Archiv der Kategorie: Technik

Was hat Jesu Herrschaft der Menschheit bis heute gebracht?

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2010

Bekanntermaßen herrscht Jesus Christus bereits seit 1914 (bzw. seit 1874, wie Jehovas Zeugen ursprünglich glaubten) vom Himmel aus über die Erde. Gleichzeitig „werden die Weltverhältnisse immer schlimmer“, wie Jehovas Zeugen und andere christliche Gruppen behaupten (Der Wachtturm, 15. Dezember 1979, Seite 2). Heißt das, dass Jesu Herrschaft der Menschheit bis jetzt überhaupt nichts gebracht hat?

Das kann so nicht gesagt werden. Tatsächlich hat Jesus, seit er über die Erde regiert, eine Menge Erfindungen gemacht, die der Menschheit großen Nutzen bringen. Der Apostel Johannes sah in einer Vision einen „Engel aus dem Himmel herabkommen, … und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet“ (Offenbarung 18:1). Es besteht kein Zweifel, dass es sich bei diesem Engel um „den Herrn Jesus“ handelt (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 366; siehe auch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 259).

Inwiefern ‚wurde die Erde von Jesu Herrlichkeit erleuchtet‘? Das geschieht durch „eine Menge großartiger Erfindungen usw., wie: Additionsmaschinen, Aluminium, … Automatische Bahnkuppelung, Automatische Pflüge, … Dynamit, Eisenbahnsignale, … Eskalatoren [Aufzüge], Feuerlose Kochapparate, … Gasmaschinen, Induktions-Motoren, Kassaregistrierapparate, Korrespondenzschulen, Künstliche Farben, … Nordpol, Panamakanal, Pasteursche Schutzimpfung, … Rahm-Separatoren, Rauchloses Pulver, Riesenhohe Geschäftsgebäude, … Schuhnähmaschinen, … Streichholzmaschinen, Südpol, … Vakuum-Teppichreiniger, Zweiräder usw“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 366).

Stellen wir uns vor, wie unsere Welt aussehen würde, wenn Jesus nicht gegenwärtig wäre! Es gäbe kein Dynamit und keine riesenhohen Geschäftsgebäude! Wir müssten ohne Additionsmaschinen, automatische Pflüge, Rahm-Separatoren und Streichholzmaschinen auskommen. Es gäbe noch nicht einmal den Nordpol und den Südpol!

Somit ist deutlich zu erkennen, dass Jesus Christus schon seit Jahrzehnten über die Erde regiert. Seine Erfindungen beweisen deutlich, dass das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge nahe ist!

image„Durch eine Menge großartiger Erfindungen“ wie den Südpol ‘wurde die Erde von Jesu Herrlichkeit erleuchtet’

Ist Telefonieren etwas für ältere Menschen?

Aus der Rubrik Fragen von Lesern – Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2009

Die Bibel spricht sich nicht direkt gegen das Telefonieren aus. Jesus hatte offensichtlich ein Telefon, denn er fragte Petrus: „Denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen?“ (Mat. 26:53). Das Gleiche trifft auf David zu, der zu einem Freund sagte: „Am Tag meiner Bedrängnis will ich dich anrufen“ (Ps. 86:7). Doch viel mehr können wir aus der Bibel nicht über das Telefonieren erfahren.

Heute gibt es in der westlichen Welt mehr Telefone als Einwohner. Bist du auch der Meinung, dass Telefonieren eine natürliche, normale Betätigung, ist, weil es eine allgemein verbreitete Gewohnheit ist? Lügen und Stehlen sind heute ebenso üblich. Du würdest aber nicht behaupten, dass diese Dinge dadurch zu etwas Natürlichem und Normalem werden, nicht wahr? Was ist schließlich über die Behauptung zu sagen, Telefonieren sei harmlos? Und, wie schon die Erwachet!-Ausgabe vom 8. August 1993 fragte, „was für eine Einstellung ist somit für ältere Menschen am besten?“ Schließlich waren Jesus und David – die einzigen biblischen Personen, die telefonierten – noch jung.

