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Das Familienleben biblisch gestalten

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2010

„Die Bibel [vergleicht] die Stellung eines Kindes mit der eines Sklaven.“
(Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, Seite 242)

Als Jehova Gott den ersten Mann und die erste Frau erschuf, brachte er sie zusammen, damit der Mann nicht so alleine war (1. Mose 2:23). Gott wollte, dass Frauen für ihre Männer kochen und backen und außerdem Kinder gebären würden (1. Mose 18:6; Sprüche 31:15; 1. Timotheus 2:15). Gemäß Gottes Vorsatz sollten mit der Zeit überall auf der Erde glückliche Männer leben, die von ihren Frauen und Kindern bedient werden (1. Mose 24:45, 46; 1. Könige 17:10, 11; Markus 15:40, 41; Lukas 10:40). Frauen sollten „ihren Männern gehorchen“ und an diese „sklavisch gebunden“ sein (Titus 2:5, Gute Nachricht; 1. Korinther 7:15)

Doch heute brechen zahlreiche Familien auseinander, und viele, die noch zusammen sind, sind nicht glücklich. Jemand mag daher fragen: „Sollten wir nicht bessere Ergebnisse erwarten, wenn die Familie wirklich eine Einrichtung Gottes ist?“ Doch wenn ein Fabrikant ein Gerät herstellt und eine gute Gebrauchsanweisung mitliefert, ist es bestimmt nicht seine Schuld, dass das Produkt nicht funktioniert, wenn der Käufer die Gebrauchsanweisung nicht beachtet. Ähnlich verhält es sich mit der Familie. Es ist daher unerlässlich, dass wir verstehen, wie Gott die verschiedenen Glieder der Familie geschaffen hat und welche Rolle sie nach seinem Vorsatz erfüllen sollen.

Wie Gott Mann und Frau erschuf

Jeder kann sehen, dass Jehova Mann und Frau nicht gleichgemacht hat. Sie sind zwar in vieler Hinsicht ähnlich. Aber in ihrem Aussehen sind sie offensichtlich verschieden, und Männer haben auch mehr Kraft. Warum diese Unterschiede? Gott erschuf die Frauen so schwach, damit ihre Männer ihre Stellung als Haupt notfalls mit Gewalt durchsetzen können (1. Korinther 11:3). Nachdem Gott den Mann erschaffen hatte und sah, dass ihm die Hausarbeit nicht gefiel, sagte er: „Ich werde ihm eine Gehilfin machen“ (1. Mose 2:18).

imageWie ein Hilfsarbeiter ist eine Gehilfin etwas, das jemand anders die Drecksarbeit abnimmt. Gott erschuf die Frau als eine Gehilfin für den Mann, damit sie für ihn kocht, bäckt, wäscht und putzt, während er im Tor sitzt und Wein trinkt (1. Samuel 8:13; 2. Samuel 13:8; Sprüche 31:23; 1. Mose 9:20, 21). Nachdem Gott also die Frau aus einem Bestandteil des Mannes erschaffen hatte, schloss er die erste Ehe, ohne Eva zu fragen, ob sie damit einverstanden war (1. Mose 2:22). Demgemäß konnte ein israelitischer Mann jedes Mädchen „für den Kaufpreis für sich als Frau erwerben“, wenn er ihrem Vater „das Geld gemäß dem für Jungfrauen festgesetzten Kaufpreis“ bezahlte (2. Mose 22:16, 17). Die Ehe kann eine glückliche Einrichtung sein, wenn sie nach diesem biblischen Vorbild geschlossen wird.

Die Rolle des Mannes

Eine Ehe oder eine Familie braucht Führung. Gott ist ein Mann, und aus diesem Grund sagt die Bibel: „Ein Ehemann ist das Haupt seiner Frau“ (Matthäus 6:8; Epheser 5:23). Das ist praktisch, denn auch, wenn ein Mann ein Dummkopf ist, kann er auf seine biblisch verbriefte Rolle als Haupt pochen. Wenn die Frau ihrem Mann seine Stellung als Haupt streitig machen will, kann er sie jederzeit mit den murrenden Israeliten oder mit der bösen Isebel vergleichen und sie so zum Schweigen bringen (4. Mose 12:1, 9, 10; Offenbarung 2:20).

Vielen Frauen behagt der Gedanke nicht, dass der Mann das Haupt der Familie sein sollte. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass viele Ehemänner ihren Frauen zu viele Freiheiten lassen und sie zu wenig beschäftigen, so dass sie Zeit zum Denken haben. Doch gemäß der Bibel sollen Frauen, wenn sie eine Frage haben, nicht darüber nachdenken, sondern „ihren Mann fragen“ (1. Korinther 14:35; Hoffnung für Alle).

Es ist daher eine anerkannte Tatsache, dass eine Organisation am effizientesten funktioniert, wenn einer die Führung übernimmt und endgültige Entscheidungen trifft, während alle anderen nichts zu sagen haben. Männer sollten ihre Frauen daher den ganzen Tag beschäftigt halten, am besten von „vor Morgengrauen … bis tief in die Nacht hinein“ (Sprüche 31:15, 18, Neues Leben). In einer Gott wohlgefälligen Familie ist der Mann der einzige, der kein Haupt über sich hat. Jeder andere, auch die Ehefrau und die Kinder, muss sich den Entscheidungen des Mannes unterordnen.

Das bedeutet, dass Männer, wenn sie ihre Rolle als Ehemänner erfüllen wollen, ihre Frauen als minderwertige Untergebene betrachten müssen (1. Korinther 11:7). Auch müssen sie Gottes Beispiel nachahmen, indem sie ihre Autorität als Haupt gegenüber ihrer Frau so ausüben, wie Gott seine Autorität gegenüber seinem Volk ausübt (Epheser 5:1). Wie behandelte Gott sein Volk in biblischer Zeit? Er drohte den Israeliten mit „Pest … [und] Tuberkulose … und Fieberhitze“ sowie mit „Hämorrhoiden und Ekzem und Hautausschlag“ für den Fall, dass sie ihm nicht gehorchten (5. Mose 28:21, 27).

imageGott war sogar bereit, sein Volk zu vernichten, weil es ihm nicht gehorchte (2. Mose 32:10). Ehemänner können ihre ungehorsamen Frauen zwar nicht töten oder mit Krankheiten schlagen, aber sie könnten sie gemäß biblischem Vorbild mit „Beulen an beiden Knien an beiden Schenkeln schlagen“ und sie auch mit „Hunger und Durst“ bestrafen sowie „vergewaltigen“ (5. Mose 28:30, 35, 48). Ein christlicher Ehemann sollte sorgfältig das Beispiel Jehovas studieren und es dann im Umgang mit seiner Familie nach besten Kräften nachahmen. Er wird dann ein dominierendes, selbstsüchtiges und rücksichtsloses Familienoberhaupt sein.

Außerdem sollten Ehemänner folgendes bedenken: Beklagt sich deine Frau darüber, dass du deiner biblischen Verantwortung als Familienoberhaupt nachkommst? Sagt sie, du würdest zu Hause alles bestimmen, alle Familienaktivitäten planen und endgültige Entscheidungen treffen, ohne ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen? Dann weise sie darauf hin, dass Gott das von dir verlangt und dass der Ehemann als Haupt „Richter“, „Satzungsgeber“ und „König“ in seiner Familie ist (Jesaja 33:22). Natürlich ist es in der Welt Satans üblich, für die Vorschläge und Wünsche anderer Familienmitglieder empfänglich zu sein und darauf Rücksicht zu nehmen. Aber wenn du dich aufrichtig bemühst und nicht nachgibst, deine biblische Rolle zu erfüllen, wird sich deine Frau höchstwahrscheinlich dem Druck beugen.

Es kann sogar gefährlich sein, die in der Welt vorherrschende frauenfreundliche Einstellung nachzuahmen. Der berühmte Richter Joseph F. Rutherford schrieb schon 1931: „Die Frauen machen Affen oder Drahtpuppen aus den Männern. Diese sind weibisch, Weichlinge und leicht beeinflussbar geworden und haben wahre Männlichkeit und Festigkeit … eingebüßt. Wenn zum Beispiel Männer zu Tische sitzen, und eine Frau tritt herein, so erheben sich alle Männer, um ihr Ehrerbietung zu zollen; und auf diese Weise stellen sie die Frau über den Mann. Die Männer nehmen den Hut ab, wenn … eine Frau zugegen ist; und von diesen Manieren heißt es, sie seien Bezeugungen der Ehrerbietung und zeigten, dass man ein Gentleman sei. Die Sache ist aber fein angelegt, und die wahre Bedeutung ist weit verschieden von imageder allgemeinen Auffassung. Es ist eine List Satans, die Menschen von Gott und seiner festgelegten Regel über die richtige Stellung von Mann und Weib wegzuwenden. Der Herr hat erklärt, dass Weichlinge das Königreich der Himmel nicht ererben werden (1. Korinther 6:9). Das beweist, dass die Forderung oder der Brauch, den Frauen Huldigungen darzubringen, nicht von Gott, sondern vom großen Feinde Gottes kommt“ (Rechtfertigung, Seite 154). Gott gab dem Mann nicht den Auftrag, seine Frau zu ehren, sondern über sie zu „herrschen“ (1. Mose 3:16). „Was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist“ (Matthäus 5:37).

