Welche Frauen sind für christliche Männer geeignet?

Nachdruck aus Erbrechet!, März 2010

„Ihre Lampe brennt bis tief in die Nacht hinein.“ (Sprüche 31:17, Neues Leben)

Die Mutter des Königs Lemuel war eine weise Frau. Sie wollte ihrem Sohn das Schicksal seines Vaters ersparen, daher erklärte sie ihm alles über Frauen. Gott hat dafür gesorgt, dass ihre Worte in der Bibel aufgezeichnet wurden, und bestimmt sind sie für alle jungen Männer von heute noch genauso nützlich wie damals.

Typische Frauen

imageZuerst wird beschrieben, wie die meisten verheirateten Frauen sich damals benahmen. Männer trugen zu dieser Zeit Kleidung aus Wolle und Leinen, und von einer guten Frau hätte man erwarten sollen, dass sie die Kleider ihres Mannes jederzeit griffbereit hat. Doch die Frau, die die Mutter Lemuels beschrieb, „hat Wolle und Leinen gesucht“ (Sprüche 31:13). Sie konnte also keine Ordnung in ihren Haushalt bringen. Immer, wenn ihr Mann ein bestimmtes Kleidungsstück (aus Wolle oder Leinen) brauchte, musste sie es erst suchen. Das kostete natürlich unnötig Zeit.

Zwar „hat [sie] für ihre Hausgemeinschaft keine Furcht vor dem Schnee“ (Sprüche 31:21). Das liegt aber nicht daran, dass sie sich so gut um die Kleidung ihrer Familie kümmern würde. Den wahren Grund finden wir vielmehr in einem Artikel der Berliner Zeitung vom 12. Februar 2005, wo es heißt: „Schnee ist ziemlich selten in Israel. Abgesehen vom Berg Hermon ganz im Norden kommt es kaum vor, dass Flocken fallen.“

imageWenn überhaupt, dann schneit es in Jerusalem, und auch das nur alle paar Jahre. In dem Zeitungsartikel steht aber auch, dass man in den tiefer gelegenen Regionen Israels „nur Sonne oder Regen kennt.“ Die meisten Frauen hatten also deswegen „keine Furcht vor dem Schnee“, weil es an ihrem Wohnort einfach keinen gab.

Lemuels Mutter führte weiter aus: „Sie hat sich gleich den Schiffen eines Kaufmanns erwiesen“ (Sprüche 31:14). Kaufleute leben davon, etwas billig einzukaufen und teuer wieder zu verkaufen. Besonders in der damaligen Zeit war es für Kaufleute wichtig, sowohl ihre Lieferanten als auch ihre Kunden übers Ohr zu hauen. Kaufleute erfanden haarsträubende Geschichten von pflegebedürftigen Großmüttern und kranken Kindern, um von ihren Kunden das letzte Geld auszupressen. Genau so benahmen sich auch die meisten verheirateten Frauen der damaligen Zeit. Wie Delila heulten sie ihren Männer die Ohren voll, um das zu bekommen, was sie wollten (Richter 14:16, 17).

imageHäusliche Pflichten

Eine fleißige Frau würde früh aufstehen, einige Lebensmittel in ihrem eigenen Garten anbauen und andere auf dem Markt in der Nähe kaufen. Aber über die damalige Durchschnittsfrau sagte die Mutter Lemuels: „Von fern bringt sie ihre Nahrung herbei“ (Sprüche 31:14). Sie steht erst spät auf, und dann tratscht sie den ganzen Tag mit ihren Nachbarinnen, bis ihr abends einfällt, dass es zu Hause nichts mehr zu essen gibt. Da die Geschäfte und Märkte in der Nähe schon geschlossen sind, muss sie weiter weg zu einem großen Markt gehen, um noch etwas zu bekommen.

