Archiv der Kategorie: Ernährung

Sollten Christen Ostereier suchen?

„Sucht fortwährend, und ihr werdet finden“ (Lukas 11:9).

Wer die Welt beobachtet, dem fällt auf, dass viele Menschen zu Ostern Ostereier suchen. Dabei handelt es sich um einen sehr alten Brauch – schon vor 60.000 bis 90.000 Jahren (also lange vor ihrer Erschaffung) bemalten die Menschen Straußeneier, wie die Universität von Cambridge herausfand. Ob es sich bereits damals um einen Osterbrauch handelte, ist leider nicht bekannt.

Wahre Christen interessieren sich natürlich nicht für archäologische Funde; für sie zählt allein, was die Bibel und insbesondere was der Wachtturm zu einem Thema zu sagen hat. Sollten wahre Christen Ostereier suchen?

Jesu Anweisungen

Jesus empfahl seinen Zuhörern, zu denen auch viele Kinder gehörten: „Sucht fortwährend, und ihr werdet finden. … Jeder, der sucht, findet“ (Lukas 11:9, 10). Bezog er sich dabei auf versteckte Ostereier? Das ist sehr wahrscheinlich, denn gleich im Anschluss sagte er über christliche Söhne und ihre Väter: „Wenn er auch um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion reichen?“ (Lukas 11:12). Somit gab Jesus selbst die Anweisung, Eier zu suchen.

Manche mögen nun einwenden: „Sind der Osterhase und die Ostereier nicht heidnische Fruchtbarkeitssymbole?“ Doch es gilt zu beachten, dass der Hase ein Geschöpf Gottes ist. Außerdem heißt es in einer christlichen Zeitschrift „Der Hase … ist immer ein Sinnbild der Fruchtbarkeit gewesen“ – und von wem kam der Auftrag, ‚fruchtbar zu sein‘? Richtig, von Gott selbst (1. Mose 1:22; Erwachet!, 22. Dezember 1971, S. 6).

Das Suchen von Ostereiern ist auch kein Brauch der abtrünnigen Christenheit, denn „auch Moslems und Hindus kaufen Ostereier“ (Erwachet!, 22. März 1986, S. 5).

image_thumb[1]Ostereier und du

Was sollten wir tun, wenn wir uns bisher nicht an der Ostereiersuche beteiligt haben? Ahmen wir Alexa nach, die erklärte: „Früher … mußte ich lachen, wenn ich darüber nachdachte, was Jesus mit dem Osterhasen und den Ostereiern zu tun haben soll.“ Doch später verstand sie, dass Jesus selbst zur Ostereiersuche aufforderte, und bereute ihre frühere Haltung: „Wie müssen Jehova und Jesus wohl empfinden!“ (Erwachet!, 22. November 1993, S. 9).

So fahrt denn fort, zuerst die Ostereier zu suchen, und alle anderen Dinge werden euch hinzugefügt werden.

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Wie können wir Satans Einfluss entgehen?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Sie fahren aus“ (Lukas 4:36)

Viele Christen unternehmen bis zu einem gewissen Grad Schritte, um sich vor Satans Einfluss zu schützen. Sie hören keine moderne Musik, tragen altmodische Kleidung, lesen keine weltlichen Bücher und schauen sich keine Fernsehsendungen an. Sie benutzen keinen Computer, geschweige denn einen Internetanschluss. Doch das alles reicht nicht, um sich vom Einfluss des Teufels vollständig zu isolieren.

Der Apostel Paulus bezeichnete Satan nämlich als den „Herrscher der Gewalt der Luft“ (Epheser 2:2). Er beeinflusst also die Luft, die wir atmen – und dagegen können wir uns nicht vollständig abschirmen. Wir können jedoch einige Schritte unternehmen, um den destruktiven Einfluss von Satans Luft auf uns zu minimieren.

Eine Möglichkeit wäre, weniger Luft einzuatmen. Gemäß der Heilpraktikerin Ingrid Revers-Schmitz „macht Arsenicum [weißes Arsen] fähiger, mit weniger Luft auszukommen“ (Praxisbuch Homöopathie für Hebammen, Ausgabe 2006, Seite 216). Auch in großer Höhe oder mit speziellen Geräten kann man trainieren, weniger Luft zu verbrauchen.

Eine zweite Möglichkeit, den Einfluss von Satans Luft auf uns zu reduzieren, besteht darin, sie möglichst schnell wieder loszuwerden. Gottes Mitteilungskanal gibt uns daher den folgenden Rat: „Es gibt Gegenden, in denen Rülpsen als annehmbarer, ja erwünschter Ausdruck der Wertschätzung gilt. Statt uns festzulegen, welchen … Sitten wir persönlich Vorliebe oder Abneigung entgegenbringen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die richtige Einstellung dazu zu entwickeln“ (Der Wachtturm, 1. Oktober 1998, Seite 20). Beim Rülpsen können wir einen Teil der verseuchten Luft, die wir beim Essen aufgenommen haben, gleich wieder ausstoßen.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, uns der Luft Satans zu entledigen. Nicht umsonst bezeichnete Jesus es als „Ausfahren“, wenn Dämonen einen Menschen verließen (Markus 9:29; Lukas 4:36). Wir könnten beispielsweise mehr Bohnen oder Sauerkraut essen, um noch mehr von Satans Luft durch unseren Darm „ausfahren“ zu lassen. Das mag zwar einige unserer Mitmenschen irritieren, doch als Christ muss man „halten, was man Jehova bei der Hingabe verspricht, ganz egal, wie andere denken“ (Der Wachtturm, 15. Mai 2008, Seite 2).

Ist es wirklich notwendig, derartige Maßnahmen zu ergreifen? „Manche nehmen die Tatsache, daß Satan der ‚Herrscher der Gewalt der Luft‘ ist, offensichtlich auf die leichte Schulter“ (Der Wachtturm, 15. April 1993, Seite 22). Doch in unserem „Kampf gegen übermenschliche Geistermächte“ müssen wir jede Gelegenheit nutzen, ihren Einfluss zurückzuweisen (In der Anbetung des allein wahren Gottes vereint, Seite 62). Durch Rülpsen, Furzen und die Einnahme von Arsen können wir den schädlichen Einfluss der teuflischen Luft reduzieren und so Gott näherkommen. Bestimmt ist das jede Mühe wert!

Das Zeugnis der Ernährungspyramide

Überarbeiteter Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2010

„Die … Pyramide … erweist sich als eine Vorratskammer wichtiger Wahrheiten.“
(Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 305)

Bekanntlich „dachte Pastor Russell, die Cheopspyramide von Giseh sei Gottes Steinzeuge, durch den biblische Zeitperioden bestätigt würden“ (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 201). Er glaubte, die Pyramide sei von Melchisedek anhand eines göttlichen Bauplans errichtet worden (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 312). Aber neuere Forschungen haben ergeben, dass die Cheops-Pyramide nicht von Melchisedek, sondern von Pharao Cheops erbaut wurde, und zwar unter der Leitung Satans (Der Wachtturm, 1929, Seite 80).

Doch „man muß im Auge behalten, daß es außer der Großen Pyramide noch andere gibt“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 304). Der Göttliche Plan offenbart sich in Wirklichkeit in der Ernährungspyramide, die allen Menschen weltweit zugänglich ist und deren Aufbau von Gott bei der Erschaffung des Menschen für alle Zeiten vorgegeben wurde. In der Tat, die Ernährungspyramide „erweist sich als eine Vorratskammer wichtiger Wahrheiten – in wissenschaftlicher, historischer und prophetischer Beziehung – und ihr Zeugnis befindet sich in völliger Harmonie mit der Bibel, deren Wahrheiten sie in ihren Hauptzügen in schönen und passenden Symbolen zum Ausdruck bringt. … Sie ist ein starker bestätigender Zeuge für Gottes Plan“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 305).

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Wie bestätigt nun die Ernährungspyramide den göttlichen Zeitplan? Beginnen wir mit der untersten Stufe, die als „Getränke – hauptsächlich Wasser“ beschrieben wird. Die Grundlinie der Ernährungspyramide hat eine Länge von 5910 Ernährungspyramiden-Zoll und gibt die Länge der Wasserheilszeitordnung an, d. h. der Ära, in der Menschen durch das „Wasser des Lebens“ gerettet werden können.

In einem Nachschlagewerk heißt es, dass „die Welt der erlösbaren Menschen … ins Dasein kam, als Adam und Eva Kinder geboren wurden“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 425). Das erste Kind Adams und Evas, dessen Geburtsjahr bekannt ist, war Seth. Er wurde geboren, als Adam „hundertdreißig Jahre“ als war, d. h. im Jahre 3896 v. u. Z. (1. Mose 5:3; Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 915). In diesem Jahr begann die Wasserheilszeitordnung.

