher, der im Widerstand gegen Jehova gewandelt war. Noch heute fragen Kinder ihre Eltern, wenn sie eine Kuh sehen: „Ich denke an König Nebukadnezar, der wahnsinnig wurde. … Glaubst du, daß er auch ein Wiederkäuer war?“ (Erwachet!, 8. April 1983, Seite 26).

Obst und Gemüse war also für Tiere vorgesehen, nicht für Menschen. Zur Zeit des Propheten Elisa beging „ein gewisser Mann“ einen verhängnisvollen Fehler. Elisa beauftragte ihn: „Setz den großen Kochtopf auf, und koch ein Gericht für die Söhne der Propheten“ (2. Könige 4:38). Offensichtlich kannte dieser Mann das Gesetz Gottes nicht richtig, denn er „pflückte dann wilde Kürbisse … und schnitt sie in Scheibenimage in den Kochtopf hinein“ (2. Könige 4:40). Glücklicherweise wussten die Söhne der Propheten, dass das Essen von Gemüse gemäß Gottes Gesetz mit dem Tod bestraft werden musste: „Es geschah, sobald sie von dem Gericht aßen, daß sie ihrerseits schrien und zu sagen begannen: ‚Der Tod ist im Topf‘. … Und sie konnten nicht essen“ (2. Könige 4:40). Elisa erkannte den Ernst der Lage, und sofort wies er den Koch an: „Schütte es … aus“ (2. Könige 4:41).

imageAbtrünnige

Der abtrünnige König Ahab, der mit der bösen Isebel verheiratet war, hielt sich absichtlich nicht an Gottes Grundsätze bezüglich Gemüse. Er redete „zu Naboth, indem er sprach: ‚Gib mir doch deinen Weingarten, damit er mir als Gemüsegarten diene, denn er ist in der Nähe meines Hauses‘“ (1. Könige 21:2). Naboth gehorchte Gott und baute in seinem Garten Wein an, der von Jehova als Getränk für seine Diener vorgesehen war (Johannes 15:1; 1. Timotheus 5:23). Der böse Ahab wollte dagegen den Weingarten in einen „Gemüsegarten“ umwandeln.

Naboth wusste, dass das eine Sünde gegen Gott wäre, und schlug Ahabs Angebot daher mit den Worten aus: „Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt für mich undenkbar“ (1. Könige 21:3). Isebel ließ ihn daher durch Falschanklage zu Tode bringen, damit Ahab sein ungesetzliches Vorhaben zu Ende bringen konnte (1. Könige 21:11-16). Wegen iimagehm und anderer Obstesser musste Jehova später ein Gericht über Israel bringen, das Jeremia wie folgt beschrieb: „Ich sah, und siehe, der Obstgarten selbst war eine Wildnis. … Es war Jehovas wegen, seiner Zornglut wegen“ (Jeremia 4:26).

Es erregte also Jehovas Zorn, wenn die Israeliten Obst und Gemüse aßen. Jesus ahmte seinen himmlischen Vater nach. Als er an einem Feigenbaum vorbeikam und erfuhr, dass Juden davon gegessen hatten, verfluchte er ihn und sprach: „Niemand esse mehr Frucht von dir immerdar“ (Markus 11:14). Somit kann kein Zweifel daran bestehen, dass Diener Gottes sich des Obstes und Gemüses enthalten müssen.

Die richtige Nahrung

Fleisch ist also das einzige Nahrungsmittel, das für Anbeter Jehovas geeignet ist. Bevor jemand ein Zeuge Jehovas wurde, war er Teil der Welt, des gegenbildlichen Ägypten, und mag Obst und Gemüse gegessen haben. Er muss seine Ernährung dann umstellen, um Jehovas Anforderungen zu genügen. Dabei muss er sich vor einer murrenden Einstellung hüten und darf nicht gewisse Israeliten nachahmen, die sich darüber beklagten, dass sie immer Fleisch essen mussten: „In Ägypten war das anders! … Da gab es Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch“ (4. Mose 11:5, Hoffnung für Alle). Doch als heiliges Volk für Jehova durften sich die Israeliten danach nicht mehr mit Obst und Gemüse verunreinigen.

Dass er Fleisch als Nahrung für sein Volk ausgewählt hat, ist ein eindrucksvoller Beweis für Jehovas Weisheit und Güte. Viele Menschen mögen kein Gemüse, andere reagieren allergisch auf Obst. Aber „kein Mensch hat je … Fleisch gehaßt“ (Epheser 5:29). Zwar behaupten einige weltliche Wissenschaftler, es wäre gesundheitsschädlich, viel Fleisch zu essen. Doch David, ein treuer Diener Gottes, wusste, dass vom Fleischkonsum keine Gefahr ausgeht. Er sang unter Inspiration: „Was kann Fleisch mit antun?“ (Psalm 56:4).

Eine Ernährung, die nur aus Fleisch besteht, muss nicht eintönig sein. Der Apostel Paulus wies die Korinther auf diesen Umstand hin, als er schrieb: „Nicht alles Fleisch ist dasselbe imageFleisch“ (1. Korinther 15:39). Außer Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel gibt es in Deutschland auch Lammfleisch oder Straußenfleisch zu kaufen. Man kann das Fleisch auch auf verschiedene Weise zubereiten, so dass eine abwechslungsreiche Ernährung möglich ist. Auf jeden Fall wollen wir treue Israeliten zur Zeit Mose nachahmen, die sagten: „Gib uns doch Fleisch, und laß uns essen!“ (4. Mose 11:13).

Fleisch – aber richtig

Wie sollte das Fleisch zubereitet werden? Dem Propheten Hesekiel gab Jehova Gott die Anweisung: „Mache viele Holzscheite. Zünd das Feuer an. Koche das Fleisch gar. Und leer die Brühe aus, und die Knochen laß zischend heiß werden“ (Hesekiel 24:10). Er sollte sein Fleisch also in einem Topf über einem Holzfeuer kochen. Auch im mosaischen Gesetz gebot Gott seinem Volk: „Kocht das Fleisch“ (3. Mose 8:31).

Kochen ist somit die klassische Zubereitungsmethode für Fleisch, und sie ist zweifellos Gott wohlgefällig. Allerdings werden andere Methoden, wie Grillen oder Braten, in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt. Wir können deshalb annehmen, dass es für Gott nicht so wichtig ist, wie wir unser Fleisch zubereiten, solange wir uns an seine Aufforderung halten: „Steh auf, friß viel Fleisch“ (Daniel 7:5).