Wie die Frau ihre Rolle erfüllt

Gemäß Gottes Wort wurde die Frau als Gehilfin ihres Mannes erschaffen (1. Mose 2:18). In Übereinstimmung damit gebietet die Bibel: „Die Ehefrauen seien ihren Männern untertan“ (Epheser 5:22). Heute ist es üblich geworden, dass Frauen eine eigene Meinung vertreten oder etwas gerne imageanders tun würden, als es ihr Mann beschlossen hat. Doch wenn sich Ehefrauen derart vordrängen, entstehen unweigerlich Schwierigkeiten.

Vielleicht hast du als Ehefrau das Gefühl, du müsstest Entscheidungen treffen, da dein Mann es nicht tut. Aber könntest du vielleicht mehr tun, um ihm zu helfen, seiner Verantwortung als Familienoberhaupt nachzukommen? Lässt du ihn wissen, dass du von ihm erwartest, alle Entscheidungen zu treffen? Vermeidest du es, irgendetwas zu tun, wenn er es dir nicht geboten hat? Männer sollten ihre Ehefrau ‚umherführen‘, nicht sich von ihr führen lassen (1. Korinther 9:5).

Das soll nicht heißen, dass eine Frau sagen darf, was sie denkt, wenn sie anderer Meinung ist als ihr Mann. Selbst, wenn sie sogar die richtige Ansicht hat und es zum Nutzen der Familie wäre, wenn sie diese ihrem Mann mitteilen könnte, muss sie ihre Gedanken für sich behalten. Der Apostel Paulus gebot: „Die Frauen sollen … schweigen. Es gehört sich nicht, dass sie sprechen. Sie sollen sich unterordnen“ (1. Korinther 14:34, Neues Leben).

imageEine Ehefrau kann viel tun, um für ihre Familie zu sorgen und so ihre Rolle richtig zu erfüllen. Sie kann zum Beispiel nahrhafte Mahlzeiten zubereiten und darauf achten, dass die Wohnung sowie die Kleidung und die Schuhe ihres Mannes sauber und ordentlich sind. Die Bibel fordert Ehefrauen auf, sie sollten „im Hause arbeiten“ und „sich den eigenen Männern unterwerfen“ (Titus 2:5).

Der Platz der Kinder in der Familie

Jehova gebot dem ersten Menschenpaar, fruchtbar zu sein und viele zu werden (1. Mose 1:28). Ja, Gott forderte sie auf, Kinder zu haben. Kinder sollten für die Familie ein Anlass zu „Verdruß“, „Bitterkeit“ und „Kummer“ imagesein (Sprüche 10:1; 17:25). „Da sie unter dem Gesetz und Gebot ihrer Eltern stehen, vergleicht die Bibel die Stellung eines Kindes mit der eines Sklaven“ (Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, Seite 242; siehe auch Sprüche 1:8; 6:20-23; Galater 4:1). Nicht umsonst konnte ein israelitischer „Mann seine Tochter als Sklavin verkaufen“, wenn er Geld brauchte (2. Mose 21:7).

Da Gott auf Kinder besondere Rücksicht nimmt, hat er ihnen nur ein einziges Gebot gegeben: „Gehorcht euren Eltern“ (Epheser 6:1). In der Tat, wie Sklaven ihren Herren, so haben auch Kinder ihren Eltern unbedingten Gehorsam zu leisten. Wie wichtig das ist, wird auch am mosaischen Gesetz deutlich. In Bezug auf einen Sohn, der „nicht auf die Stimme seines Vaters oder die Stimme seiner Mutter hört“, gebot Jehova: „Alle Männer seiner Stadt [sollen ihn] mit Steinen bewerfen, und erimage soll sterben“ (5. Mose 21:18, 21).

Was kannst du als Jugendlicher tun, um deinen Eltern keinen unnötigen Kummer zu bereiten? Als der Apostel Timotheus noch ein junger Mann war, forderte Paulus ihn eindringlich auf: „Trink nicht länger Wasser, sondern gebrauche … Wein“ (1. Timotheus 5:23). Alkohol wird dir helfen, Probleme deutlich anzusprechen und zu einem harmonischen Familienleben beizutragen (vergleiche 1. Mose 19:32).

Wie man Familienprobleme erfolgreich behandelt

In weltlichen Familien entstehen von Zeit zu Zeit Probleme, denn Weltmenschen sind unvollkommen und machen Fehler. Christliche Ehepartner können voneinander jedoch Vollkommenheit erwarten, denn Jesus gebot seinen Nachfolgern: „Ihr sollt … vollkommen sein“ (Matthäus 5:48). Ohne Zweifel, „lebt man … nach biblischen Grundsätzen, wird man … eine glückliche Ehe [führen]“ (Erwachet!, März 2009, Seite 6). Ist eine Ehe also nicht absolut glücklich, kann es nur daran liegen, dass man biblische Grundsätze missachtet.

Natürlich wird sich eine christliche Frau bemühen, nichts zu tun, was ihren Mann reizt. Doch ganz gleich, wie sehr sie sich bemüht, kann es hin und wieder passieren, dass ihr Mann sich über sie aufregt. Wie sollten solche Schwierigkeiten behandelt werden? In der Bibel finden wir ein Beispiel, wie solche Probleme im Volk Israel gelöst wurden.

Die Bibel erzählt von einem Mann, der „meint, dass seine Frau ihm untreu war. Doch weiß er es nicht sicher, sie könnte auch unschuldig sein. In einem solchen Fall soll der Mann seine Frau zum Priester bringen. … Der Priester lässt die Frau näher kommen. … Er selbst hält das Wasser, das Fluch und Qual bringt. … Dann spricht der Priester eindringlich zu der Frau … ‚Dieses fluchbringende Wasser wird in deine Eingeweide eindringen. Es wird dich unfruchtbar machen und deinen Bauch aufblähen. Mit Schrecken und Abscheu werden die Leute auf dich zeigen!‘ So warnt der Priester die Frau vor der drohenden Strafe. Und die Frau soll antworten: ‚Ja, so soll es sein!‘ … Dieses Wasser muss die Frau später trinken, damit es in ihren Körper gelangt und der Fluch sie treffen kann. … Wenn sie schuldig ist, … wird sie schwer erkranken. … Den Mann trifft in einem solchen Fall keine Schuld“ (4. Mose 5:14-31, Hoffnung für Alle).

In ähnlicher Weise könnte ein heutiger Mann seine Frau zu den Ältesten bringen, die ihr dann einen Brei aus Staub und Wasser zu trinken geben. Wenn sie daraufhin schwer erkrankt, wird sie wissen, dass sie ihren Mann gekränkt hat. Wenn Ehefrauen bereit sind, Fehler zuzugeben, kann viel Streit und Leid vermieden werden. Sie sollten es sich zum Ziel setzen, ihrem Mann zu gehorchen, und nicht, ihre eigene Meinung vorzubringen. Selbst wenn dein Ehemann im Unrecht ist, kannst du Gott wohlgefällig handeln, indem du ihm trotzdem gehorchst.

Besonders wenn du verheiratet bist, musst du die Regel beachten, ‚alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen zu lassen‘ (1. Korinther 14:40). Gehorche dem biblischen Gebot: „Das Haupt einer Frau … ist der Mann“ (1. Korinther 11:3). Christliche Frauen sollten der Führung ihres Mannes nicht vorauseilen, sondern stets mit seinen Anweisungen Schritt halten.

Was ist, wenn deine Ehefrau es ablehnt, mit dir zusammen Gottes Wort zu studieren, dein Lieblingsessen zu kochen oder deine Socken zu stopfen? Gemäß der Bibel „sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben“ (Epheser 5:28). Dabei sollten sie Jehova nachahmen, und „wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden, … den er gern hat“ (Epheser 5:1; Hebräer 12:6, Einheitsübersetzung). Die Frauen ihrerseits müssen „ihre Männer lieben“, und „die Liebe … erträgt alles“ (Titus 2:4; 1. Korinther 13:4, 7).

Christliche Ehescheidungen, die Jehova preisen

Heute lassen sich viele Ehepaare nicht von dem Rat des Wortes Gottes helfen und bleiben trotz Problemen zusammen. Billigt es Gott, dass man sich in so einer Situation nicht scheiden lässt? Nein. In biblischer Zeit musste ein Mann, der an seiner Frau „etwas Anstößiges“ gefunden hatte, „ein Scheidungszeugnis für sie ausschreiben und es ihr in die Hand legen und sie aus seinem Haus entlassen“ (5. Mose 24:1). Die Bibel gestattet nur einen Grund, sich nicht scheiden zu lassen, und das ist, wenn der Mann seine Ehefrau vor der Heirat vergewaltigt hat (5. Mose 22:28, 29). Auch in diesem Fall kann sich ein Mann aber problemlos „weitere Frauen“ nehmen, so wie David, ‚ein Mann, der dem Herzen Jehovas angenehm war‘ (1. Chronika 14:3; 1. Samuel 13:14).

