Archiv der Kategorie: Bibel

Antworten auf biblische Fragen

Nachdruck aus Erbrechet!, August 2010, September 2010, Oktober 2010

 

Woher kommt das „neue Licht“, das jedes Jahr auf den Kongressen präsentiert wird?

Es kann nicht von Gott kommen, weil bei ihm „keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts“ (Jakobus 1:17, Luther). Der Apostel Paulus offenbarte den wahren Urheber, als er schrieb image„Der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des [neuen] Lichts an“ (2. Korinther 11:14).

In Wirklichkeit ist „neues Licht“ Gott nicht wohlgefällig. Paulus schrieb: „Nicht einmal ich selbst oder ein Engel vom Himmel darf euch eine Gute Nachricht bringen, die der widerspricht, die ich euch gebracht habe. Wer es tut, soll verflucht sein!“ (Galater 1:8, Gute Nachricht). Demgemäß gebot Gott seinen Dienern: „Haltet an dem fest, was ihr habt“ (Offenbarung 2:25).

Ohne Zweifel bringt der „treue und verständige Sklave“ aber immer wieder ‚Nachrichten‘, die denen widersprechen, die er früher gebracht hat. Daher ist er „verflucht“ und wird, zusammen mit dem Urheber des ‚neuen Lichts‘, „in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist“, weggehen (Matthäus 25:41).

 

Wer wird im Paradies leben dürfen?

Wie Gottes Wort deutlich zeigt, werden in Harmagedon die meisten Menschen vernichtet werden, „die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen“ (Jeremia 25:33; Psalm 37:11). Somit dürfen „die Sanftmütigen“ im Paradies leben – die Frage ist aber, wie sanftmütig man sein muss, um diese Belohnung zu erhalten.

„Moses war bei weitem der sanftmütigste aller Menschen, die es auf der Oberfläche des Erdbodens gab“ (4. Mose 12:3). Selbst er war allerdings nicht sanftmütig genug für Jehova; in Bezug auf das Land Israel, das das künftige Paradies vorschattete, sagte Moses: „Sogar gegen mich geriet Jehova … in Zorn, indem er sprach: ‚Auch du wirst nicht dorthin kommen‘“ (5. Mose 1:37).

Daher werden nur Menschen, die noch sanftmütiger sind als Moses, im Paradies leben dürfen. Da Moses „bei weitem der sanftmütigste aller Menschen“ war, die je lebten, wird es so jemanden nicht geben. Im Paradies wird also niemand leben dürfen, und daher wird dann „der Tod … nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offenbarung 21:4).

 

Was für Männer eignen sich als Älteste?

Meistens werden bei dieser Frage nur die Erfordernisse aus dem 1. Timotheusbrief zitiert. Jedoch finden wir auch in den Hebräischen Schriften, genauer gesagt in den Psalmen, einen weiteren wichtigen Punkt. David schrieb: „Du bist in die Höhe aufgefahren; du hast Gefangene hinweggeführt; du hast Gaben in Form von Menschen genommen, ja selbst die Störrischen, um unter ihnen zu weilen, o Jah Gott“ (Psalm 68:18). „Diese ‚Gaben in Form von Menschen‘ sind die Aufseher oder Ältesten“ (Der Wachtturm, 1. April 2007, Seite 27).

Jehova hat also besonders „die Störrischen“ auserwählt, als Älteste zu dienen. Störrische, halsstarrige, starrsinnige Männer eignen sich daher besonders gut für dieses Amt; sie lassen sich von Argumenten oder neuen Erkenntnissen nicht so einfach aus der Bahn werfen und eilen der Wahrheit nicht voraus.

Andere Bibelübersetzungen übersetzen den hebräischen Ausdruck, der in der Neuen-Welt-Übersetzung mit „die Störrischen“ widergegeben wird, allerdings mit „die Abtrünnigen“ (Luther) oder „die hartnäckigsten Feinde“ (Hoffnung für Alle). In Übereinstimmung damit sollten deshalb auch Abtrünnige, Katholiken und Atheisten als Älteste eingesetzt werden.

 

Wer bildet heute die Onan-Klasse?

Einige Kommentatoren sind der Meinung, dabei handle es sich um junge Christen, die „in der ‚Blüte der Jugend‘, wenn sich der Geschlechtstrieb stark bemerkbar macht“, unverheiratet bleiben (Der Wachtturm, 1. November 1989, Seite 11). Doch diese Erklärung kann im Licht der Bibel nicht bestehen.

Onan wurde von Jehova zu Tode gebracht, weil „er seinen Samen zur Erde verschwendete“ (1. Mose 38:9). Aber wie Jesus zeigte, ist es inzwischen keine Sünde mehr, buchstäblichen Samen auf die Erde zu werfen (Lukas 4:3, 4). Vielmehr geht es heute um „Königreichsverkündiger, die durch fleißiges Predigen den Königreichssamen aussäen. Der Samen, der auf den Erdboden geworfen wird, ist das Wort, das sie predigen“ (Der Wachtturm, 15. Juli 2008, Seite 15).

Die Onan-Klasse wird daher von Verkündigern gebildet, die im Predigtdienst nicht erfolgreich sind. Statt im Haus-zu-Haus-Dienst bei Personen vorzusprechen, die sich dann als Zeugen Jehovas taufen lassen, gehen sie immer nur zu den ‚manchen, die so bleiben woll‘n wie zuvor‘ (Singt Jehova Loblieder, Lied 32). So ‚verschwenden sie ihren Samen‘, „das Wort, das sie predigen“, an voraussichtliche Böcke (Matthäus 25:33). Somit laden alle Glieder der Onan-Klasse Blutschuld auf sich und werden daher in Harmagedon von Jehova zu Tode gebracht werden.

 

Was war die verbotene Frucht, und wie können wir sie heute meiden?

Schon früh in der Menschheitsgeschichte, noch vor der Erschaffung Evas, führte Gott das folgende universelle Verbot ein: „Was … den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen“ (1. Mose 2:17). Genauso wie das Gebot, sich des Blutes zu enthalten, bestand dieses Verbot also schon lange vor dem Gesetzesbund – daher wurde es auch nicht mit diesem abgeschafft. Es ist somit immer noch gültig.

Allerdings sagt der Bibelbericht nichts darüber, um welchen Baum und welche Frucht es sich handelte. Da „die ganze Schrift von Gott inspiriert und nützlich“ ist, können wir davon ausgehen, dass Jehova das absichtlich so vorgesehen hat (2. Timotheus 3:16). Er will offensichtlich, dass wir alle Früchte meiden (siehe Erbrechet!, April 2010, Seite 8).

Um Gott wohlzugefallen, müssen wir uns daher vor allem hüten, was an einem Baum gewachsen ist, da es sich dabei um die verbotene Frucht handeln könnte.

 

Wer ist heute der größere Cyrus?

Cyrus leitete das Wasser des Euphrat ab, um Babylon einnehmen zu können. Etwas Ähnliches wird in der Zukunft wieder geschehen, denn Johannes sah in einer Vision folgendes: „Der sechste [Engel] goß seine Schale auf den großen Strom Euphrat aus, und sein Wasser vertrocknete, damit für die Könige vom Sonnenaufgang der Weg bereitet werde“ (Offenbarung 16:12).

Das neuzeitliche Babylon ist „Babylon die Große“, das „Weltreich der falschen Religion“, das neben den Kirchen der Christenheit auch Jehovas Zeugen einschließt (Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 152). Der ‚große Strom Euphrat‘, der vertrocknen soll, ist der „Strom von Wasser des Lebens“, das in Form der „Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet!“ verbreitet wird (Offenbarung 22:1; Der Wachtturm, 15. März 1992, Seite 24).

Wer ist heute der größere Cyrus? Beachten wir, dass es der sechste Engel war, der das Ereignis ankündigte. Im Hebräischen wurden Zahlen mit Buchstaben geschrieben; der Zahl Sechs entsprach der sechste Buchstabe des Alphabets, ו (Waw). Diese Zahl bis zur dritten Steigerungsstufe wäre ו ו ו oder, ins lateinische Alphabet übertragen, WWW. Das ist ein deutlicher Beweis dafür, dass das Internet der größere Cyrus ist (vergleiche Erbrechet!, März 2008, Seite 3 – 6; September 2008, Seite 8). image

„Die Könige vom Sonnenaufgang“, die schließlich das „Wasser des Lebens“ austrocknen und so die Wachtturm-Gesellschaft zu Fall bringen werden, sind daher das Internet und das World Wide Web. Diese beiden Einrichtungen enthalten zahllose Informationen über die Lügen der Wachtturm-Organisation, die zudem für jedermann frei und kostenlos zugänglich sind. Die globalen Informationsmöglichkeiten, die das Internet bietet, werden sich als Todesstoß für abgeschottete Ideologien wie die der Zeugen Jehovas erweisen.

„Nur noch eine kleine Weile“, und die Wachtturm-Organisation wird aufgrund des Internets mehr und mehr Mitglieder verlieren, bis irgendwann nur noch ‚vertrocknete‘ Greise übrig sind (Psalm 37:10). In den Königreichssälen werden dann nur „noch alte Männer und alte Frauen … sitzen“ (Sacharja 8:4). Freuen wir uns nicht auf diese Zeit?

 

Was sollten Christen tun, wenn einer ihrer Angehörigen die Wahrheit verlässt?

Die Bibel gibt auf diese Frage eine eindeutige Antwort: „Da erhob sich Kain wider seinen Bruder und erschlug ihn. … Gehe hin und tue desgleichen“ (1. Mose 4:8 – Lukas 10:37). Natürlich trifft dieser Grundsatz auch zu, wenn es sich um eine Schwester handelt. Demgemäß forderte Moses die Israeliten auf: „Tötet alle, die schuldig geworden sind, selbst eure Brüder, Verwandten und Freunde!“ (2. Mose 32:27, Gute Nachricht).

Zugegeben, „das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten, auch wenn sie Glieder unserer eigenen Blutsverwandtschaft sind“ (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63). Doch „wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:29). Eine Hinrichtung ist die einzige dauerhafte Möglichkeit, ‚den bösen Menschen aus unserer Mitte zu entfernen‘ (1. Korinther 5:13).

 

Sollten Christinnen unverheiratet bleiben?

Jesus Christus empfahl seinen Jüngern die Ehelosigkeit, als er sagte: „Es gibt Eunuchen, die sich wegen des Königreiches der Himmel selbst zu Eunuchen gemacht haben. Wer dafür Raum schaffen kann, schaffe dafür Raum“ (Matthäus 19:12). Interessant ist jedoch, dass er dies nur zu Männern sagte; es gibt auch keine weiblichen „Eunuchen“.

Der Rat, unverheiratet zu bleiben, gilt deshalb nicht für Schwestern. Ihnen gibt der „treue und verständige Sklave“ vielmehr die folgende Empfehlung: „Jetzt ist die Zeit, … einen Partner zu suchen“ (Unser Königreichsdienst, April 1982, Seite 3). Der Predigtdienst ist zwar wichtig, „aber noch wichtiger ist, sich einen Partner zu suchen“ (Den allein wahren Gott anbeten, Seite 152).

Unser Königreichsdienst vom August 2009 enthält umfangreichen Rat, wie Schwestern dabei vorgehen können. Unter den Überschriften „Nach Männern suchen“ und „Mehr Männer ansprechen“ wird u. a. gesagt, was zu tun ist, wenn „Schwestern Interesse bei Männern vorfinden“. Auch wird der Rat gegeben: „Manche Männer … unterhalten sich … gern mit jemand, der ihnen sympathisch ist. … Warum nicht … solchen Männern Aufmerksamkeit schenken?“ (Seiten 3, 4).