„Ein alleinlebender älterer Mann in Britisch-Kolumbien sagte: ‚Das Telefon ist … für ältere Menschen etwas Wunderbares‘“, berichtet Erwachet! in der Ausgabe vom 8. August 1993. Doch hier handelt es sich um die Ansicht eines Weltmenschen, die sich nicht auf Gottes Wort stützt. Gott lässt uns durch seinen Mitteilungskanal vielmehr sagen: „Ältere Menschen freuen sich über Besuch“ (Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 16). Ja, ein persönlicher Besuch ist viel besser als ein Telefongespräch. Wie schlimm wäre es, wenn ältere Menschen einen Besuch verpassen, weil sie mit Telefonieren beschäftigt sind!

Die Anschaffung eines Telefons kann gerade für ältere Menschen besondere Gefahren mit sich bringen. So gibt es alleine in Deutschland etwa 150 Telefonanbieter, deren Tarife sich mitunter alle paar Tage ändern. Und „ältere Menschen können sich auf plötzliche Veränderungen nicht so leicht einstellen“, wie Erwachet! in der Ausgabe vom 8. Juli 1995 feststellte. Daher scheint es vernünftig, zu schlussfolgern, dass ältere Menschen kein Telefon anschaffen sollten.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund. Gemäß der Erwachet!-Ausgabe vom 22. September 1997 „werden ältere Menschen oft von den verschiedensten Sekten bedrängt“, die u. a. das „Himmelreich“ imageversprechen. Weiter heißt es dort: „Ältere Menschen sind die Geldquelle schlechthin für Sekten.“ Ältere Verkündiger tragen zu einem erheblichen Teil zur Finanzierung der Wachtturm-Organisation bei. Oft können sie nicht mehr so viel in den Predigtdienst gehen und wollen dafür durch großzügige Spenden einen Ausgleich schaffen. Durch ein Telefon könnten solche Personen nicht nur Geld ausgeben (das dann nicht mehr zum Spenden zur Verfügung steht), sondern auch Kontakte zu anderen Menschen, möglicherweise sogar zu ungläubigen Verwandten, knüpfen. Die Finanzierung des Predigtwerks wäre in Gefahr.

Aber „ältere Menschen sollten deshalb nicht verzweifeln“ (Erwachet!, 8. März 1980, S. 6). Auch ohne Telefon können sie wertvolle Glieder der Christen-versammlung sein, solange sie ihren Beitrag in Form von Predigtdienststunden oder Geldspenden leisten.

Welche Verkehrsmittel sind für Christen geeignet?

Nachdruck aus Erbrechet!, Februar 2010

„Jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden.“ (Lukas 14:11)

Der Apostel Paulus befand sich „oft auf Reisen“ (2. Korinther 11:26). Auch heute müssen Christen kürzere und weitere Reisen unternehmen, sei es zu den Zusammenkünften, zu den Kongressen oder ins Predigtdienstgebiet. Die von Satan beherrschte Welt bietet dafür viele verschiedene Verkehrsmittel an; der berühmte Richter J. F. Rutherford schrieb dazu:

Vor 1799 waren die Transportmittel derart, dass man nur eine kurze Strecke an einem Tage reisen konnte. Man musste entweder mit Pferden oder Ochsen fahren oder zu Fuss wandern; und wenn man das Meer kreuzen wollte, so musste man imagemit einem Segelschiff fahren, das nur geringen Fortschritt machte. Im Jahre 1831 wurde die erste Lokomotive-Dampfmaschine erfunden. Solch wunderbarer Fortschritt ist seither in dieser Beziehung gemacht worden, dass man jetzt fast jeden Teil der Erde in schneller Fahrt mit einem Eisenbahnzug bereisen kann. Später kamen die elektrischen Maschinen und elektrischen Motorwagen und Gasmaschinen, und jetzt gibt es ein gewaltiges Hin- und -Herreisen in jedem Teile der Erde – Die Harfe Gottes, Seite 228.