Wir haben allen Grund zu der Annahme, dass ein Ernährungspyramiden-Zoll in der Wasserheilszeitordnung einem Jahr entspricht, so dass die Länge von 5910 Ernährungspyramiden-Zoll einen Zeitraum von 5910 Jahren ergibt – von 3896 v. u. Z. bis 2015 u. Z. In diesem Jahr wird die Möglichkeit, gerettet zu werden, durch Harmagedon zu Ende gehen. Wir befinden uns demzufolge in den letzten Tagen der Wasserheilszeitordnung.

Das Brotzeitalter

Auf der zweiten Stufe der Ernährungspyramide finden wir Brot. Von Adams Sünde bis zur Sintflut mussten die Menschen ‚im Schweiße ihres Angesichts Brot essen‘, weil ‚der Erdboden verflucht‘ war (1. Mose 3:17, 19). Das Brotzeitalter begann daher nach der Sintflut, als „der Fluch, der auf dem Erdboden lastete, aufgehoben wurde“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 157). Das war im „Jahr 2369 v. u. Z.“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 490). In diesem Jahr begann das Brotzeitalter.

Wie lange sollte es dauern? Die Grundlinie der Brotstufe auf der Ernährungspyramide hat eine Länge von 4909 Ernährungspyramiden-Zoll, was 4909 Jahren entspricht. Das Brotzeitalter dauert daher von 2369 v. u. Z. bis 2541 u. Z. – 526 Jahre nach Harmagedon. In diesem Jahr wird wahrscheinlich die Auferstehung und damit die Möglichkeit, durch „Jesus, ‚das Brot des Lebens‘“, wieder zum Leben zu kommen, abgeschlossen sein (Der Wachtturm, 1. Dezember 1978, Seite 21).

Obst und Gemüse

Weiter oben auf der Ernährungspyramide kommen Obst und Gemüse. Interessanterweise hat Gemüse einen etwas höheren Anteil, so dass offensichtlich zwei überlappende Zeiträume dargestellt werden, wobei das Gemüsezeitalter etwas länger dauert als das Obstzeitalter. Wann begannen diese beiden Perioden, und wie lange dauerten bzw. dauern sie?

Obst und Gemüse sind Früchte, und wahre Christen denken in diesem Zusammenhang bestimmt an die „Königreichsfrüchte“, d. h. „Äußerungen über das Königreich“ (Der Wachtturm, 1. Februar 2003, Seite 21). Ohne Zweifel begann das Zeitalter der Früchte im August 1121 u. Z., als der größere David, der georgische König David der Erbauer, in der Schlacht von Didgori mit Gottes Hilfe das zahlenmäßig überlegene Heer der muslimischen Seldschuken besiegte. Nicht umsonst wird David der Erbauer auf zeitgenössischen Münzen als „König der Könige“ und „Schwert des Messias“ bezeichnet (Wikipedia; vgl. Georgien – Geld aus einem christlichen Land zwischen Orient und Okzident, Geldgeschichtliche Sammlung der Kreissparkasse Köln, April 2005).

Der Obstteil der Ernährungspyramide hat eine Breite von 1819 Ernährungspyramiden-Zoll, und die Breite der Gemüseteils beträgt 2145 Ernährungspyramiden-Zoll. Da es sich um eine Veranschaulichung des Predigtwerks handelt, entspricht ein Ernährungspyramiden-Zoll der Zeit, die ein Zeuge Jehovas mit Predigen verbringt – sein „ganzes Leben“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1993, Seite 31). In Offenbarung 9:5 wird diese Zeit symbolisch mit „fünf Monate“ angegeben (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 144). Im Zusammenhang mit den Königreichsfrüchten entspricht ein Ernährungspyramiden-Zoll also fünf Monaten; somit dauert das Obstzeitalter 757 Jahre und 11 Monate, während das Gemüsezeitalter 893 Jahre und 9 Monate währt.

Das Obstzeitalter dauerte also vom August 1121 bis zum Juli 1879. Obst ist leicht verderblich; das Obstzeitalter symbolisiert demzufolge die Zeit, in der überwiegend „faule Früchte“ eingesammelt wurden (Der Wachtturm, 15. Juli 1983, Seite 14). Um wahre Christen einzusammeln, war „gute geistige Speise“ erforderlich (Der Wachtturm, 15. April 1997, Seite 28). Diese wurde schließlich vom Juli 1879 an bereitgestellt, als Charles Taze Russell begann, Zion’s Watch Tower zu veröffentlichen (Die Suche der Menschheit nach Gott, Seite 352). Ist dies nicht eine überaus bezeichnende Übereinstimmung zwischen der Ernährungspyramide und der von Jehovas Zeugen gelehrten Wahrheit? Das Datum stimmt genau überein.

Das Gemüsezeitalter begann ebenfalls im August 1221, denn auch vor 1879 gab es einzelne wahre Christen. Es endet im März 2015 mit der „Ernte … beim Abschluß des Systems der Dinge“ (Matthäus 13:39, 40). Zu dieser Zeit wird „der Menschensohn“, d. h. Jesus, alle Ungläubigen und alle Abtrünnigen „in den Feuerofen werfen“ (Matthäus 13:41, 42). Das Gemüsezeitalter wird in der „Schlacht von Harmagedon gipfeln, wenn Jehova seine Urteilsvollstrecker aussendet“ (Der Wachtturm, 15. März 2009, Seite 18).

Das Werk der Menschenfischer

Doch die nächste Stufe der Ernährungspyramide, auf der Fische und Milchprodukte dargestellt sind, symbolisiert eine Zeit, die sich mit dem Gemüsezeitalter überschneidet. Sie begann im Jahr 1879, als der Grundstein für das weltweite „Predigtwerk“ gelegt wurde, das dazu dient, „Fische an Land zu ziehen“ (Der Wachtturm, 15. Juni 1992, Seite 21). Und da Jehovas Zeugen immer wieder neue Fische haben, müssen sie ständig „die Milch des Wortes Gottes austeilen“ (Der Wachtturm, 1. Januar 1996, Seite 29).

Beide Abschnitte haben eine Länge von 1455 Ernährungspyramiden-Zoll. Aber weil „Zeugen Jehovas zu zweit predigen“ – weshalb in der Ernährungspyramide auch zwei Fische und zwei Packungen Milch dargestellt sind – handelt es sich nicht um 1455 Jahre, sondern um zwei gleichzeitig verlaufende Abschnitte von 727 Jahren und 6 Monaten (Der Wachtturm, 1. März 1998, Seite 31). Sie enden somit im Januar 2607, 66 Jahre nach dem Ende der Auferstehung.

Das ist zweifellos passend, denn dadurch haben die zuletzt Auferstandenen noch 66 Jahre Zeit, auf die Belehrung durch die Harmagedon-Überlebenden zu reagieren, Zeugen Jehovas zu werden und schließlich „das Milchstadium“ hinter sich zu lassen (Das Leben hat doch einen Sinn, Seite 167; Der Wachtturm, 15. Juni 1985, Seite 8). Vom Ende der Fisch- und Milchheilszeitordnung im Januar 2607 an wird es dann kein organisiertes Predigt- und Lehrwerk mehr geben.

Gericht

Auf der zweitobersten Stufe der Ernährungspyramide sind Fleischteile und Eier dargestellt. Ohne Zweifel steht diese Stufe für die Schlacht von Harmagedon, in der Vögel „die Fleischteile von Königen … und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen [Ungläubigen]“ fressen werden (Offenbarung 19:18). Zu dieser Zeit werden alle Abtrünnigen wie Eier ‚in die Pfanne gehauen‘ werden.

Zwar sind Fleischteile und Eier jeweils in einer Breite von 1000 Ernährungspyramiden-Zoll dargestellt, so dass man zu dem Schluss kommen könnte, Harmagedon würde 1000 Jahre dauern. Doch bekanntlich sind „tausend Jahre wie ein Tag“ für Jehova (2. Petrus 3:8). Die Fleisch- und Eierstufe der Ernährungspyramide stellt deshalb passend den „Tag Jehovas“ dar, „den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen“ (Apostelgeschichte 2:20; 2. Petrus 3:7).

Den Abschluss der Ernährungspyramide bilden Süßigkeiten. Zweifellos stellen die Süßigkeiten das Paradies dar, in dem treue Zeugen Jehovas für 1000 Jahre leben dürfen – kein Wunder, dass die Breite dieser Stufe exakt 1000 Ernährungspyramiden-Zoll beträgt! Das Süßigkeitenzeitalter beginnt nach Harmagedon im Jahr 2015 und endet im Jahr 3015 mit der Schlussprüfung.

„Und nun, nachdem wir ihn reden hörten, was sollen wir von dem … ‚Zeugen‘ und seinem Zeugnis sagen? Solches Zeugnis würde in der Tat selbst dann eigentümlich und schlagend sein, wenn es keine Schriftstellen gäbe, welche die unterstützten Gegenstände stützen. Doch nun, da die Schrift uns dieselben Umstände und Daten bereits deutlich und bestimmt verkündigt hatte, bevor das Zeugnis der [Ernährungs-]Pyramide gehört wurde, wird ihre wunderbare Übereinstimmung und Bestätigung doppelt bedeutsam und schlagend. Jetzt, da die Weisen der Welt Gottes Wort als ‚veraltet‘ und ‚unwissenschaftlich‘ verwerfen, ist diesen … ‚Zeugen‘ reden und das Zeugnis der Bibel bestätigen zu hören, wahrlich erstaunlich“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 363).

