Jesu Bergpredigt – Eine Quelle der Ermunterung

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2009

„Sie tarnen sich als sanfte Schafe“ (Matthäus 7:15, Hoffnung für Alle).

Die Bergpredigt ist die berühmteste Predigt, die je gehalten wurde. Hunderte von Millionen Menschen überall auf der Erde kennen Worte daraus und reden davon. In der Tat enthält sie zeitlose Grundsätze, die für Weltmenschen, für Zeugen Jehovas und auch für Abtrünnige zu großem Glück führen können.

imageInsbesondere an Menschen, die keine Zeugen Jehovas sind und auch nie welche waren, richtete Jesus die Warnung: „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe“ (Matthäus 7:15, Hoffnung für Alle). „Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch“ (Einheitsübersetzung).

Wer tritt heute „in Gottes Namen auf“ und kommt zu den Menschen? Ein Häuptling in Sierra Leone sagte: „Jehovas Zeugen sind im Namen Gottes gekommen“ (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971, Seite 263). Sie „tarnen sich als sanfte Schafe“, indem die sich selbst als „andere Schafe“ bezeichnen. Doch in Wirklichkeit sind sie ‚falsche Propheten‘ und ‚verbreiten falsche Lehren‘.

imageSo sagten sie voraus, dass 1914 das Ende aller menschlichen Regierungen käme und dass 1925 Abraham, Isaak und Jakob auferstehen würden (Die Zeit ist herbeigekommen, Studie 4; Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, Seite 79). In der Erwachet!-Ausgabe vom 22. August 1969 sagten sie voraus, dass ein damals junger Mensch „in diesem gegenwärtigen System der Dinge nie alt werden“ würde (Seite 15). Keine andere Organisation in unserer Zeit ist so eindeutig als ‚falscher Prophet‘ gekennzeichnet wie Jehovas Zeugen.

Ist es auch zutreffend, dass Jehovas Zeugen „falsche Lehren verbreiten“? Aber ja! Schließlich wird jedes Mal, wenn es „neues Licht“ gibt, eine frühere Lehre für ungültig erklärt. Bis Januar 2008 verbreiteten Jehovas Zeugen auch ein falsches Verständnis der „Generation“ aus Matthäus 24:34. War es nicht dreist, diese „Generation“ – die gesalbten Christen – fälschlicherweise als „jene auf Abwege geratenen Zeitgenossen“ zu bezeichnen, „die die heutige ‚böse und ehebrecherische Generation‘ bilden“? (Der Wachtturm, 1. November 1995, Seite 15; 15. Februar 2008, Seite 24).

In dem Buch Das vollendete Geheimnis wurde sogar Jesus Christus, der ‚Reiter auf dem weißen Pferd‘, mit dem Papst verwechselt und behauptet, er sei „Satans Sache vertretend“ (Ausgabe 1925, Seite 134). In diesem Zusammenhang sagte Jesus auch: image„Sucht unablässig, und ihr werdet finden. … Jeder, der sucht, findet“ (Matthäus 7:7, 8). Ja, „jeder, der [in den Schriften der Wachtturm-Gesellschaft nach Fehlern] sucht, findet“ welche.

Die Aufforderung: „Sucht unablässig [nach falschen Lehren], und ihr werdet finden“ gilt natürlich nicht in erster Linie den Weltmenschen, sondern denjenigen, die bereits Zeugen Jehovas sind. Aber beide Gruppen können sich einen wichtigen Grundsatz aus der Bergpredigt zu Herzen nehmen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor“ (Matthäus 7:16, 17).

Welche Früchte außer den bereits erwähnten unerfüllten Prophezeiungen hat die Wachtturm-Organisation noch hervorgebracht? Dr. Jerry R. Bergman, ein führender Experte auf dem Gebiet der Psychologie und Soziologie, schrieb: „Den im Gesundheitswesen Tätigen wird immer deutlicher bewußt, wie hoch imagedie Anzahl psychischer Erkrankungen und Selbstmorde unter Jehovas Zeugen ist“ (Zur seelischen Gesundheit von Zeugen Jehovas, Seite 10). Immer wieder sterben auch Zeugen Jehovas, weil sie Menschen mehr gehorchen als Gott und aus Gehorsam gegenüber dem „treuen und verständigen Sklaven“ eine Bluttransfusion ablehnen.