Christinnen sollten sich also beeilen, „einen Partner zu suchen“, bevor es zu spät ist.

 

Warum gehen Jehovas Zeugen in den Predigtdienst?

Niemand läuft gerne bei Wind und Wetter von Haus zu Haus, und niemand lässt sich freiwillig verspotten und beschimpfen. Die meisten Zeugen Jehovas lieben auch ihre Mitmenschen nicht so sehr, dass sie ihnen unbedingt die Hoffnung auf ewiges Leben bringen wollen; vielmehr warten sie sehnsüchtig darauf, dass diese „Weltmenschen“ endlich vernichtet werden, damit sie ihre Häuser in Besitz nehmen können.image

Der wahre Grund, weshalb Jehovas Zeugen regelmäßig in den Dienst gehen, ist vielmehr das folgende Gebot Jesu: „Wenn jemand … dich … zum Dienst zwingt, so gehe“ (Matthäus 5:41). Niemand kann bezweifeln, dass der „treue und verständige Sklave“ Jehovas Zeugen „zum Dienst zwingt“ – so ist die Beteiligung am Predigtdienst sogar eine Voraussetzung für die Taufe (Unser Königreichsdienst, September 1986, Seite 2). Im Wachtturm vom 1. Dezember 2003 heißt es ganz deutlich: „Wir … sind verpflichtet, uns am Predigtdienst und an den Zusammenkünften zu beteiligen. Das ist uns nicht freigestellt“ (Seite 17).

Jehovas Zeugen gehen also in den Predigtdienst, weil die Wachtturm-Gesellschaft sie dazu zwingt. Allerdings ist jeder, der etwas „widerwillig oder aus Zwang“ tut, Gott nicht wohlgefällig (2. Korinther 9:7). Das trifft ganz eindeutig auf Jehovas Zeugen zu.

 

Wie wirkt sich der Segen Jehovas auf seine Zeugen aus?

Freiheit: Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32). Das trifft auf Jehovas Zeugen zweifellos zu, denn umfassende Anweisungen für alle Lebenslagen machen es ihnen leicht, Entscheidungen aufgrund ihres biblisch geschulten Gewissens zu treffen. Da ihr Wandel ununterbrochen von liebevollen Mitchristen überwacht wird, sind sie tatsächlich frei von Freiheit.

Reichtum: Salomo wusste aus eigener Erfahrung: „Der Segen Jehovas – er macht reich“ (Sprüche 10:22). Weil viele Zeugen Jehovas ihre weltliche Arbeit zurückschrauben oder ganz aufgeben, um ihre Zeit der Verbreitung des Wachtturms zu widmen, sind sie tatsächlich reich an Armut.

Segen: Im Wachtturm vom 1. Oktober 2003 heißt es, dass in der Ukraine „viele hervorragende Diener Jehovas … leiden und sogar sterben mussten“ (Seite 30). Anderswo auf der Erde ist das gleiche zu beobachten. Ja, man kann eindeutig feststellen, dass Jehova sein Volk mit Unglück gesegnet hat!

Jehovas Zeugen sind also frei von Freiheit, reich an Armut und gesegnet mit Unglück – erkennen wir nicht die Hand Jehovas hinter diesem paradiesischen Zustand?

 

Warum reden Jehovas Zeugen so schlecht über Abtrünnige?

Jahrzehntelang fühlten sich Menschen, „die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen“, zu Jehovas Zeugen hingezogen. Paulus warnte solche Personen jedoch: „Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden“ (2. Timotheus 3:12, 13)

Das trifft eindeutig auf Jehovas Zeugen zu, die sich von „ernsten Bibelforschern“ zu stupiden Wachtturmunterstreichern entwickelt haben. Durch moderne Kommunikationsmöglichkeiten erfahren jedoch viele Zeugen Jehovas die Wahrheit über die Wachtturm-Organisation, woraufhin sie „sich reinigen und sich weiß machen und … geläutert werden“, indem sie Jehovas Zeugen verlassen. „Gar keiner der Bösen wird [ihre Entscheidung] verstehen; die aber, die Einsicht haben, imagewerden es verstehen“ (Daniel 12:10).

Den verbleibenden „Bösen“, d. h. Zeugen Jehovas, gefällt es nicht, dass sich die Abtrünnigen ein schönes Leben machen, während sie selber weiterhin von Haus zu Haus trotten und immer wieder „neues Licht“ und neue Lügen schlucken müssen. Deshalb schrieb der Apostel Petrus an Abtrünnige: „Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch“ (1. Petrus 4:4). Ja, Jehovas Zeugen reden „fortgesetzt lästerlich“ über Abtrünnige, weil diese ihren ‚Lauf zu demselben Tiefstand der [geistigen] Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzen‘.

 

Worum geht es in dem Kapitel „Johannes nimmt ab, Jesus nimmt zu“ in dem Buch Der größte Mensch, der je lebte?

Johannes macht die neue Brigitte-Diät. Jesus nicht.

 

Sollte man im Königreichssaal das Licht einschalten?

In der Vergangenheit haben Jehovas Zeugen das getan, doch es ist an der Zeit, diese Frage erneut im Licht der Bibel zu untersuchen. Woher kommt das Licht, das Lampen abgeben? Praktisch alle Lampen werden heute mit Strom betrieben, und „Satan, der Teufel, dargestellt als großer Drache … sprach: ‚Mein Strom gehört mir, und ich habe ihn mir gemacht‘“ (Licht, Band 1, Seite 298).

Der Teufel selbst steckt also hinter dem Licht, das von elektrisch betriebenen Lampen abgegeben wird. Schon der Apostel Paulus schrieb: „Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt … des Lichts an“ (2. Korinther 11:14). Ja, Glühbirnen, Leuchtstoffröhren und andere Lampen sind „Lichtquellen des irdischen Systems Satans“ (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 110). Als wahre Christen müssen wir uns von diesen Irrlichtern fernhalten.

Wie sollte der Königreichssaal dann beleuchtet werden? Wie Jesus vorhersagte, „werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne“ (Matthäus 13:43). Auch der Prophet Daniel sagte voraus: „Die, die Einsicht haben, werden leuchten“ (Daniel 12:3). Wir sollten im Königreichssaal darauf vertrauen, dass „die Gerechten“ und „die, die Einsicht haben“, genug Licht abgeben, damit alle Anwesenden gut sehen können.

Was ist zu tun, wenn das nicht der Fall ist? Wenn es dunkel bleibt, ist offenbar niemand anwesend, der von Jehova als ‚gerecht‘ betrachtet wird oder der genügend „Einsicht“ hat. Für so eine Situation sollten im Königreichssaal immer Streichhölzer oder Feuerzeuge vorhanden sein, damit man die Anzüge der Ältesten anzünden und sie so zum Leuchten bringen kann. Auf diese Weise können sie ersatzweise ‚wie Lichtspender in der Welt leuchten‘ und den Königreichssaal erhellen (Philipper 2:15).

 

Welcher Weg führt zum Leben, der breite Weg oder der schmale Weg?

Jesus sagte: „Breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden“ (Matthäus 7:13, 14). Oberflächlich betrachtet, scheint es leichter zu sein, auf dem breiten Weg zu laufen.

imageDoch ist das wirklich der Fall? Beachten wir, dass „Millionen und aber Millionen den breiten Weg gehen, … während nur wenige den schmalen, eingeengten Weg … einschlagen“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1971, Seite 335). In der Tat befinden sich nur etwa 7 Millionen Zeugen Jehovas auf dem ‚schmalen Weg‘, während auf dem ‚breiten Weg‘ rund 7 Milliarden Menschen unterwegs sind.

Wenn der ‚breite Weg‘ ungefähr zehnmal so breit ist wie der schmale Weg, gleichzeitig aber tausendmal so viele Menschen auf ihm gehen, ist es dort zwangsläufig hundertmal so eng wie auf dem ‚schmalen Weg‘. In Wirklichkeit ist es also der ‚breite Weg‘, der „eingeengt ist“ und daher „zum Leben führt“.

 

Wird es im Paradies Homosexualität geben?

Zwar schrieb Paulus, dass „Männer, die bei männlichen Personen liegen, … Gottes Königreich [nicht] erben“ würden (1. Korinther 6:9, 10). Doch offensichtlich ist das Verbot der imageHomosexualität nur eine Folge der Unvollkommenheit, denn ursprünglich waren Frauen in Gottes Vorsatz überhaupt nicht vorgesehen. Wenn im Schöpfungsbericht von „dem Menschen“ die Rede ist, ist damit immer Adam gemeint (1. Mose 2:16). Erst später beschloss Jehova, auch „eine Frau zu bauen“ (1. Mose 2:18, 22). Doch selbst danach bezeichnete er Adam und Eva nicht als „die beiden Menschen“, sondern als „der Mensch und seine Frau“ (1. Mose 2:25).

Im Paradies wird jedoch der ursprüngliche Zustand, der ganz am Anfang im Garten Eden herrschte, wiederhergestellt werden. Demgemäß erklärt der Wachtturm vom 15. Juni 1989: „Jesus beschreibt seinen Jüngern, … welche Situation während seiner künftigen Gegenwart herrschen wird, und sagt: ‚In jener Nacht werden zwei Männer in einem Bett sein‘“ (Seite 9). Im Paradies wird Homosexualität also etwas ganz Normales sein.

 

Sollten Christen fasten?

In biblischer Zeit war „Fasten … angebracht, wenn jemand in großer Gefahr war, dringend Gottes Führung benötigte, Prüfungen erduldete und Versuchungen ausgesetzt war oder wenn jemand studieren, nachsinnen oder sich auf Gottes Vorsätze konzentrieren wollte“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 714). Zweifellos wollen auch heutige Christen „studieren, nachsinnen“ und „sich auf Gottes Vorsätze konzentrieren“. Außerdem sind sie „in großer Gefahr“, auf falsche Lehrer hereinzufallen. Daher ist Fasten auch für heutige Christen bestimmt angebracht.

Welche Art des Fastens ist für Gott annehmbar? Pater Antonius Pfeil erklärte 2006 in einem Interview: „Fasten ist im Kern der Verzicht auf Speisen. … Dabei kann man auf jegliche Nahrung oder nur auf feste Speisen verzichten“ (Pressearchiv des Bistums Magdeburg). Doch da wir als Christen nicht mehr unter dem Gesetzesbund stehen, müssen wir nicht buchstäblich fasten, sondern geistig. Als ersten Schritt könnten wir nicht auf buchstäbliche „feste Speisen verzichten“, sondern auf die „feste geistige Speise, die im Wachtturm-Studium geboten wird“ (Unser Königreichsdienst, März 1994, Seite 1).

Noch besser wäre allerdings der Verzicht „auf jegliche Nahrung“, d. h. auf die ganze „geistige Speise, die der ‚treue und verständige Sklave‘ austeilt“ (Der Wachtturm, 15. September 2005, Seite 20). Schon nach kurzer Zeit wird man dann einen klaren Kopf bekommen und erkennen, dass man jahrelang irregeführt worden war. Nicht umsonst erklärte Gott durch den Propheten Jesaja: „Ein Fasten, das mir gefällt, sieht … [so] aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab!“ (Jesaja 58:6, Hoffnung für Alle). Ja, durch geistiges Fasten können Menschen, die von Jehovas Zeugen ‚zu Unrecht gefangen gehalten werden‘, befreit werden und „ihre Freiheit“ wiedererlangen!