Ja, die Ernährungspyramide beweist zweifelsfrei, dass Harmagedon im März 2015 über die Erde hereinbrechen wird. Wie gut wäre es daher, unsere Häuser und unser Eigentum zu verkaufen und zu planen, den Rest unserer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen, so wie es viele Zeugen Jehovas vor 1975 getan haben (Our Kingdom Ministry, Mai 1974, Seite 3).

 

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Wie Gott für uns sorgt

Nachdruck aus Erbrechet!, Juli 2010

„Macht euch nie Sorgen!“ (Matthäus 6:31)

Durch den Wachtturm werden Christen häufig aufgefordert, „ihre weltliche Arbeit zurückzuschrauben“ (Der Wachtturm, 15. Januar 2008, Seite 18). Hin und wieder wird auch dazu ermuntert, seine Arbeitsstelle ganz zu „kündigen, um ein Prediger zu werden“ (Der Wachtturm, 1. September 1989, Seite 25). Wer diesen Rat befolgt, verringert natürlich sein Einkommen und hat weniger Geld – oder gar keines mehr – zur Verfügung, um Lebensmittel und Kleidung zu kaufen.

In dieser Situation könnte man sich natürlich Sorgen machen, aber Jesus ermahnte alle Christen: „Macht euch nie Sorgen und sprecht: ‚Was sollen wir essen?‘ oder: ‚Was sollen wir trinken?‘“ (Matthäus 6:31). Auf den ersten Blick scheint das unmöglich zu sein, doch Jesus erklärte auch, weshalb man sich keine Sorgen machen sollte: „Beobachtet aufmerksam die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie etwas in Vorratshäuser ein; dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater“ (Matthäus 6:26). Ja, „wenn Jehova für die Vögel … sorgt, dann wird er sich doch erst recht um Menschen kümmern“ („Komm, folge mir nach“, Seite 115).

Den Schlüssel zum Verständnis dieses Bibeltextes enthüllte der Wachtturm vom 15. Oktober 2007, in dem über Christen gesagt wurde, „Gott würde für sie sorgen, wie er auch für ‚die Vögel des Himmels‘ sorgt“ (Seite 6). Jehova sorgt für Christen also in der gleichen Weise, wie er es auch für die Vögel tut.

Wie sorgt er für die Vögel? Lässt er sie auf eine weltliche Arbeit gehen, damit sie Geld verdienen und dann Lebensmittel im Supermarkt kaufen können? Lässt er sie Würmer züchten und Obst anbauen? Nein, vielmehr hat er es für die Vögel so eingerichtet, wie es Gerd Winterfeld auf seiner Internetseite beschreibt: „In Deutschland klauen sie die Kirschen, auf den Philippinen fressen sie uns die Bananen weg!“ Auch die Zeitschrift Erwachet! berichtete, dass Blaumeisen und elf weitere Vogelarten Milchwagen überfielen; „als in einer Schule … einmal 300 Milchflaschen angeliefert wurden, hatten die Blaumeisen schon 50 Flaschen aufgehackt, ehe der Hausmeister sie ins Haus schaffen konnte“ (Ausgabe vom 8. Juli 1972, Seiten 20, 22).

Gott sorgt also für die Vögel, indem er ihnen erlaubt, Nahrungsmittel von Menschen zu stehlen. Genau so sorgt er daher auch für Christen, die den Rat seines Mitteilungskanals beachten und ihre weltliche Arbeit aufgeben bzw. verringern. Im Predigtdienst bietet sich reichlich Gelegenheit, Obst und Gemüse aus den Gärten der Wohnungsinhaber zu stehlen, insbesondere bei denen, die nicht zu Hause sind. Bei verschlossenen Gartentüren können wir uns auch die Blaumeisen zum Vorbild nehmen und uns gewaltsam Zugang verschaffen; es empfiehlt sich daher, immer entsprechendes Werkzeug in der Predigtdiensttasche zu haben.

In einigen Ländern verbietet das weltliche Gesetz, Lebensmittel von Ungläubigen zu stehlen. Doch vergessen wir nie: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:29). Sollten wir tatsächlich festgenommen und vor Gericht gestellt werden – wie von Jesus vorhergesagt – können wir uns auf die Religionsfreiheit berufen, die in den meisten Staaten inzwischen durch die Verfassung garantiert wird (Matthäus 10:17).

Erkennen wir Jehovas Weisheit in dieser Vorkehrung? Die Weltmenschen werden ohnehin „bald vernichtet“; danach gehört ihr ganzer Besitz sowieso Jehovas Zeugen (Der Wachtturm, 15. Mai 2006, Seite 5). Daher erlaubt Gott uns schon jetzt, sozusagen einen Vorschuss von unserer Beute in Empfang zu nehmen. Sind wir nicht dankbar für diese liebevolle Vorkehrung?

 

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Sollten Christen essen?

Wenn ja, welche Nahrung ist geeignet?

Nachdruck aus Erbrechet!, April 2010

„Sie sind … wie das Brot; … alle, die es essen, werden sich verunreinigen.“ (Hosea 9:4)

Einige sind der Meinung, Christen sollten überhaupt nicht essen. Sie stützen sich u. a. auf die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Juli 2001, in der es heißt: „Bei einer Meinungsumfrage in den Vereinigten Staaten unter 13- bis 17jährigen gaben 56 Prozent an, daß sie vor dem Essen beten“ (Seite 13). Jonathan, ein junger Mann aus Deutschland, gab zu verstehen: „In Verbindung mit dem Essen beten die meisten Menschen zu falschen Göttern. Da sich wahre Christen von allem getrennt halten müssen, was mit der falschen Anbetung zu tun hat, steht für mich außer Frage, dass sich ein Anbeter Gottes durch Essen veruneinigen würde.“

Schon im ersten Jahrhundert hatten einige Diener Gottes die gleiche Ansicht. Die Bibel berichtet: „Die Pharisäer und alle Juden essen nicht“ (Markus 7:3). Aber ist diese ablehnende Haltung gegenüber dem Essen biblisch begründet? Offensichtlich nicht, denn die Pharisäer und Schriftgelehrten sagten zu Jesus:image „Die Jünger des Johannes fasten … und ebenso die der Pharisäer, die deinigen aber essen“ (Lukas 5:33). In der Tat, Christen „haben … die Befugnis, zu essen“, wie Paulus später schrieb (1. Korinther 9:4).

Es steht somit außer Frage, dass Christen essen dürfen. Aber können sie auch freiwillig auf Essen verzichten? Oder müssen sie essen? Es ist interessant, wie Jesus bei der Auferweckung der Tochter des Jairus vorging. Der Berichtet lautet: „Ihr Geist kehrte zurück, und sie erhob sich augenblicklich, und er befahl, daß ihr etwas zu essen gegeben werde“ (Lukas 8:55). Das Essen war für Jesus also das Wichtigste.

Jesus ahmte in dieser Hinsicht seinen himmlischen Vater nach. Moses warnte die Israeliten vor den Göttern der Nachbarnationen und bezeichnete sie als ein „Erzeugnis von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen oder hören oder essen oder riechen können“ (5. Mose 4:28) Zweifellos hätte er nicht hervorgehoben, dass diese Götter ‚nicht essen können‘, wenn das auf den wahren Gott auch zuträfe. Jehova kann also essen, und als Christen müssen wir „Nachahmer Gottes“ sein (Epheser 5:1).

Ein göttlicher Auftrag

imageTatsächlich ist das Essen ein göttliches Gebot, denn wie der Prophet Jesaja deutlich erklärte, „hat der Souveräne Herr Jehova dies gesprochen: ‚Siehe! Meine eigenen Knechte werden essen‘“ (Jesaja 65:13). Bei einer anderen Gelegenheit forderte er seine Leser auf: „Man richte den Tisch her, man stelle die Sitze zurecht, Essen, Trinken!“ (Jesaja 21:5).

Einige mögen einwenden, sie seien bereits übergewichtig und müssten eine Diät machen. Doch gemäß Jesaja 11:6 wird es unter Gottes Volk auch „das wohlgenährte Tier“ geben, und diese Passage bezieht sich auf mit „Tieren vergleichbare Menschen“ (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 1, Seite 164). Tatsächlich wäre eine Diät unvereinbar mit Gottes gerechten Grundsätzen, denn er sagte: „Alle Fetten der Erde werden essen“ (Psalm 22:29). Gott legt Wert darauf, dass alle seine Diener essen, ob sie dünn sind oder dick.

imageDer Prophet Sacharja erklärte: „Jeder Kochtopf … in Jerusalem und in Juda soll etwas Heiliges werden, was Jehova der Heerscharen gehört, und alle … sollen darin kochen“ (Sacharja 14:21). Essen ist eine heilige Pflicht für Anbeter Gottes. Ja, „wer ißt, ißt für Jehova“ (Römer 14:6). Die Frage lautet also nicht, ob, sondern was Diener Gottes essen sollten.