Beim Einkauf müssen wir jedoch den folgenden Grundsatz beachten: „Keinerlei Fett von einem Stier oder einem jungen Widder oder einer Ziege sollt ihr essen“ (3. Mose 7:23). Zwar gilt das mosaische Gesetz für uns nicht mehr, aber Jehova hat sich nicht geändert (Maleachi 3:6). Wir sollten daher beim Einkauf von Rind-, Lamm- und Ziegenfleisch nur magere Stücke auswählen. Bei Schweinefleisch können wir auch fette Stücke essen, denn das Fett von Schweinen wurde den Israeliten nicht ausdrücklich verboten.

Wo sollen wir essen?

In Israel war es offensichtlich unüblich, in der Öffentlichkeit zu essen. Der Hethiter Uria fragte: „Soll ich in mein eigenes Haus gehen, um zu essen?“ (2. Samuel 11:11). Viele Jahrhunderte später hatten einige Christen jedoch eine falsche Haltung und aßen in der Öffentlichkeit. Der Apostel Paulus wies sie scharf zurecht mit den Worten: „Habt ihr denn nicht Häuser, um dort zu essen?“ (1. Korinther 11:22). Anbeter Gottes sollten also nur zuhause essen.

Die heutige, von Satan beherrschte Welt bietet viele Verlockungen, wozu auch Imbissstände gehören, die einen Christen leicht zum Essen in der Öffentlichkeit verleiten können. Lassen wir uns davon nicht ablenken, sondern ahmen wir Uria nach, der nur in seinem eigenen Haus essen wollte.

Gott treu bleiben

imageWie wir uns ernähren, hat einen direkten Einfluss auf unser Verhältnis zu Gott. Der Apostel Paulus schrieb über Anhänger falscher Religionen: „Der eine hat den Glauben, alles essen zu können, der Schwache aber ißt vegetarische Kost“ (Römer 14:2). Einige Christen des ersten Jahrhunderts glaubten fälschlicherweise, „alles essen zu können“, ohne ihren gerechten Stand vor Gott zu verlieren. Andere waren schwach im Glauben und ließen sich zum Essen von Obst und Gemüse verleiten. Beide Gruppen werden zusammen mit anderen, „die Gott [und seine Grundsätze in Bezug auf das Essen] nicht kennen, … die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden“ (2. Thessalonicher 1:8, 9).

imageWenn wir Jehova Gott treu bleiben und uns stets von Obst, Gemüse, Brot, Kuchen und anderen vegetarischen Lebensmitteln enthalten, werden wir die Gelegenheit bekommen, ewig in einem Paradies zu leben. Gott wird dann seinen ursprünglichen Vorsatz verwirklichen, wonach die Tiere „dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden“ (2. Petrus 2:12). Die Welt Satans mit ihren Tierschutzorganisationen, die versuchen, Menschen vom Fleischessen abzuhalten, wird dann der Vergangenheit angehören. Freuen wir uns nicht über diese großartigen Zukunftsaussichten?

Bekanntmachungen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst

  • Anfang Dezember werden viele Firmen und Behörden vom Nikolaus besucht. Vielleicht ist das auch an eurem Arbeitsplatz der Fall. Habt ihr euch schon überlegt, wie ihr die Gelegenheit nutzen könnt, um dem Nikolaus Zeugnis zu geben? Auch er muss verstehen, dass er für „Babylon die Große“ arbeitet und bald mit ihr vernichtet werden wird, wenn er sich keinen neuen Beruf sucht.
     
  • Die Versammlungen werden gebeten, bis Ende November ihre Bestellungen für den Kalender der Zeuginnen Jehovas 2013 abzuschicken. Die Gesellschaft konnte u. a. Kim Holland und Serena Williams gewinnen, um Jehovas Dienern die Schönheit der Schöpfung vor Augen zu führen. Beachtet bitte, dass dieser Kalender nur für Brüder ab 18 Jahren vorgesehen ist.
     
  • In diesem Winter fällt der „Heilige Abend“ auf den 24. Dezember und Neujahr auf den 1. Januar. Wir geben diese Termine so früh bekannt, damit alle rechtzeitig planen können, an diesen Tagen vermehrten Predigtdienst durchzuführen.
     
  • Verkündiger, die im Januar oder im Februar die Gemeinschaft verlassen möchten, sollten jetzt planen und ihren Austrittsbrief frühzeitig abgeben. Dadurch wird den Ältesten geholfen, die nötigen Vorkehrungen für die Rechtskomitees zu treffen sowie für genügend Waffen und andere Hilfsmittel zu sorgen. Die Namen aller Abtrünnigen sollten der Versammlung bekanntgegeben werden.
     
  • Die Gesellschaft erhält oft Anfragen von Personen, die wissen möchten, wie viel Geld sie spenden sollen. Daher wurde eine neue Vorkehrung geschaffen, um den Spendenablauf zu vereinfachen. Mit dem nächsten Königreichsdienst wird jeder Verkündiger das neue Formular Abbuchungsauftrag und Kontovollmacht (ak-X) erhalten. Bitte füllt es vollständig aus und gebt es dem Koordinator der Ältestenschaft. Künftig wird die Gesellschaft dann automatisch so viel Geld von eurem Konto abbuchen, wie gerade benötigt wird, ohne dass ihr euch darüber Gedanken machen müsst.
     
  • Einige Brüder haben begonnen, Publikationen mit altem Licht in neues Licht umzuwandeln, indem sie sie anzünden. Beachtet bitte, dass unsere Veröffentlichungen aus Kostengründen mit giftiger Farbe gedruckt werden, so dass diese Methode gesundheitsschädlich sein kann. Besser wäre es, die alten Veröffentlichungen so lange aufzuheben, bis der Inhalt wieder aktuell ist.
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue DVD vorbereitet mit dem Titel Nicht mehr so junge Zeugen Jehovas fragen sich: Was habe ich nur aus meinem Leben gemacht? Sie kann in Kürze über Infolink bestellt werden.
     
  • Verkündiger, die besonders lichtempfindlich sind, sollten sich nach der Bekanntgabe von neuem Licht eine neue Sonnenbrille kaufen.
     
  • Jehova sagte: „Wer immer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen“ (2. Mose 32:33). Daher möchten wir alle Verkündiger daran erinnern, ihre Adressbücher zu überprüfen. Sie sollten dem Beispiel Jehovas folgen und die Adressen und Telefonnummern Abtrünniger aus ihren Notizbüchern tilgen. Überprüfen wir auch die Telefonbücher in unseren Mobiltelefonen.
     
  • Es wurde berichtet, dass einige Verkündiger die gesamte Zeit berichten, die sie im Predigtdienst verbringen. Die Verkündiger werden daran erinnert, dass nur die reine Sprechzeit an den Türen gezählt werden darf, nicht die Zeit, die man für das Laufen von einem Haus zum anderen benötigt.
     