Als wahre Christen müssen wir uns jedoch von biblischen Grundsätzen leiten lassen. Welche Verkehrsmittel können wir bedenkenlos benutzen?

Flugzeuge

imageWie der bereits erwähnte Richter J. F. Rutherford sagte, ist es „nichts Ungewöhnliches mehr, mit einer Geschwindigkeit von 120 – 160 Kilometern in der Stunde zu reisen; besonders trifft dies auf Flugzeuge, eine Erfindung unserer Tage, zu“ (Die Wiederkunft unseres Herrn, Ausgabe Magdeburg 1926, Seite 28). Aber sind Flugreisen etwas für Christen?

Schon vor dem Einstieg ins Flugzeug werden die Passagiere einer strengen Kontrolle unterzogen. Nicht selten wird man dabei von einem Sicherheitsbeamten abgetastet, was homosexuelle Gefühle hervorrufen kann. Schealtiel, ein junger Christ aus Spanien, erzählt: „Vor meiner ersten Flugreise hatte ich mich nie zu Männern hingezogen gefühlt. Ich hatte Ausschau nach einem Mädchen gehalten, doch obwohl ich schon 17 war, war ich noch nicht verheiratet. Aber dann wurde ich am Flughafen kontrolliert. Einige Tage vorher hatte es einen Terroranschlag gegeben, und der Beamte tastete mich am ganzen Körper nach Sprengstoff ab. Seine Berührung veränderte meine Gefühle völlig. Ich wusste immer noch, dass Gott Homosexualität verabscheut, doch innerlich fühlte ich mich nun zu diesem Lebensstil hingezogen. Es waren viele Gebete und Predigtdienststunden notwendig, um meine Gefühle wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ich beschloss, nie wieder mit dem Flugzeug zu fliegen.“

Inzwischen werden für die Kontrollen am Flughafen auch sogenannte Körperscanner eingesetzt. Nicht umsonst werden diese Geräte umgangssprachlich auch als „Nacktscanner“ bezeichnet, da sie durch die Kleidung hindurch ein Bild des nackten Körpers erzeugen. Das könnte die Kontrolleure auf imageunmoralische Gedanken bringen. Eine verheiratete Christin könnte sich beim Gang durch einen Nacktscanner sogar des Ehebruchs schuldig machen.

Beim Einsteigen ins Flugzeug würde ein Christ noch gegen einen weiteren biblischen Grundsatz verstoßen. Der Psalmist schrieb: „Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt“ (Psalm 146:3). Ja, „verflucht ist der kräftige Mann, der sein Vertrauen auf den Erdenmenschen setzt“ (Jeremia 17:5) Doch wer ein Flugzeug betritt, vertraut sein Leben den Händen des Piloten, eines „Erdenmenschen“, an. Bei ihm gibt es im Falle eines Unglücks „keine Rettung“, und Jehova wird demjenigen, der auf einen Menschen vertraut hat, im Ernstfall auch nicht helfen.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir nicht die einzigen Passagiere im imageFlugzeug wären. Heutige Maschinen wie der Airbus A380 können bis zu 853 Passagiere transportieren. Doch die Bibel fordert Christen auf: „Macht keine gemeinsame Sache mit Ungläubigen!“ (2. Korinther 6:14, Gute Nachricht). Auf einer Flugreise müssten wir viele Stunden neben Weltmenschen verbringen. Vielleicht wären sogar Abtrünnige mit an Bord! Wie würde sich solch ein Flug wohl auf unser Geistiggesinntsein auswirken? „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“, ob man ihr nun auf dem Boden oder in einem Flugzeug ausgesetzt ist (1. Korinther 15:33).