In der Vergangenheit sorgte Jehova manchmal für ungewöhnliche Nahrung. Der Prophet Hesekiel war wahrscheinlich gerade auf der Toilette, als Gott zu ihm sprach: „Menschensohn, was du findest, iß. Iß diese Rolle“ (Hesekiel 3:1). In Notzeiten können wir Hesekiel nachahmen, doch es gibt noch ein anderes, für Christen geeignetes Nahrungsmittel.

Fleisch

Christen müssen „Nachahmer Gottes“ sein, und Gott aß Fleisch, als er bei seinem Freund Abraham zu Besuch war (Epheser 5:1; 1. Mose 18:3, 8). Auch sein Sohn Isaak aß Fleisch, denn er sagte zu Jakob, den er für Esau hielt: „Bring mir etwas Wildbret, und mache mir ein schmackhaftes Gericht, und, ah, laß mich essen“ (1. Mose 27:7).

Später wurde das Essen im Gesetz geregelt. Durch Moses ließ Jehova den Israeliten sagen: „Was das Fleisch betrifft, so darf jeder … Fleisch essen“ (3. Mose 7:19). Später fügte er hinzu: „Weil deine Seele danach verlangt, Fleisch zu essen, so darfst du Fleisch essen, wann immer deine Seele danach verlangt“ (5. Mose 12:20) War das lediglich eine Empfehlung? Nein, denn Gott gebot ausdrücklich: „Du sollst Fleisch essen“ (5. Mose 12:15). Vegetarier hätten in Israel das Gebot Gottes übertreten, und wer das tat, musste gesteinigt werden.

Durch den Propheten Jeremia bestätigte Gott diesen Auftrag, als er wiederum befahl: „Eßt Fleisch“ (Jeremia 7:21). Noch später erwähnte Jesus einen König, der sagte: „Ich habe mein Essen zubereitet, imagemeine Stiere und Masttiere sind geschlachtet“ (Matthäus 22:4). In der Tat, „Fleisch ist wahre Speise“ (Johannes 6:55).

Auch im Paradies wird Fleisch gegessen werden. Jesus sagte vorher, wie ein Vater im Paradies reagieren wird, wenn sein Sohn aufersteht: „Bringt den gemästeten jungen Stier her, schlachtet ihn, und laßt uns essen und fröhlich sein, denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben“ (Lukas 15:23, 24).

Brot

Es besteht somit kein Zweifel, dass Fleisch ein geeignetes Nahrungsmittel für Christen ist. Was kann aber über Brot gesagt werden? Beachten wir, wie König Saul reagierte, als ihn eine Hexe dazu verleiten wollte, Brot zu essen. Sie sprach zu ihm: „‘Laß mich dir ein Stück Brot vorsetzen, und du, iß, damit du zu Kraft kommst, weil du deines Weges weitergehen wirst.‘ Er aber weigerte sich und sagte: ‚Ich werde nicht essen.‘“ (1. Samuel 28:22, 23). Da er hartnäckig darauf bestand, kein Brot zu essen, blieb der Frau nur ein Ausweg: „Die Frau nun hatte ein gemästetes Kalb im Haus. So schlachtete sie es rasch. … Dann setzte sie es Saul und seinen Dienern vor, und sie aßen“ (1. Samuel 28:24, 25).

Saul hielt sich an seine eigenen Regeln, denn er hatte geboten:image „Verflucht ist der Mann, der Brot ißt“ (1. Samuel 14:24). Er wiederholte damit jedoch nur einen Grundsatz aus dem mosaischen Gesetz, denn schon dort befahl Jehova: „Ihr sollt weder Brot noch geröstetes Korn, noch Jungkorn essen“ (3. Mose 23:14). Moses selbst „aß kein Brot“ (2. Mose 34:28). Die Israeliten folgten seinem Beispiel und wurden von Gott dafür gesegnet, so dass er zu ihnen sagen konnte: „Während ich euch vierzig Jahre in der Wildnis ständig leitete, nutzten sich eure Kleider an euch nicht ab, und deine Sandale nutzte sich an deinem Fuß nicht ab. Brot habt ihr nicht gegessen“ (5. Mose 29:5, 6).

Es stimmt zwar, dass König David in einem schwachen Moment einmal „Brote … aß, die zu essen niemandem erlaubt ist“ (Markus 2:26). Doch er wusste, dass Diener Gottes normalerweise kein Brot aßen; als er alt war, schrieb er: „Ein junger Mann bin ich gewesen, ich bin auch alt geworden, und doch habe ich keinen Gerechten gänzlich verlassen gesehen noch seine Nachkommen nach Brot suchen“ (Psalm 37:25). Gerechte und ihre „Nachkommen“ suchten auf dem Markt nach Fleisch, nicht nach Brot. Eine tüchtige Frau, die die Mutter des Königs Lemuel beschrieb, hielt sich an diesen göttlichen Grundsatz: „Sie überwacht die Vorgänge ihres Haushalts, und das Brot … ißt sie nicht“ (Sprüche 31:27).

Versuchungen

Einige Zeit später versuchte der abtrünnige König Jerobeam einen Propheten Gottes zum Unrechttun zu verleiten, weil dieser ihn bei der Anbetung eines goldenen Kalbes ertappt hatte. „Aber der Mann des wahren Gottes sprach zum König: ‚Wenn du mir die Hälfte deines Hauses gäbest, würde ich nicht mit dir kommen und Brot essen. … Denn so hat er mir durch das Wort Jehovas geboten“ (1. Könige 13:8, 9). Später ließ der Prophet sich jedoch zum Brotessen überreden und wurde durch Gottes Eingreifen zu Tode gebracht (1. Könige 13:23-26).

imageAuch dem Propheten Hesekiel gebot Jehova: „Brot … solltest du nicht essen“ (Hesekiel 24:17). Schließlich wurde Jesus Christus vom Teufel persönlich versucht, Brot zu essen. Satan sprach zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage zu diesem Stein, daß er ein Brot werde“ (Lukas 4:3) Jesus machte jedoch deutlich auf den göttlichen Grundsatz aufmerksam und antwortete: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot … soll der Mensch leben‘“ (Lukas 4:4). Später ermahnte seine Jünger, „kein Brot“ auf ihre Reisen mitzunehmen (Lukas 9:3, Einheitsübersetzung).

Die Jünger erklärten auch selbst, „daß sie keine Brote hatten“ (Markus 8:16).
imageManche Diener Gottes versuchten, heimlich Brot zu essen. Zur Zeit Salomos sagte eine Frau: „Heimlich gegessenes Brot – es ist lieblich“ (Sprüche 9:17). Später schmuggelten einige Israeliten Brot in ihre Dörfer und sagten: „Unter Einsatz unserer Seele bringen wir unser Brot herbei“ (Klagelieder 5:9). Aber Jehova ließ sie nicht ungestraft. Die Bibel sagt über solche Leute: „Sie hatten keinen Glauben an Gott. … Menschen aßen gar das Brot … Sie hatten sich von ihrem Begehren nicht abgewandt, … als Gottes Zorn selbst gegen sie aufstieg“ (Psalm 78:22-31). Ja, „Brot ist einem Mann angenehm, aber danach wird sich sein Mund mit Kies füllen“ (Sprüche 20:17).

Sich vor Brot hüten

Darüber hinaus gebraucht die Bibel Brot als ein Symbol für Schlechtigkeit. Der weise Salomo bezeichnete die Nahrung der Bösen als das „Brot der Bosheit“ (Sprüche 4:17). Der Prophet Jesaja warnte die Israeliten vor „Brot in Form von Bedrängnis“ (Jesaja 30:20). Schließlich ermahnte auch Jesus seine Jünger: „Nehmt euch vor dem Sauerteig … in acht“ (Lukas 12:1). Brot wird in der Bibel häufig in einem negativen Kontext erwähnt und sogar als „das verächtliche Brot“ bezeichnet (4. Mose 21:5).

Für Anbeter Gottes kommt es also nicht in Frage, Brot zu essen. Doch „im ganzen Land Ägypten gab es Brot“, und „in der Bibel stellt … Ägypten oftmals sinnbildlich die Welt Satans dar“ (1. Mose 41:54; Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 1, Seite 201). Für Weltmenschen ist Brot geeignet, und ihnen können wir es anbieten.

Der Prophet Hosea sagte außerdem in Bezug auf Abtrünnige: „Sie sind … wie das Brot; … alle, die es essen, werden sich verunreinigen“ (Hosea 9:4). imageJesus bezeichnete Judas Iskariot, seinen Verräter, als jemanden, „der sich stets von … Brot ernährte“ (Johannes 13:18). Daher gibt die Bibel den Rat: „Wenn der dich Hassende hungrig ist, gib ihm Brot zu essen“ (Sprüche 25:21). Über die abtrünnigen Israeliten, die schon bald bei der Zerstörung Jerusalems umkommen sollten, sagte Jehova: „Sie werden Brot essen müssen“ (Hesekiel 4:16).