  • Korrektur: Auf Seite 185 des Buches Komm, folge mir nach hat sich in Absatz 8 ein Druckfehler eingeschlichen. Statt „Im Jahr 1914 erhielt Jesus noch größere Gewalt“ muss es dort heißen: „Im Jahr 1914 begann der erste Weltkrieg“.
     
  • Versammlungen, die mit der Gebietsbearbeitung nicht hinterherkommen, werden gebeten, die Zahl der Menschen in ihrem Gebiet zu verringern. Die Gesellschaft wird den Ältesten detaillierte Anweisungen für die erforderlichen Maßnahmen zukommen lassen.
     
  • Ist es passend, am Königreichssaal ein Schild mit dem Wortlaut anzubringen: „Königreichssaal der christlichen Zeugen Jehovas“? Da Jehovas Zeugen keine echten Christen sind, empfiehlt die Gesellschaft ein Schild mit der Aufschrift: „Königreichssaal der Zeugen Jehovas“. (Siehe Unser Königreichsdienst für Oktober 1978, Seite 3, Absatz 5.)
     
  • Am Donnerstag, den 25. Dezember, wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besuchen, da an diesem Tag die Weihnachtsfeier durchgeführt wird.
     
  • Damit ihr auch in der Freizeit Zeugnis geben könnt, hat die Gesellschaft vorgesehen, T-Shirts mit den Motiven aus der Erschrecket!-Broschüre zu bedrucken. Ihr könnt diese bei jeder Gelegenheit tragen, um Menschen über ihre bevorstehende Vernichtung zu informieren. Bitte bestellt euren Bedarf bis zum 20. November über die Versammlung. Vergesst nicht, eure Größe anzugeben.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er dazu beauftragt, sollte die Schwarzkonten der Versammlung am 1. Dezember oder kurz danach nicht prüfen.
     
  • Ab der Woche vom 1. Dezember 2012 wird im Versammlungsbuchstudium das Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist vorüber studiert.
     
  • Da der Januar besonders kalt werden soll, eignet er sich hervorragend für den Hilfspionierdienst. Jehova schätzt bestimmt unsere Opfer.
     
  • Der Dienstaufseher sollte sich mit der Tätigkeit alle Verkündiger der Versammlung auseinandersetzen. Wenn er jemanden entdeckt, dessen Einsatz deutlich unter dem landesweiten Stundendurchschnitt liegt, sollte er ihm liebevoll befehlen, mehr zu tun.
     
  • Empfohlene Veröffentlichungen für Dezember: Lerne von dem großen Esel. Wenn jemand sagt, er habe keine Kinder, bieten wir das Unglück-Buch an. Januar und Februar: Folgende 32-seitige Broschüren können verwendet werden: Für immer in Angst leben!; Der göttliche Name, dessen man sich schämen wird; Die Religion, die immer vom geistigen Paradies redet; „Siehe! Ich mache alle Dinge kaputt“; Sollte man an den Wachtturm glauben?; Kümmern sich die Ältesten wirklich um uns?; Was ist der Sinn des Predigens?; Wenn ein geliebter Mensch eine Bluttransfusion abgelehnt hat; Was geschieht mit uns, wenn wir Zeugen Jehovas werden?; Dummheit dringend nötig!; Ein Buch für alle Affen; Ein anstrengendes Leben — Wie es zu erreichen ist. März: Was motiviert Jehovas Zeugen wirklich? Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, beim ersten Besuch Spenden zu bekommen. Überall, wo ein Buch abgegeben wurde, sollte ein Rückbesuch gemacht werden, mit dem Ziel, eine Spende zu bekommen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Februar wird das Video Junge Leute fragen — Wie kann ich mein Leben ruinieren? behandelt. Falls Exemplare benötigt werden, sollten sie so bald wie möglich über die Versammlung bestellt werden.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Von der Finanzkrise nach Harmagedon – Auch du kannst vernichtet werden; Das Internet – der größere Nimrod; Wie kann Blut dein Leben kosten?; Ein Buch für alle Verrückten; Wachsamkeit dringend nötig! Wieso? Warum gerade für Zeugen Jehovas?; „Siehe! Wir machen alle Lehren neu“; Auf der Suche nach einem Kater; Wenn ein gehasster Mensch noch nicht gestorben ist; Bücher: Mein Buch mit schrecklichen Geschichten; Verarmen – und dann eine neue Religion; Auf den Großen Betrüger hören; Gibt es einen Weltmenschen, der an uns interessiert ist?
     
  • Einige Verkündiger haben bei uns angefragt, warum „neues Licht“ immer im Sommer erscheint, wo es doch sowieso hell genug ist. Beachtet bitte, dass es „nicht eure Sache [ist], über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen“, die der „treue und verständige Sklave“ festgelegt hat (Apg. 1:7).
     
  • Eine aktualisierte Version des Index der für Zeugen Jehovas nicht geeigneten Publikationen wurde vorbereitet. In Kürze wird der Versammlung für jeden Ältesten ein Exemplar zugesandt. Benutzt diese Liste bitte bei Hirtenbesuchen und anderen Gelegenheiten, um die Buchbestände der Verkündiger zu überprüfen.
     
  • Immer mehr Verkündiger halten sich an den Rat des ‚treuen und verständigen Sklaven’, nur eine geringe Bildung zu erwerben, und können daher nicht richtig lesen. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft vorgesehen, eine Reihe von DVDs herauszugeben, auf denen die biblische Wahrheit dargelegt wird. Vorerst sind die folgenden Titel geplant: Abigail – Wege zum Glück; Esther & Ahasverus in Love; Der Bulle von Dan; Der David-Clan; Drei Engel für die Stiftshütte; Hör mal, wer da prophezeit; Gute Könige, schlechte Könige; Verbotene Liebe – David und Bathseba; Salomo und die Liebe; Reich und Tot (gestützt auf Luk. 12:20); Richter Salomo; Verliebt in Beerscheba; CSI:Jerusalem; Lea – Braut wider Willen; Unter der Sonne Babylons; Frachtschiff Rinderpreis; Marienhof – Joseph sucht Frau; Ungläubig und Schön oder Der Raub der Moabiterinnen.
     
  • Ab dem 1. Februar 2013, spätestens jedoch, wenn der Januar vorbei ist, werden die Kreisaufseher den Vortrag halten: „Chinesen und andere Menschen mit Laktoseintoleranz in ein Land führen, das von Milch und Honig fließt.“
     
  • Einige Verkündiger gebrauchen das schlechte Wetter im Winter als Vorwand, um weniger in den Predigtdienst zu gehen. Denkt bitte an Jeremia, der über das Wort Jehovas sagte: „In meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer“ (Jer. 20:9). Mit der richtigen Herzenseinstellung wird uns auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht kalt werden, wenn wir das Wort Jehovas von Haus zu Haus verkündigen.
     