In den Tagen Nehemias weigerten sich einige Israeliten, sich von ihren Frauen scheiden zu lassen. imageNehemia „begann sie zu rügen und Übles auf sie herabzurufen und einige Männer von ihnen zu schlagen und ihnen Haare auszuraufen“ (Nehemia 13:25). Der Priester Esra berichtet: „Sobald ich nun von dieser Sache hörte, zerriß ich mein Kleid und mein ärmelloses Obergewand, und ich begann, mir Haare vom Kopf und aus dem Bart zu raufen, und ich blieb betäubt sitzen“ (Esra 9:3). Schließlich lenkten die Israeliten ein und „versprachen durch Handschlag, ihre Frauen fortzuschicken. … Sie gingen daran, Frauen samt Söhnen fortzuschicken“ (Esra 10:19, 44).

Kinder in Unterwürfigkeit halten

imageViele Familienprobleme betreffen die Kinder. Was kannst du tun, wenn das in deiner Familie der Fall ist? Reicht es, mit den Kindern einfach vernünftig zu reden? Es ist natürlich gut, Kindern zu sagen, was richtig und was falsch ist. Doch das genügt nicht. Christen sind verpflichtet, ‚Kinder in Unterwürfigkeit zu halten‘ (1. Timotheus 3:4). Gottes Mitteilungskanal gibt den weisen Rat: „Wer hat zu bestimmen, das Kind oder die Eltern? … Schläge können ganz gut wirken. … Ein paar feste Klapse mögen ihm zeigen, wer die Autorität hat“ (Erwachet!, 8. August 1979, Seite 28).

imageBei manchen Kindern und Jugendlichen mag das jedoch nicht genügen. Was ist dann zu tun? „In den Tagen des Volkes Israel … führte [man] den Unverbesserlichen hinaus und steinigte ihn zu Tode. Zufolge dieses Vorgehens gab es keine Jugendkriminalität. Ebenso heute“ (Der Wachtturm, 1. April 1960). Wir können dieses göttliche Gebot zwar nicht selbst umsetzen, denn „das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten, auch wenn sie Glieder unserer eigenen Blutsverwandtschaft sind“ (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63). Doch wenn wir die Angelegenheit Jehova im Gebet darlegen, werden vielleicht wie in Elisas Tagen „zwei Bärinnen aus dem Wald“ kommen und unsere ungehorsamen Kinder ‚in Stücke reißen‘ (2. Könige 2:24). Wenn es Jehova ‚gefällt, sie zu Tode zu bringen‘ wie die Söhne Elis, wird er vielleicht auch eine andere Möglichkeit finden (1. Samuel 2:25).

Passende Anrede

Wie sollte ein Ehemann seine Frau anreden? Sollte er ihren Namen gebrauchen und ihr dadurch Ehre erweisen? Nein; die in der Bibel erwähnten treuen Diener Gottes sprachen ihre Frauen nicht mit Namen an. Selbst, wenn sie mit anderen über ihre Frauen sprachen, erwähnten sie fast nie deren Namen – daher kennen wir heute nur „Lots Frau“ oder „die Frau Noahs“ (1. Mose 7:13; Lukas 17:32).

In dieser Hinsicht gab uns Jesus ein vollkommenes Beispiel. Er war zwar nicht verheiratet, doch wie aus der Bibel hervorgeht, sind Ehefrauen mit Müttern vergleichbar, und Jesus hatte eine Mutter (1. Mose 24:67). Als diese ihm gegenüber eine Bitte äußerte, entgegnete er: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“ (Johannes 2:4, Luther 1912). Bei einer anderen Gelegenheit heilte Jesus eine Frau und sagte zu ihr einfach: „Frau, du bist von deiner Schwäche befreit“ (Lukas 13:12).

„Der japanische Ehemann stellt seine Frau … mit dem Wort Gusai vor, das ‚dumme oder törichte Frau‘ bedeutet“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1989, Seite 14). Auch das ist passend, denn Gott hat die Frau mit einem anderen Gehirn erschaffen als den Mann (Erwachet!, 22. Juni 1982, Seite 29). Doch am besten sollte ein Mann seine Frau einfach mit „Frau“ oder „Weib“ anreden.

Wie sollte die Ehefrau ihrerseits ihren Mann ansprechen? Der Apostel Petrus schrieb nicht umsonst, dass „Sara Abraham zu gehorchen pflegte, indem sie ihn ‚Herr‘ nannte“ (1. Petrus 3:6). Die verständige Abigail nannte ihren künftigen Ehemann David ebenfalls „mein Herr“ und bezeichnete sich selbst als seine „Sklavin“ (1. Samuel 25:23-25). Es kann somit kein Zweifel daran bestehen, dass „Herr“ die richtige Anrede für einen Ehemann ist.

Was ist über die Kinder zu sagen? Gott gebot ihnen: „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ (2. Mose 20:12). Dies sollte auch darin zum Ausdruck kommen, wie sie ihre Eltern anreden. Wie in einem Kloster, das eine familienähnliche Gemeinschaft darstellt, könnten sie ihre Mutter als „Ehrwürdige Mutter“, „Ehrwürdigste Mutter“ oder „Hochehrwürdige Mutter“ ansprechen (Wikipedia). Für den Vater wäre die Anrede „Ehrwürdiger Vater“ bestimmt passend (Orthpedia).

Darüber, wie Eltern ihre Kinder anreden sollten, gibt wiederum ein Gleichnis Jesu Aufschluss. Er erwähnte einen Mann, der zwei Söhne hatte. Der jüngere „reiste fort in ein fernes Land“, wo er „ein ausschweifendes Leben führte“ (Lukas 15:13). Er muss also schon erwachsen gewesen sein, und sein älterer Bruder war natürlich noch älter. Lange Zeit später, als der ältere Bruder zweifellos bereits ein reifer Mann gewesen sein muss, sagte sein Vater zu ihm: „Kind, du bist immer bei mir gewesen“ (Lukas 15:31). Eltern sollten ihre Kinder also nicht beim Namen nennen, sondern einfach mit „Kind“ anreden – egal, wie alt sie sind.

Besonders kann uns die biblische Hoffnung auf ewiges Leben in einem Paradies auf Erden helfen, das Familienleben glücklich zu gestalten. Wieso? Wenn unsere Angehörigen wirklich in Gottes neuem System leben möchten, werden sie sich sehr bemühen, Gottes Anforderungen zu entsprechen. Wir sollten sie daher regelmäßig darauf hinweisen, dass ‚Kinder ihren Eltern in allem gehorsam sein‘ und Frauen „sich den eigenen Männern unterwerfen“ müssen (Kolosser 3:20; Titus 2:5). Als Ergebnis wird Gott uns damit belohnen, dass wir für immer und ewig seine „Sklaven“ sein dürfen! (Offenbarung 22:3). Sind das nicht wunderbare Aussichten?

Worüber sollte man sprechen?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2009

imageDer Apostel Paulus empfahl: „Alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin“ (Philipper 4:8) Was sollte demnach unser Gesprächsthema sein, und wovor sollten wir uns hüten?

Wahr: Jehovas Zeugen nennen ihre Religion zwar „die Wahrheit“, aber sind ihre Aussagen deswegen wahr? Schon ihr Gründer, Charles Taze Russell, schrieb im Band 3 der Schriftstudien: „Mit dem Ende des Jahres 1914 wird, was Gott Babylon nennt, und was die Menschen Christentum nennen, verschwunden sein“ (Ausgabe 1898, Seite 146). Hat sich seine Erklärung als „wahr“ erwiesen?

Später schrieben seine Nachfolger: „Die Bibel sagt voraus, daß diese himmlische Regierung [Gottes Königreich], die bereits an der Macht ist, im 20. Jahrhundert die Erde von aller Bosheit reinigen wird“ (Erwachet!, 8. Mai 1961). Zehn Jahre danach wurde gesagt: „Binnen kurzem wird noch in unserem zwanzigsten Jahrhundert ‘die Schlacht am Tage Jehovas’ gegen das neuzeitliche Gegenstück Jerusalems, die Christenheit, beginnen“ (‚Die Nationen sollen erkennen, dass ich Jehova bin‘ – Wie?, Seite 217). Waren diese Erklärungen „wahr“?

imageDer Wachtturm veröffentlichte im Lauf der Jahrzehnte sogar viele Erklärungen, die in späteren Ausgaben derselben Zeitschrift durch „neues Licht“ ersetzt und somit als unwahr gekennzeichnet wurden. Es war keine „gegenwärtige Wahrheit“, sondern Lüge (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 121).

Gerecht: In den 1960er Jahren „wollte die Regierung [von Schweden], daß Jehovas Zeugen … Zivildienst verrichten. Vertreter des Zweigbüros erschienen vor dem Ausschuß und erklärten, daß die Zeugen keinerlei Ersatz für den Militärdienst akzeptieren könnten“ (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1991, Seite 166). Auch wurde in der Erwachet!-Ausgabe vom 8. März 1975 gesagt: „Der Christ verweigert auch den Zivildienst, der als Ersatz für den Militärdienst gilt. In Wirklichkeit würde er durch diesen Dienst ein Teil der Welt werden, Jesus aber gebot, sich von der Welt getrennt zu halten“ (Seite 23).

