Der Gemeinschaftsentzug – eine zeitlose Vorkehrung

Nachdruck aus Erbrechet!, Juli und August 2010

„Wenn jemand … eine schwere Sünde begangen hat, … muß er aus der Versammlung ausgeschlossen werden, muß ihm die Gemeinschaft entzogen werden.“ (Der Weg zu wahrem Glück, Seite 175)

Bekanntermaßen gibt es bei Jehovas Zeugen die „liebevolle Vorkehrung“ des Gemeinschaftsentzugs (Der Wachtturm, 15. Juli 1995, Seite 25). Da Jehovas Zeugen Abtrünnige und andere Sünder aufgrund der weltlichen Gesetze nicht buchstäblich töten dürfen, schneiden sie solche Personen zumindest vollständig von der Gemeinschaft mit ihren früheren Brüdern und Schwestern ab (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, S. 63).

imageBisher wurde der Gemeinschaftsentzug nur bei lebenden Sündern angewandt. Doch wie Jehova jetzt durch seinen heiligen Geist enthüllt hat, steht diese Praxis im Widerspruch zu seinen gerechten Grundsätzen, denn „keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren“ – auch nicht nach dem Tod (2. Mose 34:7). Demzufolge müssen auch verstorbene Zeugen Jehovas im Nachhinein ausgeschlossen werden, wenn sie gegen die „gegenwärtige Wahrheit“ gesündigt haben (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 121). Wer zählt zu den verstorbenen Zeugen Jehovas?

In einem Nachschlagewerk heißt es: „Abel war der erste Zeuge Jehovas“ (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 13). In einer anderen Veröffentlichung erfahren wir, dass „Paulus … im 11. Kapitel des Hebräerbriefes … treue Zeugen Jehovas der vorchristlichen Zeit aufgezählt hatte“ (Der Wachtturm, 1. Oktober 1999, Seite 19). Ja, alle Mitglieder von Gottes Universalorganisation, die Zeugnis über Jehova ablegen – einschließlich Jehova selbst – sind „Zeugen Jehovas“ (vgl. Johannes 8:18). image

Als Zeuge Jehovas muss man „die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptieren, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten“ (Der Wachtturm, 15. April 1986, Seite 31). Das Buch Gebt Acht auf euch selbst und die ganze Herde enthält detaillierte Anweisungen für die Ältesten, bei welchen Verstößen gegen dieses Gebot ein Gemeinschaftsentzug ausgesprochen werden muss. Auf den Seiten 92 bis 96 dieses Buches werden u. a. die folgenden Punkte aufgeführt (die gleichen Delikte werden sinngemäß auch in dem neuen Buch Hütet die Herde Gottes auf den Seiten 58 bis 71 genannt):

  • Totschlag
  • Sexuelles Fehlverhalten
  • Abfall, Abtrünnigkeit
  • Trunkenheit
  • Diebstahl, Betrug
  • Vorsätzliches, bösartiges Lügen
  • Beschimpfung, Verleumdung
  • Unzüchtiges Reden
  • Das Versäumnis, sich des Blutes zu enthalten
  • Erpressung
  • Die Weigerung, materiell für die eigene Familie zu sorgen
  • Tätigkeiten, durch die die Neutralität verletzt wird
  • Wutausbrüche, Gewalttätigkeit

Wir werden diese Sünden der Reihe nach untersuchen und feststellen, inwiefern „die vorchristlichen Zeugen Jehovas“ sich ihrer schuldig gemacht haben (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 290). Zunächst beginnen wir mit der Sünde der Abtrünnigkeit.

Abfall, Abtrünnigkeit

Abtrünnigkeit gilt bei Jehovas Zeugen als die schlimmste aller Sünden. Sie „teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen. … Sie ‚empfinden Ekel‘ gegenüber [ihnen]“ (Der Wachtturm, 1. Oktober 1993, Seite 19). Das Lehrbuch Gebt Acht auf euch selbst und die ganze Herde stellt klar, was mit Abtrünnigkeit gemeint ist: „Personen, die vorsätzlich Lehren verbreiten (hartnäckig daran festhalten und darüber reden), welche im Widerspruch zu der biblischen Wahrheit stehen, die Jehovas Zeugen lehren, sind Abtrünnige“ (Seite 94).