  • Die Literaturdiener werden gebeten, bis Ende Dezember alle Buchstaben in der vorhandenen Literatur zu zählen und das Formular Buchstaben- und Satzzeicheninventur (S-1447-x) an die Gesellschaft zu senden.
     
  • Harmagedon steht unmittelbar bevor. Die Wachtturm-Gesellschaft hat bereits mit den Vorbereitungen für die Feier ihres 150-jährigen Bestehens im Jahr 2031 begonnen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Was sagt die Heilige Schrift über ein Weiterleben nach dem Gemeinschaftsentzug?; Täglich im Internet forschen; Eine sichere Enttäuschung – Wie zu erlangen?; Die „gute Botschaft“, die niemanden glücklich macht; Die Regierung, die die Pendlerpauschale wiederherstellen wird; Bücher: Der „König des Nordens“ ist gefallen – der „König des Südens“ herrscht!; Wähle den besten Leidensweg; Der Predigtdienstbericht – Wie ist er entstanden? Durch ehrliches Ausfüllen oder durch Betrug?; Kommentar zum Austrittsbrief; Der Weg zu wahrem Mist; Das Familienleben gründlich verunstalten; Gottes tausendjähriges Königreich hatte sich genaht; Ewiges Warten – in der Freiheit des Wachtturms; „Dinge, in denen es möglich ist, dass wir lügen“
     
  • Literaturangebot für Dezember: Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Januar: Wahrscheinlich kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Februar: Vielleicht kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; März: Wir werden Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen. April: Auch du kannst gerettet werden; Mai: Wahrscheinlich kannst auch du gerettet werden; Juni: Vielleicht kannst auch du gerettet werden; Juli: Vielleicht wirst du vernichtet werden; August: Wahrscheinlich wirst du vernichtet werden.
     
  • Der jetzige Kreisaufsehervortrag löst überall große Langeweile aus. Besondere Anstrengungen sollten gemacht werden, um trotzdem zuzuhören.
     
  • Wenn sich Brüder in der Versammlung für den Besuch einer höheren Schule interessieren, sollte einer der Ältesten den Artikel „Jugendliche, die ihres Schöpfers gedenken“ aus dem Wachtturm vom 1. Dezember 1996 mit ihnen besprechen.
     
  • Vor dem Vorlesen eines Bibeltextes mag es notwendig sein, die Bibel an der richtigen Stelle aufzuschlagen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wenn ein verliebter Mensch verstorben ist; Wie kann Brot dein Leben retten?; Abtrünnige – Lügen sie wirklich? Können sie dir helfen oder dir schaden?; Jehovas Zeugen oder Schulbildung; Ein Fluch für alle Menschen; Trost für Menschen mit einem Heimbibelstudium; Bücher: Die Suche der Menschheit nach Gold; Ewiges Leben in der Sklaverei der Söhne des Wachtturms; Das Mittelalter für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt; Energiesparlampen – Licht für alle Menschen; Du kannst für immer im Gebiet von Haus zu Haus gehen; Komm dem Spendenkasten doch näher!; Leitfaden für den Theokratischen Nähkurs; Wähle den schlimmsten Lebensweg.
     
  • Falls noch nicht geschehen, sollte eine junge, blonde, unverheiratete Schwester ausgewählt werden, um bei der Versammlungsweihnachtsfeier das Christkind zu spielen. Falls keine blonde Schwester zur Verfügung steht, könnte sich auch eine andere Schwester die Haare blond färben lassen.
     
  • Wenn eure Zusammenkünfte nach Sonnenuntergang stattfinden, mag es notwendig sein, das Licht einzuschalten. Lasst das Licht während der gesamten Dauer der Zusammenkunft brennen. Vergesst jedoch nicht, es nach dem Ende der Zusammenkunft wieder auszuschalten.
     
  • In Selters wurde eine neue Druckmaschine angeschafft, um noch mehr Druck auf die Verkündiger ausüben zu können.
     
  • Damit es nach Harmagedon nicht zu Streitigkeiten um die Zuteilung von Häusern und anderen Besitztümern der vernichteten Menschen kommt, sollten die Ältesten bis zum 1. Februar 2013 eine detaillierte Karte eures Versammlungsgebiets anfertigen. Für jedes Anwesen sollte genau vermerkt sein, welchem Verkündiger es in der Neuen Welt gehören wird.
     
  • In Unserem Königreichsdienst vom Januar 2007 wurden die Verkündiger ermuntert, Notvorräte anzulegen. Beachtet bitte, dass es nicht notwendig ist, Vogelfutter zu bevorraten, da genügend Abtrünnige zur Verfügung stehen werden (Off. 19:17).
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Älteste – Können sie dir helfen oder dir schaden?; Kümmert sich Gott wirklich um den Wachtturm?; Was erwarten wir von Ihnen?; Bücher: Mein Buch mit biblischen Geschichten vom Vernichten; Der größte Pionier, der je lebte; Lebe mit dem Berichtszettel vor Augen; Die Suche der Wachtturm-Gesellschaft nach Geld; Fragen junger Leute – Bescheuerte Antworten.
     
  • Alle Verkündiger, die minderjährige Kinder haben, sollten mit ihnen das Buch Das ganze Internet wird vom Teufel beherrscht und ist unnütz besprechen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Januar wird das Video Transfusionsalternativen im Gesundheitswesen — bedarfsgerecht und patientenorientiert behandelt. Falls DVDs benötigt werden, können sie vielleicht aus dem Nachlass eines Verkündigers genommen werden, der aufgrund einer unterlassenen Bluttransfusion verstorben ist.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wie kann Blut dein Leben beenden?; Wird es je eine Welt ohne Wachtturm geben? (für Zeugen Jehovas); Die Regierung, die Jehovas Zeugen verbieten wird; Bücher: Was lehrt der Wachtturm wirklich?; Der Wachtturm – Gottes oder Menschenwort?; Du kannst für immer in deinem Predigtdienstgebiet leben; Die Wahrheit, die zu ewigem Predigen führt.
     
  • In der Woche vom 14. Dezember 2012 wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besichtigen, da zu dieser Zeit geheime Akten vernichtet werden.
     
  • Ab März, spätestens aber ab dem 16. April, halten die Greisaufseher den neuen öffentlichen Vortrag: „Unvernünftig handeln in einer vernünftigen Welt“.
     
  • Die Gesellschaft hat einen Rahmenvertrag mit einem Hersteller von Energiesparlampen abgeschlossen. Wer neues Licht benötigt, kann sich an den Koordinator der Ältestenschaft wenden.
     
