Bist du auf das Leben in der neuen Welt vorbereitet?

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2010

„Ein Pflock sollte dir an deinem Gürtel zur Verfügung sein.“ – 5. Mose 23:13, Fußnote

„Die Welt, in der wir leben, wird bald zu Ende gehen“ (Der Wachtturm, 15. Oktober 2008, Seite 13). Harmagedon ist nahe, und danach werden mit Satans Welt auch all ihre sogenannten „Errungenschaften“ vergehen – Autos, Supermärkte, Wasserleitungen etc. Es kann jeden Moment so weit sein, und wir sollten uns bereitmachen.

Zwar ist davon auszugehen, dass die bisherige Form des Stoffwechsels eine „Begleiterscheinung der über Adam und seine Nachkommenschaft verhängten Todesstrafe“ ist und dass die Ausscheidung von Fäkalien im Paradies „wahrscheinlich verschwinden wird. … Dann müssen die heute den Menschen verunreinigenden, verschiedenen Verdauungsgifte, mit denen Leber und Darm täglich so schwer zu kämpfen haben, … endgültig das Feld räumen, und die Ausscheidungen, die von jeher ein peinliches Kapitel für Stadt und Land bildeten, hören auf natürliche Weise auf“ (Das Goldene Zeitalter, Schweizer Ausgabe, 15. August 1924, Seite 350).

Doch der vollkommene Zustand wird wahrscheinlich erst am Ende der Tausendjahrherrschaft erreicht sein. Daher sollten wir stets ‚einen Pflock an unserem Gürtel‘ mit uns führen, damit wir unsere Exkremente außerhalb vergraben können (5. Mose 23:13, Fußnote; siehe Erbrechet!, April 2008, Seite 15).

Gestank und Ansteckungsgefahr

Der Abort hinter unserem Haus wird jedoch nicht die einzige Quelle für einen „beruhigenden Duft“ sein (3. Mose 1:9, Einheitsübersetzung). Bekanntermaßen werden „.die von Jehova Erschlagenen … schließlich an jenem Tag gewiß von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde sein. Sie werden nicht beklagt, noch werden sie zusammengesammelt, imagenoch begraben werden“ (Jeremia 25:33). „Jehova … wird eine Fülle von Leichen verursachen“ (Psalm 110:4-6).

„Zweifellos werden nach dem Krieg von Har-Magedon so viele Leichen auf der Erde herumliegen, daß nicht genügend Aasvögel dasein werden, die sie schnell genug beseitigen könnten, damit Seuchen verhindert werden“ (Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!, Seite 273). Daher wäre es weise, eine Nasenklammer griffbereit zu haben, um sich vor dem ‚tödlichen Duft‘ zu schützen (2. Korinther 2:16, Gute Nachricht).

Dynamit

Zwar wird Gott in Harmagedon darangehen, „die Kirchen zu zerstören und die Kirchenmitglieder nach Millionen zu vernichten“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1918, Seite 642). Doch die Kirchengebäude werden teilweise stehenbleiben, genauso wie Gipfelkreuze, Bildstöcke und andere Einrichtungen der falschen Religion. Alles, was mit der falschen Religion zu tun hat, muss beseitigt werden.

Außerdem müssen Gottes Diener „die Erde mit Dynamit zu einem Paradies sprengen“, um die Prophezeiung aus Jesaja 35:1 zu erfüllen (The Golden Age, 1. Oktober 1919, Seite 15) Jeder Christ sollte deshalb einige Stangen Dynamit zur Hand haben.

Häuser bauen

Da alle „Weltmenschen hingerichtet werden“, wird es für die ersten Tage nach Harmagedon genügend Lebensmittel und Wohnmöglichkeiten geben (Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!, Seite 349). Doch die meisten Häuser sind in Dörfer und Städte zusammengefasst, und die erste Stadt nach der Sintflut wurde imagevon Nimrod, einem Feind Gottes, gebaut (1. Mose 10:10). „Die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob dagegen bauten keine Städte“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 1014).

Daher mögen die von den Vernichteten übriggebliebenen Häuser zwar vorübergehend als Behausungen dienen, doch letztendlich werden die Überlebenden selbst „Häuser bauen und sie bewohnen“, und zwar an abgelegenen Orten, damit sie die Schönheit der Natur genießen können (Jesaja 65:21). Selbstverständlich wird es dann keine industriell hergestellten Steine und andere Baustoffe mehr geben, sondern wie in biblischer Zeit werden die Häuser aus Lehm gebaut werden. Wir können bereits jetzt einen Bauplan für eine Lehmhütte erstellen und uns mit den notwendigen Techniken vertraut machen.

Lebensunterhalt

Natürlich werden die Lebensmittel, die von den hingeschlachteten Weltmenschen übrigbleiben, nach kurzer Zeit verderben, zumal es auch keinen elektrischen Strom und somit auch keine Kühlschränke mehr geben wird. Die Überlebenden sollten also keine Zeit verlieren, dort, wo sie ihre Lehmhütte bauen, auch einen Garten anzulegen und einige Pflanzen zu säen. Auch eine Wünschelrute zum Aufspüren von Grundwasser könnte vorteilhaft sein, damit man seinen Brunnen gleich an der richtigen Stelle gräbt.