 

Beweisen die nicht erfüllten Vorhersagen von Jehovas Zeugen, dass sie nicht von Gott geleitet sind?

Das Gegenteil ist der Fall. Durch Moses ließ Gott erklären: „Falls ein Prophet … in deiner Mitte aufsteht und dir tatsächlich ein Zeichen oder ein Wunder gibt, und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, … sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten … hören. … Jener Prophet … sollte zu Tode gebracht werden. … Was übel ist, sollst du aus deiner Mitte wegschaffen“ (5. Mose 13:1-5).

Wären die von Jehovas Zeugen vorhergesagten „Zeichen“ eingetroffen – wäre 1914 oder 1975 Harmagedon gekommen, oder wären 1925 Abraham, Isaak und Jakob auferstanden – dann hätten die Verantwortlichen gesteinigt werden müssen. Aber dadurch, dass ihre Vorhersagen nicht eingetroffen sind, reihen sie sich unter die großen Propheten der Bibel ein, deren Prophezeiungen sich ebenfalls nicht erfüllt haben – der Löwe frisst immer noch kein Stroh, der Thron Davids und Salomos besteht nicht mehr, und der „Tag Jehovas“, der schon vor 3000 Jahren „nahe“ war, ist immer noch nicht gekommen (Jesaja 11:7; 2. Samuel 7:16; 1. Chronika 17:14; Joel 1:15).Karl Ranseier ist tot

In der Tat, das Nichteintreffen ihrer Prophezeiungen beweist zweifelsfrei, dass Jehovas Zeugen von Gott geleitet werden. Daher sind wir verpflichtet, „sowohl dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ zu vertrauen … als auch den Männern aus seinen Reihen, die die leitende Körperschaft bilden“ (Der Wachtturm, 15. August 1998, Seite 12).

 

Gibt es mehrere Organisationen, die von Gott beschützt werden?

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Wachtturm-Organisation von Gott beschützt wird. Das Buch Komm Jehova doch näher erklärt dazu: „Wir brauchen nur daran zu denken, dass … der Herrscher dieser Welt nichts lieber täte, als die wahre Anbetung auszulöschen. … Einige der mächtigsten Staaten der Erde haben unser Predigtwerk verboten und versucht uns auszurotten. Doch Jehovas Volk ist standhaft geblieben und hat unbeirrt weitergepredigt. Warum ist es mächtigen Nationen nicht gelungen, die Tätigkeit dieser … Christen zu stoppen? Weil Jehova uns mit seinen starken Flügeln beschirmt“ (Seite 73).

Das Gleiche kann jedoch auch von der sizilianischen Mafia und ihren Ablegern gesagt werden. Es besteht kein Zweifel daran, dass ‚die Herrscher dieser Welt nichts lieber täten‘, als die Mafia „auszulöschen“. Nicht nur „einige der mächtigsten Staaten der Erde“, sondern praktisch alle Staaten haben die Mafia ‚verboten und versucht sie auszurotten‘. Doch die Mafia „ist standhaft geblieben“ und ist bis heute aktiv. Warum ist es mächtigen Nationen nicht gelungen, die Tätigkeit dieser Kriminellen zu stoppen? Offensichtlich aus dem gleichen Grund – weil Jehova sie mit seinen starken Flügeln beschirmt.

 

Wann wird Gott seinen Vorsatz verwirklichen, und inwiefern können wir heute auf seine Unterstützung hoffen?

Die Bibel beantwortet diese Fragen eindeutig. Der Prophet Amos sagte: „Gott, der Herr, tut nichts“ (Amos 3:7, Hoffnung für Alle). Es ist daher vergeblich, auf seine Hilfe zu hoffen. Heißt das, wir sollten einfach abwarten, bis Gottes Königreich kommt? Auch das ist nicht ratsam, denn Jesus erklärte: „Das Königreich Gottes kommt nicht“ (Lukas 17:20). Statt von Gott Hilfe zu erwarten, sollten wir also unser Leben selbst in die Hand nehmen.

 

Kommt nach Harmagedon die neue Welt?

Jehovas Zeugen sind überzeugt davon, dass bald „das gegenwärtige böse System Satans vernichtet … werden wird“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1979, Seite 29). Ja, „das unter der Herrschaft Satans stehende gegenwärtige System wird zu seinem Ende kommen“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 835). Bedeutet das, dass Satans Herrschaft ein Ende finden und Gottes Königreich aufgerichtet werden wird?

Nein, denn wie das Buch Singt Lieder für Jehova eindeutig zeigt, müssen vorher „Satans Systeme vergehn“ (Lied 30, siehe auch Singt Jehova Loblieder, Lied 195). Zwar wird „das gegenwärtige … System Satans“ bald beseitigt werden, doch Satan hat offenbar mehrere „Systeme“. Da schon die Vernichtung des gegenwärtigen Systems seit Jahrtausenden auf sich warten lässt, wird die Beseitigung von Satans noch folgenden Systemen wahrscheinlich auch sehr lange Zeit dauern. Erst, wenn das letzte von Satans Systemen verschwunden sein wird, kann Gottes Königreich aufgerichtet werden.

 

Sollten Christen fotografieren?

Einige sind der Ansicht, dass Fotografieren nichts für Christen ist. Sie führen die Zehn Gebote an, in denen es eindeutig heißt: „Du sollst dir kein … Bild machen … wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist“ (2. Mose 20:4). Außerdem verweisen sie darauf, dass Kameras oft zu perversen Zwecken gebraucht werden, etwa zum Fotografieren von nackten Menschen oder Bauwerken der falschen Religion.

Allerdings stehen wir heute nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz, und „wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Daher muss jeder Christ, was das Fotografieren betrifft, eine persönliche Gewissensentscheidung treffen, wobei er die hier dargelegten biblischen Grundsätze sorgfältig abwägen sollte.

imageFalls ein Christ entscheidet, dass er das Fotografieren mit seinem biblisch geschulten Gewissen vereinbaren kann, sollte er allerdings auf zwei Hilfsmittel verzichten, die von weltlichen Fotografen manchmal eingesetzt werden. Das eine davon ist der Blitz, denn Blitze stehen seit jeher mit falschen Gottheiten in Verbindung. So wird der Gott Zeus auch als „Blitzlenker“ bezeichnet, und sogar der falsche Gott Baal wird „dargestellt … mit einem erhobenen Arm, mit dem er Blitze schleudert“ (Wikipedia). Blitze werden auch mit Jupiter, Thor und anderen falschen Göttern in Verbindung gebracht und haben im Fotoapparat eines Christen daher nichts verloren. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Blende. Satan hat offenbar mit einem solchen Gerät „den Sinn der Ungläubigen verblendet“ – und wir wollen doch nicht etwa den Teufel nachahmen?

Natürlich sind die meisten Kameras heutzutage von vornherein mit diesen Hilfsmitteln ausgestattet. Ein Christ, der ein solches Gerät besitzt, wäre daher ständig der Versuchung ausgesetzt, diese Einrichtungen doch zu verwenden. Doch in Resterampen und anderen für Christen geeigneten Geschäften sind manchmal noch Fotoapparate ohne Blitz und Blende erhältlich. Wenn wir uns dafür entscheiden, zu fotografieren, wären wir mit so einem Gerät auf der sicheren Seite.

 

Wo ist heute das Zentrum der falschen Anbetung?

Einige glauben, das Zentrum der falschen Anbetung befände sich in Rom, in Lourdes oder in Mekka. Doch der Wachtturm vom 15. Mai 1980 sagt über die Zeit des Amos: „[Das] Bethel war imagedas Zentrum der falschen Anbetung“ (Seite 31). Später wurde deutlich gemacht: „Jehovas Aufruf an die Israeliten … [lautete]: ‚Haßt das Böse, und liebt das Gute‘. … Solche Worte wurden jedoch ignoriert. Abtrünnige gingen lieber nach Bethel und Gilgal, den Zentren des Götzendienstes, und brachten dort falschen Göttern Opfer dar“ (Der Wachtturm, 1. April 1989, Seite 23).

Die „Zentren des Götzendienstes“, in denen die ‚Abtrünnigen‘ versammelt waren, fand man damals also in „Bethel und Gilgal“. Gilgal gibt es heute nicht mehr, doch Bethelheime findet man überall auf der Welt. Das größte befindet sich in Brooklyn, und ein kleineres Bethel befindet sich beispielsweise in Selters. Diese Orte sind die heutigen „Zentren des Götzendienstes“, denn dort werden dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ und anderen „falschen Göttern Opfer dar[gebracht]“ (Matthäus 24:45). Daher gibt Amos den Rat: „Sucht nicht [das] Bethel auf. … Über die Bewohner … wird Unheil kommen“ (Amos 5:5, Neues Leben).

 

Wer sind die „Wölfe“, vor denen Paulus warnte?

Paulus warnte die Christen seiner Zeit: „Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden“ (Apostelgeschichte 20:29, 30). Um wen handelt es sich dabei?

Natürlich versuchen diese „Wölfe“, sich zu tarnen. Doch Wölfe fressen Schafe; man kann die sinnbildlichen „Wölfe“ also daran erkennen, dass sie Lämmer verfolgen. Der Apostel Johannes liefert uns den entscheidenden Hinweis für ihre Identifikation: „Die hundertvierundvierzigtausend … sind es, die dem Lamm beständig folgen“ (Offenbarung 14:3, 4).

Die ‚bedrückenden Wölfe‘, die „verdrehte Dinge reden“, sind also die Gesalbten, von denen ein Überrest noch auf der Erde lebt und den ‚treuen und verständigen Sklaven‘ bildet (Matthäus 24:45).

 

Wie können sich Christen vor vorehelichem Geschlechtsverkehr hüten?

Viele Christen glauben, „daß vorehelicher Geschlechtsverkehr ein schwerwiegendes Vergehen ist“ (Erwachet!, 22. Mai 2000, Seite 14). Wie kann man sich vor dieser Sünde hüten? Paulus gab einen ebenso einfachen wie genialen Rat: „Es [scheint] mir das Beste zu sein, wenn man unverheiratet bleibt. … Wer … entschlossen ist, nicht zu heiraten, der tut gut daran“ (1. Korinther 7:26, 37, Hoffnung für Alle).

Wer nie eine Ehe eingehen wird, kann auch keinen „vorehelichen Geschlechtsverkehr“ haben. Kein Wunder, dass Jesu Jünger sagten: „Dann wäre es ja besser, gar nicht zu heiraten!“ (Matthäus 19:10, Neues Leben). Und genau das ist der Fall. Statt durch eine Heirat „sklavisch gebunden“ zu werden, sollten Christen den Rat des Apostels Johannes befolgen: „Laßt uns lieben, nicht mit Worten, … sondern in Tat“ (1. Korinther 7:15; 1. Johannes 3:18). Ja, „wer seine Verlobte heiratet, handelt gut; aber wer sie nicht heiratet, handelt noch besser“ (1. Korinther 7:38, Gute Nachricht).

 

Werden im Paradies weiterhin die Männer für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen?

Heutzutage sind christliche Männer verpflichtet, für ihre „Hausgenossen“ zu sorgen (1. Timotheus 5:8). Doch im Paradies wird Gottes ursprünglicher Vorsatz verwirklicht werden, wonach die Frau als „Gehilfin“ des Mannes erschaffen wurde (1. Mose 2:18). Demgemäß erklärte Jesus, unter seiner Herrschaft „werden zwei Männer in einem Bett sein“, aber „zwei Frauen an derselben Mühle mahlen“ (Lukas 17:34, 35).