  • Die Abtrünnigen werden daran erinnert, Personen zu besuchen, die immer noch Zeugen Jehovas sind oder wiederaufgenommen wurden und bei denen Aussicht auf einen Gemeinschaftsentzug besteht.
     
  • Wer bei seinen privaten Reiseplänen den Besuch der Versammlungszusammenkünfte, eines Tagessonder-, Kreis- oder Bezirkskongresses vorgesehen hat, sollte darüber noch einmal nachdenken.
     
  • Beachtet bitte, dass während der Zusammenkünfte nur Kaugummi der Marke Brooklyn gekaut werden darf.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: In Dummheit beisammenwohnen; Ist mit dem Gemeinschaftsentzug alles vorbei?; Von Kurukshetra zum Abtrünnigentreffen – Wie kannst du anreisen?; Jehovas Zeugen und die Schule – Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Bücher: Dinge, in denen es unmöglich ist, daß der ‚treue Sklave‘ die Wahrheit sagt; Glückliches Leben – in der Freiheit der Abtrünnigen; Jehovas Zeugen in Satans Vorhaben; Was haben Jehovas Zeugen der Menschheit gebracht?; Gott bleibt wahrhaftig – Wir nicht; Satans ‚ewiger Vorsatz‘ jetzt durch Jehovas Zeugen glorreich verwirklicht; Mache deinen Gemeinschaftsentzug zu einem Erfolg; Das Predigen hat doch keinen Sinn; Ist die Bild-Zeitung wirklich das Wort Gottes?
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue CD mit gesungenen Musikaufnahmen in Englisch mit dem Titel Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder freigegeben. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Finnischen Zweiges, und sie darf nicht mit bereits veröffentlichen Musik-CDs in Deutsch verwechselt werden. Da die Artikelnummern identisch sind, wurde dieser Artikel auf dem neuen Literaturbestellschein (S-14-X) gesondert aufgeführt. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Alle Verkündiger, deren Monatsdurchschnitt im Dienstjahr 2012 weniger als 5 Stunden betragen hat, werden aufgefordert, am 3. Dezember um 14 Uhr in der Strafkolonie Steinfels zu erscheinen. Bereitet euch auf einen längeren Aufenthalt vor. Die Ältesten werden dafür sorgen, dass alle rechtzeitig anwesend sind.
     
  • Die Verkündiger werden gebeten, überzählige Wachtturm– und Erwachet!-Ausgaben ans Bethel zurückzusenden, da dort Toilettenpapier benötigt wird.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Die „Wahrheit“ wird euch arm machen; Das gute Land sehen – aber nicht hineinkommen; Macht Dünger aus Menschen aller Nationen; Jehovas Zeugen – weltweit vereint, Berichtszettel auszufüllen; Ein frustrierendes Leben – Wie es zu erreichen ist; Speise für stinkende Christen; Bücher: Die „gute Botschaft“, die Menschen depressiv macht; Hat sich ein Täufling überzeugt, oder ist er überredet worden?; Gebt Acht auf eure eigenen und andere Frauen; Fragen intelligenter Leute – Keine Antworten; Der tödliche Plan der Zeitalter; Auch du kannst den Gemeinschaftsentzug überleben und wieder in die Freiheit gelangen.
     
  • Aufgrund der großen Nachfrage nach der neuen CD Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder hat die Gesellschaft eine weitere CD freigegeben. Der Titel lautet Rapper aus dem Ghetto rappen Königreichslieder. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Amerikanischen Hauptbüros. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Das Leben hat weit mehr zu bieten (als Zusammenkünfte und Predigtdienst); Für immer in Armut leben; Das Ende der „wahren Religion“ ist nahe; Bücher: Vernichtung greifbar nahe!; Überredungen anhand der Wachtturm-Schriften; Die Prophezeiung Rutherfords – Achte darauf; Erkenntnis, die zum ewigen Studieren führt; Das Geheimnis des Familienunglücks; Von der verlorenen Freiheit in der Versammlung zur wiedererlangten Freiheit; Rettung aus der Wachtturm-Bedrängnis steht bevor!
     
  • Angebot für August: Irgendein blaues Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. September: Irgendein grünes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. Oktober: Irgendein rotes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Vögeln und Landtieren die gute Botschaft verkünden; Christliche Frauen – auf der Waage gewogen und für zu schwer befunden; Millionen jetzt lebender Menschen werden sterben; Traktate: Wer beherrscht die Wachtturm-Gesellschaft wirklich?; Trost für Zeugen Jehovas; Welche Hoffnung gibt es für geliebte Abtrünnige?; Streit in einer friedlichen neuen Welt; Bücher: 1914 – ein Wendepunkt in der Geschichte der Zeugen Jehovas; Fragen junger Abtrünniger – Passende Antworten (inkl. Pistole); Eine gute Botschaft für alle Zeugen Jehovas.
     
  • Sobald die neusten Ausgaben des Wachtturms und des Erwachet! in der Versammlung eintreffen, sollten sie vernichtet werden. So können sich die Verkündiger vor dem Inhalt der Zeitschriften schützen, bevor sie diese versehentlich lesen. Auch Unser Königreichsdienst sollte gleich nach dem Eintreffen vernichtet werden. Man sollte ihn keinesfalls über die Buchstudien verteilen.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er beauftragt, sollte die Versammlungskonten am 1. Juli oder kurz danach prüfen. Falls ein gesondertes Konto besteht, beispielsweise für Bestechungsgelder oder anonyme Spenden, sollten diese Konten nicht geprüft werden. Wenn die Prüfung/Prüfungen vorgenommen wurde[n], sollte dies der Versammlung in Verbindung mit dem nächsten Rechnungsbericht nicht mitgeteilt werden.
     
  • Im Dezember 2012 werden alle Kreis-, Quadrat- und Dreiecksaufseher den Vortrag halten: „Das Christkind – die wahre Hoffnung der Menschheit“. Es wird eine besondere Aktion geben, um alle Geistlichen zu diesem Vortrag einzuladen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wirst du mit den ‚fünf verständigen Jungfrauen’ im Paradies leben? (für Muslime); Erweise dich als „Sauerteig“!; Bücher: Hilfenotgebiete (für Schwestern); Wir sind dann mal da (für Älteste); Die Säulen des Bethels; Millionen jetzt Lebender sind sich bewusst, dass sie sterben werden; Die 100 besten Kuchenrezepte
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften nicht mit der Bibel übereinstimmt, können sich an die Ältesten wenden und einen Hirtenbesuch vereinbaren.
     