Bald, nachdem der letzte Weltmensch in Harmagedon vernichtet wurde, wird es kein Brot mehr geben. Jehova wird dann „einen Hunger in das Land senden, einen Hunger, nicht nach Brot“ (Amos 8:11). Der Prophet Jeremia sagte über den künftigen Regierungssitz, das Neue Jerusalem, voraus: „Es gibt kein Brot mehr in der Stadt“ (Jeremia 38:9).

imageKuchen

Gelten für Kuchen die gleichen Grundsätze wie für Brot? Zugegeben, der Prophet Hesekiel aß Kuchen. Er tat dies jedoch als prophetisches Beispiel für die abtrünnigen Israeliten. Jehova gebot ihm: „Als einen runden Gerstenkuchen wirst du es essen; … auf Fladen aus Dung des von Menschen Ausgeschiedenen wirst du es vor ihren Augen backen“ (Hesekiel 4:12). Es handelte sich um eine einmalige Angelegenheit, durch die Jehova den Israeliten eine Lektion erteilen wollte.

Ansonsten spricht die Bibel über Kuchen genauso wie über Brot. Einmal wollte Tamar ihren Bruder Amnon zum Kuchenessen verleiten: „Dann nahm sie den Mehlteig und knetete ihn und machte die Kuchen unter seinen Augen und sott die herzförmigen Kuchen. Schließlich nahm sie die tiefe Pfanne und schüttete sie vor ihm aus“ (2. Samuel 13:8, 9). Doch offensichtlich kannte er die göttlichen Grundsätze: „Amnon weigerte sich zu essen“ (2. Samuel 13:9). image

Später verdächtigte der Prophet Elia eine Witwe, heimlich Kuchen zu essen. Sie war jedoch unschuldig und beteuerte: „So wahr Jehova, dein Gott, lebt, ich habe keinen runden Kuchen.“ Sie wusste auch, welche Folgen es hätte, Kuchen zu essen: „Wir werden es essen und sterben müssen“ (1. Könige 17:12). Der Psalmist schrieb, dass sich nur Abtrünnige mit Kuchen beschäftigen (Psalm 35:16).

In Wirklichkeit steht Kuchen sogar mit der falschen Anbetung in Verbindung. Jeremia berichtet davon, dass Götzendienerinnen mit dem Einverständnis ihrer Männer „Opferkuchen“ für die „Himmelskönigin“ machten (Jeremia 7:18; 44:19). Bestimmt ließ Gott diesen Bericht nicht umsonst in sein Wort aufnehmen. Kuchen ist also ganz sicher keine geeignete Nahrung für Diener Gottes.

Obst und Gemüse

Da Brot, Kuchen und andere Arten von Gebäck nicht in Frage kommen: Was ist über Obst und Gemüse zu sagen? Interessanterweise gab Jehova Gott schon dem ersten Menschenpaar das Gebot: „Was aber den Baum … betrifft, davon sollst du nicht essen“ (1. Mose 2:17). Später wiederholte Gott diesen Grundsatz und untersagte seinem Volk, Feldfrüchte selbst zu essen. Er sagte: „Den Fruchtertrag deines Bodens … wird ein Volk essen, das du nicht gekannt hast“ (5. Mose 28:33). Genauso wie Brot durften die Israeliten Obst und Gemüse also an Ausländer verkaufen.

Im mosaischen Gesetz fasste Gott treffend zusammen, wie die Nahrungskette in seinem Volk aussehen sollte: „Ich werde gewiß Pflanzenwuchs auf deinem Feld für deine Haustiere geben, und du wirst imagebestimmt essen und satt werden“ (5. Mose 11:15). Jehova gab den „Pflanzenwuchs“ nicht für die Menschen, sondern für die „Haustiere“; die Menschen sollten dann das Fleisch dieser Tiere „essen und satt werden“.

Das wird auch durch die Erfahrung Nebukadnezars bestätigt. Wäre es damals üblich gewesen, dass Menschen Obst und Gemüse aßen, hätte Gott nicht zu ihm gesagt: „Pflanzen wird man auch dir zu essen geben so wie Stieren“ (Daniel 4:25). Das Essen von Feldfrüchten war eine Strafe für diesen heidnischen Herrscher, der im Widerstand gegen Jehova gewandelt war. Noch heute fragen Kinder ihre Eltern, wenn sie eine Kuh sehen: „Ich denke an König Nebukadnezar, der wahnsinnig wurde. … Glaubst du, daß er auch ein Wiederkäuer war?“ (Erwachet!, 8. April 1983, Seite 26).

Obst und Gemüse war also für Tiere vorgesehen, nicht für Menschen. Zur Zeit des Propheten Elisa beging „ein gewisser Mann“ einen verhängnisvollen Fehler. Elisa beauftragte ihn: „Setz den großen Kochtopf auf, und koch ein Gericht für die Söhne der Propheten“ (2. Könige 4:38). Offensichtlich kannte dieser Mann das Gesetz Gottes nicht richtig, denn er „pflückte dann wilde Kürbisse … und schnitt sie in Scheibenimage in den Kochtopf hinein“ (2. Könige 4:40). Glücklicherweise wussten die Söhne der Propheten, dass das Essen von Gemüse gemäß Gottes Gesetz mit dem Tod bestraft werden musste: „Es geschah, sobald sie von dem Gericht aßen, daß sie ihrerseits schrien und zu sagen begannen: ‚Der Tod ist im Topf‘. … Und sie konnten nicht essen“ (2. Könige 4:40). Elisa erkannte den Ernst der Lage, und sofort wies er den Koch an: „Schütte es … aus“ (2. Könige 4:41).

imageAbtrünnige

Der abtrünnige König Ahab, der mit der bösen Isebel verheiratet war, hielt sich absichtlich nicht an Gottes Grundsätze bezüglich Gemüse. Er redete „zu Naboth, indem er sprach: ‚Gib mir doch deinen Weingarten, damit er mir als Gemüsegarten diene, denn er ist in der Nähe meines Hauses‘“ (1. Könige 21:2). Naboth gehorchte Gott und baute in seinem Garten Wein an, der von Jehova als Getränk für seine Diener vorgesehen war (Johannes 15:1; 1. Timotheus 5:23). Der böse Ahab wollte dagegen den Weingarten in einen „Gemüsegarten“ umwandeln.

Naboth wusste, dass das eine Sünde gegen Gott wäre, und schlug Ahabs Angebot daher mit den Worten aus: „Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt für mich undenkbar“ (1. Könige 21:3). Isebel ließ ihn daher durch Falschanklage zu Tode bringen, damit Ahab sein ungesetzliches Vorhaben zu Ende bringen konnte (1. Könige 21:11-16). Wegen iimagehm und anderer Obstesser musste Jehova später ein Gericht über Israel bringen, das Jeremia wie folgt beschrieb: „Ich sah, und siehe, der Obstgarten selbst war eine Wildnis. … Es war Jehovas wegen, seiner Zornglut wegen“ (Jeremia 4:26).

Es erregte also Jehovas Zorn, wenn die Israeliten Obst und Gemüse aßen. Jesus ahmte seinen himmlischen Vater nach. Als er an einem Feigenbaum vorbeikam und erfuhr, dass Juden davon gegessen hatten, verfluchte er ihn und sprach: „Niemand esse mehr Frucht von dir immerdar“ (Markus 11:14). Somit kann kein Zweifel daran bestehen, dass Diener Gottes sich des Obstes und Gemüses enthalten müssen.

Die richtige Nahrung

Fleisch ist also das einzige Nahrungsmittel, das für Anbeter Jehovas geeignet ist. Bevor jemand ein Zeuge Jehovas wurde, war er Teil der Welt, des gegenbildlichen Ägypten, und mag Obst und Gemüse gegessen haben. Er muss seine Ernährung dann umstellen, um Jehovas Anforderungen zu genügen. Dabei muss er sich vor einer murrenden Einstellung hüten und darf nicht gewisse Israeliten nachahmen, die sich darüber beklagten, dass sie immer Fleisch essen mussten: „In Ägypten war das anders! … Da gab es Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch“ (4. Mose 11:5, Hoffnung für Alle). Doch als heiliges Volk für Jehova durften sich die Israeliten danach nicht mehr mit Obst und Gemüse verunreinigen.

Dass er Fleisch als Nahrung für sein Volk ausgewählt hat, ist ein eindrucksvoller Beweis für Jehovas Weisheit und Güte. Viele Menschen mögen kein Gemüse, andere reagieren allergisch auf Obst. Aber „kein Mensch hat je … Fleisch gehaßt“ (Epheser 5:29). Zwar behaupten einige weltliche Wissenschaftler, es wäre gesundheitsschädlich, viel Fleisch zu essen. Doch David, ein treuer Diener Gottes, wusste, dass vom Fleischkonsum keine Gefahr ausgeht. Er sang unter Inspiration: „Was kann Fleisch mit antun?“ (Psalm 56:4).