Auf vielen Flugreisen werden an Bord kostenlos alkoholische Getränke ausgeschenkt, was viele Fluggäste dazu verleitet, zu viel zu trinken. Auch dieser Umstand würde eine Gefahr für Christen darstellen. Es wurde sogar berichtet, dass während Flugreisen Harry-Potter-Filme gezeigt wurden!

Bei einer Flugreise wird außerdem fast zwanzigmal so viel CO2 ausgestoßen wie bei einer Reise mit dem Zug. Tatsächlich tragen Flugzeuge erheblich zur Umweltverschmutzung bei, somit sind sie ‚unreine Vögel‘ und stehen mit Babylon der Großen in Verbindung (Offenbarung 18:2).

Andere imageFluggeräte

Außer Flugzeugen gibt es noch andere Fluggeräte, beispielsweise Heißluftballons. Doch solche Ballons werden mit heißer Luft aufgebläht. Christen müssen jedoch „Nachahmer Gottes“ werden (Epheser 5:1). Gott ist Liebe, und „die Liebe … bläht sich nicht auf“ (1. Johannes 4:8; 1. Korinther 13:4). König Salomo beschrieb Ballonfahren als „Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind, und da war nichts von Vorteil unter der Sonne“ (Prediger 2:11). Es gibt auch Flugdrachen, doch hinter ihnen steckt „der große Drache, … der Teufel und Satan genannt wird“ (Offenbarung 12:9).

Alle Fluggeräte, ob Flugzeug, Ballon oder Drachen, sind eine Abscheulichkeit für Jehova, denn er hasst jeden, „der sich selbst erhöht“ (Lukas 14:11). Sich mit einem Fluggerät in den Himmel zu erheben, wäre ein direkter Angriff auf Jehova, denn „Jehova, deinem Gott, gehören die Himmel“ (5. Mose 10:14). Ja, „was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben“ (Psalm 115:16). Und ist es nicht bezeichnend, dass der Psalmist gleich im nächsten Vers auf die Gefahren der Luftfahrt eingeht? Es heißt dort: „Die Toten selbst preisen Jah nicht“ (Psalm 115:17). Wenn wir bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, können wir nicht mehr in den Predigtdienst gehen und nicht mehr zur Verherrlichung der Souveränität Jehovas beitragen!


image


Die Eisenbahn

In jedem Fall hat Gott die Erde für die Menschen vorgesehen, und somit dürfen wir nur Transportmittel verwenden, die auf der Erde verkehren. Aber auch hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht in eine Schlinge des Teufels geraten. Was ist beispielsweise über die Eisenbahn zu sagen? Auch bei einer Zugfahrt wären wir längere Zeit der Gemeinschaft mit Ungläubigen ausgesetzt, doch im Gegensatz zu einer Flugreise könnten wir uns im Zug einen anderen Platz suchen. Allerdings spricht die Bibel selbst über die Eisenbahn und ihre Zukunft. Vor einigen Jahrzehnten erklärte Gottes Mitteilungskanal die Prophezeiung aus Nahum 2 wie folgt:

Nahum … weissagte … von einer in weiter Ferne liegenden Erfindung, die um die Zeit, wann das Königreich errichtet ist, eine alltägliche Erfahrung für die Menschheit geworden ist. Er beschreibt einen Eisenbahnzug in voller Fahrt (nicht ein Automobil, wie einige glauben), und wenn wir uns die Mühe nehmen, uns an Stelle des Propheten zu versetzen, so können wir genau sehen, was er in seiner Vision sah und was er auf so interessante Weise beschrieben hat. Zuerst steht der Prophet da und sieht die Lokomotive auf sich zukommen und sagt dann: ‚Die Schilde sind gerötet [das Ding, das diesem großen Helden vorausgeht – die Kopflaterne – scheint hell], die tapferen Männer [der Zugführer und Heizer] sind in Karmesin gekleidet [wenn die Flammen des Kesselfeuers am Abend den Standplatz der Lokomotivführer erleuchten, indem der Heizer die Tür öffnet, um Kohlen auf das Feuer zu werfen]. Die Wagen [die Eisenbahnwaggons] glänzen von Stahl [ihnen voran fährt die Lokomotive, die zur Nachtzeit wie Stahl erglänzt] am Tage seines Rüstens.‘ Dann versetzt der Prophet sich im Geiste in das Innere des Zuges und blickt zum Fenster hinaus, wobei sich ihm der Anblick bietet, daß ‚die Lanzen werden geschwungen [die Telegraphenpfosten längs der Gleise scheinen auf und ab zu tanzen]. Die Wagen rasen auf den Straßen [eine Eisenbahn ist nur eine kunstvoll hergestellte Straße oder Weg über Land], sie rasseln [Luther Übersetzung – sehr bezeichnend für Eisenbahnzüge in voller Fahrt]. Ihr Aussehen ist wie Fackeln [ein Eisenbahnzug bei Nacht in voller Fahrt sieht wie eine sich schnell bewegende riesige Fackel aus], wie Blitze fahren sie dahin.‘ Des Weiteren sieht der Prophet im Geiste den Schaffner, der Fahrkarten einsammelt, und sagt: ‚Er gedenkt seiner Edlen [der Schaffner verwendet fast seine ganze Zeit darauf, seine Passagiere zu kontrollieren und über die Zahl der Passagiere Buch zu führen etc.]; sie straucheln auf ihren Wegen [versuchen, in einem schnell fahrenden Zuge zu gehen]; sie eilen zu ihrer Mauer [zur nächsten Stadt oder Ortschaft], und das Schutzdach [der Bahnhof, die Station] wird aufgerichtet [der Gepäckmeister, Expreßmann, Postwagen, Hotelomnibus, neue Passagiere, die auf den Zug warten, und Freunde, die ankommende Passagiere abholen wollen, sie alle warten dort auf den einlaufenden Zug.] Die Tore an den Strömen sind geöffnet [die Türen der Bahnwagen werden geöffnet, und die Passagiere strömen heraus]‘ – Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 117, 118.

imageDie Prophezeiung Nahums erwähnt aber auch, welche Zukunft Jehova Gott für die Eisenbahn vorgesehen hat: „‘Siehe! Ich bin gegen dich‘, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, ‚und ich will ihren Kriegswagen im Rauch verbrennen.‘ … Und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört werden“ (Nahum 2:13). Zur gegebenen Zeit wird die Eisenbahn also von Jehova vernichtet werden, und die Stimmen der Schaffner sowie die Ansagen am Bahnhof werden verstummen.

Außerdem wird die Eisenbahn in der Bibel durch den Leviathan symbolisiert:

Du wirst den Leviathan (die Lokomotive) mit dem Angelhaken (automatische Kuppelung) ausdehnen, verlängern, oder mit einer Schlinge (Kuppelbolzen), mit der du seine Zunge (Kuppelverbindung) sich senken lassen wirst. Willst du nicht einen Ring (Kolben) in seine Nase (Zylinder) legen oder seine Kinnbacken (Zylinderenden) mit einem Stabe (Zylinderstange) durchbohren? Wird er viel Flehens an dich richten (entgleisen)? Oder wird er dir sanfte Worte geben (wenn er einen schrillen Ton mit der Dampfpfeife von sich gibt)? Wird er einen Bund mit dir machen, daß du ihn zum ewigen Knechte nehmest (ohne Reparaturen)? – Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 107.

Der Prophet Jesaja deckt auf, wer wirklich durch den Leviathan – die Lokomotive – dargestellt wird, wenn er von „Leviathan, der gewundenen Schlange“, spricht (Jesaja 27:1). Tatsächlich sieht ein Zug aus wie eine gewundene Schlange – er ist somit ohne Zweifel ein Machwerk der „Urschlange“, die „Teufel und Satan genannt wird“ (Offenbarung 12:9). Als Verkehrsmittel für wahre Christen kommt die Eisenbahn somit nicht in Frage.