Abtrünnigkeit ist also dann gegeben, wenn jemand Lehren verbreitet, die im Widerspruch zu denen von Jehovas Zeugen stehen. Ein Mann, der sich darin besonders hervorgetan hat, war Moses. Er führte sogar ein ganzes Gesetzbuch ein, das den Lehren der Wachtturm-Gesellschaft in vielen Punkten widerspricht – beispielsweise behauptete er, Ehescheidung sei erlaubt, solange man seiner Exfrau ein Scheidungszeugnis ausstellt (5. Mose 24:1). Außerdem sagte er, für die Rettung wäre es nicht notwendig, von Haus zu Haus zu predigen (2. Mose 14:13). An diesen Lehren ‚hielt er hartnäckig fest und redete darüber‘, so dass er sich zweifellos der Abtrünnigkeit schuldig gemacht hat.

Viele Jahrhunderte später verbreitete der Apostel Jakobus ebenfalls falsche Lehren, als er behauptete: „Die Form der Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters aus rein und unbefleckt ist, ist diese: nach Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu sehen und sich selbst von der Welt ohne Flecken zu bewahren“ (Jakobus 1:27). Die wichtigsten Bestandteile der Anbetung – das Predigen von Haus zu Haus, den Besuch der Zusammenkünfte, den Gehorsam gegenüber dem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ – ließ er einfach weg. Stattdessen sagte er, man solle die Zeit damit verschwenden, „nach Witwen und Waisen … zu sehen“ statt sich „an dem lebensrettenden Predigtwerk zu beteiligen“ (Unser Königreichsdienst, Dezember 2009, Seite 1).

Feinde

Zu der „biblischen Wahrheit, … die Jehovas Zeugen lehren“ gehört auch die Verpflichtung, Abtrünnige zu hassen. Der Wachtturm vom 1. Oktober 1953 wandte Psalm 139:22 auf sie an: „[Abtrünnige] hassen wir und betrachten sie als unsere Feinde. … ‚Mit vollkommenem Hass hasse ich sie; sie sind Feinde für mich‘“ (Seite 607). Die Ausgabe vom 1. Dezember 1952 erklärte: „Wir müssen sie im wahrsten Sinne hassen, was bedeutet: mit äußerstem und aktivem Abscheu etwas als widerlich, abstoßend und schmutzig ansehen, es verabscheuen. … Wir können diese hasserfüllten Feinde nicht lieben, denn sie taugen nur zur Vernichtung. … Dies sind die wahren Gefühle, Wünsche und Gebete der Gerechten“ (Seite 362, 363).

Auch gemäß dem Wachtturm vom 1. Oktober 1993 „muß ein Christ sie [die Abtrünnigen] als solche hassen“ (Seite 19). Welch eine Dreistigkeit war es von Jesus, dieser klaren Lehre zu widersprechen! Er erklärte: „Ihr habt gehört, daß gesagt wurde [nämlich im Wachtturm]: ‚imageDu sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen“ (Matthäus 5:43, 44). Er stellte sein eigenes Wort über das des Wachtturms und behauptete, „er wisse es besser … als der ‚treue und verständige Sklave‘“ (Der Wachtturm, 1. November 1980, Seite 19).

Moses, Jakobus und Jesus waren allerdings nicht die Urheber dieser falschen Lehren; sie beteiligten sich lediglich an deren Verbreitung. In die Welt gesetzt wurden diese Lehren, „welche im Widerspruch zu der biblischen Wahrheit stehen, die Jehovas Zeugen lehren“, von Jehova (5. Mose 26:16; 2. Timotheus 3:16; 2. Petrus 1:21). Er ist daher mehr als alle anderen der Abtrünnigkeit schuldig.

Falsche Religion

Abtrünnigkeit zeigt sich jedoch nicht nur im Verbreiten falscher Lehren. Das Buch Gebt Acht auf euch imageselbst und die ganze Herde führt dazu weiter aus: „Das Feiern eines Festes der falschen Religion ist mit irgendeinem anderen Akt der falschen Anbetung vergleichbar“ (Seite 95). Daher müssen wir auch Jehu als Abtrünnigen betrachten, denn „Jehu [brachte] alles Volk zusammen und sagte zu ihnen …: „Ruft nun alle Propheten Baals, alle seine Anbeter und alle seine Priester zu mir. Kein einziger werde vermißt, denn ich habe ein großes Schlachtopfer für Baal. … Heiligt eine feierliche Versammlung für Baal“ (2. Könige 10:18-20).

imageWenn er auch die Baalsanbeter hinterher ermordete, so förderte er doch zunächst die falsche Anbetung und beteiligte sich in gewisser Weise sogar daran. Er war jedoch nicht der einzige, der sich durch heidnische Bräuche verunreinigte. Auch Kinderopfer waren ein Brauch der falschen Religion, insbesondere in Verbindung mit der Anbetung Molechs und Anammelechs (Der Wachtturm, 15. Januar 1988, Seite 31; Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 130). Abraham ahmte diesen Brauch nach und versuchte ebenfalls, seinen Sohn als Opfer darzubringen (1. Mose 22:10). Gott hielt ihn jedoch davon ab und rettete Isaak.

