Sollten Christen eine Fremdsprache lernen?

„Es stimmt natürlich, dass Gott bald eine neue Welt herbeiführt“ (Der Wachtturm, 01.07.2009, S. 12)

Im Jahr 1919 wurden „die gesalbten Christen … von vielen religiösen Bräuchen babylonischen Ursprungs befreit“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1998, Seite 17). „Da die falsche Religion im alten Babylon ihren Anfang nahm“, müssen wahre Christen alles meiden, was „babylonischen Ursprungs“ ist (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 2, Seite 105).

Was hat das mit Fremdsprachen zu tun? Nun, der Stadt, die wir heute Babylon nennen, „gab man … den Namen Babel, weil dort Jehova die Sprache der ganzen Erde verwirrt hatte“ (1. Mose 11:9). Daher sind alle heutigen Sprachen „babylonischen Ursprungs“, mit Ausnahme des Hebräischen, denn „in der Bibel findet man Hinweise darauf, daß die Sprache, die später als ‚Hebräisch‘ bezeichnet wurde, die ‚e i n e Sprache‘ war, die die Menschen ursprünglich gesprochen hatten“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 1000).

Es wäre daher eine schwere Sünde gegen Gott, wenn wir irgendeine Fremdsprache lernen würden, die heidnischen Ursprungs ist. Lernen wir stattdessen Hebräisch, denn „es stimmt natürlich, dass Gott bald eine neue Welt herbeiführt, die unter seiner Regierung stehen wird“, und bei der Sprache, die von dieser „Weltregierung anerkannt und gebraucht“ werden wird, „handelt [es] sich … um die ursprüngliche Sprache der Menschheit“, also Hebräisch (Der Wachtturm, 1. Juli 2009, Seite 12; Die herannahende Weltregierung – Gottes Königreich, Seite 6).

Schon bald wird also die Erde „mit Menschen gefüllt werden, die alle dieselbe Sprache sprechen, … die Sprache ihres irdischen Stammvaters, des vollkommenen Menschen Adam“ (Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht, Seite 49). Wir müssen uns schon „heute auf das Leben in Gottes neuer Welt vorbereiten“, und daher wird die Studienausgabe des Wachtturms ab dem Jahr 2013 nur noch in Hebräisch erscheinen (Erwachet!, 8. Juli 2003, Seite 11). Es besteht kein Zweifel, dass alle anderen Sprachen „heidnischen Ursprungs sind und deshalb zu meiden sind“ (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1970, Seite 130).

Beachten wir außerdem folgendes: In der „Sprache, die Gott dem ersten Menschen ursprünglich gegeben hatte“, gab es keine Wörter für „Internet“, „Fernseher“ oder „Rockkonzert“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1973, Seite 717). Sollte uns das nicht zu denken geben? Bestimmt sollten wir als Christen nicht nur alle Sprachimageen meiden, die „babylonischen Ursprungs“ sind, sondern auch alles, wofür es ausschließlich in diesen Sprachen Begriffe gibt. (Zwar gibt es im modernen Hebräisch, das die abtrünnigen Juden sprechen, Wörter für solche Dinge; diese wurden aber aus babylonischen Sprachen übernommen und ziemen sich nicht für Diener Jehovas.)

Freuen wir uns nicht heute schon auf den Bezirkskongress 2016, bei dem wir die wunderbaren Königreichslieder gemeinsam auf Hebräisch
singen werden?

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3 Gedanken zu „Sollten Christen eine Fremdsprache lernen?

  1. WILLIBALD SCHMID

    Diese Idee, Jehovas Zeugen ins lächerliche zu ziehen, ist keine gute Idee, da sie alles sehr gut begründen können. Ihre Beweisführung ist unwiderlegbar,da DIE Bibel selbst unwiederlegbar ist.

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