Das Automobil

Was ist über das Auto zu sagen? Die meisten Autos haben einen Verbrennungsmotor, der von einem Kraftstoff-Luft-Gemisch angetrieben wird. Doch der „Herrscher der Gewalt der Luft“ ist Satan, der Teufel (Epheser 2:2). Wollen wir uns mit der Hilfe seines Geistes fortbewegen?

imageIm Auto gibt es auch einen Rückspiegel, und sein Gebrauch ist sogar durch die Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Doch Jesus warnte: „Niemand, der … nach den Dingen blickt, die dahinten sind, ist für das Königreich Gottes tauglich“ (Lukas 9:62). Für Autofahrer gibt es also keinen Platz im Paradies.

Doch der wichtigste Grund, das Autofahren zu meiden, ist ein anderer: Vierrädrige Fahrzeuge sind etwas Heiliges für Jehova. Der himmlische Wagen, mit dem er im Universum herumfährt, hat vier Räder (Hesekiel 1:15). Auch „jedes Fahrgestell [im Tempel] hatte vier Räder“ (1. Könige 7:30). Fahrzeuge mit vier Rädern dürfen ausschließlich für Zwecke in Verbindung mit der wahren Anbetung verwendet werden.

Pferde und Pferdewagen

Sollten Christen auf Pferden reiten? Der weise Salomo schrieb: „Das Roß ist etwas, was für den Tag der Schlacht gerüstet wird“ (Sprüche 21:31). Pferde sind also Kriegsgeräte, doch Christen dürfen „den Krieg nicht mehr lernen“ (Micha 4:3). Sie überlassen es Jesus Christus, Krieg zu führen, imageweshalb er auf einem Pferd reitet (Offenbarung 6:2). Doch genauso, wie wir keine Waffe in die Hand nehmen würden, sollten wir auch nicht auf Pferden reiten. Nicht umsonst schrieb der Psalmist: „Das Roß ist trügerisch“ (Psalm 33:17, Schlachter).

Was ist über Pferdewagen zu sagen, so wie sie die Amischen benutzen? In biblischer Zeit benutzen die Ägypter solche Gefährte, doch Jehova „nahm fortgesetzt Räder von ihren Wagen ab, so daß es ihnen Schwierigkeiten bereitetet, damit zu fahren“ (2. Mose 14:25). Pferdewagen oder Kutschen sind also auch nichts für Christen.

Fahrräder

Einige Kommentatoren sind der Meinung, Fahrräder seien für Christen geeignet, da Jesus selbst mit „einer großen Kette in seiner Hand“ beschrieben wird (Offenbarung 20:1). Doch hier ist wahrscheinlich keine Fahrradkette gemeint. Interessant ist allerdings, wie Gottes Wort falsche Götter beschreibt: „Sie haben … Füße, gehen aber nicht“ (Psalm 115:7, Elberfelder). Radfahrer ahmen also falsche Götter nach, denn auch benutzen ihre Füße, ohne damit zu gehen.

Außerdem erinnern die zwei Griffe am Fahrradlenker an die „zwei Hörner“ des wilden Tieres aus Offenbarung 13. Dieses Tier stellt „die anglo-amerikanische Weltmacht“ dar und fordert „zur Unterstützung der Interessen Satans, des großen Drachen, auf“ (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 194). Somit kommt auch das Fahrrad nicht als Fortbewegungsmittel für Christen in Frage.

imageSchiffe

Tatsächlich berichtet die Bibel von keinem Diener Gottes, der ein Flugzeug, einen Zug oder ein Auto benutzt hätte. Anbeter Jehovas reisten fast ausschließlich mit dem Schiff. „Paulus … schiffte sich nach Syrien ein und mit ihm Priscilla und Aquila“ (Apostelgeschichte 18:18). Auch der Prophet Jona reiste mit dem Schiff (Jona 1:3). König Salomo ließ sogar „eine Schiffsflotte … machen“ (1. Könige 9:26).

