Wie sind Jehovas Zeugen organisiert?

Nachdruck aus Erbrechet!, Januar 2008

Die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ist in Anlehnung an die Struktur anderer Sekten mit einer „Leitenden Körperschaft“ an der Spitze dargestellt. Ihr Konzept ist die permanente Anpassung ihres Lebens an veränderte Lehren und das rücksichtslose Verbreiten ihrer Ansichten.

Die Zeugen Jehovas entwickeln sich weiter, indem sie andere Religionen und ihre Lehren „assimilieren“, das heißt, die Teile, die dem Predigtwerk förderlich sein könnten, in ihr eigenes Lehrgebäude integrieren. Individuen und individuelles Bewusstsein gibt es unter den Zeugen Jehovas nicht. Gefischte Individuen werden zu „Verkündigern“ gemacht, deren Leben mit Predigtdienst und dem Studieren von „Literatur“ ausgefüllt wird. Dies stellt sich als paradiesischer Zustand für die Zeugen Jehovas dar, weil man keine Zeit hat, über sein unsinniges Leben nachzudenken. Niemand aus dem Kollektiv wird in Ruhe gelassen, jeder wird für das Predigtwerk gebraucht. Viele Predigtdienststunden sind das Ideal der Gemeinschaft. Die Identifikation der Mitglieder mit der Wachtturm-Gesellschaft ist total. Dabei hilft ihnen eine ständige Kommunikation mit ihrer Zentrale, der „Leitenden Körperschaft“. Über Zweig-, Bezirks- und Kreisaufseher können die Ältesten zum Beispiel bei aufkeimendem Streben nach Individualität die Leitende Körperschaft um Hilfe rufen.

Der Wachtturm ist das zentrale Kontrollinstrument der Zeugen Jehovas. Er ermöglicht es jedem Verkündiger, sich als Teil einer weltumspannenden Organisation zu fühlen. Doch in erster Linie dient er der Leitenden Körperschaft dazu, ihren Verkündigern Instruktionen zukommen zu lassen. So kann sie beispielsweise zu mehr Predigtdienst aufrufen, die Gemeinschaft mit „Weltmenschen“ verbieten oder einfach nur eine Anweisung geben, was die Verkündiger tun sollen. Dies passiert eher durch geschickte Manipulation als durch direkte Befehle. Die Verkündiger denken auch nicht, dass sie einem Befehl der Leitenden Körperschaft gehorchen, sondern dass sie auf ihr „biblisch geschultes Gewissen“ hören würden.

Wenn ein Monat zu Ende ist, übermittelt jeder Verkündiger der Leitenden Körperschaft eine Mitteilung über seine Tätigkeit. Außerdem sorgt der Literaturausstoß der Wachtturm-Druckereien für eine Art permanente Dauergehirnwäsche. Sollte ein Verkündiger durch individuelles Denken oder das Lesen gewisser Bücher zu zweifeln beginnen, wird er mit Hilfe eines Rechtskomitees aus der Gemeinschaft entfernt; die verbleibenden Verkündiger müssen sich nicht mit seinen Beweggründen auseinandersetzen.

Die Zeugen Jehovas werden entweder in der Gemeinschaft geboren, oder später einfach dazu assimiliert, zum Beispiel aus Angehörigen der großen Kirchen.

Die Verkündiger an sich sind eher mit Maschinen vergleichbar als mit lebenden Organismen. Sie kennen keine Gefühle wie Mitleid, Barmherzigkeit oder ähnliches. Auch eindeutige Informationen über die Sinnlosigkeit ihres Daseins ist für sie nur Propaganda von Abtrünnigen und nichts, was sie zum Nachdenken veranlasst. Sie sind programmiert, ihre Verhaltensweisen genau vorhersehbar und durch das ständige Studium des Wachtturms von der Leitenden Körperschaft steuerbar.

Sie erhalten während oder nach ihren Zusammenkünften eine Liste von Gebieten, die sie während ihrer Freizeit zu bearbeiten haben. Sind die Gebiete durchgearbeitet, lässt der Verkündiger das beim „Gebietsdiener“ eintragen und erhält entweder ein neues Gebiet oder arbeitet das selbe Gebiet noch einmal durch. Die Verkündiger predigen nicht, um zu leben; sie leben, um zu predigen.

Die Zeugen Jehovas kennen weder Mitleid noch Gnade mit Abtrünnigen, weil sie ihre Lehre als absolute Wahrheit und ihre Gemeinschaft als Befreiung von der individuellen Existenz begreifen. Nächstenliebe, Freiheit und Barmherzigkeit sind ihnen ebenso fremd.

Die Verkündiger glauben, ewig leben zu können, daher nehmen sie die vielen Einschränkungen in ihrem ‚jetzigen Leben’ bereitwillig in Kauf.

Zeugen Jehovas regenerieren sich auf Kongressen, bei denen sie mit ‚Neuem Licht’ überschüttet und mit dramatischen Dramen unterhalten werden. Dort werden eventuelle Zweifel an der ‚weltweiten Bruderschaft’ ausgeräumt, und sie erhalten neue Instruktionen.

 

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Die Organisationsstruktur der Zeugen Jehovas in der Prophetie

Ein Studium der Prophetie zeigt deutlich, dass die Organisationsstruktur der Zeugen Jehovas bereits vorausgesagt war. Beachten wir, wie die Anhänger des Propheten Gene Roddenberry gemäß der Encyclopaedia Wikipedia das Volk der Borg beschreiben:

  • Individuen und individuelles Bewusstsein gibt es unter den Borg nicht. Assimilierte Individuen werden zu Drohnen gemacht.
  • Niemand aus dem Kollektiv wird alleine gelassen, jeder wird gebraucht.
  • Die Identifikation der Mitglieder mit dem Kollektiv ist total.
  • Die Borg werden entweder im Kollektiv geboren, oder später einfach dazu assimiliert.
  • Die Drohnen an sich sind eher mit Computern vergleichbar als mit lebenden Organismen. Sie kennen keine Gefühle wie Mitleid, Schuld, Wut oder ähnliches.
  • Sie erhalten während oder nach der Regeneration eine Liste von Aufgaben, den sie während ihrer Wachzeit auszuführen haben.
  • Die Borg kennen weder Mitleid noch Gnade mit ihren Gegnern, weil sie die Assimilation als Befreiung von der individuellen Existenz begreifen.
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