Wie können wir Satans Einfluss entgehen?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Sie fahren aus“ (Lukas 4:36)

Viele Christen unternehmen bis zu einem gewissen Grad Schritte, um sich vor Satans Einfluss zu schützen. Sie hören keine moderne Musik, tragen altmodische Kleidung, lesen keine weltlichen Bücher und schauen sich keine Fernsehsendungen an. Sie benutzen keinen Computer, geschweige denn einen Internetanschluss. Doch das alles reicht nicht, um sich vom Einfluss des Teufels vollständig zu isolieren.

Der Apostel Paulus bezeichnete Satan nämlich als den „Herrscher der Gewalt der Luft“ (Epheser 2:2). Er beeinflusst also die Luft, die wir atmen – und dagegen können wir uns nicht vollständig abschirmen. Wir können jedoch einige Schritte unternehmen, um den destruktiven Einfluss von Satans Luft auf uns zu minimieren.

Eine Möglichkeit wäre, weniger Luft einzuatmen. Gemäß der Heilpraktikerin Ingrid Revers-Schmitz „macht Arsenicum [weißes Arsen] fähiger, mit weniger Luft auszukommen“ (Praxisbuch Homöopathie für Hebammen, Ausgabe 2006, Seite 216). Auch in großer Höhe oder mit speziellen Geräten kann man trainieren, weniger Luft zu verbrauchen.

Eine zweite Möglichkeit, den Einfluss von Satans Luft auf uns zu reduzieren, besteht darin, sie möglichst schnell wieder loszuwerden. Gottes Mitteilungskanal gibt uns daher den folgenden Rat: „Es gibt Gegenden, in denen Rülpsen als annehmbarer, ja erwünschter Ausdruck der Wertschätzung gilt. Statt uns festzulegen, welchen … Sitten wir persönlich Vorliebe oder Abneigung entgegenbringen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die richtige Einstellung dazu zu entwickeln“ (Der Wachtturm, 1. Oktober 1998, Seite 20). Beim Rülpsen können wir einen Teil der verseuchten Luft, die wir beim Essen aufgenommen haben, gleich wieder ausstoßen.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, uns der Luft Satans zu entledigen. Nicht umsonst bezeichnete Jesus es als „Ausfahren“, wenn Dämonen einen Menschen verließen (Markus 9:29; Lukas 4:36). Wir könnten beispielsweise mehr Bohnen oder Sauerkraut essen, um noch mehr von Satans Luft durch unseren Darm „ausfahren“ zu lassen. Das mag zwar einige unserer Mitmenschen irritieren, doch als Christ muss man „halten, was man Jehova bei der Hingabe verspricht, ganz egal, wie andere denken“ (Der Wachtturm, 15. Mai 2008, Seite 2).

Ist es wirklich notwendig, derartige Maßnahmen zu ergreifen? „Manche nehmen die Tatsache, daß Satan der ‚Herrscher der Gewalt der Luft‘ ist, offensichtlich auf die leichte Schulter“ (Der Wachtturm, 15. April 1993, Seite 22). Doch in unserem „Kampf gegen übermenschliche Geistermächte“ müssen wir jede Gelegenheit nutzen, ihren Einfluss zurückzuweisen (In der Anbetung des allein wahren Gottes vereint, Seite 62). Durch Rülpsen, Furzen und die Einnahme von Arsen können wir den schädlichen Einfluss der teuflischen Luft reduzieren und so Gott näherkommen. Bestimmt ist das jede Mühe wert!

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