Eine Ernährung, die nur aus Fleisch besteht, muss nicht eintönig sein. Der Apostel Paulus wies die Korinther auf diesen Umstand hin, als er schrieb: „Nicht alles Fleisch ist dasselbe imageFleisch“ (1. Korinther 15:39). Außer Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel gibt es in Deutschland auch Lammfleisch oder Straußenfleisch zu kaufen. Man kann das Fleisch auch auf verschiedene Weise zubereiten, so dass eine abwechslungsreiche Ernährung möglich ist. Auf jeden Fall wollen wir treue Israeliten zur Zeit Mose nachahmen, die sagten: „Gib uns doch Fleisch, und laß uns essen!“ (4. Mose 11:13).

Fleisch – aber richtig

Wie sollte das Fleisch zubereitet werden? Dem Propheten Hesekiel gab Jehova Gott die Anweisung: „Mache viele Holzscheite. Zünd das Feuer an. Koche das Fleisch gar. Und leer die Brühe aus, und die Knochen laß zischend heiß werden“ (Hesekiel 24:10). Er sollte sein Fleisch also in einem Topf über einem Holzfeuer kochen. Auch im mosaischen Gesetz gebot Gott seinem Volk: „Kocht das Fleisch“ (3. Mose 8:31).

Kochen ist somit die klassische Zubereitungsmethode für Fleisch, und sie ist zweifellos Gott wohlgefällig. Allerdings werden andere Methoden, wie Grillen oder Braten, in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt. Wir können deshalb annehmen, dass es für Gott nicht so wichtig ist, wie wir unser Fleisch zubereiten, solange wir uns an seine Aufforderung halten: „Steh auf, friß viel Fleisch“ (Daniel 7:5).

Beim Einkauf müssen wir jedoch den folgenden Grundsatz beachten: „Keinerlei Fett von einem Stier oder einem jungen Widder oder einer Ziege sollt ihr essen“ (3. Mose 7:23). Zwar gilt das mosaische Gesetz für uns nicht mehr, aber Jehova hat sich nicht geändert (Maleachi 3:6). Wir sollten daher beim Einkauf von Rind-, Lamm- und Ziegenfleisch nur magere Stücke auswählen. Bei Schweinefleisch können wir auch fette Stücke essen, denn das Fett von Schweinen wurde den Israeliten nicht ausdrücklich verboten.

Wo sollen wir essen?

In Israel war es offensichtlich unüblich, in der Öffentlichkeit zu essen. Der Hethiter Uria fragte: „Soll ich in mein eigenes Haus gehen, um zu essen?“ (2. Samuel 11:11). Viele Jahrhunderte später hatten einige Christen jedoch eine falsche Haltung und aßen in der Öffentlichkeit. Der Apostel Paulus wies sie scharf zurecht mit den Worten: „Habt ihr denn nicht Häuser, um dort zu essen?“ (1. Korinther 11:22). Anbeter Gottes sollten also nur zuhause essen.

Die heutige, von Satan beherrschte Welt bietet viele Verlockungen, wozu auch Imbissstände gehören, die einen Christen leicht zum Essen in der Öffentlichkeit verleiten können. Lassen wir uns davon nicht ablenken, sondern ahmen wir Uria nach, der nur in seinem eigenen Haus essen wollte.

Gott treu bleiben

imageWie wir uns ernähren, hat einen direkten Einfluss auf unser Verhältnis zu Gott. Der Apostel Paulus schrieb über Anhänger falscher Religionen: „Der eine hat den Glauben, alles essen zu können, der Schwache aber ißt vegetarische Kost“ (Römer 14:2). Einige Christen des ersten Jahrhunderts glaubten fälschlicherweise, „alles essen zu können“, ohne ihren gerechten Stand vor Gott zu verlieren. Andere waren schwach im Glauben und ließen sich zum Essen von Obst und Gemüse verleiten. Beide Gruppen werden zusammen mit anderen, „die Gott [und seine Grundsätze in Bezug auf das Essen] nicht kennen, … die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden“ (2. Thessalonicher 1:8, 9).

imageWenn wir Jehova Gott treu bleiben und uns stets von Obst, Gemüse, Brot, Kuchen und anderen vegetarischen Lebensmitteln enthalten, werden wir die Gelegenheit bekommen, ewig in einem Paradies zu leben. Gott wird dann seinen ursprünglichen Vorsatz verwirklichen, wonach die Tiere „dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden“ (2. Petrus 2:12). Die Welt Satans mit ihren Tierschutzorganisationen, die versuchen, Menschen vom Fleischessen abzuhalten, wird dann der Vergangenheit angehören. Freuen wir uns nicht über diese großartigen Zukunftsaussichten?

Lebensmittelvergiftung – Gott übersieht Mindesthaltbarkeitsdatum!

Ist die geistige Speise gesundheitlich unbedenklich?

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2009

 

Brooklyn – Ein geistiger Gammelfleischskandal ungekannten Ausmaßes erschüttert Gottes Organisation. Um körperlich gesund zu bleiben, braucht der Mensch gesunde Nahrung. „Ebenso ist gesunde geistige Speise erforderlich, um geistig gesund zu bleiben“ (Die Suche der Menschheit nach Gott, Seite 28). Zu Menschen, die geistig gesund bleiben möchten, sagen Jehovas Zeugen: „Wir haben, was sie brauchen: nahrhafte geistige Speise“ (Komm, folge mir nach, Seite 159).

Doch hält diese Behauptung einer kritischen Überprüfung stand? Oder ist das Mindesthaltbarkeitsdatum der geistigen Speise schon abgelaufen? Beachten wir, was in dem Buch Die Harfe Gottes schon 1922 gesagt wurde: „Weiter sagte Jesus mit Bezug auf seine zweite Gegenwart: ‚Denn wo irgend das Aas ist, da werden die Adler versammelt werden‘ (Matthäus 24:28). Und so ist es auch. Das Aas hier bezieht sich auf die geistige Speise, die für den Haushalt des Glaubens bereit gehalten wird“ (Seite 235).

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Etwas Ähnliches lehrte auch Pastor Russell. Unter der Überschrift „Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier“ schrieb er, „daß der Herr … seine Auserwählten … anziehen wird, wie Geier angezogen werden, nämlich durch Speise, für die sie ein klares Auge und Eßlust haben.“ Mit Bezug auf die von ihm im Wachtturm veröffentlichten Lehren und die Bibelforscher fügte er hinzu: „Die Speise der ‚gegenwärtigen Wahrheit‘ und die Sammlung der Heiligen um dieselbe entspricht durchaus dem hier gebrauchten Bilde“ (Schriftstudien, Bd. 4, Der Krieg von Harmagedon, Ausgabe 1926, S. 486).

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Russell und Rutherford, die ersten beiden Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft, zeigten also deutlich, dass ihre Schriften geistiges Aas waren. Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia versteht man unser Aas „die verwesenden Kadaver von Tieren. … Durch die Verwesung des Leichnams kommt es zur Bildung von Leichengiften und zu starkem Aasgeruch, … zusätzlich wird das Aas durch bakterielle Gifte … mit der Zeit immer giftiger.“

imageDiese Lehre wurde nicht, wie so viele andere, durch „neues Licht“ ersetzt. Vielmehr wurde sie mehr als 50 Jahre später noch einmal im Wachtturm bekräftigt: „Die ‚Auserwählten‘ würden, wie Jesus sagte, von falschen Christussen nicht irregeführt und betrogen werden können. Sie wären, bildlich gesprochen, ‚Adlern‘ gleich und hätten ein gutes geistiges Sehvermögen. Wie ein Adler wüßte, wo der Kadaver, der ihm als Nahrung dient, zu finden ist, so würden sich die weitsichtigen ‚Auserwählten‘ um den erwarteten Messias, Jesus, versammeln, um an der richtigen Stätte geistige Speise zu sich zu nehmen“  (Ausgabe vom 15. März 1975, Seite 174). Auch in dem Buch Der größte Mensch, der je lebte wird Matthäus 24:28 auf die „geistige Speise“ angewandt (Kapitel 111).

Somit besteht kein Zweifel daran, dass die gesalbten Zeugen Jehovas – die angeblichen „Auserwählten“ – geistige Aasfresser sind, und dass sie ihren Anhängern vergammelte Speise austeilen. Dies wird auch in dem Buch Licht bestätigt, in dem es heißt: „Der Anfang des Ausgießens der dritten Schale trifft zusammen mit dem 25. Juli 1924. … Die Wasserquellen sind rhetorische Ergüsse, Redeschwall, … die von denen, die da vorgeben, dass sie imstande wären, die Erde zu einem Paradies herzurichten, wie Ströme unter das Volk gesandt werden. … Die Wirkung auf diese ‚Ströme und Wasserquellen‘ war, dass sie ‚zu Blut wurden‘, das will sagen, dass sie wie totes und verwestes Zeug wurden“ (Band 2, Seite 25).

