Was wird die Zukunft bringen?

Nachdruck aus Erbrechet!, Januar 2008

Gottes Organisation … sorgt für viele biblische Veröffentlichungen, die uns helfen, eine immer genauere Erkenntnis zu erlangen. … Wie sich eine Mutter darum kümmert, dass ihr Kind genügend zu essen bekommt und gut versorgt ist, so sorgt der „treue und verständige Sklave“ großzügig für zeitgemäße geistige Speise, damit wir in geistiger Hinsicht Fortschritte machen können. Der Wachtturm, 1. April 2006, Seite 24

Welche „zeitgemäße geistige Speise“ wird der Wachtturm in den nächsten Jahrzehnten veröffentlichen? Erbrechet! bietet eine exklusive Vorschau auf künftige bahnbrechende Artikel.

 

Der Wachtturm, 15. Januar 2016:

Anhand der Bibel lässt sich feststellen, wie lang die „sieben Zeiten“ sind. Das hebräische Wort für „Zeit“ kann auch mit „Jahr“ übersetzt werden. Sieben Zeiten sind also sieben Jahre – da das Jahr bereits in biblischer Zeit 365 Tage hatte, zusammen 2 555 Tage. Zählt man von 587 v. u. Z. ausgehend 2 555 buchstäbliche Tage weiter, kommt man auf das Jahr 580 v. u. Z. Die sieben Zeiten waren aber viel länger, denn als Jesus von den „bestimmten Zeiten der Nationen sprach“, dauerten sie noch an. Das heißt, es müssen prophetische sieben Zeiten sein. Hier kommt nun eine biblische Regel zum Tragen, die lautet „ein Tag für ein Jahr“ (4. Mose 14:34; Hesekiel 4:6). Die sieben Zeiten, in denen die Erde ohne Gottes Einmischung von menschlichen Mächten beherrscht werden würde, belaufen sich demnach auf 2555 Jahre. Zählt man von 587 v. u. Z. 2555 Jahre weiter, kommt man zum Jahr 1969 u. Z. In jenem Jahr gingen die „bestimmten Zeiten der Nationen“ beziehungsweise die „sieben Zeiten“ zu Ende. Jesus Christus fing somit 1969 als König des Königreiches Gottes zu regieren an.

Da Satan der „Herrscher der Welt“ der von Gott entfremdeten Menschen ist, will er bestimmt nicht sehen, dass das Königreich die volle Gewalt über die Angelegenheiten der Erde übernimmt (Johannes 12:31; 14:30; 16:11). Mehr als neunzehnhundert Jahre zuvor lenkte er die Dinge auf eine Weise, dass Herodes der Große Jesus als Kleinkind umgebracht hätte, wäre nicht Gott dazwischengetreten (Matthäus 2:13). In ähnlicher Weise machten sich Satan und seine Dämonen schon vor der Geburt des himmlischen Königreiches zu einem Angriff bereit.

Es sollte uns daher nicht überraschen, dass die Mondlandung zwei Monate vor dem Ende der Zeiten der Nationen stattfand, somit vor der Geburt des symbolischen ‘Sohnes’ oder des himmlischen Königreiches. Satan benutze die weltweite Euphorie, um die Menschheit von der Aufrichtung des Königreiches abzulenken. Der Wettlauf der Supermächte zum Mond war zweifellos ein Teil seines listigen Planes, die Menschen vor dem blind zu machen, was in Erfüllung der biblischen Prophezeiung in den Himmeln stattgefunden hatte, und ferner, wenn möglich, zu verhindern, dass das Königreich über die Menschenwelt herrsche.

Unser Königreichsdienst, April 2018:

Wir kennen die genaue Zeit — „Tag und Stunde“ — nicht, zu der die „große Drangsal“ beginnt. Die Bibel zeigt, dass sie wie ein Dieb in der Nacht, plötzlich, zu einer unerwarteten Stunde, hereinbrechen wird (Matthäus 24:36, 42-44). Obgleich wir die genaue Zeit nicht kennen, wissen wir doch, dass Gottes Urteil zu Lebzeiten der Generation vollstreckt werden soll, die den Beginn der „letzten Tage“ beobachtet hat. Jesus Christus sagte: „Diese Generation [wird] auf keinen Fall vergehen . . ., bis alle diese Dinge geschehen“ (Matthäus 24:34). Folglich wird die Generation, die Augenzeuge der Ereignisse des Jahres 1969 u. Z. war, die Generation sein, die auch die „große Drangsal“ erleben wird. Nahezu 50 Jahre sind bereits vergangen. Die Zahl derer, die das Jahr 1969 bewusst erlebt haben, nimmt ab. Es ist somit klar, dass die Zeit nahe herbeigekommen ist, da Jehova Gott handeln wird.

 

Erwachet!, August 2039:

Das in der Bibel mit „Generation“ wiedergegebene griechische Wort wird als „die in der gleichen Zeit Geborenen“ definiert. „Hier schließt die Bedeutung Zeitgenossenschaft, Zeitalter ein“ (Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament). „D. Reihe d. gleichzeitig Geborenen d. Generation, d. Zeitgenossen“ (Wörterbuch zum Neuen Testament von Walter Bauer, 5. Aufl., 1971). Diese Definitionen schließen sowohl diejenigen ein, die um die Zeit eines historischen Ereignisses geboren werden, als auch diejenigen, die zu jener Zeit am Leben sind.