In Übereinstimmung mit dieser Ansicht wurde jeder, der Zivildienst leistete, aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgeschlossen. Viele beugten sich der Anweisung, den Zivildienst zu verweigern, und verbrachten die besten Jahre ihres Lebens im Gefängnis. Doch im Wachtturm vom 1. Mai 1996 wurde plötzlich erklärt, im Hinblick auf den Zivildienst müsse „ein Gott hingegebener, getaufter Christ eine persönliche Entscheidung treffen“ (Seite 19). Von da an wurde niemand mehr gezwungen, den Zivildienst zu verweigern; in manchen Versammlungen wurde man sogar kritisiert, wenn man dies tat. War das „gerecht“?image

In den 1970er Jahren wurden Jehovas Zeugen „in dem südostafrikanischen Staat Malawi brutal verfolgt – geschlagen, vergewaltigt und sogar ermordet“, weil sie sich auf Anraten der Leitenden Körperschaft geweigert hatten, Parteikarten zu kaufen. Doch ihren Glaubensbrüdern in Mexiko wurde erlaubt, von Regierungsbeamten gegen Bestechungsgeld eine Bescheinigung zu kaufen, auf der stand, dass sie ihren Militärdienst abgeleistet hätten. War das „gerecht“?

Von ernsthaftem Interesse: Sind Erwachet!-Artikel wie „So schmeckts in Thailand“ (Juli 2008), „Mit dem Boot durch die Backwaters von Kerala“ (April 2008) oder „Die Tränen eines Gorillababys“ (August 2008) wirklich „von ernsthaftem Interesse“? Sind sie wirklich „geistige ‚Speise zur rechten Zeit‘, … tiefe biblische Wahrheiten“? (Der Wachtturm, 1. Januar 1996, Seite 30).

imageKeusch: Sind Jehovas Zeugen und ihre Schriften „keusch“? Zwar behauptet der Wachtturm vom 1. Dezember 1976, dass es „Tausende … Beispiele … der Keuschheit … unter Jehovas Zeugen“ gibt (Seite 709). Aber was sind „Tausende“ Beispiele in einer Organisation, der „viele Millionen Menschen“ angehören? (Der Wachtturm, 15. Mai 2005, Seite 22).

Wir dürfen nicht vergessen: „Buchstäbliche Hurerei ist etwas Unreines. … Aber geistige Hurerei ist noch schlimmer“ (Der Wachtturm, 15. September 1972, Seite 552). Und Jehovas Zeugen schreiben ständig über geistige und buchstäbliche Hurerei. Allein in den Wachtturm-Ausgaben von 1970 bis 2008 kommen die Wörter „Hure“ oder „Hurerei“ 1390mal vor! Sogar in Büchern für Kinder wird über „Huren oder Prostituierte“ gesprochen! (Lerne von dem großen Lehrer, Seite 136). Ist das „keusch“?

Liebenswert: Sind die wilden Tiere, die in den Wachtturm-Schriften gezeigt werden, „liebenswert“? Was ist mit den vielen Bildern, auf denen Weltmenschen gezeigt werden, obwohl Christen ‚die Welt nicht lieben‘ dürfen? (1. Johannes 2:15). Wie kommt es, imagedass wirklich ‚liebenswerte‘ Personen wie Micky Maus kein einziges Mal im Wachtturm erwähnt werden, verabscheuungswürdige Personen wie Satan aber über 6700mal zwischen 1970 und 2008?

Worüber gut gesprochen wird: Jeder weiß, dass über Jehovas Zeugen keineswegs „gut gesprochen wird“. Nein, „Jehovas Zeugen [werden] heute von den Regierenden der Welt oft nicht verstanden und sogar verachtet“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1993, Seite 14). Im Allgemeinen werden sie von den Menschen „als verachtenswerte ‚Sekte‘“ betrachtet (Der Wachtturm, 1. März 1996, Seite 14). Selbst das Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1970 berichtet darüber, dass ein Geistlicher „immer schlecht von Jehovas Zeugen gesprochen“ hatte (Seite 293).

Jehovas Zeugen und ihre Schriften gehören also keinesfalls zu dem, was man ‚weiterhin erwägen‘ sollte. Worauf sollten wir unsere Gedanken dann richten? Wo gibt es „irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes“? Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia versteht man unter Tugend „eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (d. h. leicht und mit Freude) zu tun.“ Und wie es in dem Buch Fragen junger Leute – Praktische Antworten heißt, „kann Alkohol Freude bereiten“ (Ausgabe 1989, Seite 262).

imageAlkoholkonsum trägt also zur Freude und somit zur Tugend bei. Und da „Alkohol die Zunge löst“, fällt es einem im betrunkenen Zustand auch viel leichter, „irgend etwas Lobenswertes“ über seine Mitmenschen zu sagen (Der Wachtturm, 15. Juni 1994, Seite 20). „Irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes“ findet man somit am besten in einer Kneipe oder in einem Brauereilokal. Besonders am Stammtisch kann man auch erbauende Gespräche führen. In der Gemeinschaft von Trinkern können wir Gott am besten preisen.

Wieso „Weizenbier“ statt „Wein“?

Warum wählen die meisten Bibelübersetzer für das hebräische Wort סבאך (ßóve’) die Wiedergabe „Wein“, während es in der Neuen-Welt-Übersetzung mit „Weizenbier“ übersetzt wird?

Die Erbrechet!-Redaktion hat diese Frage auch an die Redaktion des Wattwurms weitergereicht und von dort die Antwort erhalten, „Wein“ sei eine verkürzte Form von „Weizenbier“, so wie „Jah“ eine Kurzform von „Jehova“ ist. Obwohl diese Erklärung vernünftig scheint, hält sie doch einer genauen Überprüfung nicht stand.

Der Grund ist vielmehr darin zu suchen, dass die meisten Bibelübersetzungen von der römisch-katholischen Kirche beeinflusst sind. Und „bei den Römern geriet Bier als ‚barbarisches’ Getränk in Verruf und dem Wein wurde der Vorzug gegeben“, wie ein Experte sagte. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus schrieb sogar über das Bier: „Als Getränk haben die Germanen ein schauerliches Gebräu aus Gerste oder Weizen gegoren“.

Kein Wunder, dass die katholischen Übersetzer der Vulgata das hebräische Wort סבאך, das etwa „berauschendes Getränk“ bedeutet, mit vinum, also „Wein“, wiedergaben. Im Gegensatz dazu ließen sich die Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung nicht von persönlichen Vorlieben leiten. Sie beachteten vielmehr, was in dem Werk Einsichten über die Heilige Schrift steht, das von Gottes Mitteilungskanal veröffentlicht wurde. Dort heißt es eindeutig: „Die Hebräer kannten wahrscheinlich ‚Weizenbier’“ (Band 2, Seite 804).

Somit besteht kein Zweifel, dass es sich bei dem ‚berauschenden Getränk’, das in Jesaja 1:22 erwähnt wird, um Weizenbier handelte. Satan hat durch eine List dafür gesorgt, dass dieses Wort aus den meisten Bibelübersetzungen verschwunden ist. Ohne Zweifel wollte er die Menschen dazu verleiten, Weizenbier zu meiden und stattdessen „Wein, worin Ausschweifung ist“, zu trinken.

Trunken vom wahren Weinstock

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2009

„Da ist ein Becher in der Hand Jehovas, und der Wein schäumt, er ist voll Mischtrank.“ (Psalm 75:8)

imageAn vielen Stellen warnt Gottes Wort vor der Gefahr, die von Wein ausgeht. Beispielsweise stellte der weise Salomo fest: „Wer hat Weh? Wer hat Unbehagen? … Die sich lange Zeit beim Wein aufhalten“ (Sprüche 23:29, 30). Ja, „der Wein ist ein Spötter, … und jeder, der davon irregeht, ist nicht weise“ (Sprüche 20:1).

Hatte es „der weiseste Mann des Altertums, König Salomo“, wirklich nötig, uns vor buchstäblichem Wein zu warnen? (Der Wachtturm, 1. Januar 1970, Seite 12). Nein, denn der Wein ist ein Geschenk Gottes, und laut seinen Zeitgenossen war auch Jesus „dem Weintrinken ergeben“ (Psalm 104:15; Matthäus 11:19). Genauso wenig, wie Jesus vor buchstäblichem Sauerteig warnte, wollte Salomo auf die Gefahren des buchstäblichen Weins aufmerksam machen (Matthäus 16:12). Vielmehr geht es um den sinnbildlichen Wein, der für Menschen zu einer großen Gefahr werden kann.