  • Die Gesellschaft wird alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Die Welt, in der wir nicht leben, beweist die Existenz des Teufels; Widerstehe dem Geist der Vernunft; Das Predigen hat doch keinen Sinn!; Hält Gott den ‚treuen Sklaven‘ für wichtig?; Ein gutes Ende für die Ehe; Tust du, was der „Sklave“ von dir verlangt?; Predigtdienst – das Kennzeichen der wahren Christenversammlung; Stützt sich deine Hoffnung auf den Wachtturm oder auf die Bibel?; Ihr Bauarbeiter, baut ihr mit feuerbeständigem Material?; Sind die im Wachtturm berichteten Erfahrungen wirklich geschehen?; Das Seufzen der Verkündiger – Wann wird es enden?
     
  • Die Gesellschaft hat noch verschiedene Bücher mit ‚altem Licht’ auf Lager. Man kann sie ausgezeichnet verwenden, um Menschen im Gebiet mit den Grundzügen der biblischen Wahrheit vertraut zu machen.
     
  • Alle Personen, die planen, im Urlaub die Cheopspyramide von Gizeh zu besichtigen, sollten sich vorher eingehend mit dem Watchtower vom 15. Dezember 1928 beschäftigen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Sollte man an den ‚treuen und verständigen Sklaven’ glauben?; Was erwartet uns bei Gott?; Zusammenkünfte – Können sie dir helfen oder dir schaden? Braucht man sie wirklich?; Ist es für mich an der Zeit, die „Wahrheit“ zu verlassen?; Traktate: Wer beherrscht mein Denken wirklich?; Werde ich diesen Besuch überleben?; Sollten Christen Zeitung lesen?; Bücher: Übergewicht – und dann eine neue Waage; Junge Leute plagen sich nicht länger; Sterbe mit dem Tag Jehovas vor Augen!
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft sollte dafür sorgen, dass alle Personen, die in diesem Jahr eine höhere Schule besucht haben, die Gelegenheit erhalten, vor einem Rechtskomitee ausführlich über den Besuch der Schule zu berichten.
     
  • Wenn es während einer Zusammenkunft zu regnen beginnt, mag es notwendig sein, die Fenster zu schließen.
     
  • Wie bereits angekündigt, wird die Gesellschaft alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Werde nie stumpf am Geldbeutel; Glücklich trotz Wachtturm – Ist das möglich?; Weise handeln, während dein Ende herannaht; Beweise deine Debilität als Christ; Wie sinnlos ist dein Leben?; Liebst du Gott mehr als den ‚treuen Sklaven’?; Nimm dir Zeit, über sinnlose Dinge nachzusinnen; Freundschaft mit Gott oder mit Zeugen Jehovas – Wofür entscheidest du dich?; Was geschieht, wenn wir erben?; Die Heiligkeit von Leber- und Blutwurst.
     
  • Der Dienstaufseher und der Sekretär sollten die Tätigkeit aller allgemeinen Pioniere besprechen. Wenn es jemandem schwerfällt, das Stundenziel zu erreichen, sollten die Ältesten für mehr Druck sorgen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Eine gute Botschaft für alle Verrückten; „Werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes“ (für Tiere); „Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“ (für Abtrünnige); Was man gegen Achselgeruch und Schweißfüße tun kann; Bücher: Der große böse Wolf – Wie können wir uns vor ihm schützen?; Was bedeutet 1975 für dich?; Das geistige Paradies für die Bruderschaft durch Schweigegeldzahlungen wiederhergestellt; Desperate Elders’ Wifes (nur in Englisch).
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften mit der Bibel übereinstimmt, sollten noch einmal genau nachlesen.
     
  • Der „treue und verständige Sklave“ hat schon oft betont, wie wichtig das tägliche Bibellesen ist. Alle Verkündiger werden nun ermuntert, ab 2013 außer dem Tagestext am Morgen auch einen Nachttext am Abend zu lesen. Die Broschüre Zweimal täglich in den Schriften forschen wird euch dabei eine Hilfe sein. Bestellt euren Bedarf bitte bis zum 10. November über die Versammlung.
     
  • Ab 2013 wird die digitale Studienausgabe des Wachtturms nicht mehr im PDF- und EPUB-Format erscheinen, sondern nur noch im WTM-Format. Auch die Ausgabe auf Papier wird eingestellt. Die Software WTM Reader, mit der die Zeitschriften heruntergeladen und ausgedruckt werden können, ist auf Diskette erhältlich und kann über die Versammlung bestellt werden. Beachtet bitte, dass WTM Reader aus noch nicht geklärter Ursache nicht auf Computern funktioniert, auf denen ein Webbrowser installiert ist.

Gottes Gericht durch „die wilden Tiere der Erde“

Nachdruck aus Erbrechet!, März 2008

„Es wurde ihnen Gewalt über den vierten Teil der Erde gegeben, um … durch die wilden Tiere der Erde zu töten“ (Offenbarung 6:8)

Die Offenbarung sagt, dass Gott den Reitern die Gewalt gibt, „den vierten Teil der Erde … durch die wilden Tiere der Erde zu töten“ (Offenbarung 6:8). Wie wird dies geschehen? Die Prophezeiung Jesajas offenbart uns den Vorsatz Jehovas in dieser Angelegenheit

Es heißt dort: „Der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen (Jesaja 11:6). Warum nur beim männlichen Lamm (also dem Bock)? Das „männliche Lamm“ stellt eine Klasse dar, die auch Jesus erwähnte, als er sagte: „Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken“ (Matthäus 25.33).

Die „Böcke“ oder ‚männlichen Lämmer’ sind Menschen, die es versäumten, Jesu Brüdern Gutes zu tun und sie im Predigtwerk zu unterstützen. Da ihre Zahl wahrscheinlich in die Milliarden gehen wird, können die Wölfe nicht alle auf einmal töten. Daher muss „der Wolf … eine Zeitlang“ bei ihnen weilen, nämlich so lange, bis keiner der „Böcke“ mehr am Leben ist.

Jesaja erwähnt noch eine weitere Klasse von Menschen. Diese haben sich als weniger „bockig“ erwiesen als die „männlichen Lämmer“ und werden daher nur als „Böckchen“ bezeichnet. Sie haben wahrscheinlich in gewisser Weise auf Jesu Einladung reagiert. Dennoch war ihr Einsatz zu gering, so dass sie nicht ‚durch die enge Tür eingehen’ dürfen (Lukas 13:24). Ihnen wird jedoch ein angenehmerer Tod zugebilligt: „Der Leopard wird bei dem Böckchen lagern“ (Jesaja 11:6).

imageUm die Erde zu einem Paradies umzugestalten, werden intelligente Menschen benötigt. Daher werden in Harmagedon nicht nur bockähnliche Menschen vernichtet. Jesus verglich seine Nachfolger mit Jungfrauen und sagte: „Fünf von ihnen waren töricht“ (Matthäus 25:2). Diese Gruppe erwähnt auch der Prophet Jesaja: „Die Kuh wird neben dem Bären weiden“ (Jesaja 11:7, Gute Nachricht). Jehova wird die Bären gebrauchen, um Frauen zu beseitigen, die zu dumm für die Neue Ordnung sind. Sie werden sie ‚in Stücke reißen’, wie die zwei Bärinnen zur Zeit Elisas (2. Könige 2:24).