Im Paradies werden also die Frauen dafür zuständig sein, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie werden früh aufstehen, „während es noch Nacht ist“, und bis in die Nacht mit Kochen, Backen, Spinnen und anderen Haushaltstätigkeiten beschäftigt sein (Sprüche 31:15, 18). Die Männer dagegen werden lang schlafen und dann tagsüber im Tor sitzen und Wein trinken (Psalm 69:12; Matthäus 26:29).

 

Wurde Jesus vollkommen erschaffen?

Viele sogenannte Christen glauben, Jesus sei schon immer vollkommen gewesen und hätte sein vollkommenes Leben als Opfer dargebracht. Dabei lassen sie jedoch außer Acht, dass der Apostel Paulus über ihn schrieb: „Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen“ (Hebräer 5:8, 9).

Während Jesus auf der Erde war, „lernte er Gehorsam“. Das zeigt eindeutig, dass er davor nicht gehorsam war. Er „spielte auf dem weiten Rund der Erde“ und hatte wohl anderes im Sinn als seinen Eltern immer zu gehorchen (Sprüche 8:31, Gute Nachricht). Erst nach seinem irdischen Lauf und seinem Tod wurde er „vollkommen gemacht“, wie der o. g. Text ganz klar zeigt. Als er starb, war er zwar bereits gehorsam, aber immer noch unvollkommen.

Doch „kein unvollkommener Mensch ‘kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen noch Gott ein Lösegeld für ihn geben‘“ (Der Wachtturm, 15. November 2001, Seite 12). Demzufolge konnte auch Jesus uns nicht durch seinen Tod erlösen, und das erklärt, weshalb Gottes Königreich bis heute noch nicht gekommen ist.

 

Wem folgen Jehovas Zeugen?

Das Geschichtswerk Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes stellt auf Seite 618 in Bezug auf die früheren Zeugen Jehovas zu Recht die Frage: „Folgten sie lediglich einem unvollkommenen Menschen?“ Die gleiche Frage wird heute immer noch gestellt – folgen Jehovas Zeugen lediglich einem unvollkommenen Menschen?

Diese Frage muss ganz klar verneint werden. Jehovas Zeugen folgen und folgten nicht nur „einem unvollkommenen Menschen“, sondern vielen unvollkommenen Menschen – anfangs Charles T. Russell, dann Joseph F. Rutherford, Nathan H. Knorr und Fred W. Franz. Heute folgen sie einer Gruppe unvollkommener Menschen, die sich „Leitende Körperschaft“ nennt.

Immer noch müssen Jehovas Zeugen „der Führung durch die leitende Körperschaft des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ gehorchen“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1994, Seite 30). Sie werden auch aufgefordert: „Für uns geht kein Weg daran vorbei, dass wir bei allem, was … der treue Sklave sagt, ‚zum Gehorchen bereit‘ sind“ – und das, obwohl „der ‚treue und verständige Sklave‘ … aus unvollkommenen Menschen besteht“ (Unser Königreichsdienst, Juni 2008, Seite 1; Der Wachtturm, 15. November 1981, Seite 28).

Somit kann eindeutig gesagt werden, dass Jehovas Zeugen nicht „lediglich einem unvollkommenen Menschen“ folgen, sondern mehreren unvollkommenen Menschen.

 

Wie können dem Einfluss der Dämonen entkommen?

Gemäß der Zeitschrift Erwachet! müssen Jehovas Zeugen „die Worte des Apostels Paulus beachten: ‚Ich will … nicht, daß ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen‘“ (Ausgabe vom 8. Februar 1998, Seite 24). Es versteht sich eigentlich von selbst, dass wahre Christen sich nicht an Orten aufhalten dürfen, an denen auch Dämonen anwesend sind. Wovon sollten wir uns deshalb fernhalten?

imageDie Antwort gab Charles Taze Russell schon im Jahr 1897, als er schrieb: „Satan … hat ohne Zweifel erfahren, daß die Welt einigermaßen verstehen gelernt hat, daß ‚das Geheimnis Jehovas bei denen ist, die ihn fürchten‘ (Psalm 25:14), und darum sendet er seine Engel sicherlich oft in die kleinen Zusammenkünfte, in denen Gottes Heilige die Bibel studieren, um etwas von den Plänen Gottes zu erfahren“ (Schriftstudien, Band 4: Der Krieg von Harmagedon, Ausgabe 1926, Seite 488).

Die Dämonen sind also in den Zusammenkünften der Bibelforscher – heute Jehovas Zeugen genannt – zu finden. Wer Gott gefallen will, muss sich von dort fernhalten.

 

Sollten Christen einen Locher verwenden?

Aus modernen Büros sind Locher praktisch nicht mehr wegzudenken. Auch im privaten Bereich verwenden Menschen auf der ganzen Welt solche Geräte, um Schriftstücke zu lochenimage und sie in Ordnern abzuheften. Kaum jemand denkt dabei an den religiösen Hintergrund, mit dem der Locher in Verbindung steht.

Die von einem Locher erzeugten Löcher sind jedoch kreisrund, und in der Altertumsforschung werden „Kreise als das heidnische und germanische Zeichen für Sonne gedeutet“ (Werner Brast, Der Bildstein von Niederdollendorf). Die Sonne wurde als Gott verehrt; tatsächlich sind viele Symbole der heidnischen Religion von einer Form abgeleitet, die dem Loch eines modernen Lochers auffallend ähnlich sieht (siehe Bild).

Durch die Verwendung eines Lochers würden wir somit zur Verbreitung eines heidnischen Symbols und letztlich zur Verehrung des Sonnengottes beitragen. Da Jehova „keine Rivalität duldet“, dürfen wir als wahre Christen keinen Locher verwenden (5. Mose 5:9, Fn.). Achten wir auch sorgfältig darauf, kein gelochtes Papier bei uns zu Hause aufzubewahren. Beim Auspacken der Post sollten wir immer eine Schere griffbereit haben, damit wir ggf. den Rand mit den Löchern abschneiden und diese beseitigen können.

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Die Auferstehung – eine sichere Hoffnung

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Alles hat Jehova zu seinem Zweck gemacht, ja auch den Bösen“ (Sprüche 16:4)

imageDie Auferstehung ist eine zentrale Lehre des Christentums. Schon der Apostel Paulus wusste: „Wenn die Toten nicht auferweckt werden, … sind wir [Christen] die bemitleidenswertesten aller Menschen“ (1. Korinther 15:16, 19). Aber wer wird auferweckt werden, wann, und warum?

Paulus sagte deutlich, „daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird“  (Apostel-geschichte 24:15). Zu den „Gerechten“ werden „treue Männer und Frauen der alten Zeit … [und] auch die gerechten anderen Schafe gehören, die Jehova in der Neuzeit bis in den Tod treu blieben. Wahrscheinlich wird die Auferstehung dieser Bewahrer der Lauterkeit ziemlich früh während der Tausendjahr-herrschaft Jesu erfolgen“ (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 297).

Nach Harmagedon werden also erst einmal nur die Zeugen Jehovas, die überlebt haben oder vor Harmagedon gestorben sind, und die Treuen der alten Zeit auf der Erde leben. Für die Auferstandenen wird dann „der Tod … nicht mehr sein“, und auf der ganzen Erde wird weder „Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offenbarung 21:4).

Dieser paradiesische Zustand wird jedoch nicht lange anhalten. Der weise Salomo schrieb, „daß alles, was der wahre Gott macht, auf unabsehbare Zeit währen wird“ (Prediger 3:14). Und „alles hat Jehova zu seinem Zweck gemacht, ja auch den Bösen“ (Sprüche 16:4). Daher kann die Erde nicht für immer ohne Böse bleiben, sondern auch ‚der Böse‘ wird „auf unabsehbare Zeit währen“. Demgemäß erklärt das Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe! weiter: „Wer sind jedoch die ‚Ungerechten‘, die in Apostelgeschichte 24:15 erwähnt werden? Dazu zählt die große Masse der Menschen, die im Laufe der Zeit gestorben sind“ (Seite 297). Diese Menschen, darunter Mörder, Räuber, Erpresser und andere Verbrecher, haben mit dem adamischen Tod für ihre Sünden bezahlt und werden daher auch auferstehen (Römer 6:23).

Spätestens dann wird es mit der Ruhe in der neuen Welt vorbei sein, denn die Auferstandenen werden „die gleiche Persönlichkeit und die gleichen Gewohnheiten beibehalten, die sie vor ihrem Tod hatten“ (Der Wachtturm, 15. August 1989, Seite 6). Möglicherweise werden auferstandene Mörder andere Auferstandene gleich wieder ermorden, so dass Jehova sie erneut an einem anderen Ort auferwecken muss – das erklärt auch, warum die Auferstehung insgesamt tausend Jahre dauern wird.

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In seiner Weisheit sah Jehova diese Entwicklung voraus; in Bezug auf ‚Trauer, Geschrei und Schmerz‘ sagte er: „Die früheren Dinge sind vergangen. … Siehe! Ich mache alle [diese] Dinge neu“ (Offenbarung 21:4, 5). Die auferstandenen Gewalttäter werden also in Wirklichkeit dazu beitragen, Jehovas Vorsatz zu erfüllen, indem sie ‚Trauer, Geschrei und Schmerz‘ zurück auf die Erde bringen.

Wenn die tausend Jahre vorbei sind, wird Jehova noch eine letzte Auferweckung vornehmen, um seinen Vorsatz zum Abschluss zu bringen. Das Buch Licht erklärt, „daß Gott den Leib Satans während der tausend Jahre aufbewahren mag, … worauf Gott am Ende jenes Zeitabschnittes Satan aus dem Tode auferwecken und dessen Leib wieder beleben wird. … Was ist der Zweck der Wiederbringung Satans aus dem Tode? … Daß er den Teufel wieder ins Leben zurückbringen wird, nachdem dieser tausend Jahre lang tot gewesen sein wird, und das wird zu einem bestimmten Zweck geschehen. … Nach seiner Auferweckung wird er wissen müssen, daß er ein Lügner ist“ (Band 2, Seiten 209, 210).

Obwohl natürlich auch der Teufel mit dem Tod für seine Sünden bezahlt hat, wird er nach seiner Auferstehung trotzdem erst einmal bestraft werden: „Seine Strafe wird die sein, daß er, wenn er in den Zeiten der Wiederherstellung aus dem Grabe hervorkommt, die sieben Bände der Schriftstudien zu lesen haben wird“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 451).

Dann wird die „Wiederherstellung aller Dinge“ vollendet sein (Apostelgeschichte 3:21). Die Gerechten und die Ungerechten, der Teufel, Trauer, Geschrei und Schmerz und jede andere Schöpfung werden durch ihr Vorhandensein Gott preisen. Freuen wir uns nicht auf diese Zeit?

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Wird Salomo sich in der Auferstehung an alle Namen seiner 700 Frauen und 300 Nebenfrauen erinnern?

Zu seinen Lebzeiten war Salomo „weiser als irgendein anderer Mensch … und er konnte dreitausend Sprüche reden, und seine Lieder beliefen sich auf tausendundfünf“ (1. Könige 4:31, 32). Wenn Salomo sich 3000 Sprüche und 1005 Lieder merken konnte, waren für ihn 1000 Namen sicher auch kein Problem. Außerdem hatten manche Frauen damals vielleicht gar keinen Namen, so wie z. B. „Lots Frau“ oder „die Frau Noahs und die drei Frauen seiner Söhne“ (Lukas 17:32; 1. Mose 7:13). Vielleicht hat Salomo viele seiner Frauen einfach „Salomos Frau“ genannt.