In dem heißen Klima Israels hielten Lebensmittel natürlich nicht besonders lange. Brot konnte leicht verschimmeln oder verfaulen. Doch „das Brot der Faulheit ißt sie nicht“ selbst, sondern setzt es ihrer Familie vor (Sprüche 31:27).

Was macht sie mit ihrem eigenen Garten, wenn sie dort keine Lebensmittel anbaut? Wie die Mutter des Königs Lemuel verrät, „hat sie einen Weingarten gepflanzt“ (Sprüche 31:16). Sie war offensichtlich dem Alkohol zugeneigt, der ja ein Geschenk Gottes ist (Psalm 104:15). Wie gewisse Frauen, die der Apostel Paulus später zurechtweisen musste, war sie „vielem Wein versklavt“ (Titus 2:3).

Doch die israelitische Durchschnittsfrau hatte noch eine Eigenheit, durch die sie ihrer Familie das Leben schwer machte. Lemuels Mutter sagte: „Sie … überwacht alles, was in ihrem Haus vor sich geht“ image(Sprüche 31:27, Hoffnung für Alle). Sie kommandierte ihre Familienmitglieder herum und sorgte dafür, dass alles nach ihrer Vorstellung ablief. Sie gehörte zu den Frauen, „die sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen und Dinge reden, die sich nicht gehören“, wie Paulus später schrieb (1. Timotheus 5:13).

Das Werk Einsichten über die Heilige Schrift fasst die Situation in der damaligen Zeit wie folgt zusammen: „Israelitische Frauen spannen“ (Band 2, Seite 195). Kein Wunder, dass der weise Salomo schrieb: „Besser ist es, auf einer Dachecke zu wohnen als mit einer … Ehefrau. … Besser ist es, im Land einer Wildnis zu wohnen als mit einer … Ehefrau“ (Sprüche 21:9, 19).

Die Alternative

Lemuels Mutter sagte zusammenfassend: „Eine tüchtige Ehefrau, wer kann sie finden?“ (Sprüche 31:10). Sie wusste, dass ihr Sohn unmöglich eine passable Ehefrau finden könnte. Aber was sollte er dann tun? Riet sie ihm, „keine Frau zu berühren“, wie Paulus es später tat? (1. Korinther 7:1). Nein, sie zeigte ihm eine andere Möglichkeit auf.

Über die Art Frau, mit der man Umgang pflegen sollte, sagte sie: „Sie achtet darauf, guten Gewinn zu erzielen; ihre [rote] Lampe brennt bis tief in die Nacht hinein“ (Sprüche 31:17, Neues Leben). Auch „Decken hat sie sich gemacht“, genauso wie die Prostituierte, die Salomo in Sprüche 7:16 beschrieb (Sprüche 31:22).

Lemuels Mutter sagte weiter: „Sie hat auch Unterkleider gemacht und hat sie dann verkauft“ (Sprüche 31:24). Früher, als sie noch auf dem Markt gearbeitet hatte, trug sie Unterwäsche. Aber in ihrem neuen Beruf braucht sie keine mehr, daher hat sie alles verkauft. Jetzt sind – zumindest bei der Arbeit – „Stärke und Pracht … ihre [gesamte] Kleidung“ (Sprüche 31:25).

imageEine solche Frau „gibt den Bedürftigen, was sie brauchen“ (Sprüche 31:20, Hoffnung für Alle). Daher läuft ihr Geschäft gut, „und es mangelt nicht an Gewinn“ (Sprüche 31:11). So eine Frau ist Gott wohlgefällig – „wurde nicht ebenso auch Rahab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen?“ (Jakobus 2:25).

Die Mutter Lemuels sagte über eine solche Prostituierte: „Für das, was sie leistet, soll die ganze Stadt sie ehren“ (Sprüche 31:31, Gute Nachricht). Christliche Männer tun gut daran, das Beispiel Lemuels und anderer treuer Männer wie Juda und Simson nachzuahmen (1. Mose 38:15, 16; Richter 16:1).

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