Es besteht wirklich kein Zweifel daran, dass Jehovas Zeugen die „falschen Propheten“ sind, die „in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten“. Am besten ist es natürlich, ihnen aus dem Weg zu gehen und sich nicht auf ein „Bibelstudium“ mit ihnen einzulassen. Doch auch, wenn man bereits ein Zeuge Jehovas ist, kann man noch etwas aus seinem Leben machen. Jesus gab den eindringlichen Rat: „Hört auf, euch Schätze auf der Erde aufzuhäufen, wo Motte und Rost sie verzehren und wo Diebe einbrechen und stehlen“ (Matthäus 6:19). Was meinte er damit?

Bestimmt ist diese Warnung nicht buchstäblich zu verstehen, denn heutzutage ist jemandes Vermögen kaum durch Motte und Rost bedroht. Vielmehr stellt die „Erde“ Gottes angebliche irdische Organisation dar, die Wachtturm-Organisation von Jehovas Zeugen. Ihre Anhänger „häufen sich Schätze … auf, indem sie sich am christlichen Predigtdienst beteiligen“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1970, Seite 337). Sie glauben, sich durch ihren Einsatz im Predigtdienst „bei Gott einen guten Namen zu machen“ (Die Prophezeiung Daniels – Achte darauf!, Seite 314).

Sie denken jedoch nicht daran, dass ihr angeblich „gerechter Stand vor Gott“ ständig durch „Motte und Rost“ und „Diebe“ bedroht ist (Der Wachtturm, 1. Dezember 1985, Seite 7). Um welche Gefahren handelt es sich genau? Gemäß der Encyclopaedia Wikipedia ist die Kleidermotte „bewimpert“ und häufig in der Nähe von „Wollstoffen, Federn, Pelzen und Polstermöbeln“ zu finden. Bei der Motten-Klasse handelt sich also um Frauen innerhalb und außerhalb der Versammlung, die für geistiggesinnte Brüder eine echte Gefahr darstellen können.

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Solche geistig reifen Männer, die sich nicht auf eine Berufsausbildung einlassen, sondern gleich nach der Schule den Pionierdienst aufnehmen und aus Kostengründen noch mit 40 Jahren bei ihren Eltern wohnen, finden häufig keine eifrige Verkündigerin als Ehefrau. Doch wenn sie sich von Gliedern der Motten-Klasse ablenken lassen und schließlich „wegen sexueller Unmoral aus der Versammlung ausgeschlossen werden“, sind alle ihre Schätze, die sie über Jahrzehnte aufgehäuft haben, wertlos (Der Wachtturm, 15. Dezember 1989, Seite 18). „Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden“ (Hesekiel 3:20).

imageDie symbolischen „Schätze“ sind nicht nur von Frauen bedroht. Rost befällt oft ältere Gegenstände, daher besteht die Rost-Klasse aus den „älteren Männern“ oder Ältesten der Versammlung (Apostelgeschichte 15:4). „Die Augen Jehovas“, vertreten durch die Rost-Klasse und ihre Informanten, „sind an jedem Ort, überwachen die Schlechten und die Guten“ (Sprüche 15:3). Wenn jemand „einen Fehltritt tut“, beispielsweise indem er sich ‚eigenständig mit anderen Zeugen Jehovas zusammentut, um biblische Themen zu untersuchen‘, können sie ihm die Gemeinschaft entziehen und ihm so seine mühsam gesammelten „Schätze“ wegnehmen (Galater 6:1; Unser Königreichsdienst, September 2007, Seite 3).

Zweifellos, Jehovas Zeugen sind „Diebe“, die in ihren Predigtdienstgebieten „einbrechen“ und das Leben der Menschen „stehlen“. Denjenigen, die schon in der Wachtturm-Organisation gefangen sind, gab Jesus den Rat: „Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele, über das, was ihr essen oder was ihr trinken werdet, oder … über das, was ihr anziehen werdet“ (Matthäus 6:25).