Hier offenbart die Bibel wirklich praktische Weisheit, denn Professor Stefan Krüger sagte: „Bezogen auf den CO2-Ausstoß sind Schiffe das umweltfreundlichste Transportmittel, das wir haben“ (Hamburger Abendblatt, 17.04.2007). Tatsächlich sollten Christen, wann immer möglich, mit dem Schiff reisen. Die Flüsse, auf denen sie unterwegs sind, werden so zu einem „Strom von Wasser des Lebens“ (Offenbarung 22:1).

Flüsse und Bäche gibt es fast überall, und wo es keinen regulären Schiffsverkehr gibt, können wir auch mit einem Paddelboot oder einem Floß fahren. Doch wie erreichen wir im Predigtdienst die Menschen, die in einer Gegend wohnen, in der es überhaupt kein Gewässer gibt?

imageEsel

Treue Anbeter Jehovas, ja selbst Gottes Sohn, ritten in solchen Situationen auf einem Esel (2. Mose 4:20; 1. Samuel 25:18; Johannes 12:14). Somit sind Schiffe und Esel die geeigneten Transportmittel für Christen. Hüten wir uns vor Flugzeugen, Autos und der Eisenbahn! Dann wird Jehova unsere Reisen segnen und uns vor Flugzeugabstürzen, Autounfällen und Zugunglücken beschützen!

Gehen von Toastbrot Gefahren für wahre Christen aus?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2008

Zunächst müssen wir festhalten, dass Jesus im Mustergebet um „Brot für diesen Tag“, nicht um Toastbrot, bat. Tatsächlich berichtet die Bibel an keiner Stelle, dass Diener Gottes Toastbrot gegessen hätten. Dagegen ist bekannt, dass im alten Ägypten Brot über dem Feuer geröstet wurde, um es haltbarer zu machen. Die Römer übernahmen diesen Brauch und verbreiteten ihn in ganz Europa. Sollte es uns nicht zu denken geben, dass nur zwei heidnische Nationen, die dem Volk Gottes eher feindselig gegenüberstanden, eine Art Toastbrot verwendeten?

Außerdem enthalten manche Arten von Toastbrot Sauerteig, wovor Jesus ausdrücklich warnte (Matthäus 16:5). Doch die zunehmende Abkehr von christlichen Werten ermöglichte es, dass 1963 eine Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Toastbrotverzehrs gegründet werden konnte. Seitdem hat der Absatz von Toastbrot und Toastern stark zugenommen. Im Jahr 2004 wurde schließlich bekannt, dass Toastbrot untrennbar mit der falschen Religion verknüpft ist, als beim Auktionshaus eBay ein Toastbrot mit dem Antlitz der „Jungfrau Maria“ versteigert wurde.

Doch von Toastbrot gehen auch buchstäbliche Gefahren aus. Im März 2008 wurde ein 68-jähriger Mann im Rhein-Neckar-Kreis schwer verletzt, als er sich einen Toast zubereiten wollte. Wegen der Hitze des Toasters explodierte ein in der Nähe stehender Flambierbrenner; durch die Druckwelle wurde der Mann fünf Meter durch die Wohnung geschleudert, und das Haus wurde beschädigt.

Immer wieder werden auch Toaster auf dem Markt entdeckt, die wegen mangelhafter Qualität in Brand geraten oder einen Stromschlag verursachen können. Im Januar 2008 entstand bei einem von einem Toaster ausgelösten Wohnungsbrand in Münster ein Schaden von mehr als 5000 Euro, und nur durch Zufall wurden keine Menschen verletzt.

Zusammenfassend können wir also sagen: Diener Gottes der alten Zeit verwendeten kein Toastbrot, wohl aber heidnische Nationen. Jesus warnte vor Toastbrot, und es steht mit der falschen Anbetung, möglicherweise sogar mit Dämonen, in Verbindung. Aber auch buchstäbliche Gefahren gehen von Toastbrot aus. Wahre Christen sollten daher um Toastbrot und alles, was mit Toastbrot zu tun hat, einen großen Bogen machen.

