Archiv der Kategorie: Predigtwerk

Gollum – Verkündiger des Königreiches Gottes

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2010

Von einem Erbrechet!-Korrespondenten in Mittelerde

Spätestens seit der Verfilmung des dreiteiligen Romans Der Herr der Ringe kennen viele Menschen Gollum als unsympathischen, habgierigen Hobbit. Es ist allgemein bekannt, dass er ursprünglich Sméagol hieß, doch nur wenige wissen, dass er damals ein Zeuge Jehovas war.

Die Bücher Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe sind „zur Warnung für uns geschrieben worden“, damit wir nicht wie Sméagol vom rechten Weg abweichen, sondern Gott treu sein können (1. Korinther 10:11). Zweifellos gehören diese Werke zu den „heiligen Schriften“, die „von Gott inspiriert und nützlich“ sind (2. Timotheus 3:15, 16).

Sméagols Heimat

In dem Nachschlagewerk Ardapedia heißt es: „Sméagol wuchs in einem Starren-Dorf am Fluss Schwertel in Wilderland auf.“ Weiter wird dort ausgeführt, dass die Starren „Fischfang betrieben“ – eine passende Beschreibung von Jehovas Zeugen, die „als Menschenfischer tätig“ sind (Der Wachtturm, 15. Juni 1992, Seite 26). Sméagols Lieblingsnahrung waren „Fische, die er roh verschlang“ – entsprechend dem Befehl Jesu, „Menschen lebendig [zu] fangen“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Erstes Kapitel; Lukas 5:10).

Meistens fing Sméagol jedoch „Fische als Geschenk für seine Großmutter“ (Ardapedia). Die Großmutter steht für die „Organisation, die einer Mutter gleicht“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1998, Seite 23). Sméagol war erfolgreich im Predigtdienst und führte die Menschen, die er „fing“, zu Gottes Organisation.image

Es ist auch überliefert, dass die Starren „keine große Scheu vor Menschen hatten“ (Ardapedia). „Jehovas Zeugen … haben auch keine Menschenfurcht“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1993, Seite 23). Das zeigt, dass die Starren eine Familie von Zeugen Jehovas waren, und auch Sméagol beteiligte sich offensichtlich eifrig am Predigtdienst.

Theokratisches Leben

Als Jugendlicher hielt sich Sméagol an den Rat der Bibel und lebte „mit seiner Großmutter in einem Loch in der Böschung eines Flusses“ (Der kleine Hobbit, Fünftes Kapitel). Genau wie Jehovas Zeugen hielt er sich somit „getrennt von der Welt“ (Vergewissert euch aller Dinge, Seite 315). „Sméagol war … von Wurzeln und Ursprüngen der Welt fasziniert“, genauso wie sich auch Jehovas Zeugen sehr für den „Ursprung der Welt und des Menschen“ interessieren (Ardapedia; Der Wachtturm, 1. Januar 1981, Seite 5).

Das Nachschlagewerk Ardapedia enthüllt, zu welcher Gruppe Sméagol gehörte, wenn es dort heißt: „Allerdings schaute er nie zum Himmel.“ Schon seit dem 31. Mai 1935 glauben Jehovas Zeugen, „daß die ‚große Volksmenge‘ nicht in den Himmel kommen … würde“ („Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“, Seite 236). Sméagol gehörte also zur ‚großen Volksmenge‘; „sein Kopf und seine Gedanken waren nach unten [d. h. auf das irdische Paradies] gerichtet“ (Ardapedia).

imageSméagol blickte auf die Hobbits herab; er bezeichnete sie als „garstige Hobbitse“ (Der Herr der Ringe – Die zwei Türme). Das Wort „Hobbits“ bedeutet „Erdlochbewohner“; heutzutage hat sich dafür die Bezeichnung „Weltmenschen“ eingebürgert (Wikipedia; Der Wachtturm, 15. April 1997, Seite 26). Jehovas Zeugen verachten ebenfalls die ‚garstigen Weltmenschen‘.

Sein Schatz

Sméagol „besaß ein geheimnisvolles Kleinod, das er vor langen Jahren erhalten hatte, als er noch im Licht lebte. … Es war das einzige, was er liebte, sein ‚Schatz‘. … Sobald sein ‚Schatz‘ bei ihm wäre, würde er sich vor keinerlei Waffe fürchten“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Erstes Kapitel).

Als Sméagol „noch im Licht lebte“, hatte er einen kostbaren Schatz erhalten. Ja, „was für ein kostbarer Schatz doch Der Wachtturm und Erwachet! für uns sind! … Diese beiden Zeitschriften … sorgen für fortschreitendes geistiges Licht“ (Der Wachtturm, 1. Januar 1994, Seite 25; 1. September 1995, Seite 21). „Die Erkenntnis der Wahrheit an sich ist ein Schatz ohnegleichen“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1999, Seite 22).

imageDoch im Lauf der Zeit hörte er offensichtlich auf, „die Zusammenkünfte der Versammlung“ zu besuchen, in denen das „Licht der Wahrheit“ gelehrt wird, und verlor so den „Schatz der Wahrheit“ (Unser Königreichsdienst, Februar 1995, Seite 2; Der Wachtturm, 15. Juli 1974, Seite 436). Seine Einstellung veränderte sich radikal: „Weil er … Licht hasste, verkroch er sich schließlich in den Höhlen, … wo er … langsam zu ‚Gollum‘ wurde“ (Ardapedia).

Gemeinschaftsentzug

Was war passiert? Der Name „Gollum“, der „ihm von den Nordmenschen gegeben“ wurde, hat mit „Entrüstung“ und mit „graben“ zu tun (Ardapedia). Vielleicht ‚grub‘ er in alten Wachtturm-Schriften und war ‚entrüstet‘ über das, was er dort las. „Seine Großmutter … warf ihn aus ihrer Höhle hinaus“, woraufhin er „von all seinen Verwandten gemieden wurde“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Zweites Kapitel).

Die „muttergleiche Organisation“ entzog ihm die Gemeinschaft. Wie das amerikanische Berufungsgericht bereits 1987 feststellte, ist „das Meiden von Personen … eine Gepflogenheit, die Jehovas Zeugen … praktizieren“ (Der Wachtturm, 15. April 1988, Seite 29). Dementsprechend wurde Gollum nun „von seiner Familie gemieden und schließlich verstoßen“ (Ardapedia).

imageEr führte fortan ein unglückliches Leben; „einsam wanderte er einher und weinte ein wenig über die Schlechtigkeit der Welt“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Zweites Kapitel). Sein Ende wird er schließlich am „Schicksalsberg“ finden, mit dem Harmagedon gemeint ist, denn „das Wort ‚Harmagedon‘ bedeutet ‚Berg von Megiddo‘“ (Ardapedia; Der Wachtturm, 1. April 2008, Seite 6).

Sein Ende

In einer prophetischen Vorschau heißt es: „Gollum … fiel flach auf den Boden und wimmerte. ‚Töte uns nicht‘, weinte er. … Laß uns leben, ja, nur noch ein bißchen leben. Verloren, verloren! Wir sind verloren!“ (Der Herr der Ringe, Sechstes Buch, Drittes Kapitel). Doch „ist die von Jehova bestimmte Zeit für sein Strafgericht einmal herbeigekommen, wird es zu spät sein“ (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 2, Seite 243).

imageLetztendlich wird Gollum in Harmagedon „in die Flammen der Schicksalsklüfte“ stürzen, d. h. „in flammendem Feuer … die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden“ und „sterben, ja, zu Staub werden“ (2. Thessalonicher 1:8, 9; Der Herr der Ringe, Sechstes Buch, Drittes Kapitel). Hüten wir daher „unseren Schatz des Dienstes“, indem wir „allezeit reichlich beschäftigt im Werk des Herrn“ und des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ sind (Der Wachtturm, 1. Februar 1999, Seite 15; 1. Korinther 15:58). Dann wird uns ein Schicksal wie das Gollums erspart bleiben.

Antworten auf biblische Fragen

Nachdruck aus Erbrechet!, August 2010, September 2010, Oktober 2010

 

Woher kommt das „neue Licht“, das jedes Jahr auf den Kongressen präsentiert wird?

Es kann nicht von Gott kommen, weil bei ihm „keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts“ (Jakobus 1:17, Luther). Der Apostel Paulus offenbarte den wahren Urheber, als er schrieb image„Der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des [neuen] Lichts an“ (2. Korinther 11:14).

In Wirklichkeit ist „neues Licht“ Gott nicht wohlgefällig. Paulus schrieb: „Nicht einmal ich selbst oder ein Engel vom Himmel darf euch eine Gute Nachricht bringen, die der widerspricht, die ich euch gebracht habe. Wer es tut, soll verflucht sein!“ (Galater 1:8, Gute Nachricht). Demgemäß gebot Gott seinen Dienern: „Haltet an dem fest, was ihr habt“ (Offenbarung 2:25).

Ohne Zweifel bringt der „treue und verständige Sklave“ aber immer wieder ‚Nachrichten‘, die denen widersprechen, die er früher gebracht hat. Daher ist er „verflucht“ und wird, zusammen mit dem Urheber des ‚neuen Lichts‘, „in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist“, weggehen (Matthäus 25:41).

 

Wer wird im Paradies leben dürfen?

Wie Gottes Wort deutlich zeigt, werden in Harmagedon die meisten Menschen vernichtet werden, „die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen“ (Jeremia 25:33; Psalm 37:11). Somit dürfen „die Sanftmütigen“ im Paradies leben – die Frage ist aber, wie sanftmütig man sein muss, um diese Belohnung zu erhalten.

„Moses war bei weitem der sanftmütigste aller Menschen, die es auf der Oberfläche des Erdbodens gab“ (4. Mose 12:3). Selbst er war allerdings nicht sanftmütig genug für Jehova; in Bezug auf das Land Israel, das das künftige Paradies vorschattete, sagte Moses: „Sogar gegen mich geriet Jehova … in Zorn, indem er sprach: ‚Auch du wirst nicht dorthin kommen‘“ (5. Mose 1:37).

Daher werden nur Menschen, die noch sanftmütiger sind als Moses, im Paradies leben dürfen. Da Moses „bei weitem der sanftmütigste aller Menschen“ war, die je lebten, wird es so jemanden nicht geben. Im Paradies wird also niemand leben dürfen, und daher wird dann „der Tod … nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offenbarung 21:4).

 

Was für Männer eignen sich als Älteste?

Meistens werden bei dieser Frage nur die Erfordernisse aus dem 1. Timotheusbrief zitiert. Jedoch finden wir auch in den Hebräischen Schriften, genauer gesagt in den Psalmen, einen weiteren wichtigen Punkt. David schrieb: „Du bist in die Höhe aufgefahren; du hast Gefangene hinweggeführt; du hast Gaben in Form von Menschen genommen, ja selbst die Störrischen, um unter ihnen zu weilen, o Jah Gott“ (Psalm 68:18). „Diese ‚Gaben in Form von Menschen‘ sind die Aufseher oder Ältesten“ (Der Wachtturm, 1. April 2007, Seite 27).

Jehova hat also besonders „die Störrischen“ auserwählt, als Älteste zu dienen. Störrische, halsstarrige, starrsinnige Männer eignen sich daher besonders gut für dieses Amt; sie lassen sich von Argumenten oder neuen Erkenntnissen nicht so einfach aus der Bahn werfen und eilen der Wahrheit nicht voraus.

Andere Bibelübersetzungen übersetzen den hebräischen Ausdruck, der in der Neuen-Welt-Übersetzung mit „die Störrischen“ widergegeben wird, allerdings mit „die Abtrünnigen“ (Luther) oder „die hartnäckigsten Feinde“ (Hoffnung für Alle). In Übereinstimmung damit sollten deshalb auch Abtrünnige, Katholiken und Atheisten als Älteste eingesetzt werden.

 

Wer bildet heute die Onan-Klasse?

Einige Kommentatoren sind der Meinung, dabei handle es sich um junge Christen, die „in der ‚Blüte der Jugend‘, wenn sich der Geschlechtstrieb stark bemerkbar macht“, unverheiratet bleiben (Der Wachtturm, 1. November 1989, Seite 11). Doch diese Erklärung kann im Licht der Bibel nicht bestehen.

Onan wurde von Jehova zu Tode gebracht, weil „er seinen Samen zur Erde verschwendete“ (1. Mose 38:9). Aber wie Jesus zeigte, ist es inzwischen keine Sünde mehr, buchstäblichen Samen auf die Erde zu werfen (Lukas 4:3, 4). Vielmehr geht es heute um „Königreichsverkündiger, die durch fleißiges Predigen den Königreichssamen aussäen. Der Samen, der auf den Erdboden geworfen wird, ist das Wort, das sie predigen“ (Der Wachtturm, 15. Juli 2008, Seite 15).

Die Onan-Klasse wird daher von Verkündigern gebildet, die im Predigtdienst nicht erfolgreich sind. Statt im Haus-zu-Haus-Dienst bei Personen vorzusprechen, die sich dann als Zeugen Jehovas taufen lassen, gehen sie immer nur zu den ‚manchen, die so bleiben woll‘n wie zuvor‘ (Singt Jehova Loblieder, Lied 32). So ‚verschwenden sie ihren Samen‘, „das Wort, das sie predigen“, an voraussichtliche Böcke (Matthäus 25:33). Somit laden alle Glieder der Onan-Klasse Blutschuld auf sich und werden daher in Harmagedon von Jehova zu Tode gebracht werden.