Der wahre Weinstock

Jesus Christus erklärte, wer die Menschen in geistiger Hinsicht trunken macht, als er sagte: „Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner“ (Johannes 15:1). Ja, „da ist ein Becher in der Hand Jehovas, und der Wein schäumt, er ist voll Mischtrank“ (Psalm 75:8). „In den Tagen Jojakims“ beauftragte Jehova seinen Propheten Jeremia: „Geh zum Hause der Rechabịter, … und du sollst ihnen Wein zu trinken geben“ (Jeremia 35:1, 2). Offensichtlich braucht er Anbeter, die in geistiger Hinsicht betrunken sind, daher ließ er durch den Propheten Jesaja über sein Volk sagen: „Sie werden bestimmt Weingärten pflanzen“ (Jesaja 65:21).

imageJehova, der große Weingärtner, und Jesus, der wahre Weinstock, machen die Menschen nicht allein trunken. Ein Weingärtner pflanzt seinen Weinstock in einen Weingarten, und das tat auch Jehova. „Der Weingarten Jehovas der Heerscharen ist das Haus Israel“, erklärte der Prophet Jesaja (Jesaja 5:7). Heute ist „das geistige Israel die Versammlung gesalbter Christen“, und die Gesalbten unterstützen Jehova und Jesus dabei, die Menschen trunken zu machen (Der Wachtturm, 1. Juli 1987, Seite 13). Der „treue und verständige Sklave“ der Zeugen Jehovas ist wirklich „ein Weingarten schäumenden Weines! Ich, Jehova, behüte ihn. Jeden Augenblick werde ich ihn tränken“ (Matthäus 24:45; Jesaja 27:2, 3).

„Die sich lange Zeit beim Wein aufhalten“ sind also Personen, die sich intensiv mit Gott und Jesus Christus beschäftigen oder die sich den Schriften der gesalbten Zeugen Jehovas widmen. Salomo beschrieb diese Gruppe wie folgt: „Willst du wissen, wer ständig stöhnt und sich selbst bemitleidet? Wer immer Streit hat und sich über andere beklagt? … Das sind die, die bis spät in die Nacht beim Wein sitzen“ (Sprüche 23:29, 30, Gute Nachricht).

Seufzen und stöhnen

Im Wachtturm vom 1. März 2004 heißt es: „Wenn Sie zu den Menschen gehören, die ‚seufzen und stöhnen‘, … dann laden wir Sie ein, sich Jehovas Zeugen … anzuschließen“ (Seite 7). Es ist tatsächlich vor allem die Gruppe der Zeugen Jehovas, die „ständig stöhnt und sich selbst bemitleidet“. Im Wachtturm vom 1. Januar 1990 und anderen Schriften klagen sie darüber, „daß Jehovas Zeugen in allen Nationen der Erde gehaßt werden und auf Gegnerschaft stoßen“ (Seite 12). Doch schon der Apostel Paulus schrieb, er und seine Mitchristen wären „die bemitleidenswertesten aller Menschen“ (1. Korinther 15:19).

Weiter sagte Salomo zu einem Menschen, der sich zu intensiv mit dem ‚wahren Weinstock‘ beschäftigt: „Du siehst Dinge, die es gar nicht gibt, und redest imagedummes Zeug“ (Sprüche 23:33, Gute Nachricht). Das erfüllte sich bereits im ersten Jahrhundert, als einige von Jesu Aposteln Moses und Elia sahen – eindeutig „Dinge, die es gar nicht gibt“, denn die beiden waren zu dieser Zeit schon seit Jahrhunderten tot. Später wurde Paulus „außerhalb des Leibes … bis zum dritten Himmel entrückt“ (2. Korinther 12:2). Der Apostel Johannes sah sogar Drachen mit sieben Köpfen und andere fantastische Kreaturen (Offenbarung 12:3; 13:1).

Jehovas Zeugen schreiben in dem Buch Die gute Botschaft, die Menschen glücklich macht: „Vor unserem geistigen Auge können wir sehen, wie das Paradies auf der Erde wiederhergestellt wird“ (Seite 122). In ihren Zeitschriften zeigen sie Löwen, die Stroh fressen, und Kinder, die mit giftigen Schlangen spielen. Wahrhaft „Dinge, die es gar nicht gibt“!

„Dummes Zeug“

Tatsächlich redet auch niemand so viel „dummes Zeug“ wie Menschen, die sich intensiv mit Jesus Christus und Gott beschäftigen. Beispielsweise schrieb der heilige Odo von Cluny, der im 9. und 10. Jahrhundert lebte, es würde „nur Erbrechen verursachen, Weiber anzuschauen.“ Im 13. Jahrhundert schrieb der heilige Thomas von Aquin: „Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde. … Die Frau ist ein Missgriff der Natur, … eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann.“

Rudolf Graber, katholischer Bischof von Regensburg, sagte im Jahr 1980: „Sexualität führt zur Bestialität.“ Und der evangelische Manager Klaus Gerth schrieb, dass AIDS „nicht in erster Linie ein Gericht Gottes ist (das natürlich auch), sondern eine besondere Gnade Gottes, um den Menschen … ihr falsches Verhalten vor Augen zu führen.“ Thomas J. Schaum behauptet sogar auf seiner Website: „Kein Kind kann eine staatliche Schule besuchen, ohne dabei zu sündigen!“ Ja, „Wein und Most“ – die christliche Lehre und die damit verbundenen Gedankengänge – „vernebeln ihnen den Verstand“ (Hosea 4:11, Hoffnung für Alle).

Wie bereits erwähnt, hat der „treue und verständige Sklave“ als Gottes „Weingarten“ einen besonderen Anteil daran, Menschen geistig trunken zu machen. Dementsprechend redet er auch besonders viel „dummes Zeug“, wie in seinen unzähligen Schriften überall zu lesen ist. Schon der erste Präsident der Wachtturm-Gesellschaft, Charles Taze Russell, schrieb im Photo-Drama der Schöpfung: „Die Abydostafel … weist Adam als den ersten Pharao nach und Noah als den zwanzigsten“ (Seite 21).

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Später schrieben seine Nachfolger in der Zeitschrift The Golden Age: „Wer hätte, als der Prophet sagte ‚Die Wüste soll jubeln und blühen wie die Rose‘ (Jesaja 35:1) gedacht, dass eines der Mittel, die der Herr benutzen wird, um die Erfüllung dieser Prophezeiung herbeizuführen, … Dynamit sein würde?“ (1. Oktober 1919, Seite 16). In einer anderen Ausgabe wurde gesagt: „Es gibt einige gut bezeugte Fälle, in denen Frauen in Männer umgewandelt wurden, und es ist möglich, dass diese Umwandlung allgemein stattfindet und wir alle als Brüder miteinander leben werden“ (2. April 1930, Seite 446).

Fünf Jahre später war zu lesen: „Das nächste Jahr, in dem die Sonne genauso oft verfinstert wird, wird 2485 sein, in 550 Jahren, und Millionen jetzt Lebender werden das Vorrecht haben, Zeuge dieses Ereignisses zu sein“ (Ausgabe vom 27. Februar 1935, Seite 339). In der Ausgabe vom 15. Januar 1936 wird schließlich behauptet, Nahrung aus Weißmehl hätte auf den Menschen „ungefähr die gleiche Wirkung wie Gips“ und dann festgestellt: „Die allererste Tätigkeit eines gesunden Tieres am Morgen ist die imageAusscheidung. Da der Mensch das weiß, ist es seine Verpflichtung, sich entsprechend zu trainieren“ (Seite 227).

Auch in neuerer Zeit redet der „treue und verständige Sklave“ genügend „dummes Zeug“, etwa: „Ein ‚Schaufensterbummel‘… ist ein billiges Vergnügen, besonders wenn man ihn nach Ladenschluß unternimmt“ (Erwachet!, 22. April 1979, Seite 6). Und in dem Kinderbuch Lerne von dem großen Lehrer heißt es: „Die Dämonen haben ihren Spaß, wenn die Menschen etwas tun, was Jehova verbietet. Zum Beispiel gefällt es den Dämonen, wenn Jungs und Mädchen gegenseitig mit ihrem Penis oder ihrer Scheide spielen“ (Seite 60).

Widersprüche

Weiter sagte Salomo zu einem Gläubigen: „Du fühlst dich wie auf stürmischer See“ (Sprüche 23:34, Gute Nachricht). Tatsächlich liegt es in der unklaren Natur der christlichen Religion, dass ihre Anhänger „von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden“ (Epheser 4:14). Ist Gott dreieinig oder nicht? Was geschieht beim Tod? Zu wem sollte man beten? Schon auf diese grundlegenden Fragen geben verschiedene Bibeltexte – und verschiedene christliche Gruppen – verschiedene Antworten. Hurerei wird mit dem Tod bestraft, aber treue Diener Gottes der alten Zeit gingen zu Prostituierten. Jesus sagte: „Wer kein Schwert hat, verkaufe sein äußeres Kleid und kaufe eins“ und kurz darauf: „Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“ (Lukas 22:36; Matthäus 26:52).

Nicht nur die verschiedenen christlichen Gruppierungen haben unterschiedliche Lehren, sondern auch innerhalb derselben Gruppe gibt es verschiedene Ansichten. Besonders deutlich ist das bei Jehovas imageZeugen, deren Lehre immer wieder durch „neues Licht“ geändert wird: Einmal sind die „Generation“ aus Matthäus 24:34 die gesalbten Christen, dann Menschen, die das Jahr 1914 erlebt haben, dann die bösen Menschen unserer Zeit und dann wieder die Gesalbten. Kein Wunder, dass man sich fühlt „wie auf stürmischer See“, wenn man versucht, in diesem Gewirr die „Wahrheit“ herauszufinden.