Salomo „liebte viele fremdländische Frauen … Moabiterinnen, Ammoniterinnen, Edomiterinnen, Sidonierinnen und Hethiterinnen“ (1. Könige 11:1). Aufgrund seiner Lebenserfahrung gab er anderen Männern den weisen Rat: „Freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend. … Warum also solltest du … den Busen einer Ausländerin umarmen?“ (Sprüche 5:18, 20).

Wie Jesus zeigte, werden die Auferstandenen sowieso nicht heiraten, sondern einfach zusammenleben, mit wem sie möchten (Markus 12:25, siehe Erbrechet!, Februar 2008, Seite 8). Daher wird es nicht so wichtig sein, ob Salomo sich an jeden einzelnen Namen erinnern kann. Dennoch diente er während seiner irdischen Regentschaft als Vorbild für „den größeren Salomo, Jesus Christus“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1999, Seite 31).

Jesus hat nicht nur 1000 Frauen, sondern eine „Braut, die aus 144 000 … Männern und Frauen besteht“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1975, Seite 280). Genauso wie die Frauen Salomos kommen diese „aus allen Nationen“ (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 2, Seite 409). Da Salomo „siebenhundert Frauen, Fürstinnen, und dreihundert Nebenfrauen“ hatte, werden wohl nur 100.800 Gesalbte zu Fürsten eingesetzt werden (1. Könige 11:3). Die anderen 43.200 Gesalbten gehören zur Nebenfrauen-Klasse und werden die Aufgabe haben, Jesus das Leben angenehm zu machen.

Gottes Königreich – heute gegenwärtig!

Nachdruck aus Erbrechet!, Juni 2009

„Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘“ (Jesaja 33:24)

Die Bibel verheißt wunderbare Segnungen für die Zeit nach Harmagedon. Da dieses Ereignis im Jahr 1975 stattfand, müsste die Erfüllung der wunderbaren Verheißungen schon heute zu sehen sein. Ist das der Fall?

Eine der Prophezeiungen, die Anbeter Gottes Jahrtausende lang fasziniert hat, stammt von dem Propheten Jesaja: „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank‘“ (Jesaja 33:24). Wir sind wirklich bevorrechtigt, mit unseren eigenen Augen zu sehen, wie sich diese wunderbare Verheißung imagein der Hamburger Taubstummenanstalt und in anderen Taubstummenheimen rund um den Globus erfüllt!

Der gleiche Prophet erklärte auch: „Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn“ (Jesaja 65:17, Einheitsübersetzung). Diese Prophezeiung erfüllt sich in Altenheimen auf der ganzen Welt, denn gemäß dem Buch Medizin des Alterns und des alten Menschen von Werner Hansen muss „von einer drastischen Zunahme der Demenzerkrankungen ausgegangen werden“ (S. 214). Gemäß Schätzungen der Vereinten Nationen werden in wenigen Jahrzehnten mehr als ein Prozent der Bevölkerung allein von der Alzheimer-Krankheit betroffen sein und sich „nicht mehr an das Frühere“ erinnern können.

David äußerte eine weitere Verheißung, die Gottes Dienern schon oft Trost gespendet hat: „Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Psalm 37:11). Ja, eines Tages werden alle Anbeter Gottes „die Erde besitzen“, in der sie begraben sind. Im Tod erleben sie eine „Fülle des Friedens“, da sie „auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas“ haben (Prediger 9:6).

Eine weitere Prophezeiung des Psalmisten erfüllt sich vor unseren Augen: „Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben“ (Psalm 72:16). Tatsächlich gab es im Jahr 2005 aufgrund einer Rekordernte eine „Getreideschwemme“ in der Europäischen Union. Das Handelsblatt berichtete in der Ausgabe vom 1. August image2005: „18 Mill. Tonnen Weizen, Roggen und Gerste türmen sich derzeit in den Lagerhäusern der Europäischen Union. … Diese riesigen Überschüsse gefährden die Agrarreform.“ Tatsächlich gab es eine solche „Fülle an Getreide auf der Erde“, dass Experten den Zusammenbruch des europäischen Agrarsubventionssystems mit weitreichenden Folgen für die gesamte Wirtschaft befürchteten.

Der Prophet Micha erwähnte noch eine weitere Segnung des Königreiches Gottes: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht werden sie das Schwert erheben, Nation gegen Nation“ (Micha 4:3). Lange Zeit waren Schwerter und Speere wichtig für den Krieg, doch der Wachtturm stellte in der Ausgabe vom 15. April 1979 fest: „In der heutigen Zeit kämpft man nicht mehr mit Schwertern und Pfeilen. Die militärischen Supermächte verlassen sich jetzt auf Atom- und Neutronenbomben und Interkontinentalraketen“ (S. 17). Daher sind Schwerter und Speere nutzlos geworden. Wer welche besitzt, kann sie höchstens noch zu Pflugscharen oder Messern umschmieden.

Erfüllt es uns nicht mit tiefer Freude, zu sehen, wie sich die wunderbaren Verheißungen der Bibel vor unseren Augen erfüllen? Bestimmt wollen wir alles daransetzen, Gottes Wohlgefallen zu erlangen, damit auch wir eines Tages „die Erde besitzen“ können!

Die Bibel und Mathematik

Nachdruck aus Erbrechet!, Januar 2009

Kritiker werfen Jehovas Zeugen oft vor, sie hätten sich verrechnet und ihre Prophezeiungen wären nicht eingetroffen. Doch kann man ihnen wirklich diesen Vorwurf machen? Sind ihre Berechnungen tatsächlich falsch?

Die Grundlage ihres Glaubens ist schließlich die Bibel. Wie steht die Bibel zur Mathematik? Ein schönes Beispiel finden wir in Esra 1:9-11:

Dies nun sind ihre Zahlen: dreißig korbförmige Gefäße aus Gold, tausend korbförmige Gefäße aus Silber, neunundzwanzig Ersatzgefäße, dreißig kleine Schalen aus Gold, vierhundertzehn kleine, zweitrangige Schalen aus Silber, tausend andere Geräte. Alle Geräte aus Gold und aus Silber waren an Zahl fünftausendvierhundert.

Nach unserem mathematischen Verständnis liegt hier ein Rechenfehler vor: 30 + 1000 + 29 + 30 + 410 + 1000 = 2499. Doch die Bibel – Gottes unfehlbares Wort – lehrt, dass es insgesamt 5400 Gefäße waren. Da ausdrücklich „tausend andere Geräte“ erwähnt werden, kann man auch ausschließen, dass die 2901 scheinbar fehlenden Geräte nicht extra aufgezählt wurden.

Vielmehr müssen wir akzeptieren, dass unsere Mathematik von Menschen ausgedacht wurde und daher nicht vollkommen ist. Gott sagt: „Wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken“ (Jesaja 55:9). Und er legte fest: 30 + 1000 + 29 + 30 + 410 + 1000 = 5400.

Ein weiterer Text, der die Schwäche der menschlichen Mathematik aufzeigt, ist in Josua 15:21-36 zu finden:

Und die Städte am äußersten Ende des Stammes der Söhne Judas gegen die Grenze Edoms im Süden wurden [1] Kabzeël und [2] Eder und [3] Jagur, ferner [4] Kina und [5] Dimona und [6] Adada, außerdem [7] Kedesch und [8] Hazor und [9] Jithnan, [10] Siph und [11] Telem und [12] Bealoth, des weiteren [13] Hazor-Hadatta und [14] Kerijoth-Hezron, das heißt Hazor, [15] Amam und [16] Schema und [17] Molada, ferner [18] Hazar-Gadda und [19] Heschmon und [20] Beth-Pelet, außerdem [21] Hazar-Schual und [22] Beërscheba und [23] Bisjothja, [24] Baala und [25] Ijim und [26] Ezem, des weiteren [27] Eltolad und [28] Kesil und [29] Horma, ferner [30] Ziklag und [31] Madmanna und [32] Sansanna, außerdem [33] Lebaoth und [34] Schilhim und [35] Ajin und [36] Rimmon; alle Städte waren an Zahl neunundzwanzig, zusammen mit ihren Siedlungen. In der Schephela waren [1] Eschtaol und [2] Zora und [3] Aschna, des weiteren [4] Sanoach und [5] En-Gannim, [6] Tappuach und [7] Enam, [8] Jarmuth und [9] Adullam, [10] Socho und [11] Aseka, ferner [12] Schaarajim und [13] Adithajim und [14] Gedera und [15] Gederothajim; vierzehn Städte und ihre Siedlungen.

Obwohl wir mit unserer unvollkommenen Mathematik 36 bzw. 15 Städte zählen würden, sagt die Bibel eindeutig, dass es 29 bzw. 14 waren. Uns erscheint das zwar unmöglich, doch „bei Gott sind alle Dinge möglich“ (Markus 10:27). Oder wollen wir dem Wort unvollkommener Mathematiker, die gar nicht an Gott glauben oder eine falsche Religion ausüben, mehr Glauben schenken als dem Wort Jehovas, des Schöpfers des Universums?

Jehova hat die Wahrheit über die Mathematik „vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart“ (Matthäus 11:25). Zu diesen „Unmündigen“, die scheinbar nicht richtig rechnen können, zählt auch der „treue und verständige Sklave“ der Zeugen Jehovas. Jehova offenbarte ihnen, wie Zeitabschnitte richtig zu berechnen sind, doch auch sie ließen sich in der Vergangenheit von weltlicher Mathematik irreführen. So dachten sie, das Jahr 607 v. u. Z. wäre 70 Jahre vor 537 v. u. Z. gewesen, oder von 607 v. u. Z. bis 1914 u. Z. wären 2520 Jahre vergangen. Sie erkannten auch richtigerweise, dass Gottes Königreich 6000 Jahre nach dem Jahr 4026 v. u. Z. die Herrschaft über die Erde übernehmen wird, aber sie nahmen fälschlicherweise an, dies wäre im Jahr 1975 u. Z.

Ein tieferes Studium der biblischen Mathematik wird uns befähigen, göttliche Berechnungen noch genauer zu verstehen und die korrekten Daten für die Ereignisse zu ermitteln, die von Jehovas Zeugen richtig vorhergesagt worden sind.

Auf wessen Versprechungen vertraust du?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2009

Wie die New York Times im Oktober 1995 schrieb, machen „die Politiker Versprechungen, die sie nicht halten werden“ (zitiert nach Erwachet!, 22. April 1996, Seite 28). Besonders vor Wahlen ist dies der Fall. Auf der wissenschaftlichen Plattform Lycos IQ ist zu lesen: „Wahlversprechen kann man nicht mit dem Maßstab von ‚wahr‘ oder ‚falsch‘ messen. Sie dienen als taktisches Mittel, um die Wähler an die Urne zu locken und zur Stimmabgabe für die eigene Partei zu bewegen. Sie sind ein Mittel der Werbung.“

Auch Gott hat seinen Anhängern immer wieder Versprechungen gemacht. Der Wachtturm vom 1. Mai 1979 erklärte, dass er seine Verheißungen „im Verlauf von über 4 000 Jahren mehrmals wiederholt“ hat und stellte dann die Behauptung auf: „Sie sind nicht mit den Versprechungen der Politiker zu vergleichen, die das eine zu tun versprechen, dann aber etwas ganz anderes tun“ (Seite 6). Stimmen die Tatsachen damit überein? Hat Gott seine Versprechungen immer gehalten?