 

Was war die verbotene Frucht, und wie können wir sie heute meiden?

Schon früh in der Menschheitsgeschichte, noch vor der Erschaffung Evas, führte Gott das folgende universelle Verbot ein: „Was … den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen“ (1. Mose 2:17). Genauso wie das Gebot, sich des Blutes zu enthalten, bestand dieses Verbot also schon lange vor dem Gesetzesbund – daher wurde es auch nicht mit diesem abgeschafft. Es ist somit immer noch gültig.

Allerdings sagt der Bibelbericht nichts darüber, um welchen Baum und welche Frucht es sich handelte. Da „die ganze Schrift von Gott inspiriert und nützlich“ ist, können wir davon ausgehen, dass Jehova das absichtlich so vorgesehen hat (2. Timotheus 3:16). Er will offensichtlich, dass wir alle Früchte meiden (siehe Erbrechet!, April 2010, Seite 8).

Um Gott wohlzugefallen, müssen wir uns daher vor allem hüten, was an einem Baum gewachsen ist, da es sich dabei um die verbotene Frucht handeln könnte.

 

Wer ist heute der größere Cyrus?

Cyrus leitete das Wasser des Euphrat ab, um Babylon einnehmen zu können. Etwas Ähnliches wird in der Zukunft wieder geschehen, denn Johannes sah in einer Vision folgendes: „Der sechste [Engel] goß seine Schale auf den großen Strom Euphrat aus, und sein Wasser vertrocknete, damit für die Könige vom Sonnenaufgang der Weg bereitet werde“ (Offenbarung 16:12).

Das neuzeitliche Babylon ist „Babylon die Große“, das „Weltreich der falschen Religion“, das neben den Kirchen der Christenheit auch Jehovas Zeugen einschließt (Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 152). Der ‚große Strom Euphrat‘, der vertrocknen soll, ist der „Strom von Wasser des Lebens“, das in Form der „Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet!“ verbreitet wird (Offenbarung 22:1; Der Wachtturm, 15. März 1992, Seite 24).

Wer ist heute der größere Cyrus? Beachten wir, dass es der sechste Engel war, der das Ereignis ankündigte. Im Hebräischen wurden Zahlen mit Buchstaben geschrieben; der Zahl Sechs entsprach der sechste Buchstabe des Alphabets, ו (Waw). Diese Zahl bis zur dritten Steigerungsstufe wäre ו ו ו oder, ins lateinische Alphabet übertragen, WWW. Das ist ein deutlicher Beweis dafür, dass das Internet der größere Cyrus ist (vergleiche Erbrechet!, März 2008, Seite 3 – 6; September 2008, Seite 8). image

„Die Könige vom Sonnenaufgang“, die schließlich das „Wasser des Lebens“ austrocknen und so die Wachtturm-Gesellschaft zu Fall bringen werden, sind daher das Internet und das World Wide Web. Diese beiden Einrichtungen enthalten zahllose Informationen über die Lügen der Wachtturm-Organisation, die zudem für jedermann frei und kostenlos zugänglich sind. Die globalen Informationsmöglichkeiten, die das Internet bietet, werden sich als Todesstoß für abgeschottete Ideologien wie die der Zeugen Jehovas erweisen.

„Nur noch eine kleine Weile“, und die Wachtturm-Organisation wird aufgrund des Internets mehr und mehr Mitglieder verlieren, bis irgendwann nur noch ‚vertrocknete‘ Greise übrig sind (Psalm 37:10). In den Königreichssälen werden dann nur „noch alte Männer und alte Frauen … sitzen“ (Sacharja 8:4). Freuen wir uns nicht auf diese Zeit?

 

Was sollten Christen tun, wenn einer ihrer Angehörigen die Wahrheit verlässt?

Die Bibel gibt auf diese Frage eine eindeutige Antwort: „Da erhob sich Kain wider seinen Bruder und erschlug ihn. … Gehe hin und tue desgleichen“ (1. Mose 4:8 – Lukas 10:37). Natürlich trifft dieser Grundsatz auch zu, wenn es sich um eine Schwester handelt. Demgemäß forderte Moses die Israeliten auf: „Tötet alle, die schuldig geworden sind, selbst eure Brüder, Verwandten und Freunde!“ (2. Mose 32:27, Gute Nachricht).

Zugegeben, „das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten, auch wenn sie Glieder unserer eigenen Blutsverwandtschaft sind“ (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63). Doch „wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:29). Eine Hinrichtung ist die einzige dauerhafte Möglichkeit, ‚den bösen Menschen aus unserer Mitte zu entfernen‘ (1. Korinther 5:13).

 

Sollten Christinnen unverheiratet bleiben?

Jesus Christus empfahl seinen Jüngern die Ehelosigkeit, als er sagte: „Es gibt Eunuchen, die sich wegen des Königreiches der Himmel selbst zu Eunuchen gemacht haben. Wer dafür Raum schaffen kann, schaffe dafür Raum“ (Matthäus 19:12). Interessant ist jedoch, dass er dies nur zu Männern sagte; es gibt auch keine weiblichen „Eunuchen“.

Der Rat, unverheiratet zu bleiben, gilt deshalb nicht für Schwestern. Ihnen gibt der „treue und verständige Sklave“ vielmehr die folgende Empfehlung: „Jetzt ist die Zeit, … einen Partner zu suchen“ (Unser Königreichsdienst, April 1982, Seite 3). Der Predigtdienst ist zwar wichtig, „aber noch wichtiger ist, sich einen Partner zu suchen“ (Den allein wahren Gott anbeten, Seite 152).

Unser Königreichsdienst vom August 2009 enthält umfangreichen Rat, wie Schwestern dabei vorgehen können. Unter den Überschriften „Nach Männern suchen“ und „Mehr Männer ansprechen“ wird u. a. gesagt, was zu tun ist, wenn „Schwestern Interesse bei Männern vorfinden“. Auch wird der Rat gegeben: „Manche Männer … unterhalten sich … gern mit jemand, der ihnen sympathisch ist. … Warum nicht … solchen Männern Aufmerksamkeit schenken?“ (Seiten 3, 4).

Christinnen sollten sich also beeilen, „einen Partner zu suchen“, bevor es zu spät ist.

 

Warum gehen Jehovas Zeugen in den Predigtdienst?

Niemand läuft gerne bei Wind und Wetter von Haus zu Haus, und niemand lässt sich freiwillig verspotten und beschimpfen. Die meisten Zeugen Jehovas lieben auch ihre Mitmenschen nicht so sehr, dass sie ihnen unbedingt die Hoffnung auf ewiges Leben bringen wollen; vielmehr warten sie sehnsüchtig darauf, dass diese „Weltmenschen“ endlich vernichtet werden, damit sie ihre Häuser in Besitz nehmen können.image

Der wahre Grund, weshalb Jehovas Zeugen regelmäßig in den Dienst gehen, ist vielmehr das folgende Gebot Jesu: „Wenn jemand … dich … zum Dienst zwingt, so gehe“ (Matthäus 5:41). Niemand kann bezweifeln, dass der „treue und verständige Sklave“ Jehovas Zeugen „zum Dienst zwingt“ – so ist die Beteiligung am Predigtdienst sogar eine Voraussetzung für die Taufe (Unser Königreichsdienst, September 1986, Seite 2). Im Wachtturm vom 1. Dezember 2003 heißt es ganz deutlich: „Wir … sind verpflichtet, uns am Predigtdienst und an den Zusammenkünften zu beteiligen. Das ist uns nicht freigestellt“ (Seite 17).

Jehovas Zeugen gehen also in den Predigtdienst, weil die Wachtturm-Gesellschaft sie dazu zwingt. Allerdings ist jeder, der etwas „widerwillig oder aus Zwang“ tut, Gott nicht wohlgefällig (2. Korinther 9:7). Das trifft ganz eindeutig auf Jehovas Zeugen zu.

 

Wie wirkt sich der Segen Jehovas auf seine Zeugen aus?

Freiheit: Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32). Das trifft auf Jehovas Zeugen zweifellos zu, denn umfassende Anweisungen für alle Lebenslagen machen es ihnen leicht, Entscheidungen aufgrund ihres biblisch geschulten Gewissens zu treffen. Da ihr Wandel ununterbrochen von liebevollen Mitchristen überwacht wird, sind sie tatsächlich frei von Freiheit.

Reichtum: Salomo wusste aus eigener Erfahrung: „Der Segen Jehovas – er macht reich“ (Sprüche 10:22). Weil viele Zeugen Jehovas ihre weltliche Arbeit zurückschrauben oder ganz aufgeben, um ihre Zeit der Verbreitung des Wachtturms zu widmen, sind sie tatsächlich reich an Armut.

Segen: Im Wachtturm vom 1. Oktober 2003 heißt es, dass in der Ukraine „viele hervorragende Diener Jehovas … leiden und sogar sterben mussten“ (Seite 30). Anderswo auf der Erde ist das gleiche zu beobachten. Ja, man kann eindeutig feststellen, dass Jehova sein Volk mit Unglück gesegnet hat!

Jehovas Zeugen sind also frei von Freiheit, reich an Armut und gesegnet mit Unglück – erkennen wir nicht die Hand Jehovas hinter diesem paradiesischen Zustand?

 

Warum reden Jehovas Zeugen so schlecht über Abtrünnige?

Jahrzehntelang fühlten sich Menschen, „die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen“, zu Jehovas Zeugen hingezogen. Paulus warnte solche Personen jedoch: „Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden“ (2. Timotheus 3:12, 13)

Das trifft eindeutig auf Jehovas Zeugen zu, die sich von „ernsten Bibelforschern“ zu stupiden Wachtturmunterstreichern entwickelt haben. Durch moderne Kommunikationsmöglichkeiten erfahren jedoch viele Zeugen Jehovas die Wahrheit über die Wachtturm-Organisation, woraufhin sie „sich reinigen und sich weiß machen und … geläutert werden“, indem sie Jehovas Zeugen verlassen. „Gar keiner der Bösen wird [ihre Entscheidung] verstehen; die aber, die Einsicht haben, imagewerden es verstehen“ (Daniel 12:10).

Den verbleibenden „Bösen“, d. h. Zeugen Jehovas, gefällt es nicht, dass sich die Abtrünnigen ein schönes Leben machen, während sie selber weiterhin von Haus zu Haus trotten und immer wieder „neues Licht“ und neue Lügen schlucken müssen. Deshalb schrieb der Apostel Petrus an Abtrünnige: „Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch“ (1. Petrus 4:4). Ja, Jehovas Zeugen reden „fortgesetzt lästerlich“ über Abtrünnige, weil diese ihren ‚Lauf zu demselben Tiefstand der [geistigen] Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzen‘.

 

Worum geht es in dem Kapitel „Johannes nimmt ab, Jesus nimmt zu“ in dem Buch Der größte Mensch, der je lebte?

Johannes macht die neue Brigitte-Diät. Jesus nicht.

 

Sollte man im Königreichssaal das Licht einschalten?

In der Vergangenheit haben Jehovas Zeugen das getan, doch es ist an der Zeit, diese Frage erneut im Licht der Bibel zu untersuchen. Woher kommt das Licht, das Lampen abgeben? Praktisch alle Lampen werden heute mit Strom betrieben, und „Satan, der Teufel, dargestellt als großer Drache … sprach: ‚Mein Strom gehört mir, und ich habe ihn mir gemacht‘“ (Licht, Band 1, Seite 298).

Der Teufel selbst steckt also hinter dem Licht, das von elektrisch betriebenen Lampen abgegeben wird. Schon der Apostel Paulus schrieb: „Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt … des Lichts an“ (2. Korinther 11:14). Ja, Glühbirnen, Leuchtstoffröhren und andere Lampen sind „Lichtquellen des irdischen Systems Satans“ (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 110). Als wahre Christen müssen wir uns von diesen Irrlichtern fernhalten.

Wie sollte der Königreichssaal dann beleuchtet werden? Wie Jesus vorhersagte, „werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne“ (Matthäus 13:43). Auch der Prophet Daniel sagte voraus: „Die, die Einsicht haben, werden leuchten“ (Daniel 12:3). Wir sollten im Königreichssaal darauf vertrauen, dass „die Gerechten“ und „die, die Einsicht haben“, genug Licht abgeben, damit alle Anwesenden gut sehen können.

Was ist zu tun, wenn das nicht der Fall ist? Wenn es dunkel bleibt, ist offenbar niemand anwesend, der von Jehova als ‚gerecht‘ betrachtet wird oder der genügend „Einsicht“ hat. Für so eine Situation sollten im Königreichssaal immer Streichhölzer oder Feuerzeuge vorhanden sein, damit man die Anzüge der Ältesten anzünden und sie so zum Leuchten bringen kann. Auf diese Weise können sie ersatzweise ‚wie Lichtspender in der Welt leuchten‘ und den Königreichssaal erhellen (Philipper 2:15).

 

Welcher Weg führt zum Leben, der breite Weg oder der schmale Weg?

Jesus sagte: „Breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden“ (Matthäus 7:13, 14). Oberflächlich betrachtet, scheint es leichter zu sein, auf dem breiten Weg zu laufen.

imageDoch ist das wirklich der Fall? Beachten wir, dass „Millionen und aber Millionen den breiten Weg gehen, … während nur wenige den schmalen, eingeengten Weg … einschlagen“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1971, Seite 335). In der Tat befinden sich nur etwa 7 Millionen Zeugen Jehovas auf dem ‚schmalen Weg‘, während auf dem ‚breiten Weg‘ rund 7 Milliarden Menschen unterwegs sind.

