Der Traum Pharaos und das Predigtwerk

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, März 2008

Vor etwa 3500 Jahren hatte der Ägyptische Pharao einen bedeutenden Traum, der direkt mit dem heute durchgeführten Predigtwerk zu tun hat. Dieser Traum kann uns helfen, in unserer Zuteilung auszuharren und uns nicht von materiellen Bestrebungen ablenken zu lassen.

Der Traum begann wie folgt: „Da stiegen aus dem Nil sieben Kühe herauf, schön von Aussehen und fettfleischig, und sie gingen daran, im Nilgras zu weiden“ (1. Mose 41:2). Die schönen Kühe stellen Frauen dar, die in materiellen Bestrebungen aufgehen. Solche gibt es sowohl in der Welt als auch in der Versammlung. Sie gehen einer weltlichen Arbeit nach, daher können sie sich teure Kosmetik und ausreichend Nahrung kaufen. Das saftige „Nilgras“ stellt die Einkaufszentren dar, in denen diese Frauen ihre Freizeit verbringen.

Im nächsten Vers heißt es: „Da waren sieben andere Kühe, die nach ihnen aus dem Nil heraufstiegen, hässlich von Aussehen und mager an Fleisch“ (1. Mose 41:2). Die mageren Kühe stellen die „Verkündigerinnen der guten Botschaft“ dar (Ps. 68:11). Diese halten sich an den Rat aus dem Wachtturm vom 1. Februar 2008 und schränken ihre Berufstätigkeit nach Absprache mit ihren Männern ein. Dadurch muss „der bisherige Lebensstandard der Familie zurückgeschraubt werden“.

Diesen treuen Schwestern fehlt nun das Geld für hochwertige Kosmetik und gute Lebensmittel. Doch „die Freuden und Vorteile“, die der vermehrte Predigtdienst bringt, „können jedes Opfer mehr als wettmachen“, wie es im o. g. Wachtturm hieß. Pharao ermuntert die Schwestern, die durch die mageren Kühe dargestellt werden, wie folgt: „Dann begannen die Kühe, die hässlich von Aussehen und mager an Fleisch waren, die sieben Kühe aufzufressen, die schön von Aussehen und fett waren“ (1. Mose 41:4).

Diese Prophezeiung wird sich in Harmagedon erfüllen, wenn Frauen, die in materiellen Bestrebungen aufgingen, mit dem ‚scharfen langen Schwert’ Jesu Christi hingerichtet werden. „Wenn die Bösen weggetilgt werden, wirst du es sehen“, spricht Jehova zu treuen Verkündigerinnen. Er bestätigt so die Prophezeiung des Pharao.

Jesus Christus äußerte eine ähnliche Prophezeiung: „Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen. Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren verständig. Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit.“ (Mat. 25:1-4).

Die „Lampen“ stellen Taschen dar, das „Öl“ die lebensspendenden Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft. Während die „törichten“ Frauen, die durch die schönen Kühe dargestellt wurden, ihre Taschen nur zum Einkaufen verwenden, füllen treue Verkündigerinnen ihre Taschen mit kostbarer Literatur für den Predigtdienst. So erweisen sie sich als die Kühe, die ‚hässlich von Aussehen und mager an Fleisch waren’. Ja, Pharaos Traum ist noch heute eine Ermunterung für Christinnen.

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