Vor fast viertausend Jahren sprach Jehova zu Abraham, als er in Palästina umherwanderte: „Erhebe bitte deine Augen, und schaue von dem Ort, wo du bist, nordwärts und südwärts und ostwärts und westwärts, denn das ganze Land, das du siehst, dir und deinem Samen werde ich es bis auf unabsehbare Zeit geben. Und ich will deinen Samen gleich den Staubkörnchen der Erde machen“ (1. Mose 13:14-16). Hat Jehova sein Versprechen erfüllt?

Rund zweitausend Jahre später schrieb der Apostel Paulus: „Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vorvater Abraham, … und er sprach zu ihm: ‚Zieh aus deinem Land und von deinen Verwandten weg, und komm her in das Land, das ich dir zeigen werde.‘ … Und doch gab er ihm keinen Erbbesitz darin, nein, nicht einen Fußbreit; aber er verhieß, als er noch kein Kind hatte, es ihm und seinem Samen nach ihm zum Besitz zu geben. Überdies sprach Gott in dem Sinne, daß seine Nachkommen ansässige Fremdlinge in einem fremden Land sein würden und daß man sie versklaven und sie vierhundert Jahre lang niederdrücken würde“ (Apostelgeschichte 7:2-6).

Jehova „verhieß“ Abraham, ihm das Land zu geben, doch in Wirklichkeit gab er ihm „nicht einen Fußbreit“. Er versprach seinen Nachkommen, sie würden das Land „auf unabsehbare Zeit“ besitzen, doch stattdessen wurden sie jahrhundertelang ‚versklavt und niedergedrückt‘. Seit der Eroberung Jerusalems durch Babylon im Jahr 587 v. Chr. bis zur Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 wurde Palästina von nichtjüdischen Mächten beherrscht. Jahrhundertelang wohnten dort überhaupt keine Nachkommen Abrahams.

Außerdem wurde Abrahams Same keineswegs „den Staubkörnchen der Erde“ gleich. Wie der Apostel Paulus schrieb, gibt es nur „einen einzigen, … welcher Christus ist“ (Galater 3:16). Selbst, wenn man die 144.000 Gesalbten dazu zählt, kann man wohl kaum von einer Zahl wie die „Staubkörnchen der Erde“ sprechen. Jehova hat Abraham eine schöne Versprechung gegeben, aber erfüllt hat er sie nicht. Natürlich lebt Abraham nicht mehr und weiß nicht, was aus seinen Nachkommen geworden ist.

Etwa 800 Jahre später wandte Jehova wieder die gleiche Strategie an. Er versprach König David: „Dein Haus und dein Königtum werden gewiß bis auf unabsehbare Zeit vor dir beständig sein; ja dein Thron wird bis auf unabsehbare Zeit gefestigt werden“ (2. Samuel 7:16). Über seinen Sohn Salomo sagte er zu David: „Sein Thron, er wird bis auf unabsehbare Zeit Bestand haben“ (1. Chronika 17:14). Aber wo ist Salomos Thron heute? Noch nicht einmal im Museum, geschweige denn in Jerusalem. Rund 450 Jahre nach Salomos Thronbesteigung wurde Jerusalem mitsamt Salomos Thron von Nebukadnezar zerstört. Wieder hatte Jehova ein schönes Versprechen gegeben, es aber nicht gehalten.

Noch später versprach Jehova seinem Volk, den Israeliten: „Die Augen der Blinden [werden] geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan“ (Jesaja 35:5). Doch mehr als 700 Jahre später, als Jesus in Israel predigte, gab es immer noch Blinde und Taube (Matthäus 9:27; 11:5). Zwar heilte er ein paar von ihnen, aber auch heute gibt es immer noch Blinde und Taube in Israel. Auch dieses Versprechen hat Jehova nicht gehalten. Nicht umsonst sagte der Apostel Paulus später über vorchristliche Diener Gottes: „Alle diese starben im Glauben, ohne die Erfüllung der Verheißungen erhalten zu haben“ (Hebräer 11:13).

Was ist somit von den anderen Versprechungen Gottes und seiner Anbeter zu halten? Wenn wir berücksichtigen, wie oft Jehova in der Vergangenheit sein Wort gebrochen hat, können wir nur zu einem Schluss kommen: Parolen wie „Unter dieser Regierung wird bald alles Leid der Vergangenheit angehören und auf der Erde wird ein Paradies entstehen“ oder „Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben“ sind nichts anderes als Wahlversprechen. Sobald die Leute „Gottes Königreich gewählt“ haben, haben sie ihren Zweck erreicht (Erwachet!, 22. April 1999, Seite 23). Bevor Gottes Diener merken können, dass sie einem leeren Versprechen aufgesessen sind, sind sie längst tot.

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Bekanntmachungen

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst

  • Anfang Dezember werden viele Firmen und Behörden vom Nikolaus besucht. Vielleicht ist das auch an eurem Arbeitsplatz der Fall. Habt ihr euch schon überlegt, wie ihr die Gelegenheit nutzen könnt, um dem Nikolaus Zeugnis zu geben? Auch er muss verstehen, dass er für „Babylon die Große“ arbeitet und bald mit ihr vernichtet werden wird, wenn er sich keinen neuen Beruf sucht.
     
  • Die Versammlungen werden gebeten, bis Ende November ihre Bestellungen für den Kalender der Zeuginnen Jehovas 2013 abzuschicken. Die Gesellschaft konnte u. a. Kim Holland und Serena Williams gewinnen, um Jehovas Dienern die Schönheit der Schöpfung vor Augen zu führen. Beachtet bitte, dass dieser Kalender nur für Brüder ab 18 Jahren vorgesehen ist.
     
  • In diesem Winter fällt der „Heilige Abend“ auf den 24. Dezember und Neujahr auf den 1. Januar. Wir geben diese Termine so früh bekannt, damit alle rechtzeitig planen können, an diesen Tagen vermehrten Predigtdienst durchzuführen.
     
  • Verkündiger, die im Januar oder im Februar die Gemeinschaft verlassen möchten, sollten jetzt planen und ihren Austrittsbrief frühzeitig abgeben. Dadurch wird den Ältesten geholfen, die nötigen Vorkehrungen für die Rechtskomitees zu treffen sowie für genügend Waffen und andere Hilfsmittel zu sorgen. Die Namen aller Abtrünnigen sollten der Versammlung bekanntgegeben werden.
     
  • Die Gesellschaft erhält oft Anfragen von Personen, die wissen möchten, wie viel Geld sie spenden sollen. Daher wurde eine neue Vorkehrung geschaffen, um den Spendenablauf zu vereinfachen. Mit dem nächsten Königreichsdienst wird jeder Verkündiger das neue Formular Abbuchungsauftrag und Kontovollmacht (ak-X) erhalten. Bitte füllt es vollständig aus und gebt es dem Koordinator der Ältestenschaft. Künftig wird die Gesellschaft dann automatisch so viel Geld von eurem Konto abbuchen, wie gerade benötigt wird, ohne dass ihr euch darüber Gedanken machen müsst.
     
  • Einige Brüder haben begonnen, Publikationen mit altem Licht in neues Licht umzuwandeln, indem sie sie anzünden. Beachtet bitte, dass unsere Veröffentlichungen aus Kostengründen mit giftiger Farbe gedruckt werden, so dass diese Methode gesundheitsschädlich sein kann. Besser wäre es, die alten Veröffentlichungen so lange aufzuheben, bis der Inhalt wieder aktuell ist.
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue DVD vorbereitet mit dem Titel Nicht mehr so junge Zeugen Jehovas fragen sich: Was habe ich nur aus meinem Leben gemacht? Sie kann in Kürze über Infolink bestellt werden.
     
  • Verkündiger, die besonders lichtempfindlich sind, sollten sich nach der Bekanntgabe von neuem Licht eine neue Sonnenbrille kaufen.
     
  • Jehova sagte: „Wer immer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen“ (2. Mose 32:33). Daher möchten wir alle Verkündiger daran erinnern, ihre Adressbücher zu überprüfen. Sie sollten dem Beispiel Jehovas folgen und die Adressen und Telefonnummern Abtrünniger aus ihren Notizbüchern tilgen. Überprüfen wir auch die Telefonbücher in unseren Mobiltelefonen.
     
  • Es wurde berichtet, dass einige Verkündiger die gesamte Zeit berichten, die sie im Predigtdienst verbringen. Die Verkündiger werden daran erinnert, dass nur die reine Sprechzeit an den Türen gezählt werden darf, nicht die Zeit, die man für das Laufen von einem Haus zum anderen benötigt.
     
  • Korrektur: Auf Seite 185 des Buches Komm, folge mir nach hat sich in Absatz 8 ein Druckfehler eingeschlichen. Statt „Im Jahr 1914 erhielt Jesus noch größere Gewalt“ muss es dort heißen: „Im Jahr 1914 begann der erste Weltkrieg“.
     
  • Versammlungen, die mit der Gebietsbearbeitung nicht hinterherkommen, werden gebeten, die Zahl der Menschen in ihrem Gebiet zu verringern. Die Gesellschaft wird den Ältesten detaillierte Anweisungen für die erforderlichen Maßnahmen zukommen lassen.
     
  • Ist es passend, am Königreichssaal ein Schild mit dem Wortlaut anzubringen: „Königreichssaal der christlichen Zeugen Jehovas“? Da Jehovas Zeugen keine echten Christen sind, empfiehlt die Gesellschaft ein Schild mit der Aufschrift: „Königreichssaal der Zeugen Jehovas“. (Siehe Unser Königreichsdienst für Oktober 1978, Seite 3, Absatz 5.)
     
  • Am Donnerstag, den 25. Dezember, wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besuchen, da an diesem Tag die Weihnachtsfeier durchgeführt wird.
     
  • Damit ihr auch in der Freizeit Zeugnis geben könnt, hat die Gesellschaft vorgesehen, T-Shirts mit den Motiven aus der Erschrecket!-Broschüre zu bedrucken. Ihr könnt diese bei jeder Gelegenheit tragen, um Menschen über ihre bevorstehende Vernichtung zu informieren. Bitte bestellt euren Bedarf bis zum 20. November über die Versammlung. Vergesst nicht, eure Größe anzugeben.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er dazu beauftragt, sollte die Schwarzkonten der Versammlung am 1. Dezember oder kurz danach nicht prüfen.
     
  • Ab der Woche vom 1. Dezember 2012 wird im Versammlungsbuchstudium das Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist vorüber studiert.
     
  • Da der Januar besonders kalt werden soll, eignet er sich hervorragend für den Hilfspionierdienst. Jehova schätzt bestimmt unsere Opfer.
     
  • Der Dienstaufseher sollte sich mit der Tätigkeit alle Verkündiger der Versammlung auseinandersetzen. Wenn er jemanden entdeckt, dessen Einsatz deutlich unter dem landesweiten Stundendurchschnitt liegt, sollte er ihm liebevoll befehlen, mehr zu tun.
     