Wenn der ‚breite Weg‘ ungefähr zehnmal so breit ist wie der schmale Weg, gleichzeitig aber tausendmal so viele Menschen auf ihm gehen, ist es dort zwangsläufig hundertmal so eng wie auf dem ‚schmalen Weg‘. In Wirklichkeit ist es also der ‚breite Weg‘, der „eingeengt ist“ und daher „zum Leben führt“.

 

Wird es im Paradies Homosexualität geben?

Zwar schrieb Paulus, dass „Männer, die bei männlichen Personen liegen, … Gottes Königreich [nicht] erben“ würden (1. Korinther 6:9, 10). Doch offensichtlich ist das Verbot der imageHomosexualität nur eine Folge der Unvollkommenheit, denn ursprünglich waren Frauen in Gottes Vorsatz überhaupt nicht vorgesehen. Wenn im Schöpfungsbericht von „dem Menschen“ die Rede ist, ist damit immer Adam gemeint (1. Mose 2:16). Erst später beschloss Jehova, auch „eine Frau zu bauen“ (1. Mose 2:18, 22). Doch selbst danach bezeichnete er Adam und Eva nicht als „die beiden Menschen“, sondern als „der Mensch und seine Frau“ (1. Mose 2:25).

Im Paradies wird jedoch der ursprüngliche Zustand, der ganz am Anfang im Garten Eden herrschte, wiederhergestellt werden. Demgemäß erklärt der Wachtturm vom 15. Juni 1989: „Jesus beschreibt seinen Jüngern, … welche Situation während seiner künftigen Gegenwart herrschen wird, und sagt: ‚In jener Nacht werden zwei Männer in einem Bett sein‘“ (Seite 9). Im Paradies wird Homosexualität also etwas ganz Normales sein.

 

Sollten Christen fasten?

In biblischer Zeit war „Fasten … angebracht, wenn jemand in großer Gefahr war, dringend Gottes Führung benötigte, Prüfungen erduldete und Versuchungen ausgesetzt war oder wenn jemand studieren, nachsinnen oder sich auf Gottes Vorsätze konzentrieren wollte“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 714). Zweifellos wollen auch heutige Christen „studieren, nachsinnen“ und „sich auf Gottes Vorsätze konzentrieren“. Außerdem sind sie „in großer Gefahr“, auf falsche Lehrer hereinzufallen. Daher ist Fasten auch für heutige Christen bestimmt angebracht.

Welche Art des Fastens ist für Gott annehmbar? Pater Antonius Pfeil erklärte 2006 in einem Interview: „Fasten ist im Kern der Verzicht auf Speisen. … Dabei kann man auf jegliche Nahrung oder nur auf feste Speisen verzichten“ (Pressearchiv des Bistums Magdeburg). Doch da wir als Christen nicht mehr unter dem Gesetzesbund stehen, müssen wir nicht buchstäblich fasten, sondern geistig. Als ersten Schritt könnten wir nicht auf buchstäbliche „feste Speisen verzichten“, sondern auf die „feste geistige Speise, die im Wachtturm-Studium geboten wird“ (Unser Königreichsdienst, März 1994, Seite 1).

Noch besser wäre allerdings der Verzicht „auf jegliche Nahrung“, d. h. auf die ganze „geistige Speise, die der ‚treue und verständige Sklave‘ austeilt“ (Der Wachtturm, 15. September 2005, Seite 20). Schon nach kurzer Zeit wird man dann einen klaren Kopf bekommen und erkennen, dass man jahrelang irregeführt worden war. Nicht umsonst erklärte Gott durch den Propheten Jesaja: „Ein Fasten, das mir gefällt, sieht … [so] aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab!“ (Jesaja 58:6, Hoffnung für Alle). Ja, durch geistiges Fasten können Menschen, die von Jehovas Zeugen ‚zu Unrecht gefangen gehalten werden‘, befreit werden und „ihre Freiheit“ wiedererlangen!

 

Beweisen die nicht erfüllten Vorhersagen von Jehovas Zeugen, dass sie nicht von Gott geleitet sind?

Das Gegenteil ist der Fall. Durch Moses ließ Gott erklären: „Falls ein Prophet … in deiner Mitte aufsteht und dir tatsächlich ein Zeichen oder ein Wunder gibt, und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, … sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten … hören. … Jener Prophet … sollte zu Tode gebracht werden. … Was übel ist, sollst du aus deiner Mitte wegschaffen“ (5. Mose 13:1-5).

Wären die von Jehovas Zeugen vorhergesagten „Zeichen“ eingetroffen – wäre 1914 oder 1975 Harmagedon gekommen, oder wären 1925 Abraham, Isaak und Jakob auferstanden – dann hätten die Verantwortlichen gesteinigt werden müssen. Aber dadurch, dass ihre Vorhersagen nicht eingetroffen sind, reihen sie sich unter die großen Propheten der Bibel ein, deren Prophezeiungen sich ebenfalls nicht erfüllt haben – der Löwe frisst immer noch kein Stroh, der Thron Davids und Salomos besteht nicht mehr, und der „Tag Jehovas“, der schon vor 3000 Jahren „nahe“ war, ist immer noch nicht gekommen (Jesaja 11:7; 2. Samuel 7:16; 1. Chronika 17:14; Joel 1:15).Karl Ranseier ist tot

In der Tat, das Nichteintreffen ihrer Prophezeiungen beweist zweifelsfrei, dass Jehovas Zeugen von Gott geleitet werden. Daher sind wir verpflichtet, „sowohl dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ zu vertrauen … als auch den Männern aus seinen Reihen, die die leitende Körperschaft bilden“ (Der Wachtturm, 15. August 1998, Seite 12).

 

Gibt es mehrere Organisationen, die von Gott beschützt werden?

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Wachtturm-Organisation von Gott beschützt wird. Das Buch Komm Jehova doch näher erklärt dazu: „Wir brauchen nur daran zu denken, dass … der Herrscher dieser Welt nichts lieber täte, als die wahre Anbetung auszulöschen. … Einige der mächtigsten Staaten der Erde haben unser Predigtwerk verboten und versucht uns auszurotten. Doch Jehovas Volk ist standhaft geblieben und hat unbeirrt weitergepredigt. Warum ist es mächtigen Nationen nicht gelungen, die Tätigkeit dieser … Christen zu stoppen? Weil Jehova uns mit seinen starken Flügeln beschirmt“ (Seite 73).

Das Gleiche kann jedoch auch von der sizilianischen Mafia und ihren Ablegern gesagt werden. Es besteht kein Zweifel daran, dass ‚die Herrscher dieser Welt nichts lieber täten‘, als die Mafia „auszulöschen“. Nicht nur „einige der mächtigsten Staaten der Erde“, sondern praktisch alle Staaten haben die Mafia ‚verboten und versucht sie auszurotten‘. Doch die Mafia „ist standhaft geblieben“ und ist bis heute aktiv. Warum ist es mächtigen Nationen nicht gelungen, die Tätigkeit dieser Kriminellen zu stoppen? Offensichtlich aus dem gleichen Grund – weil Jehova sie mit seinen starken Flügeln beschirmt.

 

Wann wird Gott seinen Vorsatz verwirklichen, und inwiefern können wir heute auf seine Unterstützung hoffen?

Die Bibel beantwortet diese Fragen eindeutig. Der Prophet Amos sagte: „Gott, der Herr, tut nichts“ (Amos 3:7, Hoffnung für Alle). Es ist daher vergeblich, auf seine Hilfe zu hoffen. Heißt das, wir sollten einfach abwarten, bis Gottes Königreich kommt? Auch das ist nicht ratsam, denn Jesus erklärte: „Das Königreich Gottes kommt nicht“ (Lukas 17:20). Statt von Gott Hilfe zu erwarten, sollten wir also unser Leben selbst in die Hand nehmen.

 

Kommt nach Harmagedon die neue Welt?

Jehovas Zeugen sind überzeugt davon, dass bald „das gegenwärtige böse System Satans vernichtet … werden wird“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1979, Seite 29). Ja, „das unter der Herrschaft Satans stehende gegenwärtige System wird zu seinem Ende kommen“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 835). Bedeutet das, dass Satans Herrschaft ein Ende finden und Gottes Königreich aufgerichtet werden wird?

Nein, denn wie das Buch Singt Lieder für Jehova eindeutig zeigt, müssen vorher „Satans Systeme vergehn“ (Lied 30, siehe auch Singt Jehova Loblieder, Lied 195). Zwar wird „das gegenwärtige … System Satans“ bald beseitigt werden, doch Satan hat offenbar mehrere „Systeme“. Da schon die Vernichtung des gegenwärtigen Systems seit Jahrtausenden auf sich warten lässt, wird die Beseitigung von Satans noch folgenden Systemen wahrscheinlich auch sehr lange Zeit dauern. Erst, wenn das letzte von Satans Systemen verschwunden sein wird, kann Gottes Königreich aufgerichtet werden.

 

Sollten Christen fotografieren?

Einige sind der Ansicht, dass Fotografieren nichts für Christen ist. Sie führen die Zehn Gebote an, in denen es eindeutig heißt: „Du sollst dir kein … Bild machen … wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist“ (2. Mose 20:4). Außerdem verweisen sie darauf, dass Kameras oft zu perversen Zwecken gebraucht werden, etwa zum Fotografieren von nackten Menschen oder Bauwerken der falschen Religion.

Allerdings stehen wir heute nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz, und „wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Daher muss jeder Christ, was das Fotografieren betrifft, eine persönliche Gewissensentscheidung treffen, wobei er die hier dargelegten biblischen Grundsätze sorgfältig abwägen sollte.

imageFalls ein Christ entscheidet, dass er das Fotografieren mit seinem biblisch geschulten Gewissen vereinbaren kann, sollte er allerdings auf zwei Hilfsmittel verzichten, die von weltlichen Fotografen manchmal eingesetzt werden. Das eine davon ist der Blitz, denn Blitze stehen seit jeher mit falschen Gottheiten in Verbindung. So wird der Gott Zeus auch als „Blitzlenker“ bezeichnet, und sogar der falsche Gott Baal wird „dargestellt … mit einem erhobenen Arm, mit dem er Blitze schleudert“ (Wikipedia). Blitze werden auch mit Jupiter, Thor und anderen falschen Göttern in Verbindung gebracht und haben im Fotoapparat eines Christen daher nichts verloren. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Blende. Satan hat offenbar mit einem solchen Gerät „den Sinn der Ungläubigen verblendet“ – und wir wollen doch nicht etwa den Teufel nachahmen?

Natürlich sind die meisten Kameras heutzutage von vornherein mit diesen Hilfsmitteln ausgestattet. Ein Christ, der ein solches Gerät besitzt, wäre daher ständig der Versuchung ausgesetzt, diese Einrichtungen doch zu verwenden. Doch in Resterampen und anderen für Christen geeigneten Geschäften sind manchmal noch Fotoapparate ohne Blitz und Blende erhältlich. Wenn wir uns dafür entscheiden, zu fotografieren, wären wir mit so einem Gerät auf der sicheren Seite.

 

Wo ist heute das Zentrum der falschen Anbetung?

Einige glauben, das Zentrum der falschen Anbetung befände sich in Rom, in Lourdes oder in Mekka. Doch der Wachtturm vom 15. Mai 1980 sagt über die Zeit des Amos: „[Das] Bethel war imagedas Zentrum der falschen Anbetung“ (Seite 31). Später wurde deutlich gemacht: „Jehovas Aufruf an die Israeliten … [lautete]: ‚Haßt das Böse, und liebt das Gute‘. … Solche Worte wurden jedoch ignoriert. Abtrünnige gingen lieber nach Bethel und Gilgal, den Zentren des Götzendienstes, und brachten dort falschen Göttern Opfer dar“ (Der Wachtturm, 1. April 1989, Seite 23).

Die „Zentren des Götzendienstes“, in denen die ‚Abtrünnigen‘ versammelt waren, fand man damals also in „Bethel und Gilgal“. Gilgal gibt es heute nicht mehr, doch Bethelheime findet man überall auf der Welt. Das größte befindet sich in Brooklyn, und ein kleineres Bethel befindet sich beispielsweise in Selters. Diese Orte sind die heutigen „Zentren des Götzendienstes“, denn dort werden dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ und anderen „falschen Göttern Opfer dar[gebracht]“ (Matthäus 24:45). Daher gibt Amos den Rat: „Sucht nicht [das] Bethel auf. … Über die Bewohner … wird Unheil kommen“ (Amos 5:5, Neues Leben).

 

Wer sind die „Wölfe“, vor denen Paulus warnte?

Paulus warnte die Christen seiner Zeit: „Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden“ (Apostelgeschichte 20:29, 30). Um wen handelt es sich dabei?

Natürlich versuchen diese „Wölfe“, sich zu tarnen. Doch Wölfe fressen Schafe; man kann die sinnbildlichen „Wölfe“ also daran erkennen, dass sie Lämmer verfolgen. Der Apostel Johannes liefert uns den entscheidenden Hinweis für ihre Identifikation: „Die hundertvierundvierzigtausend … sind es, die dem Lamm beständig folgen“ (Offenbarung 14:3, 4).