Es ist verständlich, dass Jeremia, ein Anbeter Gottes, sagte: „Ich bin wie ein Mann geworden, der betrunken ist, und wie ein kräftiger Mann, den der Wein überwältigt hat, Jehovas wegen und seiner heiligen Worte wegen“ (Jeremia 23:9). Zu versuchen, die „heiligen Worte“ Gottes zu verstehen, kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben. „Es werden viel zu viele Bücher geschrieben“, vor allem von Jehovas Zeugen, „und das viele Grübeln kann dich bis zur Erschöpfung ermüden“ (Prediger 12:12, Gute Nachricht).

Von Jehova gezogen

Wenn es so gefährlich ist, sich mit der Lehre von Jesus Christus, dem ‚wahren Weinstock‘, zu beschäftigen, wieso tun das dann so viele Menschen? Jehova, der große Weingärtner, offenbarte durch König Lemuel seine Strategie: „Gebt Rauschtrank dem Mutlosen und Wein den Verbitterten“ (Sprüche 31:6, Neues Leben). In der Tat, gerade ‚Mutlose und Verbitterte‘ fallen oft auf die Versprechungen von Jehovas Zeugen oder anderen christlichen Sekten herein, die ihnen „ein sorgenfreies Leben im Paradies“ oder „wahres und ewiges Glück“ versprechen (Der Wachtturm, 1. März 1996, Seite 29; 15. September 2001, Seite 23). image

Jesus Christus sagte: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn“ (Johannes 6:44). Der Prophet Jesaja deckte eine weitere Methode auf, wie Jehova Menschen zu sich und zu Jesus zieht: „Jehova der Heerscharen wird bestimmt … ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von Wein“ (Jesaja 25:6). Dadurch werden Menschen angezogen, die im übertragenen Sinne Wein und Öl lieben.

Der weise Salomo wusste allerdings: „Wer Wein und Öl liebt, wird keinen Reichtum gewinnen“ (Sprüche 21:17). Daher gab er den Rat: „Begib dich nicht unter starke Weintrinker“ (Sprüche 23:20). Er wusste: „Auf sie wartet die Armut“ (Sprüche 23:21, Hoffnung für Alle).

„Wehe denen, die am Morgen früh aufstehen!“

Einige Warnungen in der Bibel sind speziell an Jehovas Zeugen gerichtet, beispielsweise die des imagePropheten Jesaja: „Wehe denen, die am Morgen früh aufstehen, um nur nach berauschendem Getränk zu suchen, die bis spät im Abenddunkel verweilen, so daß der Wein selbst sie erhitzt!“ (Jesaja 5:11). Tatsächlich stehen Jehovas Zeugen „früh auf, um jeden Morgen den Tagestext zu betrachten“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1992, Seite 29). Sie suchen „nach berauschendem Getränk“, nach der Broschüre Täglich in den Schriften forschen. Nicht umsonst sagte David über Jehova: „Du hast dein Volk Hartes sehen lassen. Du hast uns mit Wein getränkt, der uns taumeln macht“ (Psalm 60:3).

Ungläubige schlafen am Wochenende meistens aus, doch Jehovas Zeugen stehen auch samstags „am Morgen früh auf“, um den Predigtdienst durchzuführen. Über einige Verkündiger wird auch gesagt, „dass sie an einigen Tagen für die Hausarbeit etwas früher aufstehen“ um „am Tag mehr Zeit für die Predigt- und Lehrtätigkeit“ zu haben (Unser Königreichsdienst, März 2002, Seite 3). Viele Versammlungen haben am Sonntagmorgen das Wachtturm-Studium, so dass kein einziger Tag zum Ausschlafen bleibt.image

Regelmäßig verweilen Jehovas Zeugen außerdem „bis spät im Abenddunkel“, um sich der Lehre des ‚wahren Weinstocks‘ zu widmen. In den 1920er Jahren konnten Zusammenkünfte in Rumänien schon mal „von 10 Uhr abends bis 2 Uhr morgens“ dauern (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2006, Seite 108). Heute ist die Dienstzusammenkunft zwar normalerweise früher zu Ende, aber viele Familien kommen trotzdem erst „spät im Abenddunkel“ nach Hause. Bevor die Leute wegen der Terrorgefahr misstrauischer wurden, hatten Jehovas Zeugen in Irland auch regelmäßig noch „nach Einbruch der Dunkelheit“ den Predigtdienst durchgeführt (siehe Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1988, Seite 114).

Im Besonderen erfüllt sich die Prophezeiung aus Jesaja 5:11 jedoch in Verbindung mit den jährlichen Bezirkskongressen. Besucher des Kongresses „Göttlicher Name“ berichteten, dass „man täglich eine ziemlich weite Strecke zum Kongreßgelände zurückzulegen hatte und man früh aufstehen mußte und spät ins Bett kam“ (Erwachet!, 22. Januar 1972, Seite 18). Auch heute müssen Jehovas Zeugen früh aufstehen, um mit dem Bus zum Kongress zu fahren, und kommen trotzdem erst „spät im Abenddunkel“ nach Hause. Die Atmosphäre auf diesen Propagandaveranstaltungen ‚berauscht‘ sie; sie werden „erhitzt“ und fühlen sich nach so einem Kongress „glühend im Geist“ (Römer 12:11).

Leidtragende Kinderimage

Der Prophet Joel schildert auf anschauliche Weise, wozu es führen kann, wenn man den Glauben an Jesus über alles andere stellt: „Das weibliche Kind verkauften sie um Wein, damit sie trinken konnten“ (Joel 3:3). Natürlich „verkaufen“ Jehovas Zeugen ihre Töchter nicht buchstäblich. Doch „wenn Eltern ihre Kinder ermuntern, den Pionierdienst aufzunehmen, kann gesagt werden, daß sie diese Jehova opfern, genauso wie Jephtha seine Tochter Gott, der ihm den Sieg geschenkt hatte, als ein ‚Brandopfer‘ opferte“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1992, Seite 12).

Viele christliche Väter vernachlässigen ihre Kinder, um sich ‚theokratischen Verpflichtungen‘ zu widmen. Sie sitzen bis „spät im Abenddunkel“ bei Ältestenbesprechungen und sind mehr um ihren Predigtdienstbericht und ihre Interessierten als um ihre eigenen Söhne und Töchter besorgt. Und falls ihre Kinder sich eines Tages entschließen, dem „Weingarten Jehovas“, dem „treuen und verständigen Sklaven“, nicht länger zu folgen, werden sie völlig von der Familiengemeinschaft abgeschnitten. In dem Buch Bewahrt euch in Gottes Liebe wird deutlich gesagt: „Wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten, der eine eigene Wohnung hat“ (Seite 209). Jehovas Zeugen ‚verkaufen‘ sozusagen ihre Kinder um der Menschengebote der Wachtturm-Organisation willen.

Ihr Ende

Der Prophet Habakuk zeigt, welche Folgen es hat, sich mit dem von Jehova, Jesus und dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ ausgeteilten symbolischen Wein zu befassen: „Weil der Wein verräterisch wirkt, ist ein kräftiger Mann anmaßend; und er wird sein Ziel nicht erreichen“ (Habakuk 2:5). Nicht nur Jehovas Zeugen, sondern auch andere religiöse Menschen werden schnell „anmaßend“ und halten sich für „das auserwählte Volk Gottes“. Sie treffen dann Aussagen wie: „Für die Menschen, die die von uns übermittelte Botschaft hören, geht es um Leben oder Tod. Sie werden auf der Grundlage ihrer Reaktion auf die gute Botschaft gerichtet“ (Unser Königreichsdienst, Februar 2002, Seite 8).

In ihrer Anmaßung wünschen sie anderen Menschen die baldige Vernichtung: „Panischer Schrecken wird sich der Menschenmassen bemächtigen, so daß sie nicht mehr wissen, was sie tun, und daher beginnen, sich gegenseitig umzubringen. … Verwesen wird die Zunge derer, die über die Warnung vor Harmagedon gespottet und gelacht haben! … Verwesen wird das Fleisch derer, die nicht begreifen wollten, dass der lebendige und wahre Gott Jehova heißt! Ja, verwesen werden sie, während sie auf ihren Füßen stehen. Von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende werden Leichen umherliegen“ (Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies, Seite 208).

imageDoch jemand, dessen Wunsch die Vernichtung fast aller seiner Mitmenschen ist, „wird sein Ziel nicht erreichen“. Nein, „der Wein ist ein Spötter“ (Sprüche 20:1). Wer die Worte Jesu, des ‚wahren Weinstocks‘, zu ernst nimmt, wird unweigerlich zu einem Gegenstand des Spotts werden. Der Apostel Petrus wusste, dass Jesu Vorhersagen über seine künftige Gegenwart sich nicht erfüllen würden. Daher erklärte er, dass „Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die … sagen: ‚Wo ist diese seine verheißene Gegenwart?‘“ (2. Petrus 3:3, 4).

Wer auf Jesus hört, macht sich also zum Gespött. Deshalb sagte der Apostel Paulus: „Es ist gut, nicht Fleisch zu essen noch Wein zu trinken“ (Römer 14:21). Hüten wir uns vor allem, was mit dem ‚wahren Weinstock‘ Jesus, dem großen „Weingärtner“ Jehova oder seinem „Weingarten“, dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘, zu tun hat! Ja, „wehe denen, die im Weintrinken stark sind!“ (Jesaja 5:22).