Es wird auch Männer geben, die die Anforderungen Jehovas in Bezug auf Intelligenz nicht erfüllen, denn Jesaja sagt weiter: Der Löwe wird Stroh fressen“ (Jesaja 11:7). Gemäß dem Buch Deutsche Redewendungen bedeutet „Stroh im Kopf haben“ soviel wie „dumm sein“. Durch die Löwen wird Jehova seinen Dienern den „Ärger, den man mit Dummköpfen hat“, ersparen (Sprüche 27:3, Gute Nachricht).

Eine weitsichtige Vorkehrung

Wieso hat Jehova ausgerechnet Löwen dafür vorgesehen, dumme und ungebildete Menschen zu beseitigen? Löwen leben vor allem in Afrika – dem Kontinent, von dem die englische Ausgabe der Encyclopaedia Wikipedia sagt: „Das Bildungssystem in Afrika ist immer noch weniger entwickelt als in anderen Teilen der Welt“. Erkennen wir, wie weise der Schöpfer das Gericht geplant hat?

Jehova ist ein Gott, „der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne“ (2. Mose 20:5). Daher wird er Schlangen gebrauchen, um sein Gericht an den Kindern imageböser Menschen zu vollziehen: „Der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen“ (Jesaja 11:8).

Mögen wir nicht nachlassen, dadurch „wahre Weisheit“ zu erwerben, dass wir regelmäßig die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! lesen. Benehmen wir uns nicht wie „Böckchen“, indem wir die Aussagen des „treuen und verständigen Sklaven“ in Frage stellen würden. Ahmen wir weibliche Lämmer nach, die dem Volk Gottes „beständig folgen, ungeachtet wohin es geht“ (Offenbarung 14:4). Dann werden uns die wilden Tiere im herannahenden Gericht Gottes fernbleiben!

Durch die Königreichsmelodien Trost finden

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, April 2008

Diener Gottes sind gegen die Widrigkeiten des Lebens nicht immun. Die wunderbaren Königreichsmelodien haben jedoch schon vielen Christen geholfen, in schwierigen Situationen Trost zu finden.

Vor einigen Jahren gab es in Asien heftige Regenfälle, die eine große Flutkatastrophe auslösten. Auch Arpad und Muriba aus Indien verloren ihr gesamtes Hab und Gut, die ganze Ernte wurde zerstört, und einige ihrer Angehörigen kamen in den Fluten um.

Die Familie sang daraufhin gemeinsam das Königreichslied 108*), in dem es heißt: „So, wie der Regen fällt sanft hernieder, sättigt das Land, läßt Ertrag gedeihn, so wird Jehovas Wort sich erweisen.“ Ja, sie priesen Jehova Gott, weil er „es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt“ und „Regen vom Himmel gibt“ (Matthäus 5:45; Apostelgeschichte 14:17). Sie betrachteten die Überschwemmung als eine Vorschau auf die herrlichen Segnungen im Paradies.

Mbele und Tabitha aus Eritrea hatten mit einem anderen Problem zu kämpfen. Eine fürchterliche Dürre verwüstete ihr Land; die Sonne schien monatelang unerbittlich. All ihre Tiere verdursteten, die Ernte wurde zerstört, und ihre Kinder wurden todkrank. Sie priesen Gott mit dem Königreichslied 5 und sangen: „Sonne, Mond und Sternenhimmel machen Gottes Ruhm bekannt.“ Sie dachten auch daran, dass die gesalbten Christen „so hell leuchten wie die Sonne“, indem sie die Menschheit mit lebengebender geistiger Speise versorgen (Matthäus 13:43).

Einen schweren Schicksalsschlag mussten Hassan und Cleopatra aus Ägypten hinnehmen. Während eines Ausflugs zum Nil wurde ihr fünfjähriger Sohn von einem Krokodil gefressen. Als die Familie in Panik davonrannte, schreckte sie eine Herde Flusspferde auf, die daraufhin auch noch ihre Tochter angriff.

Da Flusspferde Vegetarier sind, haben sie das Mädchen zwar nicht gefressen, sondern wieder ausgespuckt, aber dennoch kam für sie jede Hilfe zu spät. Auf dem Nachhauseweg sangen die Eltern das Königreichslied 34, in dem über Jehova gesagt wird: „Wunder der Schöpfung erzählen von dir.“

Wie der treue Hiob betrachteten sie das Flusspferd als ein Wunderwerk der Schöpfung, als den „Anfang der Wege Gottes“ (Hiob 40:19). Zu Gottes wunderbarer Schöpfung gehört auch das Krokodil. Nachdem der Schöpfer auf die zerstörerische Kraft des Krokodils hinweist, fährt er fort: „Und wer ist es, der vor mir standhalten kann? Wer hat mir zuerst etwas gegeben, daß ich ihn belohnen müßte?“ (Hiob 41:10, 11). Dieser wunderbare Text hat den beiden viel Kraft in dieser schweren Situation gegeben.

Madeleine aus New York verlor ihren Ehemann bei einem Reitunfall. Während eines Hurrikans war er über die Brooklyn Bridge geritten, als er von einer heftigen Böe erfasst wurde und sein Pferd über das Geländer sprang. Wenn sie die Einsamkeit überkommt, singt unsere Schwester oft das Königreichslied 171, in dem es heißt: „Singet Jehova. … Das Roß und den Reiter hat er tief ins Meer gestürzt.“ Sie freut sich auf die Zeit, in der ‚das Meer die Toten herausgibt’ (Offenbarung 20:13).

Jukka-Pekka aus Finnland war zum Klettern im Gebirge, als sich plötzlich ein großer Felsbrocken löste und auf ihn fiel. Dabei wurden seine beiden Beine abgetrennt, doch er konnte schwerverletzt geborgen werden. Noch im Rettungshubschrauber begann er, das Königreichslied 41 zu singen: „Preiset den Felsen. … Jehova, der Fels, ist liebreich und treu.“ Er denkt auch oft daran, dass Jehova „unser Retter, Fels und Erlöser“ ist, wie es im Königreichslied 49 zum Ausdruck gebracht wird.