Ist es richtig, einen Aufzug zu benutzen?

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2008

In biblischer Zeit benutzten die Engel eine Leiter, um vom Himmel auf die Erde zu kommen (1. Mose 28:12). Die Bibel spricht an vielen Stellen von Leitern und Treppen, aber Aufzüge erwähnt sie mit keinem Wort. Dennoch enthält sie zeitlose Grundsätze, die uns helfen, die obige Frage zu beantworten.

Jesus warnte vor Aufzügen, als er sagte: „Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“ (Mat. 23:12). Fahrstühle ‚erhöhen sich selbst’, daher besteht die Gefahr, dass sie „erniedrigt werden“ und in die Tiefe stürzen. Doch nicht nur der Aufzug an sichimage kann gefährlich sein. Die Zeitschrift Erwachet! warnte in der Ausgabe vom 22. April 1989: „Steige nicht in einen Fahrstuhl, wenn du das Gefühl hast, daß von den Mitbenutzern Gefahr ausgehen könnte“ (Seite 7). Und gemäß dem Wachtturm vom 15. Juni 1973 „ist es sehr gefährlich, mit Weltmenschen Umgang zu pflegen“ (Seite 369).

Wir sollten daher nicht mit einem Aufzug fahren, wenn die Möglichkeit besteht, dass auch Weltmenschen ihn benutzen. In der Zeitschrift Erwachet! vom 22. Februar 1976 war der Rat zu lesen: „Geh nicht mit Fremden in einen Fahrstuhl. … Auch solltest du nicht zögern, sofort auszusteigen, wenn solche Personen zusteigen“ (Seite 13).

Eine heimtückische Gefahr

Es wurde berichtet, dass einige junge Christen sich insgeheim wünschen, im Aufzug mit jemandem vom anderen Geschlecht stecken zu bleiben. Jane, die 19 Jahre alt ist und sehr gut aussieht, hat schon oft unanständige Träume diesbezüglich gehabt. Doch jetzt hält sie sich an den Rat von Anny, die über 70 Jahre alt ist und seit 1956 im deutschen Bethel dient: „Ich … benutze den Aufzug nur selten und gehe so oft wie möglich zu Fuß, besonders im Predigtdienst“ (siehe Der Wachtturm, 15. Juni 1994, Seite 29).

Robert wurde früher oft von gutaussehenden Frauen angesprochen. Er arbeitet im 23. Stock, weshalb der Fahrstuhl für ihn eine besonders große Versuchung darstellt. Doch er sagt: „Ich benutze immer das Treppenhaus. Dieser Weg bringt mich Gott näher.“ Robert hat sich einen Rucksack anfertigen lassen, wo auf der Rückseite deutlich die neuesten Ausgaben der Publikationen zu sehen sind. Er geht jeden Morgen eine Stunde früher zur Arbeit, um ggf. auf jeder Etage Zeugnis geben zu können.

Überleben – ohne Aufzug

In der Erwachet!-Ausgabe vom 8. Januar 1970 stand: „Es ist schon häufig vorgekommen, daß Personen in einem Aufzug ausgeraubt und ermordet worden sind“, und es wurde der Rat gegeben: „Verlaß den Aufzug, bevor sich die Türen schließen“ (Seite 4). Nicht umsonst bedeutet das Wort, mit dem die Eingeborenen von Papua-Neuginea einen Aufzug bezeichnen, „Raum, der Menschen schluckt“.

Wahre Christen sollten Aufzüge daher nur im äußersten Notfall benutzen, beispielsweise wenn es brennt und die Treppen nicht mehr passierbar sind. Zweifellos wollen wir diesen zeitgemäßen Rat, den uns Gott durch seinen Mitteilungskanal zukommen lässt, unter allen Umständen anwenden, um Jehovas Wohlgefallen zu erlangen.