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Die griechischen Götter und Jehova

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Gott ging daran den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen“ (1. Mose 1:27)

Die griechischen Götter sind für ihre unmoralische Handlungsweise bekannt. „Nach der griechischen Mythologie frönten die Götter und Göttinnen … jedem Laster und verübten jedes erdenkliche Verbrechen. … Zu den abscheulichen Praktiken, die gewissen [griechischen] Gottheiten zugeschrieben werden, gehören … Lügen, Diebstahl, Trunkenheit und Mord. Es hieß, daß diejenigen, die sich die Mißgunst eines Gottes oder einer Göttin zuzogen, auf grausamste Weise hingerichtet wurden“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seiten 230, 990).

Woher hatten die griechischen Götter diese Eigenschaften? Der Philosoph Aristoteles erklärte, dass „die Menschen die Gestalten der Götter nach sich selbst abbilden, so auch deren Lebensformen“ (Politik, Buch 1, Teil 2, übersetzt von Olof Gigon). „Die Unsittlichkeit der Götter diente dazu, die verkehrte Handlungsweise der Menschen zu rechtfertigen“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 991). Die Griechen schufen die Götter also in ihrem eigenen Ebenbild und schrieben ihnen Charakterzüge zu, die sie selbst besaßen.

Allerdings sind Griechen auch Menschen, und „Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn“ (1. Mose 1:27). Somit wurden auch die Griechen im Bilde Gottes erschaffen. Die Eigenschaften der griechischen Götter spiegeln daher nicht nur diejenigen ihrer menschlichen Erfinder, sondern auch diejenigen Gottes wider.

Tatsächlich verübte auch Jehova „jedes erdenkliche Verbrechen“, wie aus der Bibel deutlich hervorgeht. Er belog Abraham, David, Salomo und andere, und er beauftragte einen Engel, König Ahab zu betrügen (1. Mose 13:14-16; Apostelgeschichte 7:2-6; 2. Samuel 7:16; 1. Chronika 17:14; 1. Könige 22:20-22; siehe Erbrechet!, September 2009, Seite 15). Er beauftragte sein Volk, die Ägypter und die Kanaaniter auszuplündern (2. Mose 3:22; 5. Mose 6:10, 11). Er war mindestens einmal betrunken, und mehrmals zwang er sein Volk, unschuldige Kinder zu ermorden (Psalm 78:65; Josua 6:21; 1. Samuel 15:3). Wer sich ‚seine Missgunst zuzog‘, wurde vom Erdboden verschluckt, von Hagelsteinen erschlagen oder von Hunden oder Würmern gefressen (4. Mose 16:32; Josua 10:11; 2. Könige 9:35-37; Apostelgeschichte 12:23).

Somit können wir zweifelsfrei feststellen: Die griechischen Götter sind im Bilde der Griechen geschaffen, und die Griechen sind im Bilde Gottes geschaffen. Daher widerspiegeln Zeus, Hermes, Dionysos und die anderen griechischen Götter in Wirklichkeit die Charakterzüge Jehovas, des Erschaffers der Menschheit und der Griechen.

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