Die ‚bedrückenden Wölfe‘, die „verdrehte Dinge reden“, sind also die Gesalbten, von denen ein Überrest noch auf der Erde lebt und den ‚treuen und verständigen Sklaven‘ bildet (Matthäus 24:45).

 

Wie können sich Christen vor vorehelichem Geschlechtsverkehr hüten?

Viele Christen glauben, „daß vorehelicher Geschlechtsverkehr ein schwerwiegendes Vergehen ist“ (Erwachet!, 22. Mai 2000, Seite 14). Wie kann man sich vor dieser Sünde hüten? Paulus gab einen ebenso einfachen wie genialen Rat: „Es [scheint] mir das Beste zu sein, wenn man unverheiratet bleibt. … Wer … entschlossen ist, nicht zu heiraten, der tut gut daran“ (1. Korinther 7:26, 37, Hoffnung für Alle).

Wer nie eine Ehe eingehen wird, kann auch keinen „vorehelichen Geschlechtsverkehr“ haben. Kein Wunder, dass Jesu Jünger sagten: „Dann wäre es ja besser, gar nicht zu heiraten!“ (Matthäus 19:10, Neues Leben). Und genau das ist der Fall. Statt durch eine Heirat „sklavisch gebunden“ zu werden, sollten Christen den Rat des Apostels Johannes befolgen: „Laßt uns lieben, nicht mit Worten, … sondern in Tat“ (1. Korinther 7:15; 1. Johannes 3:18). Ja, „wer seine Verlobte heiratet, handelt gut; aber wer sie nicht heiratet, handelt noch besser“ (1. Korinther 7:38, Gute Nachricht).

 

Werden im Paradies weiterhin die Männer für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen?

Heutzutage sind christliche Männer verpflichtet, für ihre „Hausgenossen“ zu sorgen (1. Timotheus 5:8). Doch im Paradies wird Gottes ursprünglicher Vorsatz verwirklicht werden, wonach die Frau als „Gehilfin“ des Mannes erschaffen wurde (1. Mose 2:18). Demgemäß erklärte Jesus, unter seiner Herrschaft „werden zwei Männer in einem Bett sein“, aber „zwei Frauen an derselben Mühle mahlen“ (Lukas 17:34, 35).

Im Paradies werden also die Frauen dafür zuständig sein, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie werden früh aufstehen, „während es noch Nacht ist“, und bis in die Nacht mit Kochen, Backen, Spinnen und anderen Haushaltstätigkeiten beschäftigt sein (Sprüche 31:15, 18). Die Männer dagegen werden lang schlafen und dann tagsüber im Tor sitzen und Wein trinken (Psalm 69:12; Matthäus 26:29).

 

Wurde Jesus vollkommen erschaffen?

Viele sogenannte Christen glauben, Jesus sei schon immer vollkommen gewesen und hätte sein vollkommenes Leben als Opfer dargebracht. Dabei lassen sie jedoch außer Acht, dass der Apostel Paulus über ihn schrieb: „Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen“ (Hebräer 5:8, 9).

Während Jesus auf der Erde war, „lernte er Gehorsam“. Das zeigt eindeutig, dass er davor nicht gehorsam war. Er „spielte auf dem weiten Rund der Erde“ und hatte wohl anderes im Sinn als seinen Eltern immer zu gehorchen (Sprüche 8:31, Gute Nachricht). Erst nach seinem irdischen Lauf und seinem Tod wurde er „vollkommen gemacht“, wie der o. g. Text ganz klar zeigt. Als er starb, war er zwar bereits gehorsam, aber immer noch unvollkommen.

Doch „kein unvollkommener Mensch ‘kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen noch Gott ein Lösegeld für ihn geben‘“ (Der Wachtturm, 15. November 2001, Seite 12). Demzufolge konnte auch Jesus uns nicht durch seinen Tod erlösen, und das erklärt, weshalb Gottes Königreich bis heute noch nicht gekommen ist.

 

Wem folgen Jehovas Zeugen?

Das Geschichtswerk Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes stellt auf Seite 618 in Bezug auf die früheren Zeugen Jehovas zu Recht die Frage: „Folgten sie lediglich einem unvollkommenen Menschen?“ Die gleiche Frage wird heute immer noch gestellt – folgen Jehovas Zeugen lediglich einem unvollkommenen Menschen?

Diese Frage muss ganz klar verneint werden. Jehovas Zeugen folgen und folgten nicht nur „einem unvollkommenen Menschen“, sondern vielen unvollkommenen Menschen – anfangs Charles T. Russell, dann Joseph F. Rutherford, Nathan H. Knorr und Fred W. Franz. Heute folgen sie einer Gruppe unvollkommener Menschen, die sich „Leitende Körperschaft“ nennt.

Immer noch müssen Jehovas Zeugen „der Führung durch die leitende Körperschaft des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ gehorchen“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1994, Seite 30). Sie werden auch aufgefordert: „Für uns geht kein Weg daran vorbei, dass wir bei allem, was … der treue Sklave sagt, ‚zum Gehorchen bereit‘ sind“ – und das, obwohl „der ‚treue und verständige Sklave‘ … aus unvollkommenen Menschen besteht“ (Unser Königreichsdienst, Juni 2008, Seite 1; Der Wachtturm, 15. November 1981, Seite 28).

Somit kann eindeutig gesagt werden, dass Jehovas Zeugen nicht „lediglich einem unvollkommenen Menschen“ folgen, sondern mehreren unvollkommenen Menschen.

 

Wie können dem Einfluss der Dämonen entkommen?

Gemäß der Zeitschrift Erwachet! müssen Jehovas Zeugen „die Worte des Apostels Paulus beachten: ‚Ich will … nicht, daß ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen‘“ (Ausgabe vom 8. Februar 1998, Seite 24). Es versteht sich eigentlich von selbst, dass wahre Christen sich nicht an Orten aufhalten dürfen, an denen auch Dämonen anwesend sind. Wovon sollten wir uns deshalb fernhalten?

imageDie Antwort gab Charles Taze Russell schon im Jahr 1897, als er schrieb: „Satan … hat ohne Zweifel erfahren, daß die Welt einigermaßen verstehen gelernt hat, daß ‚das Geheimnis Jehovas bei denen ist, die ihn fürchten‘ (Psalm 25:14), und darum sendet er seine Engel sicherlich oft in die kleinen Zusammenkünfte, in denen Gottes Heilige die Bibel studieren, um etwas von den Plänen Gottes zu erfahren“ (Schriftstudien, Band 4: Der Krieg von Harmagedon, Ausgabe 1926, Seite 488).

Die Dämonen sind also in den Zusammenkünften der Bibelforscher – heute Jehovas Zeugen genannt – zu finden. Wer Gott gefallen will, muss sich von dort fernhalten.

 

Sollten Christen einen Locher verwenden?

Aus modernen Büros sind Locher praktisch nicht mehr wegzudenken. Auch im privaten Bereich verwenden Menschen auf der ganzen Welt solche Geräte, um Schriftstücke zu lochenimage und sie in Ordnern abzuheften. Kaum jemand denkt dabei an den religiösen Hintergrund, mit dem der Locher in Verbindung steht.

Die von einem Locher erzeugten Löcher sind jedoch kreisrund, und in der Altertumsforschung werden „Kreise als das heidnische und germanische Zeichen für Sonne gedeutet“ (Werner Brast, Der Bildstein von Niederdollendorf). Die Sonne wurde als Gott verehrt; tatsächlich sind viele Symbole der heidnischen Religion von einer Form abgeleitet, die dem Loch eines modernen Lochers auffallend ähnlich sieht (siehe Bild).

Durch die Verwendung eines Lochers würden wir somit zur Verbreitung eines heidnischen Symbols und letztlich zur Verehrung des Sonnengottes beitragen. Da Jehova „keine Rivalität duldet“, dürfen wir als wahre Christen keinen Locher verwenden (5. Mose 5:9, Fn.). Achten wir auch sorgfältig darauf, kein gelochtes Papier bei uns zu Hause aufzubewahren. Beim Auspacken der Post sollten wir immer eine Schere griffbereit haben, damit wir ggf. den Rand mit den Löchern abschneiden und diese beseitigen können.

Sollten Christen auch im Winter predigen?

„In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden.“ (Lukas 2:8, Gute Nachricht)

„Jehovas Zeugen … sind bei jedem Wetter in Ihrem Dienst“ (Der Wachtturm, 15. September 1970, Seite 558). Manche predigen im Winter allerdings weniger als im Sommer – „Bruder Risberg“ aus Norwegen beispielsweise verbrachte normalerweise „in einem Monat … vierhundert Stunden“ im Predigtdienst, doch „im Winter setzte er nicht soviel Zeit im Predigtdienst ein“, sondern nur „zwischen zweihundert und zweihundertfünfzig Stunden“ pro Monat (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1977, Seite 212). Aber sollten Christen imageüberhaupt im Winter ins Freie gehen und predigen? Was sagt die Bibel dazu?

Jesus bezeichnete seine Jünger als „Schafe“, und tatsächlich sind „Jehovas Zeugen … schafähnliche Menschen“ (Johannes 10:27; Der Wachtturm, 1. März 1994, Seite 15). In biblischer Zeit blieben Schafe zwar „einen großen Teil des Jahres im Freien“, doch man „holte sie … Mitte November … herein“, und „sie verbrachten den Winter in Schafställen“ (Henri Daniel-Rops, Er kam in sein Eigentum, Seite 226; zitiert nach „Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist“, Seite 168). Im Winter gingen Schafe nicht aufs Feld (ein Beweis dafür, dass Jesu Geburt nicht im Winter stattgefunden haben kann). Auch die gegenbildlichen Schafe sollten den Winter in den gegenbildlichen Schafställen (den Königreichssälen) zubringen und nicht in den Predigtdienst ‚aufs Feld‘ gehen.

Von Gottes wunderbarer Schöpfung lernen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, November 2008

Schon der treue Hiob empfahl: „Frag doch bitte die Haustiere, und sie werden dich unterweisen“ (Hiob 12:7). Später gab der weise Salomo den Rat: „Geh zur Ameise, … sieh ihre Wege, und werde weise“ (Spr. 6:6). Ja, die ganze Schöpfung zeugt von der Weisheit Jehovas und dient uns als Anleitung. Wie können wir die „Haustiere“, die „Ameise“ und andere Tiere in unserem Leben nachahmen?

Im Predigtdienst

Eines der beliebtesten „Haustiere“ ist der Hund. Was können Christen von ihm lernen? Beachten wir, was auf der Internetseite der Tierschutzorganisation PETA gesagt wird: „Manchen Hunden macht es nichts aus, von Haus zu Haus zu ziehen“. Auch uns darf es ‚nichts ausmachen, von Haus zu Haus’ verspottet und angefeindet zu werden. Nein, vielmehr schätzen wir dieses großartige Vorrecht, das uns als Diener des wahren Gottes kennzeichnet.

Wir sollen jedoch nicht nur in den Predigtdienst, sondern auch „zur Ameise“ gehen. Die Blattschneiderameise trägt keine ganzen Blätter mit sich herum, sondern nur kleine Teile, die sie herausgebissen hat. Wir können sie im Predigtdienst nachahmen, indem wir keine ganzen Bücher mitnehmen, sondern nur einzelne Seiten daraus. Das wird uns helfen, länger im Predigtdienst zu stehen – im Idealfall ununterbrochen bis zu unserem Tod, so wie einige Ameisenarten ohne Ruhepausen bis zu ihrem Tod arbeiten.

Wenn der Elefant durch den Dschungel läuft, trompetet er oft und erreicht dabei Lautstärken über 100 Dezibel. Wir können ihn nachahmen, indem wir mit dem Auto durch unser Gebiet fahren und dabei ununterbrochen hupen, bevor wir mit dem Predigtdienst beginnen. Die Autohupe erzeugt nicht nur einen ähnlichen Ton wie der Elefant, sondern erreicht auch eine ähnliche Lautstärke.

Gerade, wenn wir schon früh am Morgen im Gebiet ankommen, ist das eine hervorragende Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Leute auf uns zu ziehen. Auch die Zahl der NH-Adressen durch schlafende Wohnungsinhaber kann dadurch verringert werden.

Doch auch von der Hausmaus können wir lernen. In ihrem Revier hinterlässt sie überall, wohin sie kommt, ihre Duftmarke. Wie sieht es mit unserem „Revier“, dem uns zugeteilten Predigtdienstgebiet, aus? Hinterlassen auch wir in jedem Haus unsere „Duftmarke“ in Form von Zeitschriften, Broschüren und Traktaten?

Mäuse und andere Tiere suchen die markierten Stellen regelmäßig wieder auf, um die Duftmarken zu erneuern. Dieses Verhalten sollten wir ebenfalls imitieren, indem wir regelmäßig Rückbesuche machen.

Falls man in einem Haus nicht auf uns hören will, wäre es gut, den Wolf nachzuahmen, indem wir anfangen zu heulen. Weinen wir laut über den Wohnungsinhaber, weil dieser in greifbarer Nähe in Harmagedon vernichtet werden wird. Vielleicht lässt er sich dadurch umstimmen.