Spaltungen

Gemäß dem Buch Gebt Acht auf euch selbst und die ganze Herde ist auch „das Verursachen von Spaltungen“ ein Zeichen von Abtrünnigkeit (Seite 95). Bis heute verursacht Jesus Spaltungen in Familien; er sagte selbst: „Meint ihr, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch entschieden, sondern eher Entzweiung. Denn von nun an werden fünf in einem Haus entzweit sein: drei gegen zwei und zwei gegen drei. Sie werden entzweit sein: Vater gegen Sohn und Sohn gegen Vater, Mutter gegen Tochter und Tochter gegen ihre Mutter, Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter“ (Lukas 12:51-53).image

Spiritismus

Auch „das Ausüben von Spiritismus“ ist ein Zeichen von Abtrünnigkeit und muss mit einem Gemeinschaftsentzug geahndet werden (Gebt Acht auf euch selbst und die ganze Herde, Seite 95). „Spiritismus auszuüben bedeutet, … mit Dämonen in Verbindung zu treten“ (Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 100). Zeugen Jehovas dürfen „keinerlei Kontakt zu bösen Geistern haben“ (Der Wachtturm, 15. Januar 1988, Seite 5).

Jesus hielt sich nicht an dieses Verbot. Er hatte Umgang mit Dämonen und tat ihnen sogar einen Gefallen. Einmal „begannen die Dämonen ihn inständig zu bitten, indem sie sagten: ‚Wenn du uns austreibst, so sende uns doch in die Herde Schweine!‘ Daher sagte er zu ihnen: ‚Geht!‘ Sie fuhren aus und fuhren in die Schweine“ (Matthäus 8:31, 32). Statt jeden Kontakt mit den bösen Geistern zu meiden, redete er mit ihnen und ging sogar noch auf ihre Forderungen ein!

Jehova handelte ähnlich. Als Satan, der „Herrscher der Dämonen“, vor seinem Thron auftauchte, schickte er ihn nicht hinaus, sondern fragte ihn: „Woher kommst du?“ (Hiob 1:7; Matthäus 9:34). Statt „auf der Hut zu sein vor dem Teufel“, unterhielt Jehova sich mit ihm wie mit einem Mitarbeiter (Der Wachtturm, 1. Juni 1986, Seite 11). Er ging auch auf die Forderungen Satans ein und kam ihm entgegen (Hiob 1:12).

„Ein [weiteres] wichtiges Merkmal des Spiritismus ist das imagescheinbare Aufnehmen von Kontakt mit Verstorbenen“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 993). Auch diese Form des Spiritismus wurde von Jesus praktiziert: „Zwei Männer unterhielten sich mit ihm, es waren Moses und Elia. Diese erschienen … und begannen über seinen Weggang zu reden“ (Lukas 9:30, 31). Natürlich waren „Moses und Elia längst verstorben und nicht wirklich anwesend“, und „alle vermeintlichen Botschaften von den Verstorbenen stammen in Wirklichkeit von den Dämonen“ (Der Wachtturm, 1. April 2000, Seite 13; Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 156).

Auch „das Ausschauen nach Omen [wird] mit Spiritismus in Verbindung gebracht“ (Erwachet!, 22. Februar 1974, Seite 7). Daher war Joseph ein Spiritist und ein Abtrünniger, denn er behauptete, dass „er Omen lesen kann“ (1. Mose 44:5). Eine andere „populäre Form des Spiritismus“ ist „der Versuch, mit Hilfe von Geistern Kenntnis über die Zukunft oder Verborgenes zu erhalten“ (Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, Seite 112). Diese Form wurde offensichtlich vom Apostel Johannes praktiziert, der in der Einleitung seiner Offenbarung Grüße „von den sieben Geistern“ ausrichtet – möglicherweise dieselben Geister, die Jesus in einem Gleichnis erwähnte (Offenbarung 1:4; Lukas 11:26).