  • Empfohlene Veröffentlichungen für Dezember: Lerne von dem großen Esel. Wenn jemand sagt, er habe keine Kinder, bieten wir das Unglück-Buch an. Januar und Februar: Folgende 32-seitige Broschüren können verwendet werden: Für immer in Angst leben!; Der göttliche Name, dessen man sich schämen wird; Die Religion, die immer vom geistigen Paradies redet; „Siehe! Ich mache alle Dinge kaputt“; Sollte man an den Wachtturm glauben?; Kümmern sich die Ältesten wirklich um uns?; Was ist der Sinn des Predigens?; Wenn ein geliebter Mensch eine Bluttransfusion abgelehnt hat; Was geschieht mit uns, wenn wir Zeugen Jehovas werden?; Dummheit dringend nötig!; Ein Buch für alle Affen; Ein anstrengendes Leben — Wie es zu erreichen ist. März: Was motiviert Jehovas Zeugen wirklich? Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, beim ersten Besuch Spenden zu bekommen. Überall, wo ein Buch abgegeben wurde, sollte ein Rückbesuch gemacht werden, mit dem Ziel, eine Spende zu bekommen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Februar wird das Video Junge Leute fragen — Wie kann ich mein Leben ruinieren? behandelt. Falls Exemplare benötigt werden, sollten sie so bald wie möglich über die Versammlung bestellt werden.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Von der Finanzkrise nach Harmagedon – Auch du kannst vernichtet werden; Das Internet – der größere Nimrod; Wie kann Blut dein Leben kosten?; Ein Buch für alle Verrückten; Wachsamkeit dringend nötig! Wieso? Warum gerade für Zeugen Jehovas?; „Siehe! Wir machen alle Lehren neu“; Auf der Suche nach einem Kater; Wenn ein gehasster Mensch noch nicht gestorben ist; Bücher: Mein Buch mit schrecklichen Geschichten; Verarmen – und dann eine neue Religion; Auf den Großen Betrüger hören; Gibt es einen Weltmenschen, der an uns interessiert ist?
     
  • Einige Verkündiger haben bei uns angefragt, warum „neues Licht“ immer im Sommer erscheint, wo es doch sowieso hell genug ist. Beachtet bitte, dass es „nicht eure Sache [ist], über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen“, die der „treue und verständige Sklave“ festgelegt hat (Apg. 1:7).
     
  • Eine aktualisierte Version des Index der für Zeugen Jehovas nicht geeigneten Publikationen wurde vorbereitet. In Kürze wird der Versammlung für jeden Ältesten ein Exemplar zugesandt. Benutzt diese Liste bitte bei Hirtenbesuchen und anderen Gelegenheiten, um die Buchbestände der Verkündiger zu überprüfen.
     
  • Immer mehr Verkündiger halten sich an den Rat des ‚treuen und verständigen Sklaven’, nur eine geringe Bildung zu erwerben, und können daher nicht richtig lesen. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft vorgesehen, eine Reihe von DVDs herauszugeben, auf denen die biblische Wahrheit dargelegt wird. Vorerst sind die folgenden Titel geplant: Abigail – Wege zum Glück; Esther & Ahasverus in Love; Der Bulle von Dan; Der David-Clan; Drei Engel für die Stiftshütte; Hör mal, wer da prophezeit; Gute Könige, schlechte Könige; Verbotene Liebe – David und Bathseba; Salomo und die Liebe; Reich und Tot (gestützt auf Luk. 12:20); Richter Salomo; Verliebt in Beerscheba; CSI:Jerusalem; Lea – Braut wider Willen; Unter der Sonne Babylons; Frachtschiff Rinderpreis; Marienhof – Joseph sucht Frau; Ungläubig und Schön oder Der Raub der Moabiterinnen.
     
  • Ab dem 1. Februar 2013, spätestens jedoch, wenn der Januar vorbei ist, werden die Kreisaufseher den Vortrag halten: „Chinesen und andere Menschen mit Laktoseintoleranz in ein Land führen, das von Milch und Honig fließt.“
     
  • Einige Verkündiger gebrauchen das schlechte Wetter im Winter als Vorwand, um weniger in den Predigtdienst zu gehen. Denkt bitte an Jeremia, der über das Wort Jehovas sagte: „In meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer“ (Jer. 20:9). Mit der richtigen Herzenseinstellung wird uns auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht kalt werden, wenn wir das Wort Jehovas von Haus zu Haus verkündigen.
     
  • Die Literaturdiener werden gebeten, bis Ende Dezember alle Buchstaben in der vorhandenen Literatur zu zählen und das Formular Buchstaben- und Satzzeicheninventur (S-1447-x) an die Gesellschaft zu senden.
     
  • Harmagedon steht unmittelbar bevor. Die Wachtturm-Gesellschaft hat bereits mit den Vorbereitungen für die Feier ihres 150-jährigen Bestehens im Jahr 2031 begonnen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Was sagt die Heilige Schrift über ein Weiterleben nach dem Gemeinschaftsentzug?; Täglich im Internet forschen; Eine sichere Enttäuschung – Wie zu erlangen?; Die „gute Botschaft“, die niemanden glücklich macht; Die Regierung, die die Pendlerpauschale wiederherstellen wird; Bücher: Der „König des Nordens“ ist gefallen – der „König des Südens“ herrscht!; Wähle den besten Leidensweg; Der Predigtdienstbericht – Wie ist er entstanden? Durch ehrliches Ausfüllen oder durch Betrug?; Kommentar zum Austrittsbrief; Der Weg zu wahrem Mist; Das Familienleben gründlich verunstalten; Gottes tausendjähriges Königreich hatte sich genaht; Ewiges Warten – in der Freiheit des Wachtturms; „Dinge, in denen es möglich ist, dass wir lügen“
     
  • Literaturangebot für Dezember: Auch du kannst Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Januar: Wahrscheinlich kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; Februar: Vielleicht kannst auch du Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen; März: Wir werden Harmagedon überleben und in Gottes neue Welt gelangen. April: Auch du kannst gerettet werden; Mai: Wahrscheinlich kannst auch du gerettet werden; Juni: Vielleicht kannst auch du gerettet werden; Juli: Vielleicht wirst du vernichtet werden; August: Wahrscheinlich wirst du vernichtet werden.
     
  • Der jetzige Kreisaufsehervortrag löst überall große Langeweile aus. Besondere Anstrengungen sollten gemacht werden, um trotzdem zuzuhören.
     
  • Wenn sich Brüder in der Versammlung für den Besuch einer höheren Schule interessieren, sollte einer der Ältesten den Artikel „Jugendliche, die ihres Schöpfers gedenken“ aus dem Wachtturm vom 1. Dezember 1996 mit ihnen besprechen.
     
  • Vor dem Vorlesen eines Bibeltextes mag es notwendig sein, die Bibel an der richtigen Stelle aufzuschlagen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wenn ein verliebter Mensch verstorben ist; Wie kann Brot dein Leben retten?; Abtrünnige – Lügen sie wirklich? Können sie dir helfen oder dir schaden?; Jehovas Zeugen oder Schulbildung; Ein Fluch für alle Menschen; Trost für Menschen mit einem Heimbibelstudium; Bücher: Die Suche der Menschheit nach Gold; Ewiges Leben in der Sklaverei der Söhne des Wachtturms; Das Mittelalter für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt; Energiesparlampen – Licht für alle Menschen; Du kannst für immer im Gebiet von Haus zu Haus gehen; Komm dem Spendenkasten doch näher!; Leitfaden für den Theokratischen Nähkurs; Wähle den schlimmsten Lebensweg.
     
  • Falls noch nicht geschehen, sollte eine junge, blonde, unverheiratete Schwester ausgewählt werden, um bei der Versammlungsweihnachtsfeier das Christkind zu spielen. Falls keine blonde Schwester zur Verfügung steht, könnte sich auch eine andere Schwester die Haare blond färben lassen.
     
  • Wenn eure Zusammenkünfte nach Sonnenuntergang stattfinden, mag es notwendig sein, das Licht einzuschalten. Lasst das Licht während der gesamten Dauer der Zusammenkunft brennen. Vergesst jedoch nicht, es nach dem Ende der Zusammenkunft wieder auszuschalten.
     
  • In Selters wurde eine neue Druckmaschine angeschafft, um noch mehr Druck auf die Verkündiger ausüben zu können.
     
  • Damit es nach Harmagedon nicht zu Streitigkeiten um die Zuteilung von Häusern und anderen Besitztümern der vernichteten Menschen kommt, sollten die Ältesten bis zum 1. Februar 2013 eine detaillierte Karte eures Versammlungsgebiets anfertigen. Für jedes Anwesen sollte genau vermerkt sein, welchem Verkündiger es in der Neuen Welt gehören wird.
     
  • In Unserem Königreichsdienst vom Januar 2007 wurden die Verkündiger ermuntert, Notvorräte anzulegen. Beachtet bitte, dass es nicht notwendig ist, Vogelfutter zu bevorraten, da genügend Abtrünnige zur Verfügung stehen werden (Off. 19:17).
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Älteste – Können sie dir helfen oder dir schaden?; Kümmert sich Gott wirklich um den Wachtturm?; Was erwarten wir von Ihnen?; Bücher: Mein Buch mit biblischen Geschichten vom Vernichten; Der größte Pionier, der je lebte; Lebe mit dem Berichtszettel vor Augen; Die Suche der Wachtturm-Gesellschaft nach Geld; Fragen junger Leute – Bescheuerte Antworten.
     
  • Alle Verkündiger, die minderjährige Kinder haben, sollten mit ihnen das Buch Das ganze Internet wird vom Teufel beherrscht und ist unnütz besprechen.
     
  • In einer Dienstzusammenkunft im Januar wird das Video Transfusionsalternativen im Gesundheitswesen — bedarfsgerecht und patientenorientiert behandelt. Falls DVDs benötigt werden, können sie vielleicht aus dem Nachlass eines Verkündigers genommen werden, der aufgrund einer unterlassenen Bluttransfusion verstorben ist.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wie kann Blut dein Leben beenden?; Wird es je eine Welt ohne Wachtturm geben? (für Zeugen Jehovas); Die Regierung, die Jehovas Zeugen verbieten wird; Bücher: Was lehrt der Wachtturm wirklich?; Der Wachtturm – Gottes oder Menschenwort?; Du kannst für immer in deinem Predigtdienstgebiet leben; Die Wahrheit, die zu ewigem Predigen führt.
     
  • In der Woche vom 14. Dezember 2012 wird es nicht möglich sein, das Bethel zu besichtigen, da zu dieser Zeit geheime Akten vernichtet werden.
     
  • Ab März, spätestens aber ab dem 16. April, halten die Greisaufseher den neuen öffentlichen Vortrag: „Unvernünftig handeln in einer vernünftigen Welt“.
     
  • Die Gesellschaft hat einen Rahmenvertrag mit einem Hersteller von Energiesparlampen abgeschlossen. Wer neues Licht benötigt, kann sich an den Koordinator der Ältestenschaft wenden.
     
  • Die Abtrünnigen werden daran erinnert, Personen zu besuchen, die immer noch Zeugen Jehovas sind oder wiederaufgenommen wurden und bei denen Aussicht auf einen Gemeinschaftsentzug besteht.
     
  • Wer bei seinen privaten Reiseplänen den Besuch der Versammlungszusammenkünfte, eines Tagessonder-, Kreis- oder Bezirkskongresses vorgesehen hat, sollte darüber noch einmal nachdenken.
     
  • Beachtet bitte, dass während der Zusammenkünfte nur Kaugummi der Marke Brooklyn gekaut werden darf.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: In Dummheit beisammenwohnen; Ist mit dem Gemeinschaftsentzug alles vorbei?; Von Kurukshetra zum Abtrünnigentreffen – Wie kannst du anreisen?; Jehovas Zeugen und die Schule – Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Bücher: Dinge, in denen es unmöglich ist, daß der ‚treue Sklave‘ die Wahrheit sagt; Glückliches Leben – in der Freiheit der Abtrünnigen; Jehovas Zeugen in Satans Vorhaben; Was haben Jehovas Zeugen der Menschheit gebracht?; Gott bleibt wahrhaftig – Wir nicht; Satans ‚ewiger Vorsatz‘ jetzt durch Jehovas Zeugen glorreich verwirklicht; Mache deinen Gemeinschaftsentzug zu einem Erfolg; Das Predigen hat doch keinen Sinn; Ist die Bild-Zeitung wirklich das Wort Gottes?
     