Geistige Bedürfnisse

Doch „für geistige Bedürfnisse zu sorgen ist noch viel wichtiger als für materielle Bedürfnisse“ (Der Wachtturm, 15. Juni 2005, Seite 20). Da es keinen Strom für Druckmaschinen, keine Straßen und kein Internet mehr geben wird, mögen wir nach Harmagedon eine Zeitlang vom Nachschub an geistiger Speise abgeschnitten sein. Wir sollten daher alle Wachtturm-Ausgaben der letzten Jahrzehnte griffbereit haben, um unser regelmäßiges Bibelstudienprogramm durchführen zu können. Da wir tagsüber vor lauter Haus- und Gartenarbeit wahrscheinlich nicht zum Lesen kommen, sollten wir uns eine Öllampe und ausreichend Öl anschaffen.

Die Überlebenden von Harmagedon werden außerdem „die Verantwortung haben, die Auferstandenen über den richtigen Weg zu belehren“ (Der Wachtturm, 15. Dezember 1976, Seite 752). Wie groß wird das Predigtdienstgebiet dann sein? „Da die Zahl der Glieder der Braut Christi 144 000 betragen soll, so würde es ganz vernünftig sein, anzunehmen, daß jedes Glied diese Klasse die Fürsorge für 144 000 haben soll, da 144 000 mal 144 000 die Summe von 20 736 000 000 beträgt. … Wir können somit hieraus ersehen, daß das Werk der großen Schar ein notwendiges sein wird“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, S. 177, 178).

Letztendlich werden also 20.736.000.000 Menschen auf der Erde leben, und die „große Schar“ oder „große Volksmenge“ wird die Aufgabe haben, diese zu unterweisen. „Die Schriftstellen 4. Mose 4:46-48 und 2. Mose 28:1 weisen auf nur einen Priester im Verhältnis zu 2 860 Leviten hin, und hiernach würde die Zahl der großen Schar sich annähernd auf 411 840 000 belaufen“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, S. 129).

Insgesamt werden also 411.840.000 Menschen Harmagedon imageüberleben und für die Belehrung von 20.324.160.000 Personen zuständig sein. Das sind etwa 50 Personen pro Verkündiger oder 100 pro Ehepaar. Selbstverständlich möchten wir „keine Blutschuld auf uns laden“; daher sollten wir eine ausreichende Anzahl Bücher und Broschüren vorrätig haben (Unser Königreichsdienst, Juni 1971, Seite 2). Nur so können wir den Auferstandenen „die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel“ näherbringen, „einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten“ (Der Wachtturm, 1. April 1986, Seite 31).

Der Predigtdienstbericht

„Über unsere Predigttätigkeit am Ende des Monats Bericht zu erstatten ist wichtig“ (Unser Königreichsdienst, Januar 1973, Seite 4). Bevor die Berichte über das Internet eingegeben wurden, wurden sie mit der Post verschickt. Für den Postversand „gibt es den Weltpostverein, eine UNO-Sonderorganisation“ (Erwachet!, 8. Januar 1995, Seite 16). Doch „sich in Vereinen … zu engagieren“ wäre „in geistiger Hinsicht abträglich“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1991, Seite 23). Daher wird es nach Harmagedon zunächst kein Postwesen geben.

Dennoch bleibt es „wichtig, die Zeit, die wir im Predigtdienst verbringen, zu berichten“ (Unser Königreichsdienst, Oktober 1981, Seite 3). Wenn unser Bericht nicht rechtzeitig im Zweigbüro eingeht, könnte man uns für untätig halten. Es wäre daher gut, einige Brieftauben aus Selters zu haben, mit denen wir dann unsere Berichtszettel dorthin senden können.

„Für das Recht als Fürsten herrschen“

Nach Harmagedon „werden ‚Fürsten‘ dasein, Älteste, die überleben“ (Unser Königreichsdienst, September 1975, Seite 6). Diese werden „als Richter dienen“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1992, Seite 15). Sie wissen: „Wer seinen Verpflichtungen gegenüber Jehova … nicht nachkommt, verdient den imageTod“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1972, Seite 337). Da dann kein „Gesetz des Landes“ mehr „verbietet, … Abgefallene zu töten“, müssen Älteste entschieden handeln (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63). Wie der Richter Ehud sollten sie ihr Schwert jederzeit griffbereit haben (Richter 3:21). Außerdem sollten die Ältesten mehr Brieftauben haben, damit sie die Versammlungspost ans Zweigbüro senden können.

Da „Gottes Krieg von Harmagedon unmittelbar bevorsteht“, dürfen wir keine Zeit verlieren (Der Wachtturm, 1. Februar 1970, Seite 86). Wir sollten schon heute vorsorgen, damit wir jederzeit vorbereitet sind. Das untenstehende Angebot bietet dazu eine gute Gelegenheit.

 

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