„Was sollen wir anziehen?“

„Was sollen wir anziehen?“ (Matthäus 6:31)

Bald finden die jährlichen Bezirkskongresse statt. Wie jedes Jahr fragen sich viele Zeugen Jehovas, was sie zu diesem Anlass anziehen sollen. Da der Kongress einerseits eine „heilige Zusammenkunft“ ist, andererseits aber meistens in einem brütend heißen Stadion oder in einer Halle mit ausgeschalteter Klimaanlage stattfindet, ist dabei Ausgeglichenheit erforderlich (Der Wachtturm, 15. September 2012, Seite 28). Glücklicherweise nennt die Bibel mehrere Grundsätze, nach denen man die passende Kleidung auswählen kann.

Wenn wir in einem Geschäft ein Kleidungsstück sehen, sollten wir zuerst nachschauen, aus welchem Material es hergestellt wurde. Jehova Gott gebot seinem Volk unzweideutig: „Tragt keineimage Kleidung aus Mischgewebe!“ (3. Mose 19:19, Hoffnung für Alle). Für Christen kommen somit nur Kleidungsstücke in Frage, die aus einem einzigen Material (etwa Baumwolle oder Leinen) hergestellt sind. Wenn wir das überprüft haben, sollten wir auf dem Etikett die Angabe des Herstellungslandes suchen. Das Volk Israel wurde von Jehova Gott eindringlich gewarnt: „Alle, die ausländische Kleidung tragen, müssen sich vor mir verantworten“ (Zephanja 1:8, Hoffnung für Alle).

imageWährend Weltmenschen häufig Probleme haben, weil sie „unpassende Kleidung“ kaufen, sind wahre Christen durch göttliche Weisheit vor dieser Falle geschützt. Durch seinen Mitteilungskanal lässt Gott sie nämlich wissen, dass „es auch wichtig [ist], Kleidung in der richtigen Größe zu kaufen“  (Erwachet!, Januar 2011, Seite 14; 8. April 1972, Seite 26). Somit können wir gezielt nach in Deutschland hergestellten Kleidungsstücken aus einem einzigen Material in der richtigen Größe suchen. Falls wir nichts Passendes finden, könnten wir auch David nachahmen; er „zog einen Sack an“ (Psalm 35:13). Auch in diesem Fall muss der Sack natürlich aus einem einzigen Material sein und aus deutscher Produktion stammen.

Wenn wir ein Kleidungsstück oder einen Sack gekauft haben, müssen wir jedoch noch selbst Hand anlegen, da den von der Welt Satans hergestellten Kleidungsstücken zwei Merkmaleimage fehlen, die von Gott gefordert werden. Jehova gebot seinen Dienern, „daß sie sich mit Fransen besetzte Ränder an die Säume ihrer Kleider machen sollten, … und oberhalb des mit Fransen besetzten Randes des Saums sollen sie eine blaue Schnur anbringen“ (4. Mose 14:38). Außerdem sollten sie ‚sich Quasten machen an den vier Zipfeln ihrer Bekleidung‘ (5. Mose 22:12). Nach dem Kauf müssen wir daher Fransen in das Kleidungsstück schneiden sowie vier Quasten annähen; erst dann entspricht es den Maßstäben Jehovas.

Zwar sollen Christen für ihre Mitmenschen „der schreckliche Gestank von Tod und Verdammnis“ sein, aber dies ist nur im übertragenen Sinne zu verstehen (2. Korinther 2:16, Neues Leben). In alter Zeit gebot der weise König Salomo jedem, der Gott gefallen wollte: „Trag immer frisch gewaschene Kleider“ (Prediger 9:7, Gute Nachricht). In gleicher Weise gebraucht Jehova in der heutigen Zeit seinen ‚treuen und verständigen Sklaven‘, um sein Volk daran zu erinnern: „Es ist wichtig, seine Kleidung regelmäßig zu waschen“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 2008, Seite 11). Durch seinen Mitteilungskanal hat Gott auch für eine Tabelle gesorgt, welche Flecken auf welche Weise entfernt werden können; diese ist in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. November 1975 auf Seite 11 zu finden. Somit sind wir „vollständig ausgerüstet“ für den Bezirkskongress, wenn wir uns ein Kleid, einen Anzug oder einen Sack aus einheimischer Produktion und aus einem einzigen Material kaufen, Fransen hineinschneiden, Quasten annähen und das Kleidungsstück dann täglich waschen (2. Timotheus 3:17).

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