Gottes Königreich – heute gegenwärtig!

Nachdruck aus Erbrechet!, Juni 2009

„Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘“ (Jesaja 33:24)

Die Bibel verheißt wunderbare Segnungen für die Zeit nach Harmagedon. Da dieses Ereignis im Jahr 1975 stattfand, müsste die Erfüllung der wunderbaren Verheißungen schon heute zu sehen sein. Ist das der Fall?

Eine der Prophezeiungen, die Anbeter Gottes Jahrtausende lang fasziniert hat, stammt von dem Propheten Jesaja: „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank‘“ (Jesaja 33:24). Wir sind wirklich bevorrechtigt, mit unseren eigenen Augen zu sehen, wie sich diese wunderbare Verheißung imagein der Hamburger Taubstummenanstalt und in anderen Taubstummenheimen rund um den Globus erfüllt!

Der gleiche Prophet erklärte auch: „Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn“ (Jesaja 65:17, Einheitsübersetzung). Diese Prophezeiung erfüllt sich in Altenheimen auf der ganzen Welt, denn gemäß dem Buch Medizin des Alterns und des alten Menschen von Werner Hansen muss „von einer drastischen Zunahme der Demenzerkrankungen ausgegangen werden“ (S. 214). Gemäß Schätzungen der Vereinten Nationen werden in wenigen Jahrzehnten mehr als ein Prozent der Bevölkerung allein von der Alzheimer-Krankheit betroffen sein und sich „nicht mehr an das Frühere“ erinnern können.

David äußerte eine weitere Verheißung, die Gottes Dienern schon oft Trost gespendet hat: „Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Psalm 37:11). Ja, eines Tages werden alle Anbeter Gottes „die Erde besitzen“, in der sie begraben sind. Im Tod erleben sie eine „Fülle des Friedens“, da sie „auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas“ haben (Prediger 9:6).

Eine weitere Prophezeiung des Psalmisten erfüllt sich vor unseren Augen: „Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben“ (Psalm 72:16). Tatsächlich gab es im Jahr 2005 aufgrund einer Rekordernte eine „Getreideschwemme“ in der Europäischen Union. Das Handelsblatt berichtete in der Ausgabe vom 1. August image2005: „18 Mill. Tonnen Weizen, Roggen und Gerste türmen sich derzeit in den Lagerhäusern der Europäischen Union. … Diese riesigen Überschüsse gefährden die Agrarreform.“ Tatsächlich gab es eine solche „Fülle an Getreide auf der Erde“, dass Experten den Zusammenbruch des europäischen Agrarsubventionssystems mit weitreichenden Folgen für die gesamte Wirtschaft befürchteten.

Der Prophet Micha erwähnte noch eine weitere Segnung des Königreiches Gottes: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht werden sie das Schwert erheben, Nation gegen Nation“ (Micha 4:3). Lange Zeit waren Schwerter und Speere wichtig für den Krieg, doch der Wachtturm stellte in der Ausgabe vom 15. April 1979 fest: „In der heutigen Zeit kämpft man nicht mehr mit Schwertern und Pfeilen. Die militärischen Supermächte verlassen sich jetzt auf Atom- und Neutronenbomben und Interkontinentalraketen“ (S. 17). Daher sind Schwerter und Speere nutzlos geworden. Wer welche besitzt, kann sie höchstens noch zu Pflugscharen oder Messern umschmieden.

Erfüllt es uns nicht mit tiefer Freude, zu sehen, wie sich die wunderbaren Verheißungen der Bibel vor unseren Augen erfüllen? Bestimmt wollen wir alles daransetzen, Gottes Wohlgefallen zu erlangen, damit auch wir eines Tages „die Erde besitzen“ können!

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