Sollten Christen eine Toilette benutzen?

Nachdruck aus Erbrechet!, April 2008

Viele Menschen denken nicht daran, dass die Art und Weise, wie sie ihre Notdurft verrichten, ihr Verhältnis zu Gott berührt. Doch der Schöpfer stellte einen universellen Grundsatz auf, als er gebot: „Ein privater Ort sollte dir außerhalb des Lagers zur Verfügung sein, und dahin sollst du hinausgehen. Und ein Pflock sollte dir samt deinen Geräten [od. „an deinem Gürtel“, LXX] zur Verfügung sein, und es soll geschehen, wenn du draußen niederkauerst, daß du dann damit ein Loch graben und dich umwenden und deine Exkremente bedecken sollst“ (5. Mose 23:12, 13).

Können wir mit Sicherheit sagen, dass dieses Gesetz heute noch Gültigkeit hat? Ja, denn die Encyclopaedia Wikipedia schreibt: „Gut ausgebaute Abortanlagen gab es bereits um 2800 v. Chr. in Mesopotamien.“ Wie wir wissen, hat sich die falsche Religion – und mit ihr der Gebrauch von Toiletten – von Mesopotamien aus auf der ganzen Erde verbreitet. Toiletten sind somit ein Bestandteil Babylons der Großen. Zur Zeit Mose war diese heidnische Einrichtung schon weit verbreitet, so dass Gott allen Grund hatte, den Gebrauch von Toiletten im mosaischen Gesetz zu verbieten.

Außerdem ist „alles, was vorzeiten geschrieben wurde, … zu unserer Unterweisung geschrieben“ worden (Röm. 15:4). Dazu gehört auch der Bericht über den heidnischen König Eglon, von dem es heißt: „Er ist … austreten gegangen in die Kammer am Obergemach“ (Richter 3:24, Lutherbibel). Es ist bemerkenswert, dass die Bibel nur von einem heidnischen Herrscher berichtet, dass er eine Toilette benutzt hat.

Dass es praktisch ist, einen Pflock an seinem Gürtel mitzuführen, zeigt eine Begebenheit aus der Richterzeit. Der Bericht sagt: „Jael … ging daran, einen … Pflock zu ergreifen und den Hammer in ihre Hand zu nehmen. Dann ging sie heimlich zu ihm [Sisera] hin und stieß den Pflock durch seine Schläfen und schlug ihn in die Erde, während er fest eingeschlafen und ermattet war. So starb er“ (Richter 4:21). Auch heute könnten Christen plötzlich einem schlafenden Abtrünnigen begegnen. Welch eine Schande wäre es, dann keinen Pflock zur Hand zu haben!

Würden Christen öffentliche Toiletten benutzen, wären sie zudem der Gefahr durch unmoralische Sprüche ausgesetzt, die dort oft an den Wänden zu finden sind. So etwas imagegab es auch schon in biblischer Zeit (siehe z. B. das Kapitel Die Schrift an der Wand in dem Werk Mein Buch mit biblischen Geschichten). Wir erkennen deutlich die Weisheit, die in dem Gebot aus 5. Mose 23:12, 13 zum Ausdruck kommt.

Wie wird es mit den Toiletten weitergehen? Der Apostel Johannes schrieb: „Kein Geräusch … wird je wieder in dir gehört werden“ (Off. 18:22). Ja, so etwas Verdorbenes wie Toiletten wird es in Gottes neuer Welt nicht geben. Die ganze Menschheit wird dann den Grundsatz beachten, den Jehova schon dem Volk Israel gegeben hatte.

Somit ist es für Christen heute schon passend, stets einen Pflock am Gürtel mitzuführen und die Notdurft außerhalb der Stadt zu verrichten. Das mag zwar einen gewissen Aufwand bedeuten, da heutige Städte mitunter recht groß sein können und es dann ein weiter Weg zum Stadtrand ist. Doch dafür können wir die Gunst unseres Schöpfers genießen, der alle Überreste der babylonischen Kultur bald zunichte machen wird!

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