Doch unser Ziel ist natürlich, dass die Menschen uns zuhören und wir mit ihnen ein Heimbibelstudium durchführen können. Interessanterweise wurden solche Menschen schon in Unserem Königreichsdienst vom Oktober 1957 mit Beutetieren verglichen. Damals wurde den Verkündigern geraten: „Du [musst] ein fähiger, tüchtiger Jäger sein. … Jäger gehen oft gemeinsam zu Werke, … um ihre Beute aufzuscheuchen. Sie sorgen dafür, dass nichts entwischen kann. Genauso sollten die Verkündiger … arbeiten.“

Wenn wir einen solchen Wohnungsinhaber gefunden haben, der sich auf ein Heimbibelstudium einlässt, sollten wir unbedingt das Krokodil nachahmen. Die Encyclopaedia Wikipedia sagt über Krokodile: „Haben sie ein Opfer erbeutet, ziehen sie es unter Wasser“. Genau das Gleiche müssen wir mit dem Wohnungsinhaber tun, indem wir ihn zur Taufe führen.

Bei der „Jagd“ auf Wohnungsinhaber nehmen wir uns auch den Löwen zum Vorbild. Über ihn heißt es nämlich in der Encyclopaedia Wikipedia: „Die Männchen des Rudels beteiligen sich in der Regel nur in Ausnahmefällen an der Jagd“. Meistens jagen die Weibchen, während die Männchen schlafen. Männer in der Versammlung „schlafen“ zwar nicht buchstäblich, aber sie verbringen viel Zeit mit Hirtenbesuchen, Vorträgen und anderen organisatorischen Tätigkeiten, während die „Verkündigerinnen … ein großes Heer“ sind (Psalm 68:11). Ja, Frauen tragen den Hauptanteil an der „Jagd“, am Predigt- und Lehrwerk.

In der Versammlung: Das Flusspferd ist wahrscheinlich der biblische „Behemoth“, der als „der Anfang der Wege Gottes“ bezeichnet wird. Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia gibt es bei Flusspferden eine „dauerhafte Beziehung … zwischen der Mutter und ihrem Nachwuchs“. Und „Jehovas Organisation ist wie eine Mutter zu uns“, wie es im Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998 heißt. Wir müssen daher auch eine „dauerhafte Beziehung“ zur Organisation aufbauen, die durch nichts und niemanden gestört werden darf – weder durch unerfüllte Hoffnungen noch durch ‚neues Licht’.

Auch vom Hahn können wir lernen. Oft steht er auf dem Misthaufen und kräht. In vergleichbarer Weise ist unsere Organisation „hoch erhaben“ über die „mistigen Götzen“ der anderen Religionen (Psalm 47:9; Hesekiel 6:4). Wie der Hahn sollten wir unsere Mitmenschen das wissen lassen!

Doch auch das Schwein gehört zu Gottes wunderbarer Schöpfung. Wie die Encyclopaedia Wikipedia schreibt, sind Schweine „meist in der Nähe von Gewässern zu finden“ (vgl. Mat. 8:32). Gleichfalls sollten auch wir uns bevorzugt dort aufhalten, wo „Wasser des Lebens“ verteilt wird, nämlich in den Zusammenkünften. Ahmen wir dabei das Krokodil nach, das „50 volle Mahlzeiten im Jahr“ zu sich nimmt, indem wir auch in allen 50 Wochen, in denen kein Kongress stattfindet, das „volle“ Programm der fünf Zusammenkünfte in uns aufnehmen.

In Bezug auf unsere geistige Ernährung können wir besonders viel von den Tieren lernen, beispielsweise vom Koala. „Koalas ernähren sich fast ausschließlich von Blättern und Rinde sowie Früchten ganz bestimmter Eukalyptusarten“ (Encyclopaedia Wikipedia). Wir sollten uns in geistiger Hinsicht „ausschließlich von Blättern“ der Veröffentlichungen des ‚treuen und verständigen Sklaven’ ernähren (Matthäus 24:45).

Ein hervorragendes Vorbild gibt uns die Kuh. Sie ist ein Wiederkäuer; die aufgenommene Nahrung durchläuft vier Mägen. Ahmen wir sie nach, indem wir die geistige Speise im Wachtturm auch viermal ‚durchkauen’ – beim ersten Lesen, beim Vorstudieren, in Wachtturm-Studium und hinterher beim Nachsinnen.

Wenn wir mit Brüdern konfrontiert werden, die Zweifel an gewissen Lehren der Organisation äußern, sollten wir uns den Esel zum Vorbild nehmen. Seine sprichwörtliche Sturheit ist genau das, was wir in so einer Situation brauchen. Halten wir stur wie ein Esel an den durch Gottes Mitteilungskanal geoffenbarten Wahrheiten fest, bis sie vom ‚treuen und verständigen Sklaven’ durch ‚neues Licht’ ersetzt werden!

Im Privatleben

Schon in jungen Jahren können wir eines der wunderbarsten Geschöpfe Gottes nachahmen, nämlich das Schaf. In der Bibel werden Christen oft mit Schafen verglichen; Jesus bezeichnete seine Jünger als „meine Schafe“ (Johannes. 10:14). Und „Schafe stehen seit alters her in dem Ruf, dumm und furchtsam zu sein“ (Encyclopaedia Wikipedia). Um genauso dumm wie Schafe zu sein, sollten wir nur „das gesetzlich geforderte Mindestmaß“ an Schulbildung absolvieren und so früh wie möglich den Vollzeitdienst aufnehmen, ohne unsere besten Jahre für eine Berufsausbildung zu vergeuden.

Wie können Christen die Ziege nachahmen? Ziegen sind für ihren heftigen Gestank bekannt. Gerade gutaussehende junge Christen sollten sich diesen Trick zunutze machen, um unmoralischen Angeboten aus dem Weg zu gehen. Sich mit frischem Mist einzureiben oder mehrere Knoblauchzehen täglich zu essen wäre eine gute Möglichkeit, von der Weisheit der Tiere zu profitieren.

Wenn wir verheiratet sind und eine Familie haben, sollten wir den Hahn nachahmen. Er kräht jeden Tag früh am Morgen, um seine Familie aufzuwecken und zu versammeln. Wecken wir jeden Morgen unsere Angehörigen, um gemeinsam den Tagestext zu betrachten?

Wenn wir auf der Straße unterwegs sind, sollten wir wie das Känguru immer einen Beutel dabeihaben, der mit Traktaten und Broschüren gefüllt ist. So können wir jede Gelegenheit zum Zeugnisgeben ergreifen. Doch es kann auch vorkommen, dass wir unerwartet einem Abtrünnigen begegnen; in diesem Fall wäre es angebracht, den Hasen nachzuahmen und blitzschnell wegzurennen.

Sind wir nicht von tiefer Ehrfurcht ergriffen, wenn wir über Jehovas wunderbare Schöpfungswerke nachdenken? Mögen wir uns immer wieder fragen, wie wir sie noch besser nachahmen und uns ihre Weisheit zunutze machen können.

Bekanntmachungen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst

  • Anfang Dezember werden viele Firmen und Behörden vom Nikolaus besucht. Vielleicht ist das auch an eurem Arbeitsplatz der Fall. Habt ihr euch schon überlegt, wie ihr die Gelegenheit nutzen könnt, um dem Nikolaus Zeugnis zu geben? Auch er muss verstehen, dass er für „Babylon die Große“ arbeitet und bald mit ihr vernichtet werden wird, wenn er sich keinen neuen Beruf sucht.
     
  • Die Versammlungen werden gebeten, bis Ende November ihre Bestellungen für den Kalender der Zeuginnen Jehovas 2013 abzuschicken. Die Gesellschaft konnte u. a. Kim Holland und Serena Williams gewinnen, um Jehovas Dienern die Schönheit der Schöpfung vor Augen zu führen. Beachtet bitte, dass dieser Kalender nur für Brüder ab 18 Jahren vorgesehen ist.
     
  • In diesem Winter fällt der „Heilige Abend“ auf den 24. Dezember und Neujahr auf den 1. Januar. Wir geben diese Termine so früh bekannt, damit alle rechtzeitig planen können, an diesen Tagen vermehrten Predigtdienst durchzuführen.
     
  • Verkündiger, die im Januar oder im Februar die Gemeinschaft verlassen möchten, sollten jetzt planen und ihren Austrittsbrief frühzeitig abgeben. Dadurch wird den Ältesten geholfen, die nötigen Vorkehrungen für die Rechtskomitees zu treffen sowie für genügend Waffen und andere Hilfsmittel zu sorgen. Die Namen aller Abtrünnigen sollten der Versammlung bekanntgegeben werden.
     
  • Die Gesellschaft erhält oft Anfragen von Personen, die wissen möchten, wie viel Geld sie spenden sollen. Daher wurde eine neue Vorkehrung geschaffen, um den Spendenablauf zu vereinfachen. Mit dem nächsten Königreichsdienst wird jeder Verkündiger das neue Formular Abbuchungsauftrag und Kontovollmacht (ak-X) erhalten. Bitte füllt es vollständig aus und gebt es dem Koordinator der Ältestenschaft. Künftig wird die Gesellschaft dann automatisch so viel Geld von eurem Konto abbuchen, wie gerade benötigt wird, ohne dass ihr euch darüber Gedanken machen müsst.
     
  • Einige Brüder haben begonnen, Publikationen mit altem Licht in neues Licht umzuwandeln, indem sie sie anzünden. Beachtet bitte, dass unsere Veröffentlichungen aus Kostengründen mit giftiger Farbe gedruckt werden, so dass diese Methode gesundheitsschädlich sein kann. Besser wäre es, die alten Veröffentlichungen so lange aufzuheben, bis der Inhalt wieder aktuell ist.
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue DVD vorbereitet mit dem Titel Nicht mehr so junge Zeugen Jehovas fragen sich: Was habe ich nur aus meinem Leben gemacht? Sie kann in Kürze über Infolink bestellt werden.
     
  • Verkündiger, die besonders lichtempfindlich sind, sollten sich nach der Bekanntgabe von neuem Licht eine neue Sonnenbrille kaufen.
     
  • Jehova sagte: „Wer immer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen“ (2. Mose 32:33). Daher möchten wir alle Verkündiger daran erinnern, ihre Adressbücher zu überprüfen. Sie sollten dem Beispiel Jehovas folgen und die Adressen und Telefonnummern Abtrünniger aus ihren Notizbüchern tilgen. Überprüfen wir auch die Telefonbücher in unseren Mobiltelefonen.
     
  • Es wurde berichtet, dass einige Verkündiger die gesamte Zeit berichten, die sie im Predigtdienst verbringen. Die Verkündiger werden daran erinnert, dass nur die reine Sprechzeit an den Türen gezählt werden darf, nicht die Zeit, die man für das Laufen von einem Haus zum anderen benötigt.
     
  • Korrektur: Auf Seite 185 des Buches Komm, folge mir nach hat sich in Absatz 8 ein Druckfehler eingeschlichen. Statt „Im Jahr 1914 erhielt Jesus noch größere Gewalt“ muss es dort heißen: „Im Jahr 1914 begann der erste Weltkrieg“.
     
  • Versammlungen, die mit der Gebietsbearbeitung nicht hinterherkommen, werden gebeten, die Zahl der Menschen in ihrem Gebiet zu verringern. Die Gesellschaft wird den Ältesten detaillierte Anweisungen für die erforderlichen Maßnahmen zukommen lassen.
     
  • Ist es passend, am Königreichssaal ein Schild mit dem Wortlaut anzubringen: „Königreichssaal der christlichen Zeugen Jehovas“? Da Jehovas Zeugen keine echten Christen sind, empfiehlt die Gesellschaft ein Schild mit der Aufschrift: „Königreichssaal der Zeugen Jehovas“. (Siehe Unser Königreichsdienst für Oktober 1978, Seite 3, Absatz 5.)
     
  • Am Donnerstag, den 25. Dezember, wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besuchen, da an diesem Tag die Weihnachtsfeier durchgeführt wird.
     
  • Damit ihr auch in der Freizeit Zeugnis geben könnt, hat die Gesellschaft vorgesehen, T-Shirts mit den Motiven aus der Erschrecket!-Broschüre zu bedrucken. Ihr könnt diese bei jeder Gelegenheit tragen, um Menschen über ihre bevorstehende Vernichtung zu informieren. Bitte bestellt euren Bedarf bis zum 20. November über die Versammlung. Vergesst nicht, eure Größe anzugeben.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er dazu beauftragt, sollte die Schwarzkonten der Versammlung am 1. Dezember oder kurz danach nicht prüfen.
     
  • Ab der Woche vom 1. Dezember 2012 wird im Versammlungsbuchstudium das Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist vorüber studiert.
     
  • Da der Januar besonders kalt werden soll, eignet er sich hervorragend für den Hilfspionierdienst. Jehova schätzt bestimmt unsere Opfer.
     
  • Der Dienstaufseher sollte sich mit der Tätigkeit alle Verkündiger der Versammlung auseinandersetzen. Wenn er jemanden entdeckt, dessen Einsatz deutlich unter dem landesweiten Stundendurchschnitt liegt, sollte er ihm liebevoll befehlen, mehr zu tun.
     