Wer sich zu viel mit Gott, Jesus und dem Wachtturm beschäftigt, „dem wird es schlecht ergehen“ (Sprüche 13:20). „Betrinkt euch nicht mit Wein; sonst ruiniert ihr damit euer Leben!“ (Epheser 5:18, Neues Leben).

Die griechischen Götter und Jehova

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Gott ging daran den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen“ (1. Mose 1:27)

Die griechischen Götter sind für ihre unmoralische Handlungsweise bekannt. „Nach der griechischen Mythologie frönten die Götter und Göttinnen … jedem Laster und verübten jedes erdenkliche Verbrechen. … Zu den abscheulichen Praktiken, die gewissen [griechischen] Gottheiten zugeschrieben werden, gehören … Lügen, Diebstahl, Trunkenheit und Mord. Es hieß, daß diejenigen, die sich die Mißgunst eines Gottes oder einer Göttin zuzogen, auf grausamste Weise hingerichtet wurden“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seiten 230, 990).

Woher hatten die griechischen Götter diese Eigenschaften? Der Philosoph Aristoteles erklärte, dass „die Menschen die Gestalten der Götter nach sich selbst abbilden, so auch deren Lebensformen“ (Politik, Buch 1, Teil 2, übersetzt von Olof Gigon). „Die Unsittlichkeit der Götter diente dazu, die verkehrte Handlungsweise der Menschen zu rechtfertigen“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 991). Die Griechen schufen die Götter also in ihrem eigenen Ebenbild und schrieben ihnen Charakterzüge zu, die sie selbst besaßen.

Allerdings sind Griechen auch Menschen, und „Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn“ (1. Mose 1:27). Somit wurden auch die Griechen im Bilde Gottes erschaffen. Die Eigenschaften der griechischen Götter spiegeln daher nicht nur diejenigen ihrer menschlichen Erfinder, sondern auch diejenigen Gottes wider.

Tatsächlich verübte auch Jehova „jedes erdenkliche Verbrechen“, wie aus der Bibel deutlich hervorgeht. Er belog Abraham, David, Salomo und andere, und er beauftragte einen Engel, König Ahab zu betrügen (1. Mose 13:14-16; Apostelgeschichte 7:2-6; 2. Samuel 7:16; 1. Chronika 17:14; 1. Könige 22:20-22; siehe Erbrechet!, September 2009, Seite 15). Er beauftragte sein Volk, die Ägypter und die Kanaaniter auszuplündern (2. Mose 3:22; 5. Mose 6:10, 11). Er war mindestens einmal betrunken, und mehrmals zwang er sein Volk, unschuldige Kinder zu ermorden (Psalm 78:65; Josua 6:21; 1. Samuel 15:3). Wer sich ‚seine Missgunst zuzog‘, wurde vom Erdboden verschluckt, von Hagelsteinen erschlagen oder von Hunden oder Würmern gefressen (4. Mose 16:32; Josua 10:11; 2. Könige 9:35-37; Apostelgeschichte 12:23).

Somit können wir zweifelsfrei feststellen: Die griechischen Götter sind im Bilde der Griechen geschaffen, und die Griechen sind im Bilde Gottes geschaffen. Daher widerspiegeln Zeus, Hermes, Dionysos und die anderen griechischen Götter in Wirklichkeit die Charakterzüge Jehovas, des Erschaffers der Menschheit und der Griechen.

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Die biblische Lösung für Armut

Überarbeiteter Nachdruck aus Erbrechet!, November 2008

„Es trinke einer und vergesse seine Armut“ (Sprüche 31:7)

Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia „lebten 2005 etwa 1,4 Milliarden Menschen, mehr als ein Fünftel der Menschheit, in absoluter Armut. … Armut ist eines der größten Probleme der Gegenwart.“ Tatsächlich haben sich die Vereinten Nationen zum Ziel gesetzt, die „extreme Armut“ bis 2015 zu beseitigen oder zumindest erheblich zu verringern. Doch aufrichtige Menschen lassen sich nicht von menschlicher Weisheit verführen. Vielmehr sind sie daran interessiert, was Gottes Wort, die Bibel, zu diesem Thema sagt. Kann man realistischerweise davon ausgehen, dass die weltweite Armut beseitigt werden wird?

Armut in alter Zeit

Im Volk Gottes war Armut zu allen Zeiten verbreitet. Schon im mosaischen Gesetz erklärte Gott: „An Armen wird es niemals fehlen inmitten des Landes“ (5. Mose 15:11). Und „das Gesetz Jehimageovas ist vollkommen“ (Psalm 19:7). Die Armut in Israel war also keine Folge davon, dass die Israeliten das Gesetz nicht gehalten hatten; vielmehr war sie von Anfang an vorgesehen. Vollkommenheit schließt Armut nicht aus.

Auch die Abschaffung des mosaischen Gesetzes änderte nichts an der Tatsache, dass es in Gottes Volk viele Arme gab. Der Apostel Paulus schrieb: „In jeder Weise empfehlen wir uns als Gottes Diener: … als Arme“ (2. Korinther 6:4, 10). Armut kennzeichnete jemanden damals als einen Anbeter des wahren Gottes.

Armut in Gottes neuer Welt

Über das künftige Paradies sagte Jesaja voraus: „In Sicherheit werden sich selbst die Armen lagern“ (Jesaja 14:30). Die Armen werden zwar in Sicherheit, aber immer noch arm sein. Auch die Psalmen geben in einem Lied über Salomo eine Vorschau auf die neue Welt. Dort wird über den König – im Vorbild Salomo, in der größeren Erfüllung Jesus Christus – gesagt: „Die Seelen der Armen wird er retten“ (Psalm 72:13). Somit müssen die Armen damit zufrieden sein, dass ihre „Seele“ – ihr Leben – gerettet wird. Vom Reichtum des Königreichs werden sie jedoch nichts abbekommen, denn nicht dem Volk, sondern dem König wird „etwas von dem Gold von Scheba gegeben werden“ (Psalm 72:15).

Jesus erklärte deutlich: „Die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber werdet ihr nicht allezeit haben“ (Matthäus 26:11). Er gebrauchte das griechische Wort pántote, das „immer“ bedeutet. Ja, er selbst wird nur für tausend Jahre regieren – danach werden seine Jünger ‚ihn nicht mehr haben’, aber Arme wird es dann immer noch geben (Offenbarung 20:4).

Später, wenn Jesus nach den tausend Jahren „seinem Gott und Vater das Königreich übergibt“, wird Armut weiterbestehen. Schließlich sagt Gottes Wort deutlich: „Jehova ist es, der verarmen läßt“ (1. Samuel 2:7). Auch unter seiner Herrschaft wird Armut daher ein fester Bestandteil der menschlichen Gesellschaft bleiben.

Der Armut entfliehen?

Sollten arme Christen versuchen, Geld zu verdienen, um der Armut zu entfliehen? Nein, und zwar aus zweierlei Gründen.

Erstens ist es sinnlos. Jesus erklärte mehrmals: „Wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden“ (Matthäus 13:12; Lukas 8:18). Bemühungen, Geld zu verdienen, sind daher von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nur jemandem, „der hat, wird mehr gegeben werden“ (Lukas 19:26). Doch wer arm ist, wird es sowieso für immer bleiben.

Zweitens ist Armut eine Hilfe dabei, Gottes Königreich zu erben. Jesus sagte: „Wie schwierig wird es für die sein, die Geld haben, in das Königreich Gottes einzugehen!“ (Markus 10:23). Er sprach hier ausdrücklich nicht von „Reichen“, sondern von Menschen, „die Geld haben“ – das muss nicht viel Geld sein. Jemand, der irgendwelches Geld besitzt, hat es also schwer, ins Königreich einzugehen. Doch „Jehova hört auf die Armen“ (Psalm 69:33). David erklärte: „Ich aber bin niedergedrückt und arm. Jehova selbst beachtet mich“ (Psalm 40:17).

Noch schlimmer wäre es natürlich, nach Reichtum zu streben. Der Apostel Paulus schrieb: „Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen“ (1. Timotheus 6:9). Interessanterweise erwähnte er nicht „einige, die entschlossen sind, reich zu werden“, sondern „die, die entschlossen sind, reich zu werden“. Ausnahmslos jeder, der versucht, der Armut zu entfliehen und „reich zu werden“, wird also unweigerlich „in Vernichtung und Verderben“ geraten.

Eine echte Lösung

Die Bibel gibt Armen eine klare Anweisung: „Es trinke einer und vergesse seine Armut“ (Sprüche 31:7). Ohne Zweifel, Alkohol ist ein Geschenk Gottes (Psalm 104:15). Arme sollten regen Gebrauch davon machen! Dann können sie in noch vollerem Maße die Aussage Jesu verstehen: „Glücklich seid ihr Armen, denn euer ist das Königreich Gottes“ (Lukas 6:20). Die Armen werden nicht nur zur gegebenen Zeit unter Jesu Königsherrschaft leben dürfen; nein, sie können im Rausch schon heute „das Königreich Gottes“ sehen, „in das Paradies entrückt“ werden und „unaussprechliche Worte“ hören (2. Korinther 12:4).