Jehovas Zeugen machen sich andauernd Sorgen ‚über ihre Seele‘, d. h. ihr ewiges Leben. Egal, worum es geht, ständig „muß man sich fragen: Wie denkt Gott darüber?“ (Der Wachtturm, 1. AugustDress and Grooming for Visitors touring Bethel 1988, Seite 3). Auch beschäftigen sie sich tagein, tagaus mit dem, ‚was sie essen und was sie trinken werden‘, mit der „geistigen Speise“ und dem „Wasser des Lebens“, das angeblich in den Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft zu finden ist (Unser Königreichsdienst, September 1991, Seite 3).

Außerdem kreisen ihre Gedanken immer wieder darum, ‚was sie anziehen werden‘, insbesondere im Predigtdienst und in den Zusammenkünften. Wie kurz darf der Rock sein? Nach welcher Formel wird aus der Rocklänge und dem Schnitt die maximal zulässige Länge des Schlitzes berechnet? Ab welcher Temperatur darf man im Sommer ohne Sakko auf die Bühne? Ab wie viel Grad unter null dürfen Schwestern im Predigtdienst eine Hose tragen?

Jesus stellte klar, dass all diese Sorgen vergebens sind. Er fragte: „Wer von euch kann dadurch, daß er sich sorgt, seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen?“ (Matthäus 6:27). Der Predigtdienst, das Lesen des Wachtturms und andere religiöse Tätigkeiten können das Leben nicht verlängern. Ob jemand Gott gedient hat oder nicht – „wie der eine stirbt, so stirbt der andere“ (Prediger 3:19).

Ein Leben der Gottergebenheit zu führen ist also ohnehin sinnlos. Zeugen Jehovas sollten aber außerdem die folgende Aussage Jesu beherzigen: „Breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden“ (Matthäus 7:13, 14). Wie der Wachtturm vom 15. Mai 1999 zugibt, „wandeln heute fast sechs Millionen Menschen auf dem Weg Jehovas, und Millionen andere studieren die Bibel, um zu lernen, wie man diesen Weg geht“ (Seite 18).

Inzwischen sind es sogar mehr als sieben Millionen Menschen. Niemand kann ernsthaft behaupten, so viele Menschen könnten auf einem ‚eingeengten Weg‘ laufen. Nein, Jehovas Zeugen mit ihrer „großen Volksmenge“ und Millionen Menschen, die „zum ‚Berg des Hauses Jehovas‘ strömen“, befinden sich auf dem ‚breiten und geräumigen‘ Weg (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 1, Seite 39). Aber „eingeengt [ist] der Weg, der zum Leben [in Freiheit] führt, und wenige sind es, die ihn finden“, indem sie die Gemeinschaft verlassen.

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Wer es schließlich geschafft hat und von Jehovas Zeugen als „Abtrünniger“ betrachtet wird, der kann die folgenden Worte Jesu auf sich anwenden: „Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen. Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist“ (Matthäus 5:11, 12).

In der Tat ‚schmähen‘ Jehovas Zeugen Abtrünnige und ‚reden lügnerisch allerlei Böses‘ gegen sie. So heißt es im Wachtturm vom 15. April 2008: „Abtrünnige äußern ebenfalls wertlose Worte. … Sie reden gemäß ihrer Weisheit. Daher sind ihre Worte wertlos und können jeden, der darauf hört, zu Fall bringen“ (Seite 6). Der Wachtturm vom 15. Juli 1992 forderte Zeugen Jehovas, „zu Abtrünnigen … so eingestellt [zu] sein wie David, der erklärte: ‚Hasse ich nicht die, die dich, o Jehova, aufs tiefste hassen, und empfinde ich nicht Ekel vor denen, die sich gegen dich auflehnen?‘“ (Seite 12).

