Die gute Botschaft darbieten – in öffentlichen Toiletten

Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2009

In unserer modernen Gesellschaft sind die Menschen immer mehr unterwegs. Davon sind Verkündiger der guten Botschaft genauso betroffen wie Weltmenschen. Das führt dazu, dass man öfters öffentliche Toiletten besucht und mitunter auch einige Zeit dort verbringt.

Könnten wir die Zeit, die wir auf der Toilette verbringen, nicht im Dienst für Jehova nutzen? „Überall gibt es Menschen, die nach der Wahrheit hungern“ – auch in öffentlichen Toiletten (Unser Königreichsdienst, Oktober 1983, Seite 4). In großen Toilettenanlagen sind die einzelnen Kabinen oft nur durch dünne Ständerwände getrennt, so dass wir mit der Person in der Nebenkabine problemlos ein Gespräch über Gottes Königreich beginnen können.

Es gibt eine Fülle von Themen, die sich für ein solches Zeugnis anbieten. Wir könnten über die Verheißung einer paradiesischen Erde sprechen, wo „die gereinigte Luft mit dem Duft der Blumen erfüllt sein wird“ (Der Wachtturm, 1. September 1981, Seite 9). Wenn jemand ablehnend reagiert, könnten wir auch erwähnen, dass „die von Jehova Erschlagenen … zu Dünger auf der Oberfläche des Erdbodens werden“ sollen (Jeremia 25:33).

Zweifellos werden wir auf diese Weise viele aufrichtige Menschen antreffen. Wie sollten wir vorgehen, wenn jemand Interesse an der Wahrheit zeigt? Die Wohlfühl- und Hygienestudie der Gesellschaft für Konsumforschung vom Herbst 2008 kommt zu dem Schluss: „Knapp die Hälfte der Deutschen liest auf der Toilette!“ Wir können uns diesen Umstand zunutze machen, indem wir aufrichtigen Menschen etwas zum Lesen anbieten.

Natürlich werden wir nicht immer Wachtturm-Literatur bei uns haben, die wir in so einem Fall verwenden könnten. Doch in biblischer Zeit gab es auch noch keine gedruckten imageZeitschriften. Stattdessen schrieben Diener Gottes ihre Botschaften auf Rollen (Jeremia 36:28; Psalm 40:7). Genauso können auch wir vorgehen, denn Papierrollen sind in öffentlichen Toiletten meistens vorhanden. Wir können einen Bibeltext oder unsere Adresse auf eine Rolle schreiben, das Stück abreißen und dann unter der Trennwand hindurch schieben. Für die gute Botschaft ist kein Hindernis unüberwindlich.

„Tatsache ist: Die gute Botschaft muss überall gehört werden“, auch in öffentlichen Toiletten (Der Wachtturm, 1. Januar 2002, S. 13). Halten wir uns nicht davon zurück, dort „den Wohlgeruch der Erkenntnis Gottes zu verbreiten“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1990, S. 12).

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