Wenn Jesus den Begriff „Generation“ in diesem Sinn gebrauchte und wir ihn auf das Jahr 1969 anwenden, dann sind diejenigen, die damals Babys waren, heute 70 Jahre oder älter. Viele andere, die 1969 am Leben waren, sind nun über 80 Jahre alt, und so mancher hat sogar 100 Jahre erreicht. Viele Millionen aus jener Generation sind noch am Leben, und einige von ihnen werden am Leben bleiben, so dass man wirklich sagen kann: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle Dinge geschehen“ (Lukas 21:32).

Der Wachtturm, 15. Juni 2050:

Was ist demnach die „Generation“, von der Jesus so häufig in Gegenwart seiner Jünger sprach? Was verstanden sie unter seinen Worten, dass „diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen“? Sicher wich Jesus hier nicht von seinem üblichen Gebrauch des Begriffs „diese Generation“ ab, den er ausnahmslos auf die Masse seiner Zeitgenossen mit ihren ‘blinden Leitern’ anwandte, die gemeinsam die jüdische Nation bildeten (Matthäus 15:14). „Diese Generation“ erlebte all die von Jesus vorausgesagten Bedrängnisse, und sie verging dann in einer beispiellosen „großen Drangsal“, die über Jerusalem kam (Matthäus 24:21, 34).

Die Juden, die den prophetischen Worten Jesu Aufmerksamkeit geschenkt hatten, erkannten, dass ihre Rettung nicht von dem Bemühen abhing, die Dauer einer „Generation“ oder irgendwelcher festgelegter „Zeiten oder Zeitabschnitte“ zu berechnen, sondern davon, dass sie sich von der bösen Generation ihrer Zeitgenossen getrennt hielten und eifrig Gottes Willen taten.

 

Der Wachtturm, 15. Januar 2051:

Fragen von Lesern: Könnte gesagt werden, das unlängst korrigierte Verständnis des Begriffs „Generation“ aus Matthäus 24:34 laufe darauf hinaus, dass das Ende in die ferne Zukunft hinausgeschoben wird?

Das ist gewiss nicht der Fall. Im Gegenteil, das neue, bessere Verständnis dieses Gedankens sollte uns helfen, in ständiger Erwartung des Endes zu sein. Wieso?

Nun, wie im Wachtturm vom 15. Juni 2050 erklärt wurde, wandte Jesus den Begriff „diese Generation“ auf die bösen Menschen seiner Zeit an (Matthäus 11:7, 16-19; 12:39, 45; 17:14-17; Apostelgeschichte 2:5, 6, 14, 40). Insofern handelte es sich nicht um eine Bezeichnung für einen festgelegten Zeitraum, der an einem bestimmten Zeitpunkt beginnt.

 

Der Wachtturm, 15. Januar 2059:

Für Personen ohne biblisches Verständnis erscheint das Zeichen der Gegenwart Jesu heute gewiss nicht „in auffallender Weise“, sodass „man es beobachten könnte“. Ihrer Meinung nach geht alles so weiter wie eh und je (2. Petrus 3:4). Die neuzeitliche Johannes-Klasse, die treuen gesalbten Brüder Christi, haben dagegen das Zeichen erkannt, als wäre es ein Blitz, und haben dessen wahre Bedeutung verstanden. Als Klasse bilden diese Gesalbten die neuzeitliche „Generation“ – im Sinne von Zeitgenossen –, die nicht vergehen wird, „bis alle diese Dinge geschehen“. Demnach werden einige der gesalbten Brüder Christi noch auf der Erde leben, wenn die vorausgesagte große Drangsal beginnt.

Die Zeit, in der „diese Generation“ existiert, scheint dem Zeitraum zu entsprechen, über den sich die erste Vision im Bibelbuch Offenbarung erstreckt (Offenbarung 1:10 bis 3:22). Dieser Abschnitt des Tages des Herrn dauert von 1969 bis der letzte treue Gesalbte gestorben und auferweckt worden ist.

 

Der Wachtturm, 15. April 2065:

In der Wachtturm-Ausgabe vom 1. Oktober 1975 erschienen die Artikel „Wer eignet sich als Ältester“ und „Älteste, die in vortrefflicher Weise als Vorsteher dienen“. In diesen Artikeln wurde die Rolle der Ältesten neu beleuchtet, die unter der Führung Christi mit Verwaltungsaufgaben auf der Erde betraut sind. Christliche Älteste entsprachen nun in vollem Maße dem „Vorsteher“ aus Hesekiels Tempelvision und erfüllten alle Voraussetzungen, unter Gottes Volk ‚die Führung zu übernehmen‘ (Hebräer 13:17).

Das Erscheinen dieser Artikel kennzeichnete den Beginn der Tausendjahrherrschaft, in der Jesus Christus vom Himmel aus durch seine irdische Organisation über die Erde regiert.* Inzwischen leben wir im Jahr 80 der neuen Ordnung, und zweifellos wird die Auferstehung der alttestamentlichen Zeugen noch innerhalb "dieser Generation" von 1975 beginnen. Wie die Bibel zeigt, werden diese als „Fürsten“ herrschen und als solche über die noch verbliebenen Weltmenschen zu Gericht sitzen (Psalm 45:16). Daher ist es heute mehr denn je an der Zeit, die gute Botschaft vom aufgerichteten Königreich zu verkündigen!

* Seit diesem Zeitpunkt weigerte sich Jehovas Volk, mutmaßliche Verbrecher – etwa Pädophile – an weltliche Gerichte auszuliefern, und führte eigene Gerichtsverfahren gemäß den Gesetzen des himmlischen Königreiches durch. Fünf Jahre danach, im Jahre 1980, begann man, alle Störer der theokratischen Ordnung ‚in die Finsternis draußen zu werfen‘ (Matthäus 25:30).

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