  • Empfohlene Veröffentlichungen für Dezember: Lerne von dem großen Esel. Wenn jemand sagt, er habe keine Kinder, bieten wir das Unglück-Buch an. Januar und Februar: Folgende 32-seitige Broschüren können verwendet werden: Für immer in Angst leben!; Der göttliche Name, dessen man sich schämen wird; Die Religion, die immer vom geistigen Paradies redet; „Siehe! Ich mache alle Dinge kaputt“; Sollte man an den Wachtturm glauben?; Kümmern sich die Ältesten wirklich um uns?; Was ist der Sinn des Predigens?; Wenn ein geliebter Mensch eine Bluttransfusion abgelehnt hat; Was geschieht mit uns, wenn wir Zeugen Jehovas werden?; Dummheit dringend nötig!; Ein Buch für alle Affen; Ein anstrengendes Leben — Wie es zu erreichen ist. März: Was motiviert Jehovas Zeugen wirklich? Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, beim ersten Besuch Spenden zu bekommen. Überall, wo ein Buch abgegeben wurde, sollte ein Rückbesuch gemacht werden, mit dem Ziel, eine Spende zu bekommen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Februar wird das Video Junge Leute fragen — Wie kann ich mein Leben ruinieren? behandelt. Falls Exemplare benötigt werden, sollten sie so bald wie möglich über die Versammlung bestellt werden.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Von der Finanzkrise nach Harmagedon – Auch du kannst vernichtet werden; Das Internet – der größere Nimrod; Wie kann Blut dein Leben kosten?; Ein Buch für alle Verrückten; Wachsamkeit dringend nötig! Wieso? Warum gerade für Zeugen Jehovas?; „Siehe! Wir machen alle Lehren neu“; Auf der Suche nach einem Kater; Wenn ein gehasster Mensch noch nicht gestorben ist; Bücher: Mein Buch mit schrecklichen Geschichten; Verarmen – und dann eine neue Religion; Auf den Großen Betrüger hören; Gibt es einen Weltmenschen, der an uns interessiert ist?
     
  • Einige Verkündiger haben bei uns angefragt, warum „neues Licht“ immer im Sommer erscheint, wo es doch sowieso hell genug ist. Beachtet bitte, dass es „nicht eure Sache [ist], über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen“, die der „treue und verständige Sklave“ festgelegt hat (Apg. 1:7).
     
  • Eine aktualisierte Version des Index der für Zeugen Jehovas nicht geeigneten Publikationen wurde vorbereitet. In Kürze wird der Versammlung für jeden Ältesten ein Exemplar zugesandt. Benutzt diese Liste bitte bei Hirtenbesuchen und anderen Gelegenheiten, um die Buchbestände der Verkündiger zu überprüfen.
     
  • Immer mehr Verkündiger halten sich an den Rat des ‚treuen und verständigen Sklaven’, nur eine geringe Bildung zu erwerben, und können daher nicht richtig lesen. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft vorgesehen, eine Reihe von DVDs herauszugeben, auf denen die biblische Wahrheit dargelegt wird. Vorerst sind die folgenden Titel geplant: Abigail – Wege zum Glück; Esther & Ahasverus in Love; Der Bulle von Dan; Der David-Clan; Drei Engel für die Stiftshütte; Hör mal, wer da prophezeit; Gute Könige, schlechte Könige; Verbotene Liebe – David und Bathseba; Salomo und die Liebe; Reich und Tot (gestützt auf Luk. 12:20); Richter Salomo; Verliebt in Beerscheba; CSI:Jerusalem; Lea – Braut wider Willen; Unter der Sonne Babylons; Frachtschiff Rinderpreis; Marienhof – Joseph sucht Frau; Ungläubig und Schön oder Der Raub der Moabiterinnen.
     
  • Ab dem 1. Februar 2013, spätestens jedoch, wenn der Januar vorbei ist, werden die Kreisaufseher den Vortrag halten: „Chinesen und andere Menschen mit Laktoseintoleranz in ein Land führen, das von Milch und Honig fließt.“
     
  • Einige Verkündiger gebrauchen das schlechte Wetter im Winter als Vorwand, um weniger in den Predigtdienst zu gehen. Denkt bitte an Jeremia, der über das Wort Jehovas sagte: „In meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer“ (Jer. 20:9). Mit der richtigen Herzenseinstellung wird uns auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht kalt werden, wenn wir das Wort Jehovas von Haus zu Haus verkündigen.
     
  • Die Literaturdiener werden gebeten, bis Ende Dezember alle Buchstaben in der vorhandenen Literatur zu zählen und das Formular Buchstaben- und Satzzeicheninventur (S-1447-x) an die Gesellschaft zu senden.
     
  • Harmagedon steht unmittelbar bevor. Die Wachtturm-Gesellschaft hat bereits mit den Vorbereitungen für die Feier ihres 150-jährigen Bestehens im Jahr 2031 begonnen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Was sagt die Heilige Schrift über ein Weiterleben nach dem Gemeinschaftsentzug?; Täglich im Internet forschen; Eine sichere Enttäuschung – Wie zu erlangen?; Die „gute Botschaft“, die niemanden glücklich macht; Die Regierung, die die Pendlerpauschale wiederherstellen wird; Bücher: Der „König des Nordens“ ist gefallen – der „König des Südens“ herrscht!; Wähle den besten Leidensweg; Der Predigtdienstbericht – Wie ist er entstanden? Durch ehrliches Ausfüllen oder durch Betrug?; Kommentar zum Austrittsbrief; Der Weg zu wahrem Mist; Das Familienleben gründlich verunstalten; Gottes tausendjähriges Königreich hatte sich genaht; Ewiges Warten – in der Freiheit des Wachtturms; „Dinge, in denen es möglich ist, dass wir lügen“
     
  • Literaturangebot für Dezember: Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Januar: Wahrscheinlich kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Februar: Vielleicht kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; März: Wir werden Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen. April: Auch du kannst gerettet werden; Mai: Wahrscheinlich kannst auch du gerettet werden; Juni: Vielleicht kannst auch du gerettet werden; Juli: Vielleicht wirst du vernichtet werden; August: Wahrscheinlich wirst du vernichtet werden.
     
  • Der jetzige Kreisaufsehervortrag löst überall große Langeweile aus. Besondere Anstrengungen sollten gemacht werden, um trotzdem zuzuhören.
     
  • Wenn sich Brüder in der Versammlung für den Besuch einer höheren Schule interessieren, sollte einer der Ältesten den Artikel „Jugendliche, die ihres Schöpfers gedenken“ aus dem Wachtturm vom 1. Dezember 1996 mit ihnen besprechen.
     
  • Vor dem Vorlesen eines Bibeltextes mag es notwendig sein, die Bibel an der richtigen Stelle aufzuschlagen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wenn ein verliebter Mensch verstorben ist; Wie kann Brot dein Leben retten?; Abtrünnige – Lügen sie wirklich? Können sie dir helfen oder dir schaden?; Jehovas Zeugen oder Schulbildung; Ein Fluch für alle Menschen; Trost für Menschen mit einem Heimbibelstudium; Bücher: Die Suche der Menschheit nach Gold; Ewiges Leben in der Sklaverei der Söhne des Wachtturms; Das Mittelalter für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt; Energiesparlampen – Licht für alle Menschen; Du kannst für immer im Gebiet von Haus zu Haus gehen; Komm dem Spendenkasten doch näher!; Leitfaden für den Theokratischen Nähkurs; Wähle den schlimmsten Lebensweg.
     
  • Falls noch nicht geschehen, sollte eine junge, blonde, unverheiratete Schwester ausgewählt werden, um bei der Versammlungsweihnachtsfeier das Christkind zu spielen. Falls keine blonde Schwester zur Verfügung steht, könnte sich auch eine andere Schwester die Haare blond färben lassen.
     
  • Wenn eure Zusammenkünfte nach Sonnenuntergang stattfinden, mag es notwendig sein, das Licht einzuschalten. Lasst das Licht während der gesamten Dauer der Zusammenkunft brennen. Vergesst jedoch nicht, es nach dem Ende der Zusammenkunft wieder auszuschalten.
     
  • In Selters wurde eine neue Druckmaschine angeschafft, um noch mehr Druck auf die Verkündiger ausüben zu können.
     
  • Damit es nach Harmagedon nicht zu Streitigkeiten um die Zuteilung von Häusern und anderen Besitztümern der vernichteten Menschen kommt, sollten die Ältesten bis zum 1. Februar 2013 eine detaillierte Karte eures Versammlungsgebiets anfertigen. Für jedes Anwesen sollte genau vermerkt sein, welchem Verkündiger es in der Neuen Welt gehören wird.
     
  • In Unserem Königreichsdienst vom Januar 2007 wurden die Verkündiger ermuntert, Notvorräte anzulegen. Beachtet bitte, dass es nicht notwendig ist, Vogelfutter zu bevorraten, da genügend Abtrünnige zur Verfügung stehen werden (Off. 19:17).
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Älteste – Können sie dir helfen oder dir schaden?; Kümmert sich Gott wirklich um den Wachtturm?; Was erwarten wir von Ihnen?; Bücher: Mein Buch mit biblischen Geschichten vom Vernichten; Der größte Pionier, der je lebte; Lebe mit dem Berichtszettel vor Augen; Die Suche der Wachtturm-Gesellschaft nach Geld; Fragen junger Leute – Bescheuerte Antworten.
     
  • Alle Verkündiger, die minderjährige Kinder haben, sollten mit ihnen das Buch Das ganze Internet wird vom Teufel beherrscht und ist unnütz besprechen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Januar wird das Video Transfusionsalternativen im Gesundheitswesen — bedarfsgerecht und patientenorientiert behandelt. Falls DVDs benötigt werden, können sie vielleicht aus dem Nachlass eines Verkündigers genommen werden, der aufgrund einer unterlassenen Bluttransfusion verstorben ist.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wie kann Blut dein Leben beenden?; Wird es je eine Welt ohne Wachtturm geben? (für Zeugen Jehovas); Die Regierung, die Jehovas Zeugen verbieten wird; Bücher: Was lehrt der Wachtturm wirklich?; Der Wachtturm – Gottes oder Menschenwort?; Du kannst für immer in deinem Predigtdienstgebiet leben; Die Wahrheit, die zu ewigem Predigen führt.
     
  • In der Woche vom 14. Dezember 2012 wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besichtigen, da zu dieser Zeit geheime Akten vernichtet werden.
     
  • Ab März, spätestens aber ab dem 16. April, halten die Greisaufseher den neuen öffentlichen Vortrag: „Unvernünftig handeln in einer vernünftigen Welt“.
     
  • Die Gesellschaft hat einen Rahmenvertrag mit einem Hersteller von Energiesparlampen abgeschlossen. Wer neues Licht benötigt, kann sich an den Koordinator der Ältestenschaft wenden.
     
  • Die Abtrünnigen werden daran erinnert, Personen zu besuchen, die immer noch Zeugen Jehovas sind oder wiederaufgenommen wurden und bei denen Aussicht auf einen Gemeinschaftsentzug besteht.
     
  • Wer bei seinen privaten Reiseplänen den Besuch der Versammlungszusammenkünfte, eines Tagessonder-, Kreis- oder Bezirkskongresses vorgesehen hat, sollte darüber noch einmal nachdenken.
     
  • Beachtet bitte, dass während der Zusammenkünfte nur Kaugummi der Marke Brooklyn gekaut werden darf.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: In Dummheit beisammenwohnen; Ist mit dem Gemeinschaftsentzug alles vorbei?; Von Kurukshetra zum Abtrünnigentreffen – Wie kannst du anreisen?; Jehovas Zeugen und die Schule – Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Bücher: Dinge, in denen es unmöglich ist, daß der ‚treue Sklave‘ die Wahrheit sagt; Glückliches Leben – in der Freiheit der Abtrünnigen; Jehovas Zeugen in Satans Vorhaben; Was haben Jehovas Zeugen der Menschheit gebracht?; Gott bleibt wahrhaftig – Wir nicht; Satans ‚ewiger Vorsatz‘ jetzt durch Jehovas Zeugen glorreich verwirklicht; Mache deinen Gemeinschaftsentzug zu einem Erfolg; Das Predigen hat doch keinen Sinn; Ist die Bild-Zeitung wirklich das Wort Gottes?
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue CD mit gesungenen Musikaufnahmen in Englisch mit dem Titel Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder freigegeben. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Finnischen Zweiges, und sie darf nicht mit bereits veröffentlichen Musik-CDs in Deutsch verwechselt werden. Da die Artikelnummern identisch sind, wurde dieser Artikel auf dem neuen Literaturbestellschein (S-14-X) gesondert aufgeführt. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Alle Verkündiger, deren Monatsdurchschnitt im Dienstjahr 2012 weniger als 5 Stunden betragen hat, werden aufgefordert, am 3. Dezember um 14 Uhr in der Strafkolonie Steinfels zu erscheinen. Bereitet euch auf einen längeren Aufenthalt vor. Die Ältesten werden dafür sorgen, dass alle rechtzeitig anwesend sind.
     
  • Die Verkündiger werden gebeten, überzählige Wachtturm– und Erwachet!-Ausgaben ans Bethel zurückzusenden, da dort Toilettenpapier benötigt wird.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Die „Wahrheit“ wird euch arm machen; Das gute Land sehen – aber nicht hineinkommen; Macht Dünger aus Menschen aller Nationen; Jehovas Zeugen – weltweit vereint, Berichtszettel auszufüllen; Ein frustrierendes Leben – Wie es zu erreichen ist; Speise für stinkende Christen; Bücher: Die „gute Botschaft“, die Menschen depressiv macht; Hat sich ein Täufling überzeugt, oder ist er überredet worden?; Gebt Acht auf eure eigenen und andere Frauen; Fragen intelligenter Leute – Keine Antworten; Der tödliche Plan der Zeitalter; Auch du kannst den Gemeinschaftsentzug überleben und wieder in die Freiheit gelangen.
     