Mit ganz anderen Problemen kämpfen Helmut und Erika aus Deutschland. Ihnen macht vor allem die Gleichgültigkeit der Menschen in ihrem Predigtdienstgebiet zu schaffen. Viele wollen ihnen nicht zuhören, obwohl sie schon seit 50 Jahren jeden Samstag dieselbe lebensrettende Botschaft bringen.

Sie trösten sich mit dem Königreichslied 53, wo zum Ausdruck gebracht wird: „Christus, der König, auch amtet als Richter; Völkern, Nationen gebietet er Halt. Bald tritt er auf als ein großer Vernichter, straft jeden Feind mit gerechter Gewalt.“ Wenn jemand gegnerisch eingestellt ist, singen sie oft noch vor der Haustür das Königreichslied 168: „Für Christus endlich kam die Zeit, als König zu regieren. Bald lecken seine Feinde Staub, und er wird triumphieren.“

Sandra aus Österreich geht es ähnlich. Immer, wenn sie glaubt, das Predigen lohnt sich nicht mehr, singt sie Lied 212: „Hab Dank, Herr Jehova, daß wir Wahrheitswort stets predigen dürfen, ja immerfort.“

Bei allem Nutzen, den wir aus den wunderbaren Königreichsmelodien ziehen können, ist auch ein Wort zur Vorsicht angebracht. Eine junge Christin aus Holland sang gern das Königreichslied 128, in dem es heißt: „Prüfe es, ja sorgsam bedenk es! Diese Zeit geht zu Ende bald.“ Sie nahm dieses Lied als Vorwand, zu prüfen und sorgsam zu bedenken, ob „diese Zeit“ wirklich bald zu Ende geht.

Ihre Prüfung ergab, dass damit nicht zu rechnen ist, und sie zog sich von Jehovas Volk zurück. Ihre Eltern waren sehr betrübt, aber sie trösten sich mit der wunderbaren Verheißung, gemäß der Jesus bald über ihre Tochter sagen wird: „Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir!“ (Lukas 19:17).

Lassen auch wir uns in schwierigen Zeiten von den Königreichsmelodien trösten!


*) Die Lieder stammen aus dem Buch Singt Jehova Loblieder, das von 1986 bis 2009 verwendet wurde.

Eine neue Vorkehrung

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, März 2008

Bis 1935 wurde das Hauptaugenmerk im Einsammlungswerk auf das Zusammenbringen der himmlischen Könige gelenkt. Seitdem hat Gottes Volk sich darauf konzentriert, Menschen einzusammeln, die schließlich die „große Volksmenge“ bilden sollen (Offenbarung 7:9). Der Psalmist sagte jedoch: „Mensch und Tier rettest du, o Jehova“ (Psalm 36:6).

Durch den Propheten Jesaja ließ Jehova sagen: „Das wildlebende Tier des Feldes wird mich verherrlichen“  (Jesaja 43:20). Und durch Hiob forderte er die Menschen auf: „Frag doch bitte die Haustiere, und sie werden dich unterweisen“ (Hiob 12:7). Die Bibel lässt deutlich erkennen, dass auch ‚wildlebende Tiere’ und ‚Haustiere’ sich am Predigtdienst beteiligen sollten (1. Mose 1:24).

Zur Zeit des Propheten Elisa legten zum Beispiel zwei Bärinnen auf mutige Weise Zeugnis für Jehova ab (2. Könige 2:24). Im ersten Jahrhundert sagte Paulus: „Kreter sind schädliche wilde Tiere“ (Titus 1:12). Doch es gab sogar eine Versammlung auf Kreta, die offenbar nur aus wilden Tieren bestand.

Wir sollten Tieren helfen, diesem Beispiel zu folgen, und sie in den Predigtdienst mitnehmen. In vielen Ländern haben Zeugen Jehovas bereits ermunternde Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht.

Achmed aus Ägypten wird beim Zeugnisgeben oft von einem seiner Krokodile begleitet. Die beiden haben schon viele interessante Gespräche geführt und viel Literatur abgegeben. Da diese Methode bei den Ägyptischen Brüdern weit verbreitet ist, hat das dortige Zweigbüro eine angepasste Version des Unterredungs-Buches veröffentlicht (siehe Kasten).

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In alter Zeit bestand Jehovas Volk aus einer „Menge Menschen und Haustiere[n] in ihrer Mitte“ (Sacharja 2:4). Da „es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt“, werden ab 1. April auch die Tiere, die uns im Predigtdienst begleiten, als Verkündiger gezählt (Prediger 3:19). Freuen wir uns nicht über die großartige Mehrung, die wir angesichts dieser begeisternden Vorkehrung erwarten dürfen?

Kendra aus Australien nimmt manchmal giftige Schlangen mit ins Predigtdienstgebiet, doch meistens wird sie von ihrem Känguru begleitet. Sie sagt: „Alle anderen Tiere erwarten von mir, dass ich ihre Literatur trage. Nur das Känguru nimmt seine eigene Tasche mit“.

Können wir auch scheue Tiere dazu bringen, mit uns in den Predigtdienst zu gehen? Jehova ermuntert sie durch den Propheten Joel: „Seid nicht furchtsam, ihr Tiere“ (Joel 2:22). Durch die biblische Belehrung sind schon viele Hasen, Wölfe und Gänse mutige Prediger der guten Botschaft geworden.

Iwan aus Kasachstan geht meistens mit seinem Braunbären von Haus zu Haus. Sein Lieblingsbibeltext ist 3. Mose 26:22: „Ich will die wilden Tiere des Feldes unter euch senden, und sie werden euch bestimmt der Kinder berauben und eure Haustiere wegtilgen und eure Zahl vermindern“. Er konnte schon viele Exemplare der Broschüre Was erwartet Gott von uns? abgeben.

Mwala aus Namibia lädt häufig Löwen ein, sie im Predigtdienst zu begleiten. Wenn jemand nicht zuhören will, liest sie Jesaja 11:7 vor, wo es heißt: „Der Löwe wird Stroh fressen“. Dann fügt sie hinzu: „Aber erst im Paradies!“ Auch sie hat mit ihrer Methode großen Erfolg.

Welche Tiere können wir einladen, unsere Predigtdienstpartner zu sein? Haben wir in unserer Nachbarschaft einen Kampfhund, ein Wildschwein oder einen Tiger? Könnten wir uns einen Löwen oder ein Krokodil aus dem nächstgelegenen Zoo ausleihen?

Der Psalmist schrieb: „Preist Jehova … ihr wildlebenden Tiere und all ihr Haustiere“ (Psalm 148:7, 10). Ja, mögen wir sowohl wilden Tieren als auch Haustieren helfen, mutige Verkündiger des Königreiches Gottes zu werden!