Ist es richtig, einen Aufzug zu benutzen?

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2008

In biblischer Zeit benutzten die Engel eine Leiter, um vom Himmel auf die Erde zu kommen (1. Mose 28:12). Die Bibel spricht an vielen Stellen von Leitern und Treppen, aber Aufzüge erwähnt sie mit keinem Wort. Dennoch enthält sie zeitlose Grundsätze, die uns helfen, die obige Frage zu beantworten.

Jesus warnte vor Aufzügen, als er sagte: „Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“ (Mat. 23:12). Fahrstühle ‚erhöhen sich selbst’, daher besteht die Gefahr, dass sie „erniedrigt werden“ und in die Tiefe stürzen. Doch nicht nur der Aufzug an sichimage kann gefährlich sein. Die Zeitschrift Erwachet! warnte in der Ausgabe vom 22. April 1989: „Steige nicht in einen Fahrstuhl, wenn du das Gefühl hast, daß von den Mitbenutzern Gefahr ausgehen könnte“ (Seite 7). Und gemäß dem Wachtturm vom 15. Juni 1973 „ist es sehr gefährlich, mit Weltmenschen Umgang zu pflegen“ (Seite 369).

Wir sollten daher nicht mit einem Aufzug fahren, wenn die Möglichkeit besteht, dass auch Weltmenschen ihn benutzen. In der Zeitschrift Erwachet! vom 22. Februar 1976 war der Rat zu lesen: „Geh nicht mit Fremden in einen Fahrstuhl. … Auch solltest du nicht zögern, sofort auszusteigen, wenn solche Personen zusteigen“ (Seite 13).

Eine heimtückische Gefahr

Es wurde berichtet, dass einige junge Christen sich insgeheim wünschen, im Aufzug mit jemandem vom anderen Geschlecht stecken zu bleiben. Jane, die 19 Jahre alt ist und sehr gut aussieht, hat schon oft unanständige Träume diesbezüglich gehabt. Doch jetzt hält sie sich an den Rat von Anny, die über 70 Jahre alt ist und seit 1956 im deutschen Bethel dient: „Ich … benutze den Aufzug nur selten und gehe so oft wie möglich zu Fuß, besonders im Predigtdienst“ (siehe Der Wachtturm, 15. Juni 1994, Seite 29).

Robert wurde früher oft von gutaussehenden Frauen angesprochen. Er arbeitet im 23. Stock, weshalb der Fahrstuhl für ihn eine besonders große Versuchung darstellt. Doch er sagt: „Ich benutze immer das Treppenhaus. Dieser Weg bringt mich Gott näher.“ Robert hat sich einen Rucksack anfertigen lassen, wo auf der Rückseite deutlich die neuesten Ausgaben der Publikationen zu sehen sind. Er geht jeden Morgen eine Stunde früher zur Arbeit, um ggf. auf jeder Etage Zeugnis geben zu können.

Überleben – ohne Aufzug

In der Erwachet!-Ausgabe vom 8. Januar 1970 stand: „Es ist schon häufig vorgekommen, daß Personen in einem Aufzug ausgeraubt und ermordet worden sind“, und es wurde der Rat gegeben: „Verlaß den Aufzug, bevor sich die Türen schließen“ (Seite 4). Nicht umsonst bedeutet das Wort, mit dem die Eingeborenen von Papua-Neuginea einen Aufzug bezeichnen, „Raum, der Menschen schluckt“.

Wahre Christen sollten Aufzüge daher nur im äußersten Notfall benutzen, beispielsweise wenn es brennt und die Treppen nicht mehr passierbar sind. Zweifellos wollen wir diesen zeitgemäßen Rat, den uns Gott durch seinen Mitteilungskanal zukommen lässt, unter allen Umständen anwenden, um Jehovas Wohlgefallen zu erlangen.

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