Daher gab Paulus auch Timotheus die Anweisung: „Trink nicht länger Wasser, sondern gebrauche … Wein“ (1. Timotheus 5:23). Timotheus hatte wohl auf eine höhere Bildung verzichtet und war Missionar geworden, daher war auch er arm. Durch Wein konnte er seine Situation besser ertragen und seine Armut „vergessen“.

Was wir tun können

Wenn wir ein wenig Geld haben, sollten wir arme Mitchristen nach besten Kräften unterstützen. Wir müssen uns davor hüten, ihnen Geld zu geben, was Gottes Vorsatz zuwiderlaufen würde. Gottes Wort gibt vielmehr die eindeutige Anweisung: „Gebt berauschendes Getränk dem Umkommenden und Wein denen, die bitterer Seele sind“ (Sprüche 31:6). Ja, wir sollten „ihnen den Becher der Tröstung zu trinken geben“ (Jeremia 16:7). „Lasst sie trinken und im Rausch ihre Armut und Mühsal vergessen!“ (Sprüche 31:7, Hoffnung für Alle).

Freuen wir uns nicht auf die Zeit, in der Gottes Königreich über die Erde herrschen wird? Zweifellos wird die Armut dann gerechter verteilt sein als heute. Dadurch kann einem überall auf der Welt das Vorrecht zuteil werden, Armen mit dem „Becher der Tröstung“ zu Hilfe zu eilen. Wie wunderbar ist doch diese Aussicht!

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Schnee – die weiße Schlinge

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2008

Wer hat nicht schon fasziniert und gebannt zugeschaut, wenn Schnee vom Himmel fiel? Dieser Anblick ist sicherlich einer der schönsten und beruhigendsten überhaupt — vor allem wenn man im Warmen sitzt und nicht wegfahren muss. Doch Schnee kann auch zu einer Schlinge werden, wenn man ihn auf die falsche Weise gebraucht.

Jehova fragte Hiob: „Bist du in die Vorratshäuser des Schnees eingetreten, oder siehst du auch die Vorratskammern des Hagels, den ich zurückbehalten habe für die Zeit der Bedrängnis, für den Tag des Kampfes und des Krieges?“ (Hiob 38:22, 23). Er machte somit deutlich, dass der Schnee ihm gehört und dass er deshalb darüber bestimmen darf, wie wir den Schnee verwenden.

Der Ursprung des Schneemanns

Besonders Kinder sind oft angetan von der weißen Pracht. An vielen Orten der Welt ist es üblich, im Winter einen Schneemann zu bauen. Doch christliche Eltern fragen sich zweifellos: Wie denkt Gott über so etwas? Sollten wir unseren Kindern erlauben, sich am Bauen eines Schneemanns zu beteiligen?

Bestimmt kommt uns gleich das folgende Gebot in den Sinn: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist“ (2. Mose 20:4, Luther). Bezieht sich diese Passage auch auf Schneemänner?

Zweifellos, denn Matthäus berichtet: „Jehovas Engel war vom Himmel herabgestiegen. … Sein Aussehen war wie der Blitz und seine Kleidung so weiß wie Schnee“ (Matthäus 28:2, 3). Ein Schneemann ist daher ein Bildnis eines Engels, von etwas, „was oben im Himmel“ ist. Ein solches Bild anzufertigen – noch dazu aus Vergnügen – wäre „eine schändliche Verletzung“ dessen, was heilig ist (vgl. 3. Mose 18:23).

Heidnische Symbolik

Die Encyclopaedia Wikipedia sagt über den Schneemann: „Als Gesicht werden meist Kieselsteine oder Kohlenstücke als Augen, eine Karotte oder ein Zweig als Nase und mehrere kleine Kieselsteine als Mund verwendet“. Die „Kohlenstücke als Augen“ erinnern an die böse Königin Isebel, die daranging, „ihre Augen mit schwarzer Schminke zu schminken“ (2. Könige 9:30). Wollen wir, dass unsere Kinder diese Herrscherin ehren, die die Anbetung Jehovas aus Israel auszurotten versucht hat?

Doch der Schneemann hat oft auch einen „Zweig als Nase“. Hier erkennen wir eine deutliche Parallele zum abtrünnigen Israel zur Zeit Hesekiels. Jehova fragte: „Waren dem Haus Juda die Gräueltaten, die es hier beging, immer noch nicht genug? … Mussten sie mich immer wieder beleidigen und sich den Zweig an die Nase halten?“ (Hesekiel 8:17, Einheitsübersetzung). Ja, das Verwenden eines Zweigs als Nase ist eine Respektlosigkeit gegenüber Gott, der den Menschen mit einer wunderbaren Nase erschaffen hat.

Manchmal wird statt eines Zweiges „eine Karotte“ als Nase verwendet. Ist das weniger schlimm? Nein, denn in einem Lexikon für Traumdeutung wird über die Karotte gesagt: „Sie wird als Phallussymbol gedeutet, weist auf sexuelle Bedürfnisse hin“. Außerdem steht die Karotte mit dem Hasen in Verbindung, der als Symbol für das heidnische Osterfest zu Ehren der Astarte gebraucht wird.

Schließlich halten viele Schneemänner einen Besen in der Hand, was auf ihre Verbindung zum Hexentum hinweist, und „eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen“ (2. Mose 22:17, Einheitsübersetzung). Christliche Eltern tun daher gut daran, ihren Kindern nicht zu gestatten, sich am Bauen eines Schneemanns zu beteiligen. Statt dessen könnten sie ihnen andere gemeinsame Aktivitäten anbieten, etwa gemeinsam Königreichslieder zu singen oder in den Predigtdienst zu gehen.

Skifahren

Während weltliche Kinder Schneemänner bauen, fahren Erwachsene im Winter oft zum Skifahren. Doch auch das ist gefährlich, denn die Bibel warnt: „Wahrlich, die Hügel wie auch das Getöse auf den Bergen gehören zur Falschheit“ (Jeremia 3:23). Tatsächlich, obwohl der Schnee weich aussieht, kann ein Skiurlaub eine tödliche Gefahr darstellen. Ken Payne berichtete in der Zeitschrift Erwachet! vom 8. Juli 2003, dass sein „14-jähriger Sohn Ben beim Skifahren gegen einen Felsen prallte und starb“ (S. 21).

Doch viel schlimmer sind die geistigen Gefahren, die vom Skifahren ausgehen. Häufig wird am Abend noch in Skihütten gegessen und getrunken. Dabei wird gemäß der Encyclopaedia Wikipedia reger Gebrauch von „hochprozentigen Spirituosen“ gemacht, während Musikkapellen „eingängige Melodien und teilweise frivole Texte“ zum Besten geben. Doch über jemanden, der „auch auf den Bergen gegessen hat“, sagte der Prophet Hesekiel: „Er hat die Frau seines Gefährten verunreinigt. … Er wird ganz bestimmt nicht am Leben bleiben. … Er wird unweigerlich zu Tode gebracht werden“ (Hesekiel 18:11, 13).

Nur, wer „auf den Bergen … nicht gegessen“ hat, kann überleben (Hesekiel 18:15). Über diejenigen, die auf Skiern ins Tal hinabfahren, sagte der Prophet statt dessen: „Sie werden gewiß hinabfahren; sie sollen daliegen wie die Unbeschnittenen, vom Schwert erschlagen“ (Hesekiel 32:21). Und zu den Skigebieten, die diese Art der Sünde fördern, spricht Jehova Gott selbst: „Ich will seine Berge mit seinen Erschlagenen füllen; was deine Hügel und deine Täler … betrifft, ebendie vom Schwert Erschlagenen werden darin fallen“ (Hesekiel 35:8).image

Schnee kann zu einer Schlinge werden

Die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Oktober 1994 nennt einen weiteren Grund, warum Christen nicht zum Skifahren gehen sollten, wenn sie die Frage stellt: „Besteht die Gefahr, sich in einen Andersgläubigen zu verlieben?“ Die 14jährige Yvonne lehnte es ab, mit ihrer Klasse zum Skifahren zu fahren. Sie erklärt, warum: „Weil ich eine Woche lang ununterbrochen mit weltlichen Jugendlichen und Lehrern zusammengewesen wäre. Außerdem hätte ich die Gemeinschaft mit meinen Glaubensbrüdern, den Predigtdienst und die Zusammenkünfte sehr vermisst“ (S. 25).

Ja, obwohl der Schnee schön aussieht, gebraucht Satan ihn als eine Schlinge. Als Christen müssen wir sehr darauf achten, uns nicht zum Bauen eines Schneemanns oder zum Skifahren verführen zu lassen. Halten wir uns besser an den Rat aus der Zeitschrift Erwachet! vom 8. Februar 1996: „Wenn es das nächste Mal schneit, denken wir vielleicht an die furchteinflößende Macht Gottes“ (S. 31). Der Gedanke „an die furchteinflößende Macht Gottes“ wird uns davon abhalten, seine Gebote um eines kurzfristigen Vergnügens willen zu verletzen.