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Jehovas Zeugen glauben, sie würden nach Harmagedon „die Erde nach und nach zu einem Paradies umgestalten“ (Erwachet!, April 2007, Seite 10). In der Tat füllen ihre „rhetorischen Ergüsse“ ganze Bibliotheken, und ihr „Redeschwall“ belästigt imageWohnungsinhaber auf der ganzen Erde. Wie vorausgesagt, sind all ihre Veröffentlichungen „totes und verwestes Zeug“ oder „Aas“. Genau wie buchstäbliches Aas werden ihre Schriften „mit der Zeit immer giftiger“, weshalb sich nicht einmal ihre Anhänger selbst trauen, in älteren Büchern zu lesen. Tatsächlich enthalten diese viele Behauptungen, die aus heutiger Sicht lächerlich und absurd sind, damals aber angeblich mit absoluter Sicherheit feststanden und über jeden Zweifel erhaben in Gottes Wort verankert waren. Trotzdem wird jahrzehntealtes, schon damals längst verdorbenes „Fleisch“ immer wieder einfach neu verpackt (d. h. mit einem neuen Titelbild versehen) und mit neuer Datumsangabe gedruckt.

Kein Wunder, dass jeder, der über längere Zeit von der geistigen Speise isst, geistig krank wird. Welcher normale Mensch hat schon „Eßlust“ auf Aas, wie Russell schrieb? Viele Betroffene schotten sich mit der Zeit immer mehr von der Außenwelt ab und sind für diese kaum noch ansprechbar. Hüten wir uns also vor dem geistigen Gammelfleisch, das Jehovas Zeugen milliardenfach in der Welt verbreiten!

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Die „Adler“, die gesalbten Zeugen Jehovas, fressen nicht nur geistiges Aas. Jehova selbst sagte über den Adler: „Wo die Erschlagenen sind, da ist er“ (Hiob 39:30). Demzufolge heißt es in dem Buch Licht: „In diesem Bilde [aus Offenbarung 8:17] sind die Glieder des Überrestes ‚die Vögel, die inmitten des Himmels fliegen‘. … Die Getreuen werden ‚zu dem großen Mahle Gottes‘ versammelt. Es ist also Jehovas Mahl, das er bereitet; und der Überrest wird geehrt, daran teilzunehmen. … Diese Vögel sind eingeladen, von den gefallenen Heerscharen der feindlichen Organisation zu fressen; somit müssen sie des Herrn Überrest auf der Erde darstellen. … Die Treuen sind Adlern verglichen. … Adler nähren sich vom Fleisch toter Tiere. ‚Wo irgend das Aas ist, da werden die Adler versammelt werden.‘ (Matthäus 24:28) … Alle diese Veranschaulichungen der Schrift passen auf die treue Knechtsklasse auf der Erde. … Jehova ist es, der durch seinen mächtigen Feldmarschall die Schlacht schlägt und die Erde mit Leichen füllt. … Sie werden somit die Schlacht sehen, und das wird für die, die auf des Herrn Seite stehen, ein Festmahl sein“ (Band 2, Seite 170 – 172).

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In dem Buch Das vollendete Geheimnis wird diese Ansicht bestätigt. Dort wird erklärt, dass die „Vögel“ aus Offenbarung 8:17 den ‚Adlern‘ aus Matthäus 24:28 entsprechen, und „daß diese Schriftstellen auch auf entsetzliche Art buchstäblich in Erfüllung gehen werden, und zwar in einer Sturmflut wirklichen Blutvergießens.“ Über die „Könige“, die gefressen werden sollen, heißt es: „Sie sind da, um gegessen zu werden“ (Ausgabe 1925, Seite 395).

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Die gesalbten Zeugen Jehovas freuen sich also darauf, dass Gott in Kürze alle Menschen, die keine Zeugen Jehovas sind, schlachten wird. Ihre überall herumliegenden Leichen werden für sie „ein Festmahl sein“. Auf welcher Seite werden wir stehen?

 

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Unsere Zeit weise auskaufen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, Oktober 2008

Wie die Bibel zeigt, ist der „Tag Jehovas“ sehr nahe (Joel 1:15). Als Diener Gottes müssen wir daher ‚die gelegene Zeit auskaufen’ (Kolosser 4:5). Wie können wir das tun, so dass uns noch mehr Zeit für das lebensrettende, nie wiederkehrende Königreichspredigtwerk zur Verfügung steht?

Zähneputzen: Weltliche Zahnärzte empfehlen, zwei- bis dreimal täglich die Zähne für drei bis fünf Minuten zu putzen. Wer sich an ihren Rat hält, verbringt jeden Monat bis zu sieben Stunden mit Zähneputzen! Das ist sogar mehr, als manche Verkündiger im Predigtdienst einsetzen! Nehmen wir uns selbst wirklich für so wichtig, dass wir diese kostbare Zeit mit selbstsüchtigem Zähneputzen verschwenden, statt Mitmenschen über die kostbare Wahrheit aus Gottes Wort zu belehren?

Archäologische Funde zeigen, dass die Ägypter – Feinde Jehovas und seines Volkes – schon vor etwa 5 000 Jahren eine Art Zahnbürste benutzten. Doch die Bibel berichtet von keinem Diener Gottes, dass er Zeit mit Zähneputzen verschwendet hätte. Die umfangreichen Reinigungsvorschriften des mosaischen Gesetzes schlossen keinerlei Reinigung der Zähne ein, nicht einmal für die Priester (4. Mose 19:7).

Statt uns an weltliche Weisheit zu halten, sollten wir Gottes Wort zu Rate ziehen, wenn es um Mundhygiene geht. Der Prophet Jeremia sagte: „Jeder Mensch, der unreife Trauben ißt, dessen Zähne werden stumpf werden“ (Jeremia 31:30). Somit müssen wir lediglich den Genuss unreifer Trauben meiden, um unsere Zähne sauber zu erhalten. Tatsächlich ist dies wirksamer als Zähneputzen, denn „man schätzt, daß 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung in den USA ‚durch zuviel Zähneputzen ihre Zähne oder das Zahnfleisch geschädigt haben’“ (Erwachet!, 22. September 2000, S. 29).

Die Gesundheit der Zähne hängt nicht von zeitaufwändigen Prozeduren ab, sondern von Jehova, der zum Volk Israel sagte: „Ich meinerseits gab euch Reinheit der Zähne“ (Amos 4:6). Wenn wir die kostbare Zeit, die wir für theokratische Interessen einsetzen könnten, mit Zähneputzen verschwenden, stehen wir sogar in der Gefahr, abtrünnig zu werden. Dann werden uns unsere gepflegten Zähne nichts nützen, denn der Psalmist betete in Bezug auf Abtrünnige: „O Gott, schlag ihnen die Zähne in ihrem Mund aus!“ (Psalm 58:6). Ja, schon David betete: „Die Zähne der Bösen wirst du zerbrechen müssen“ (Psalm 3:7).

Um ‚die gelegene Zeit auszukaufen’, ist es also notwendig, auf Zähneputzen zu verzichten. Doch es gibt noch andere Tätigkeiten, die uns vom Predigtdienst abhalten und daher so kurz vor Harmagedon nicht mehr notwendig sind. Dazu gehört zum Beispiel auch Duschen und Baden.

Duschen und Baden: Die meisten Weltmenschen duschen jeden Tag ungefähr drei Minuten lang, und viele nehmen sogar jede Woche ein Vollbad. Rechnet man die Zeit für das Aus- und Anziehen dazu, kann das Duschen und Baden jeden Monat bis zu fünf Stunden in Anspruch nehmen – Zeit, die man auch sinnvoller einsetzen könnte.

Duschen und Baden gefährdet sogar die Gesundheit. Die Zeitschrift Erwachet! zitiert in der Ausgabe vom 22. Juli 1987 aus International Wildlife: „Warm zu duschen … kann gesundheitsschädlich sein. Das ergab eine Untersuchung. … Einige Vorsichtsmaßnahmen sind: nicht so lange duschen oder baden … “ (Seite 14). Die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Mai 2004 zitiert die Zeitung The Daily Telegraph mit den Worten: „Es wird zu oft, zu lange … geduscht“ (Seite 28).

Doch viel schlimmer als die gesundheitlichen Schäden, die Duschen und Baden verursachen kann, sind die geistigen Gefahren. Gerade beim Baden wird nicht nur kostbare Zeit verschwendet, sondern es kann sogar schwere Sünden nach sich ziehen. David „erblickte … eine sich badende Frau“, was letztendlich zu Ehebruch und Mord führte (2. Samuel 11:2).