  • Aufgrund der großen Nachfrage nach der neuen CD Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder hat die Gesellschaft eine weitere CD freigegeben. Der Titel lautet Rapper aus dem Ghetto rappen Königreichslieder. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Amerikanischen Hauptbüros. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Das Leben hat weit mehr zu bieten (als Zusammenkünfte und Predigtdienst); Für immer in Armut leben; Das Ende der „wahren Religion“ ist nahe; Bücher: Vernichtung greifbar nahe!; Überredungen anhand der Wachtturm-Schriften; Die Prophezeiung Rutherfords – Achte darauf; Erkenntnis, die zum ewigen Studieren führt; Das Geheimnis des Familienunglücks; Von der verlorenen Freiheit in der Versammlung zur wiedererlangten Freiheit; Rettung aus der Wachtturm-Bedrängnis steht bevor!
     
  • Angebot für August: Irgendein blaues Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. September: Irgendein grünes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. Oktober: Irgendein rotes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Vögeln und Landtieren die gute Botschaft verkünden; Christliche Frauen – auf der Waage gewogen und für zu schwer befunden; Millionen jetzt lebender Menschen werden sterben; Traktate: Wer beherrscht die Wachtturm-Gesellschaft wirklich?; Trost für Zeugen Jehovas; Welche Hoffnung gibt es für geliebte Abtrünnige?; Streit in einer friedlichen neuen Welt; Bücher: 1914 – ein Wendepunkt in der Geschichte der Zeugen Jehovas; Fragen junger Abtrünniger – Passende Antworten (inkl. Pistole); Eine gute Botschaft für alle Zeugen Jehovas.
     
  • Sobald die neusten Ausgaben des Wachtturms und des Erwachet! in der Versammlung eintreffen, sollten sie vernichtet werden. So können sich die Verkündiger vor dem Inhalt der Zeitschriften schützen, bevor sie diese versehentlich lesen. Auch Unser Königreichsdienst sollte gleich nach dem Eintreffen vernichtet werden. Man sollte ihn keinesfalls über die Buchstudien verteilen.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er beauftragt, sollte die Versammlungskonten am 1. Juli oder kurz danach prüfen. Falls ein gesondertes Konto besteht, beispielsweise für Bestechungsgelder oder anonyme Spenden, sollten diese Konten nicht geprüft werden. Wenn die Prüfung/Prüfungen vorgenommen wurde[n], sollte dies der Versammlung in Verbindung mit dem nächsten Rechnungsbericht nicht mitgeteilt werden.
     
  • Im Dezember 2012 werden alle Kreis-, Quadrat- und Dreiecksaufseher den Vortrag halten: „Das Christkind – die wahre Hoffnung der Menschheit“. Es wird eine besondere Aktion geben, um alle Geistlichen zu diesem Vortrag einzuladen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wirst du mit den ‚fünf verständigen Jungfrauen’ im Paradies leben? (für Muslime); Erweise dich als „Sauerteig“!; Bücher: Hilfenotgebiete (für Schwestern); Wir sind dann mal da (für Älteste); Die Säulen des Bethels; Millionen jetzt Lebender sind sich bewusst, dass sie sterben werden; Die 100 besten Kuchenrezepte
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften nicht mit der Bibel übereinstimmt, können sich an die Ältesten wenden und einen Hirtenbesuch vereinbaren.
     
  • Die Gesellschaft wird alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Die Welt, in der wir nicht leben, beweist die Existenz des Teufels; Widerstehe dem Geist der Vernunft; Das Predigen hat doch keinen Sinn!; Hält Gott den ‚treuen Sklaven‘ für wichtig?; Ein gutes Ende für die Ehe; Tust du, was der „Sklave“ von dir verlangt?; Predigtdienst – das Kennzeichen der wahren Christenversammlung; Stützt sich deine Hoffnung auf den Wachtturm oder auf die Bibel?; Ihr Bauarbeiter, baut ihr mit feuerbeständigem Material?; Sind die im Wachtturm berichteten Erfahrungen wirklich geschehen?; Das Seufzen der Verkündiger – Wann wird es enden?
     
  • Die Gesellschaft hat noch verschiedene Bücher mit ‚altem Licht’ auf Lager. Man kann sie ausgezeichnet verwenden, um Menschen im Gebiet mit den Grundzügen der biblischen Wahrheit vertraut zu machen.
     
  • Alle Personen, die planen, im Urlaub die Cheopspyramide von Gizeh zu besichtigen, sollten sich vorher eingehend mit dem Watchtower vom 15. Dezember 1928 beschäftigen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Sollte man an den ‚treuen und verständigen Sklaven’ glauben?; Was erwartet uns bei Gott?; Zusammenkünfte – Können sie dir helfen oder dir schaden? Braucht man sie wirklich?; Ist es für mich an der Zeit, die „Wahrheit“ zu verlassen?; Traktate: Wer beherrscht mein Denken wirklich?; Werde ich diesen Besuch überleben?; Sollten Christen Zeitung lesen?; Bücher: Übergewicht – und dann eine neue Waage; Junge Leute plagen sich nicht länger; Sterbe mit dem Tag Jehovas vor Augen!
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft sollte dafür sorgen, dass alle Personen, die in diesem Jahr eine höhere Schule besucht haben, die Gelegenheit erhalten, vor einem Rechtskomitee ausführlich über den Besuch der Schule zu berichten.
     
  • Wenn es während einer Zusammenkunft zu regnen beginnt, mag es notwendig sein, die Fenster zu schließen.
     
  • Wie bereits angekündigt, wird die Gesellschaft alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Werde nie stumpf am Geldbeutel; Glücklich trotz Wachtturm – Ist das möglich?; Weise handeln, während dein Ende herannaht; Beweise deine Debilität als Christ; Wie sinnlos ist dein Leben?; Liebst du Gott mehr als den ‚treuen Sklaven’?; Nimm dir Zeit, über sinnlose Dinge nachzusinnen; Freundschaft mit Gott oder mit Zeugen Jehovas – Wofür entscheidest du dich?; Was geschieht, wenn wir erben?; Die Heiligkeit von Leber- und Blutwurst.
     
  • Der Dienstaufseher und der Sekretär sollten die Tätigkeit aller allgemeinen Pioniere besprechen. Wenn es jemandem schwerfällt, das Stundenziel zu erreichen, sollten die Ältesten für mehr Druck sorgen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Eine gute Botschaft für alle Verrückten; „Werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes“ (für Tiere); „Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“ (für Abtrünnige); Was man gegen Achselgeruch und Schweißfüße tun kann; Bücher: Der große böse Wolf – Wie können wir uns vor ihm schützen?; Was bedeutet 1975 für dich?; Das geistige Paradies für die Bruderschaft durch Schweigegeldzahlungen wiederhergestellt; Desperate Elders’ Wifes (nur in Englisch).
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften mit der Bibel übereinstimmt, sollten noch einmal genau nachlesen.
     
  • Der „treue und verständige Sklave“ hat schon oft betont, wie wichtig das tägliche Bibellesen ist. Alle Verkündiger werden nun ermuntert, ab 2013 außer dem Tagestext am Morgen auch einen Nachttext am Abend zu lesen. Die Broschüre Zweimal täglich in den Schriften forschen wird euch dabei eine Hilfe sein. Bestellt euren Bedarf bitte bis zum 10. November über die Versammlung.
     
  • Ab 2013 wird die digitale Studienausgabe des Wachtturms nicht mehr im PDF- und EPUB-Format erscheinen, sondern nur noch im WTM-Format. Auch die Ausgabe auf Papier wird eingestellt. Die Software WTM Reader, mit der die Zeitschriften heruntergeladen und ausgedruckt werden können, ist auf Diskette erhältlich und kann über die Versammlung bestellt werden. Beachtet bitte, dass WTM Reader aus noch nicht geklärter Ursache nicht auf Computern funktioniert, auf denen ein Webbrowser installiert ist.

Unsere Zeit weise auskaufen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, Oktober 2008

Wie die Bibel zeigt, ist der „Tag Jehovas“ sehr nahe (Joel 1:15). Als Diener Gottes müssen wir daher ‚die gelegene Zeit auskaufen’ (Kolosser 4:5). Wie können wir das tun, so dass uns noch mehr Zeit für das lebensrettende, nie wiederkehrende Königreichspredigtwerk zur Verfügung steht?

Zähneputzen: Weltliche Zahnärzte empfehlen, zwei- bis dreimal täglich die Zähne für drei bis fünf Minuten zu putzen. Wer sich an ihren Rat hält, verbringt jeden Monat bis zu sieben Stunden mit Zähneputzen! Das ist sogar mehr, als manche Verkündiger im Predigtdienst einsetzen! Nehmen wir uns selbst wirklich für so wichtig, dass wir diese kostbare Zeit mit selbstsüchtigem Zähneputzen verschwenden, statt Mitmenschen über die kostbare Wahrheit aus Gottes Wort zu belehren?

Archäologische Funde zeigen, dass die Ägypter – Feinde Jehovas und seines Volkes – schon vor etwa 5 000 Jahren eine Art Zahnbürste benutzten. Doch die Bibel berichtet von keinem Diener Gottes, dass er Zeit mit Zähneputzen verschwendet hätte. Die umfangreichen Reinigungsvorschriften des mosaischen Gesetzes schlossen keinerlei Reinigung der Zähne ein, nicht einmal für die Priester (4. Mose 19:7).

Statt uns an weltliche Weisheit zu halten, sollten wir Gottes Wort zu Rate ziehen, wenn es um Mundhygiene geht. Der Prophet Jeremia sagte: „Jeder Mensch, der unreife Trauben ißt, dessen Zähne werden stumpf werden“ (Jeremia 31:30). Somit müssen wir lediglich den Genuss unreifer Trauben meiden, um unsere Zähne sauber zu erhalten. Tatsächlich ist dies wirksamer als Zähneputzen, denn „man schätzt, daß 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung in den USA ‚durch zuviel Zähneputzen ihre Zähne oder das Zahnfleisch geschädigt haben’“ (Erwachet!, 22. September 2000, S. 29).

Die Gesundheit der Zähne hängt nicht von zeitaufwändigen Prozeduren ab, sondern von Jehova, der zum Volk Israel sagte: „Ich meinerseits gab euch Reinheit der Zähne“ (Amos 4:6). Wenn wir die kostbare Zeit, die wir für theokratische Interessen einsetzen könnten, mit Zähneputzen verschwenden, stehen wir sogar in der Gefahr, abtrünnig zu werden. Dann werden uns unsere gepflegten Zähne nichts nützen, denn der Psalmist betete in Bezug auf Abtrünnige: „O Gott, schlag ihnen die Zähne in ihrem Mund aus!“ (Psalm 58:6). Ja, schon David betete: „Die Zähne der Bösen wirst du zerbrechen müssen“ (Psalm 3:7).

Um ‚die gelegene Zeit auszukaufen’, ist es also notwendig, auf Zähneputzen zu verzichten. Doch es gibt noch andere Tätigkeiten, die uns vom Predigtdienst abhalten und daher so kurz vor Harmagedon nicht mehr notwendig sind. Dazu gehört zum Beispiel auch Duschen und Baden.

Duschen und Baden: Die meisten Weltmenschen duschen jeden Tag ungefähr drei Minuten lang, und viele nehmen sogar jede Woche ein Vollbad. Rechnet man die Zeit für das Aus- und Anziehen dazu, kann das Duschen und Baden jeden Monat bis zu fünf Stunden in Anspruch nehmen – Zeit, die man auch sinnvoller einsetzen könnte.

Duschen und Baden gefährdet sogar die Gesundheit. Die Zeitschrift Erwachet! zitiert in der Ausgabe vom 22. Juli 1987 aus International Wildlife: „Warm zu duschen … kann gesundheitsschädlich sein. Das ergab eine Untersuchung. … Einige Vorsichtsmaßnahmen sind: nicht so lange duschen oder baden … “ (Seite 14). Die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Mai 2004 zitiert die Zeitung The Daily Telegraph mit den Worten: „Es wird zu oft, zu lange … geduscht“ (Seite 28).

Doch viel schlimmer als die gesundheitlichen Schäden, die Duschen und Baden verursachen kann, sind die geistigen Gefahren. Gerade beim Baden wird nicht nur kostbare Zeit verschwendet, sondern es kann sogar schwere Sünden nach sich ziehen. David „erblickte … eine sich badende Frau“, was letztendlich zu Ehebruch und Mord führte (2. Samuel 11:2).

Interessanterweise waren Bäder im mosaischen Gesetz nur für bestimmte Situationen vorgesehen – beispielsweise, wenn sich ein Mann von einem Ausfluss reinigen musste (3. Mose 15). Doch nirgendwo in der Bibel wird berichtet, dass Diener Gottes regelmäßig gebadet hätten. Selbst die Priester mussten nur „ihre Hände und ihre Füße waschen“, bevor sie den Dienst antraten, nicht den ganzen Körper (2. Mose 30:21). Auch jemand, der vom Aussatz geheilt wurde oder in einem Haus gegessen hatte, das unter Quarantäne stand, musste nur „seine Kleider waschen“, aber nicht seinen Körper (3. Mose 13:6; 14:47).