Im Wachtturm vom 1. Oktober 1993 wurde gesagt: „Die Abtrünnigen zeigen zum Beispiel ihren Haß auf Jehova dadurch, daß sie sich gegen ihn auflehnen. Abtrünnigkeit ist in Wahrheit Rebellion. … Wenn sie bewußt solche Schlechtigkeit wählen, obwohl sie wissen, was recht ist, und wenn ihnen das imageSchlechte so in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß es einen untrennbaren Bestandteil ihres Wesens bildet, dann muß ein Christ sie als solche hassen (im biblischen Sinn des Wortes), die sich mit der Schlechtigkeit unlösbar verbunden haben. Wahre Christen teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen. … Sie ‚empfinden Ekel‘ gegenüber denjenigen, die sich zu Gottes Feinden gemacht haben, aber sie überlassen es Jehova, Rache zu üben“ (Seite 19).

Wer erst einmal erkannt hat, aus welcher Sklaverei er durch den Gemeinschaftsentzug entkommen ist, hat wirklich allen Grund, ‚sich zu freuen und vor Freude zu springen‘! Dann sollte man seine Dankbarkeit dadurch zum Ausdruck bringen, dass man die Wahrheit über die sogenannte „Wahrheit“ bekanntmacht. Auch diesen Umstand sagte Jesus vorher: „Eine Stadt kann nicht verborgen sein, wenn sie auf einem Berg liegt. Man zündet eine Lampe an und stellt sie nicht unter das Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, und sie leuchtet allen, die im Haus sind. Ebenso laßt euer Licht vor den Menschen leuchten“ (Matthäus 5:14-16).

Jehovas Zeugen halten an der veralteten und ineffektiven Methode fest, ihre Botschaft durch Besuche von Haus zu Haus zu verbreiten. Ihre „Lampe“ leuchtet sozusagen immer nur für einen imageeinzigen Menschen, an dessen Tür sie gerade klingeln. Daher muss ein Verkündiger in Deutschland auch durchschnittlich 58 Jahre predigen, um eine einzige Person zur Taufe zu führen. Würde man berücksichtigen, dass die meisten Täuflinge gar nicht im Predigtdienst gefunden werden, sondern aus der Familie stammen, käme man nach einer Schätzung auf über 200 Jahre.

Im Gegensatz zu Jehovas Zeugen verwenden Abtrünnige moderne Kommunikationsmittel, allem voran das Internet, zur Verbreitung der Wahrheit. Auf diese Weise leuchtet ihre „Lampe … allen, die im Haus sind“, d. h. allen Menschen gleichzeitig. Dennoch warnte Jesus die Abtrünnigen: „Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor“ (Matthäus 7:6). Wen meinte er damit?

Gemäß der Verhaltensforscherin Dr. Candy d’Sa ist „der Hund … ein treues und untertäniges Wesen“ (zitiert nach Erwachet!, 22. Dezember 2005, Seite 28). Die imageHunde-Klasse besteht daher aus Zeugen Jehovas mit einer untertänigen Wesensart, die dem „treuen und verständigen Sklaven“ treu ergeben sind (Matthäus 24:45). Mit ihnen über die falschen Lehren und Prophezeiungen der Wachtturm-Gesellschaft zu diskutieren wäre reine Zeitverschwendung.

Wer bildet die Schweine-Klasse? Gemäß dem Deutschen Universalwörterbuch ist ein Schwein „jemand, den man wegen seiner Handlungs- oder Denkweise als verachtenswert betrachtet.“ Das kann zweifellos auf die Führer der Wachtturm-Gesellschaft angewandt werden, insbesondere auf die Leitende Körperschaft.

 

imageDie meisten Abtrünnigen blicken nicht auf ihre ehemaligen Brüder herab, sondern betrachten sie als Opfer. Sie verachten aber die Personen, die die menschenverachtenden Lehren in Umlauf setzen und mit ihren Fantasielehren Millionen Menschen in die Irre führen. Jesus warnte Abtrünnige also davor, Briefe nach Selters oder nach Brooklyn zu schreiben. Er wusste, dass diese sowieso ungelesen vernichtet werden würden.

Zweifellos können wir alle den Rat Jesu in die Tat umsetzen – egal, ob wir Weltmenschen, Zeugen Jehovas oder Abtrünnige sind. Hüten wir uns besonders vor der Rost-Klasse und der Schweine-Klasse, und genießen wir unsere Freiheit!

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