  • Die Gesellschaft hat eine neue CD mit gesungenen Musikaufnahmen in Englisch mit dem Titel Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder freigegeben. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Finnischen Zweiges, und sie darf nicht mit bereits veröffentlichen Musik-CDs in Deutsch verwechselt werden. Da die Artikelnummern identisch sind, wurde dieser Artikel auf dem neuen Literaturbestellschein (S-14-X) gesondert aufgeführt. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Alle Verkündiger, deren Monatsdurchschnitt im Dienstjahr 2012 weniger als 5 Stunden betragen hat, werden aufgefordert, am 3. Dezember um 14 Uhr in der Strafkolonie Steinfels zu erscheinen. Bereitet euch auf einen längeren Aufenthalt vor. Die Ältesten werden dafür sorgen, dass alle rechtzeitig anwesend sind.
     
  • Die Verkündiger werden gebeten, überzählige Wachtturm– und Erwachet!-Ausgaben ans Bethel zurückzusenden, da dort Toilettenpapier benötigt wird.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Die „Wahrheit“ wird euch arm machen; Das gute Land sehen – aber nicht hineinkommen; Macht Dünger aus Menschen aller Nationen; Jehovas Zeugen – weltweit vereint, Berichtszettel auszufüllen; Ein frustrierendes Leben – Wie es zu erreichen ist; Speise für stinkende Christen; Bücher: Die „gute Botschaft“, die Menschen depressiv macht; Hat sich ein Täufling überzeugt, oder ist er überredet worden?; Gebt Acht auf eure eigenen und andere Frauen; Fragen intelligenter Leute – Keine Antworten; Der tödliche Plan der Zeitalter; Auch du kannst den Gemeinschaftsentzug überleben und wieder in die Freiheit gelangen.
     
  • Aufgrund der großen Nachfrage nach der neuen CD Heavy-Metal-Gruppen aus Finnland spielen Königreichslieder hat die Gesellschaft eine weitere CD freigegeben. Der Titel lautet Rapper aus dem Ghetto rappen Königreichslieder. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Fassung des Amerikanischen Hauptbüros. Bitte füllt die Bestellung mit Sorgfalt aus, damit es nicht zu Fehllieferungen kommt.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Das Leben hat weit mehr zu bieten (als Zusammenkünfte und Predigtdienst); Für immer in Armut leben; Das Ende der „wahren Religion“ ist nahe; Bücher: Vernichtung greifbar nahe!; Überredungen anhand der Wachtturm-Schriften; Die Prophezeiung Rutherfords – Achte darauf; Erkenntnis, die zum ewigen Studieren führt; Das Geheimnis des Familienunglücks; Von der verlorenen Freiheit in der Versammlung zur wiedererlangten Freiheit; Rettung aus der Wachtturm-Bedrängnis steht bevor!
     
  • Angebot für August: Irgendein blaues Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. September: Irgendein grünes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde. Oktober: Irgendein rotes Buch, das vor 1998 herausgegeben wurde.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Vögeln und Landtieren die gute Botschaft verkünden; Christliche Frauen – auf der Waage gewogen und für zu schwer befunden; Millionen jetzt lebender Menschen werden sterben; Traktate: Wer beherrscht die Wachtturm-Gesellschaft wirklich?; Trost für Zeugen Jehovas; Welche Hoffnung gibt es für geliebte Abtrünnige?; Streit in einer friedlichen neuen Welt; Bücher: 1914 – ein Wendepunkt in der Geschichte der Zeugen Jehovas; Fragen junger Abtrünniger – Passende Antworten (inkl. Pistole); Eine gute Botschaft für alle Zeugen Jehovas.
     
  • Sobald die neusten Ausgaben des Wachtturms und des Erwachet! in der Versammlung eintreffen, sollten sie vernichtet werden. So können sich die Verkündiger vor dem Inhalt der Zeitschriften schützen, bevor sie diese versehentlich lesen. Auch Unser Königreichsdienst sollte gleich nach dem Eintreffen vernichtet werden. Man sollte ihn keinesfalls über die Buchstudien verteilen.
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft oder jemand, den er beauftragt, sollte die Versammlungskonten am 1. Juli oder kurz danach prüfen. Falls ein gesondertes Konto besteht, beispielsweise für Bestechungsgelder oder anonyme Spenden, sollten diese Konten nicht geprüft werden. Wenn die Prüfung/Prüfungen vorgenommen wurde[n], sollte dies der Versammlung in Verbindung mit dem nächsten Rechnungsbericht nicht mitgeteilt werden.
     
  • Im Dezember 2012 werden alle Kreis-, Quadrat- und Dreiecksaufseher den Vortrag halten: „Das Christkind – die wahre Hoffnung der Menschheit“. Es wird eine besondere Aktion geben, um alle Geistlichen zu diesem Vortrag einzuladen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Wirst du mit den ‚fünf verständigen Jungfrauen’ im Paradies leben? (für Muslime); Erweise dich als „Sauerteig“!; Bücher: Hilfenotgebiete (für Schwestern); Wir sind dann mal da (für Älteste); Die Säulen des Bethels; Millionen jetzt Lebender sind sich bewusst, dass sie sterben werden; Die 100 besten Kuchenrezepte
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften nicht mit der Bibel übereinstimmt, können sich an die Ältesten wenden und einen Hirtenbesuch vereinbaren.
     
  • Die Gesellschaft wird alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Die Welt, in der wir nicht leben, beweist die Existenz des Teufels; Widerstehe dem Geist der Vernunft; Das Predigen hat doch keinen Sinn!; Hält Gott den ‚treuen Sklaven‘ für wichtig?; Ein gutes Ende für die Ehe; Tust du, was der „Sklave“ von dir verlangt?; Predigtdienst – das Kennzeichen der wahren Christenversammlung; Stützt sich deine Hoffnung auf den Wachtturm oder auf die Bibel?; Ihr Bauarbeiter, baut ihr mit feuerbeständigem Material?; Sind die im Wachtturm berichteten Erfahrungen wirklich geschehen?; Das Seufzen der Verkündiger – Wann wird es enden?
     
  • Die Gesellschaft hat noch verschiedene Bücher mit ‚altem Licht’ auf Lager. Man kann sie ausgezeichnet verwenden, um Menschen im Gebiet mit den Grundzügen der biblischen Wahrheit vertraut zu machen.
     
  • Alle Personen, die planen, im Urlaub die Cheopspyramide von Gizeh zu besichtigen, sollten sich vorher eingehend mit dem Watchtower vom 15. Dezember 1928 beschäftigen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Sollte man an den ‚treuen und verständigen Sklaven’ glauben?; Was erwartet uns bei Gott?; Zusammenkünfte – Können sie dir helfen oder dir schaden? Braucht man sie wirklich?; Ist es für mich an der Zeit, die „Wahrheit“ zu verlassen?; Traktate: Wer beherrscht mein Denken wirklich?; Werde ich diesen Besuch überleben?; Sollten Christen Zeitung lesen?; Bücher: Übergewicht – und dann eine neue Waage; Junge Leute plagen sich nicht länger; Sterbe mit dem Tag Jehovas vor Augen!
     
  • Der Koordinator der Ältestenschaft sollte dafür sorgen, dass alle Personen, die in diesem Jahr eine höhere Schule besucht haben, die Gelegenheit erhalten, vor einem Rechtskomitee ausführlich über den Besuch der Schule zu berichten.
     
  • Wenn es während einer Zusammenkunft zu regnen beginnt, mag es notwendig sein, die Fenster zu schließen.
     
  • Wie bereits angekündigt, wird die Gesellschaft alle Redepläne für Öffentliche Vorträge überarbeiten. In der nächsten Zeit werden jeder Versammlung die folgenden Dispositionen zugesandt: Werde nie stumpf am Geldbeutel; Glücklich trotz Wachtturm – Ist das möglich?; Weise handeln, während dein Ende herannaht; Beweise deine Debilität als Christ; Wie sinnlos ist dein Leben?; Liebst du Gott mehr als den ‚treuen Sklaven’?; Nimm dir Zeit, über sinnlose Dinge nachzusinnen; Freundschaft mit Gott oder mit Zeugen Jehovas – Wofür entscheidest du dich?; Was geschieht, wenn wir erben?; Die Heiligkeit von Leber- und Blutwurst.
     
  • Der Dienstaufseher und der Sekretär sollten die Tätigkeit aller allgemeinen Pioniere besprechen. Wenn es jemandem schwerfällt, das Stundenziel zu erreichen, sollten die Ältesten für mehr Druck sorgen.
     
  • Neu auf Lager: Broschüren: Eine gute Botschaft für alle Verrückten; „Werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes“ (für Tiere); „Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?“ (für Abtrünnige); Was man gegen Achselgeruch und Schweißfüße tun kann; Bücher: Der große böse Wolf – Wie können wir uns vor ihm schützen?; Was bedeutet 1975 für dich?; Das geistige Paradies für die Bruderschaft durch Schweigegeldzahlungen wiederhergestellt; Desperate Elders’ Wifes (nur in Englisch).
     
  • Alle Brüder, die in den letzten Wochen Zeitschriften erhalten haben und feststellen, dass der Inhalt der Zeitschriften mit der Bibel übereinstimmt, sollten noch einmal genau nachlesen.
     
  • Der „treue und verständige Sklave“ hat schon oft betont, wie wichtig das tägliche Bibellesen ist. Alle Verkündiger werden nun ermuntert, ab 2013 außer dem Tagestext am Morgen auch einen Nachttext am Abend zu lesen. Die Broschüre Zweimal täglich in den Schriften forschen wird euch dabei eine Hilfe sein. Bestellt euren Bedarf bitte bis zum 10. November über die Versammlung.
     
  • Ab 2013 wird die digitale Studienausgabe des Wachtturms nicht mehr im PDF- und EPUB-Format erscheinen, sondern nur noch im WTM-Format. Auch die Ausgabe auf Papier wird eingestellt. Die Software WTM Reader, mit der die Zeitschriften heruntergeladen und ausgedruckt werden können, ist auf Diskette erhältlich und kann über die Versammlung bestellt werden. Beachtet bitte, dass WTM Reader aus noch nicht geklärter Ursache nicht auf Computern funktioniert, auf denen ein Webbrowser installiert ist.

Entscheidende Fragen

Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2008

Bestimmt haben Sie auch schon über die folgenden Fragen nachgedacht:

  • Wie viele Esel erbeuteten die Söhne Rubens im Kampf gegen die Hagriter?
  • Wie hießen die Brüder Schealtiëls, des Sohnes Jechonjas?
  • Welche Waffen trugen 37000 Krieger des Stammes Naphtali?
  • Über wie viele Gerichtsbezirke herrschte König Ahasverus?
  • Wer ist „der Stammvater all derer, die Harfe und Pfeife spielen“?
  • Wer war die Mutter Ha-achaschtaris?
  • Wie viele Kamele schenkte Jakob seinem Bruder Esau?
  • Welche Gemeinsamkeit besteht zwischen den Söhnen Bakbuks, den Söhnen Harhurs und den Söhnen Bazluths?

Ein gründliches Studium der Bibel mit Jehovas Zeugen wird ihnen helfen, zufriedenstellende Antworten auf diese entscheidenden Fragen zu finden. Bei Interesse fragen Sie bitte im nächstgelegenen Königreichssaal nach einem Exemplar der Schriftstudien.