Interessanterweise waren Bäder im mosaischen Gesetz nur für bestimmte Situationen vorgesehen – beispielsweise, wenn sich ein Mann von einem Ausfluss reinigen musste (3. Mose 15). Doch nirgendwo in der Bibel wird berichtet, dass Diener Gottes regelmäßig gebadet hätten. Selbst die Priester mussten nur „ihre Hände und ihre Füße waschen“, bevor sie den Dienst antraten, nicht den ganzen Körper (2. Mose 30:21). Auch jemand, der vom Aussatz geheilt wurde oder in einem Haus gegessen hatte, das unter Quarantäne stand, musste nur „seine Kleider waschen“, aber nicht seinen Körper (3. Mose 13:6; 14:47).

Der Psalmist nennt einen wichtigen Grund dafür, wenn er schreibt: „Der Gerechte wird sich freuen. … Seine Schritte wird er im Blut des Bösen baden“ (Psalm 58:10). Ja, Jehovas Anbeter sollen nicht im Wasser, sondern im Blut Abtrünniger und Ungläubiger baden. Doch „das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten“, wie im Wachtturm vom 15. Januar 1953 festgestellt wurde. Daher können wir erst nach Harmagedon, wenn die heutigen Ältesten als „Fürsten“ über die Erde herrschen werden, auf die von Jehova vorgesehene Weise baden (Psalm 45:16).

Bis dahin sollten wir uns an den Rat von Dr. med Darius Alamouti halten: „Zwei bis dreimaliges Duschen in der Woche [jeweils vor den Zusammenkünften] reicht also aus. … Um unangenehmen Körpergeruch zu vermeiden, ist es ausreichend, sich morgens die Achselhöhlen, den Intimbereich und die Füße zu waschen.“

Haarewaschen: Immer noch gibt es viele Menschen, die jeden Tag ihre Haare waschen. Doch auch das ist Zeitverschwendung, und „durch zu häufiges Haarewaschen können der Kopfhaut die schützenden Fette entzogen werden“, wie in der Erwachet!-Ausgabe vom 8. April 2001 zu lesen war.

Der Apostel Paulus gab christlichen Frauen die Anweisung, sich „nicht mit Flechten der Haare“ zu schmücken (1. Timotheus 2:9). Auch Petrus gab einen ähnlichen Rat (1. Petrus 3:3). Wie oft sollten Christen also ihre Haare waschen?

Die Bibel gibt uns einen Hinweis im Hohen Lied. Der Hirtenjunge sagte zur Sulamith: „Dein Haar ist gleich einer Herde Ziegen“ (Hohes Lied 4:1). Haben wir schon einmal eine „Herde Ziegen“ gerochen? Das Werk Einsichten über die Heilige Schrift sagt dazu: „In biblischen Zeiten waren einige Ziegenherden wahrscheinlich ziemlich groß. Nabal beispielsweise hatte 1 000 Ziegen“ (Band 2, Seie 1357). Ja, erst wenn der Geruch unseres Haares mit dem von etwa „1 000 Ziegen“ vergleichbar ist, können wir eine Haarwäsche in Betracht ziehen.

Allein für ihre persönliche Hygiene verwenden manche Christen bis zu 17 Stunden im Monat – wahrhaft eine Art Götzendienst, wenn man bedenkt, dass sie im Durchschnitt nur 10 Stunden monatlich im Predigtdienst stehen. Wie viel mehr Gutes kann bewirkt werden, wenn alle Verkündiger die richtigen Prioritäten setzen! Durch weniger Hygiene wird nicht nur Zeit eingespart, sondern auch warmes Wasser, wodurch der CO2-Ausstoß reduziert wird. Dadurch können mehr Bäume abgeholzt und zu Papier für das Drucken unserer lebensrettenden Zeitschriften, Broschüren und Bücher verarbeitet werden.

Wäsche: Viele haben es sich zur Angewohnheit gemacht, jeden Tag etwas anderes anzuziehen. Ja, einige wechseln sogar ihre Unterwäsche jeden Tag! Dabei wird nicht nur durch das Umziehen Zeit verschwendet, sondern auch durch das Waschen, Trocknen und Aufräumen der Wäsche. Um ‚die gelegene Zeit auszukaufen’, sollten wir die Kleidung nur wechseln, wenn sie erkennbar verschmutzt ist.

Bei der Unterwäsche können wir über kleinere Flecken hinwegsehen, da diese von außen sowieso nicht erkennbar sind. Als Jesus die Apostel aussandte, gebot er ihnen, „nicht zwei untere Kleider zu tragen“ (Markus 6:9). Ja, obwohl ihre Reisen längere Zeit dauern würden, würde ein ‚unteres Kleid’ – vergleichbar mit einer heutigen Unterhose – für die gesamte Reise ausreichen. Wir leben heute nicht in so einer staubigen Umgebung, so dass man eine Unterhose problemlos einen Monat lang tragen kann.

Küche: Es gibt noch andere Bereiche, in denen viel zu viel Zeit verschwendet wird. In vielen Haushalten wird zum Beispiel jeden Tag gekocht. Das nimmt leicht 50 Stunden monatlich in Anspruch. Wie weise wäre es, nur einmal in der Woche eine größere Menge zu kochen und dann den Rest der Woche davon zu essen! Daher gebot der Prophet Elisa seinem Diener: „Setz den großen Kochtopf auf“ (2. Könige 4:38). Auch gibt die Bibel den Rat: „Was ihr backen könnt, backt, und was ihr kochen könnt, kocht“ (2. Mose 16:23).

Viele Verkündiger können sich keine Geschirrspülmaschine leisten und machen daher ihren Abwasch
von Hand. Das sind pro Person bis zu 8 Stunden im Monat! Wir können auch hier wertvolle Zeit sparen, indem wir Teller zwei- oder dreimal verwenden und sie erst dann abwaschen.

Schließlich sollten wir uns überlegen, ob wir wirklich jeden Tag dreimal essen müssen. Vielleicht könnten wir einmal am Tag oder alle zwei Tage eine größere Menge essen. Das würde uns ermöglichen, noch mehr Zeit für das lebensrettende Königreichspredigtwerk einzusetzen. Wir könnten dann auch einen ganzen Tag im Predigtdienst verbringen, ohne eine Pause zum Essen einzulegen. In den Sommermonaten könnten wir unseren Dienst sogar bis in die späten Abendstunden ausdehnen.

Einkaufen: Viele haben es sich zur Gewohnheit gemacht, mehrmals in der Woche einzukaufen. Manche gehen sogar jeden Morgen zur Bäckerei, um frische Brötchen zu besorgen. Doch der Apostel Paulus fordert uns auf, „weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben“ (Titus 2:12).

Ein ‚gesunder Sinn’ wird uns erkennen lassen, wie selbstsüchtig es wäre, den Menschen in unserem Gebiet die lebensrettende gute Botschaft vorzuenthalten, nur um frische Brötchen zum Frühstück zu haben! Viel wertvolle Zeit kann eingespart werden, wenn wir nur alle vier Wochen zum Supermarkt fahren und dort Obst und Gemüse für den ganzen Monat einkaufen. Brot und Brötchen können wir einmal pro Woche oder alle zwei Wochen besorgen.

Schlaf: Die meisten Menschen schlafen etwa acht Stunden täglich, das sind rund 240 Stunden im
Monat. Doch wir müssen uns immer vor Augen halten, in was für einer Zeit wir leben! Der „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“ steht kurz bevor! (Offenbarung 16:14). Passenderweise schalt Jesus seine Jünger: „Zu einer solchen Zeit, wie diese es ist, schlaft ihr und ruht euch aus! Es ist genug! … Warum schlaft ihr? Steht auf!“ (Markus 14:41; Lukas 22:46).

Auch der Apostel Paulus schrieb, „daß die Stunde für euch schon da ist, aus dem Schlaf zu erwachen“  (Römer 13:11). Und der weise Salomo fragte: „Wie lange wirst du liegenbleiben, du Fauler? Wann wirst du von deinem Schlaf aufstehen?“ (Sprüche 6:9).

Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia ergab eine Studie, dass viele Menschen zwar acht Stunden schlafen, aber „das Optimum eher zwischen sechs und sieben Stunden liegt“. Beachten wir daher den Rat des Paulus, der schrieb: „So laßt uns denn nicht weiterschlafen wie die übrigen“ (1. Thessalonicher 5:6). Werden wir vielmehr „Nachahmer Gottes“, über den der Psalmist schrieb: „Er wird nicht schläfrig sein noch schlafen gehen“ (Epheser 5:1; Psalm 121:4).

Wenn wir unsere Schlafdauer von acht auf sechseinhalb Stunden reduzieren, können wir jeden Monat 45 Stunden gewinnen, die uns für vermehrten Predigtdienst zur Verfügung stehen. Sind wir dem ‚treuen und verständigen Sklaven’ nicht dankbar für den wunderbaren Rat, den er uns zukommen lässt? Bestimmt werden wir alles daransetzen, die vielen zusätzlichen Stunden, die uns nun zur Verfügung stehen werden, im lebensrettenden Königreichspredigtwerk einzusetzen!