Der Psalmist nennt einen wichtigen Grund dafür, wenn er schreibt: „Der Gerechte wird sich freuen. … Seine Schritte wird er im Blut des Bösen baden“ (Psalm 58:10). Ja, Jehovas Anbeter sollen nicht im Wasser, sondern im Blut Abtrünniger und Ungläubiger baden. Doch „das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten“, wie im Wachtturm vom 15. Januar 1953 festgestellt wurde. Daher können wir erst nach Harmagedon, wenn die heutigen Ältesten als „Fürsten“ über die Erde herrschen werden, auf die von Jehova vorgesehene Weise baden (Psalm 45:16).

Bis dahin sollten wir uns an den Rat von Dr. med Darius Alamouti halten: „Zwei bis dreimaliges Duschen in der Woche [jeweils vor den Zusammenkünften] reicht also aus. … Um unangenehmen Körpergeruch zu vermeiden, ist es ausreichend, sich morgens die Achselhöhlen, den Intimbereich und die Füße zu waschen.“

Haarewaschen: Immer noch gibt es viele Menschen, die jeden Tag ihre Haare waschen. Doch auch das ist Zeitverschwendung, und „durch zu häufiges Haarewaschen können der Kopfhaut die schützenden Fette entzogen werden“, wie in der Erwachet!-Ausgabe vom 8. April 2001 zu lesen war.

Der Apostel Paulus gab christlichen Frauen die Anweisung, sich „nicht mit Flechten der Haare“ zu schmücken (1. Timotheus 2:9). Auch Petrus gab einen ähnlichen Rat (1. Petrus 3:3). Wie oft sollten Christen also ihre Haare waschen?

Die Bibel gibt uns einen Hinweis im Hohen Lied. Der Hirtenjunge sagte zur Sulamith: „Dein Haar ist gleich einer Herde Ziegen“ (Hohes Lied 4:1). Haben wir schon einmal eine „Herde Ziegen“ gerochen? Das Werk Einsichten über die Heilige Schrift sagt dazu: „In biblischen Zeiten waren einige Ziegenherden wahrscheinlich ziemlich groß. Nabal beispielsweise hatte 1 000 Ziegen“ (Band 2, Seie 1357). Ja, erst wenn der Geruch unseres Haares mit dem von etwa „1 000 Ziegen“ vergleichbar ist, können wir eine Haarwäsche in Betracht ziehen.

Allein für ihre persönliche Hygiene verwenden manche Christen bis zu 17 Stunden im Monat – wahrhaft eine Art Götzendienst, wenn man bedenkt, dass sie im Durchschnitt nur 10 Stunden monatlich im Predigtdienst stehen. Wie viel mehr Gutes kann bewirkt werden, wenn alle Verkündiger die richtigen Prioritäten setzen! Durch weniger Hygiene wird nicht nur Zeit eingespart, sondern auch warmes Wasser, wodurch der CO2-Ausstoß reduziert wird. Dadurch können mehr Bäume abgeholzt und zu Papier für das Drucken unserer lebensrettenden Zeitschriften, Broschüren und Bücher verarbeitet werden.

Wäsche: Viele haben es sich zur Angewohnheit gemacht, jeden Tag etwas anderes anzuziehen. Ja, einige wechseln sogar ihre Unterwäsche jeden Tag! Dabei wird nicht nur durch das Umziehen Zeit verschwendet, sondern auch durch das Waschen, Trocknen und Aufräumen der Wäsche. Um ‚die gelegene Zeit auszukaufen’, sollten wir die Kleidung nur wechseln, wenn sie erkennbar verschmutzt ist.

Bei der Unterwäsche können wir über kleinere Flecken hinwegsehen, da diese von außen sowieso nicht erkennbar sind. Als Jesus die Apostel aussandte, gebot er ihnen, „nicht zwei untere Kleider zu tragen“ (Markus 6:9). Ja, obwohl ihre Reisen längere Zeit dauern würden, würde ein ‚unteres Kleid’ – vergleichbar mit einer heutigen Unterhose – für die gesamte Reise ausreichen. Wir leben heute nicht in so einer staubigen Umgebung, so dass man eine Unterhose problemlos einen Monat lang tragen kann.

Küche: Es gibt noch andere Bereiche, in denen viel zu viel Zeit verschwendet wird. In vielen Haushalten wird zum Beispiel jeden Tag gekocht. Das nimmt leicht 50 Stunden monatlich in Anspruch. Wie weise wäre es, nur einmal in der Woche eine größere Menge zu kochen und dann den Rest der Woche davon zu essen! Daher gebot der Prophet Elisa seinem Diener: „Setz den großen Kochtopf auf“ (2. Könige 4:38). Auch gibt die Bibel den Rat: „Was ihr backen könnt, backt, und was ihr kochen könnt, kocht“ (2. Mose 16:23).

Viele Verkündiger können sich keine Geschirrspülmaschine leisten und machen daher ihren Abwasch
von Hand. Das sind pro Person bis zu 8 Stunden im Monat! Wir können auch hier wertvolle Zeit sparen, indem wir Teller zwei- oder dreimal verwenden und sie erst dann abwaschen.

Schließlich sollten wir uns überlegen, ob wir wirklich jeden Tag dreimal essen müssen. Vielleicht könnten wir einmal am Tag oder alle zwei Tage eine größere Menge essen. Das würde uns ermöglichen, noch mehr Zeit für das lebensrettende Königreichspredigtwerk einzusetzen. Wir könnten dann auch einen ganzen Tag im Predigtdienst verbringen, ohne eine Pause zum Essen einzulegen. In den Sommermonaten könnten wir unseren Dienst sogar bis in die späten Abendstunden ausdehnen.

Einkaufen: Viele haben es sich zur Gewohnheit gemacht, mehrmals in der Woche einzukaufen. Manche gehen sogar jeden Morgen zur Bäckerei, um frische Brötchen zu besorgen. Doch der Apostel Paulus fordert uns auf, „weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben“ (Titus 2:12).

Ein ‚gesunder Sinn’ wird uns erkennen lassen, wie selbstsüchtig es wäre, den Menschen in unserem Gebiet die lebensrettende gute Botschaft vorzuenthalten, nur um frische Brötchen zum Frühstück zu haben! Viel wertvolle Zeit kann eingespart werden, wenn wir nur alle vier Wochen zum Supermarkt fahren und dort Obst und Gemüse für den ganzen Monat einkaufen. Brot und Brötchen können wir einmal pro Woche oder alle zwei Wochen besorgen.

Schlaf: Die meisten Menschen schlafen etwa acht Stunden täglich, das sind rund 240 Stunden im
Monat. Doch wir müssen uns immer vor Augen halten, in was für einer Zeit wir leben! Der „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“ steht kurz bevor! (Offenbarung 16:14). Passenderweise schalt Jesus seine Jünger: „Zu einer solchen Zeit, wie diese es ist, schlaft ihr und ruht euch aus! Es ist genug! … Warum schlaft ihr? Steht auf!“ (Markus 14:41; Lukas 22:46).

Auch der Apostel Paulus schrieb, „daß die Stunde für euch schon da ist, aus dem Schlaf zu erwachen“  (Römer 13:11). Und der weise Salomo fragte: „Wie lange wirst du liegenbleiben, du Fauler? Wann wirst du von deinem Schlaf aufstehen?“ (Sprüche 6:9).

Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia ergab eine Studie, dass viele Menschen zwar acht Stunden schlafen, aber „das Optimum eher zwischen sechs und sieben Stunden liegt“. Beachten wir daher den Rat des Paulus, der schrieb: „So laßt uns denn nicht weiterschlafen wie die übrigen“ (1. Thessalonicher 5:6). Werden wir vielmehr „Nachahmer Gottes“, über den der Psalmist schrieb: „Er wird nicht schläfrig sein noch schlafen gehen“ (Epheser 5:1; Psalm 121:4).

Wenn wir unsere Schlafdauer von acht auf sechseinhalb Stunden reduzieren, können wir jeden Monat 45 Stunden gewinnen, die uns für vermehrten Predigtdienst zur Verfügung stehen. Sind wir dem ‚treuen und verständigen Sklaven’ nicht dankbar für den wunderbaren Rat, den er uns zukommen lässt? Bestimmt werden wir alles daransetzen, die vielen zusätzlichen Stunden, die uns nun zur Verfügung stehen werden, im lebensrettenden Königreichspredigtwerk einzusetzen!

Unterredungen mit Zeugen Jehovas

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, März 2008

 
Einleitungen für Wohnungsinhaber

 

Allgemein

Ich bin nicht interessiert. [Schließe die Tür.]

Ich bin beschäftigt. [Sprich gehetzt oder zeige auf dein Arbeitsgerät.]

Gott

Ich bin von der Evolution überzeugt. [Führe ein aktuelles Forschungsergebnis an.]

Ich interessiere mich nicht für Religion. [Weise auf deine Prioritäten hin und zeige deinen Geldbeutel.]

Ich habe meine eigene Religion. [Schließe die Tür.]

Wir sind hier alle bereits Christen. [Biete an, dem Verkündiger die Füße zu waschen.]

Ich bin wiedergeboren. [Zeige deine Wiedergeburtsurkunde.]

Lehnen Sie das Zungenreden ab? [Lies dem Verkündiger einen walisischen Text vor.]

Jehovas Zeugen

Ich bin an Jehovas Zeugen nicht interessiert. [Schließe die Tür.]

Ihr lasst eure Kinder sterben, weil ihr Bluttransfusionen ablehnt. Das ist grausam. [Führe einen entsprechenden Medienbericht an.]

Unser Pfarrer hat gesagt, dass Jehovas Zeugen die falschen Propheten sind.

Ich habe bei Infolink erfahren, dass viele Lehren von Jehovas Zeugen spiritistischen Ursprungs sind. [Führe ein Zitat über Johannes Greber an.]

Weltverhältnisse

Warum unternehmen Sie nichts gegen die Missstände in der Welt [in unserer Gegend]?

Die Verhältnisse sind heute nicht schlimmer; Kriege, Hungersnöte, Erdbeben und Verbrechen hat es schon immer gegeben. [Biete dem Verkündiger an, ihm das Buch ‘Das Zeichen der letzten Tage – Wann?’ auszuleihen.]

Bibel

Ich glaube nicht an die Bibel. [Zeige den Koran.]

Die Bibel widerspricht sich. [Lies Esra 1:9-11 oder einen anderen passenden Text vor.]

Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. [Erkläre kurz die Entstehungsgeschichte einiger Bibelbücher.]

Jeder legt die Bibel anders aus. [Bitte den Verkündiger, 1. Chronika 3:10-24 auszulegen.]

Die Bibel hat heute keinen praktischen Wert mehr. [Frage den Verkündiger, welchen Nutzen die Bibel bei der Auswahl eines Mobiltelefons hat.]

Sonstiges

Ich glaube nur an die Prophezeiung der Gebrüder Grimm. [Frage den Verkündiger, ob er zur Großmutter-Klasse oder zur Rotkäppchen-Klasse gehört.]

 

Auf Äußerungen eingehen, durch die ein Gespräch fortgesetzt werden soll

 

„Darf ich Sie fragen, ob Sie nicht an der Bibel interessiert sind, oder ob Sie an Religion im Allgemeinen kein Interesse haben?“

Ich bin weder an der Bibel noch an Jehovas Zeugen noch an Religion im Allgemeinen interessiert. Verschwinden Sie!

Ich bin an der Bibel interessiert, aber nicht am Wachtturm. Lassen Sie mich in Ruhe!

„Ich verstehe Sie. Vor wenigen Jahren dachte ich genauso. Aber dann las ich in der Bibel etwas, was mir half, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen.“

Vor wenigen Jahren dachte ich so, wie Sie jetzt. Aber dann las ich in der Bibel etwas, was mir half, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen.

Sie sehen die Dinge jetzt in einem anderen Licht? Was ist, wenn bald wieder neues Licht kommt?

„Das mag schon sein, aber ich bin sicher, dass Sie an Ihrer Zukunft interessiert sind.“

Das stimmt, ich bin an meiner Zukunft interessiert. Daher möchte ich Ihnen nicht zuhören und auch keinen Wachtturm lesen.

Ich bin auch an Ihrer Zukunft interessiert. Vor allem daran, dass Sie diese außerhalb meines Grundstücks verbringen.

„Ich habe gehofft, jemand zu finden, der wie Sie an religiösen Fragen interessiert ist.“

Und ich hatte gehofft, dass heute kein Zeuge Jehovas an meiner Tür klingelt.

„Offensichtlich sind Sie mit Ihrer Religion zufrieden. Doch die meisten Menschen sind mit den Weltverhältnissen nicht zufrieden. Vielleicht Sie auch nicht?“

Stimmt, ich bin mit den Weltverhältnissen nicht zufrieden. Am meisten stört mich, dass Jehovas Zeugen nicht verboten sind.

Ich bin mit meiner Religion nicht zufrieden, aber mit den Weltverhältnissen schon. Ich möchte Ihnen gerne die aktuellen Ausgaben von Wattwurm und Erbrechet! überreichen.

„Dann spreche ich besser ein anderes Mal vor, wenn es für Sie passender ist.“

In Ordnung. Kommen Sie bitte am 29. Februar 2013 [oder eines anderen Jahres, das kein Schaltjahr ist].