Götzendienst

Zur Abtrünnigkeit gehört auch „Götzendienst“, und „Götzendienst schließt den Besitz und den Gebrauch von Statuen und Bildern ein, die in der falschen Religion verwendet werden“ (Gebt Acht auf euch selbst und die ganze Herde, Seite 95). Der Apostel Paulus gebrauchte sogar einen Altar der falschen Religion im Predigtdienst und behauptete, er stelle Jehova dar! (Apostelgeschichte 17:23).

Zu den ‚Statuen und Bildern der falschen Religion‘ gehörten zweifellos auch die Teraphim, die Hausgötzen, die Rahel ihrem Vater Laban gestohlen hatte (1. Mose 31:19). Jakob wusste zwar zunächst nichts davon, doch später muss er es erfahren haben, sonst stände es nicht in der Bibel (1. Mose 31:32). Spätestens dann hätte er Rahel scharf zurechtweisen und die Götzen beseitigen müssen – aber davon wird in der Bibel nichts berichtet. Er machte sich daher mitschuldig an Rahels Götzendienst; beide sind deshalb Abtrünnige.

Auch der Richter Gideon war abtrünnig und zog sogar andere hinter sich her: „Gideon fertigte … eine Götzenstatue an und stellte sie in seiner Heimatstadt Ofra auf. … Ganz imageIsrael betete die Statue an“ (Richter 8:27, Hoffnung für Alle).

„Loyalität gegenüber der sichtbaren Organisation Jehovas bedeutet auch, Abtrünnige vollkommen zu meiden. Loyale Christen werden nicht aus Neugier wissen wollen, was solche Personen zu sagen haben“ (Der Wachtturm, 15. März 1996, Seite 17). Es besteht kein Zweifel, dass Moses, Jakobus, Jesus, Jehova, Jehu, Abraham, Joseph, Paulus, Johannes, Jakob und Gideon abtrünnig sind und sofort aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden müssen, um Jehovas Schafe vor dem Gedankengut und dem verderblichen Einfluss dieser Abtrünnigen zu schützen. Meiden wir sie. Lesen wir nicht ihre Schriften, und hören wir nicht zu, wenn jemand ihre Äußerungen zitiert! Durch ihre Schriften „kommen Gedanken zum Ausdruck, die sich auf das Geistiggesinntsein eines Christen wie Gift auswirken“ (Der Wachtturm, 1. Februar 1987, Seite 28).

Totschlag

Der erste Bibelbericht über einen Totschläger lautet wie folgt: „Nun geschah es in jenen Tagen, als Moses stark wurde, daß er zu seinen Brüdern hinausging, um sich die Lasten anzusehen, die sie trugen; und er erblickte einen gewissen Ägypter, der einen gewissen Hebräer von seinen Brüdern schlug. Da wandte er sich hierhin und dorthin und sah, daß niemand in Sicht war. Dann schlug er den Ägypter nieder und verbarg ihn im Sand“ (2. Mose 2:11, 12). Moses schlug den Ägypter tot; wie Satan, so war auch er „ein Totschläger, als er begann“ (Johannes 8:44).

Unter dem Stichwort „Totschlag“ erklärt das Buch Gebt Acht auf selbst und auf die ganze Herde imageaußerdem: „Jemand kann in einem gewissen Maß schuldig werden, wenn er … gedankenlos handelt und als Folge davon jemand verletzt oder getötet wird“ (Seite 92). Das trifft auf Petrus zu, der Ananias sicher nicht töten wollte, als er leichtsinnigerweise zu ihm sagte: „Du hast ein falsches Spiel getrieben, und dies nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“ Doch „als Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied“ (Apostelgeschichte 5:4, 5). Moses und Petrus waren also Totschläger, und ihnen muss in Verbindung mit den gerechten theokratischen Richtlinien die Gemeinschaft entzogen werden.

Sexuelles Fehlverhalten

„Gegenwärtig werden jährlich Tausende wegen Hurerei aus der Christenversammlung ausgeschlossen“ (Der Wachtturm, 1. August 1986, Seite 14). Der Hurerei schuldig gemacht hat sich zweifellos auch „Rahab, die Hure“ (Hebräer 11:31). In der Bibel wird nicht berichtet, dass sie ihren Beruf aufgegeben hätte; selbst nach ihrem Tod wurde sie immer noch als „die Hure“ bezeichnet, obwohl sich der Schreiber auf die Zeit nach der Eroberung Jerichos bezog (Jakobus 2:25).

Der Richter und Selbstmordattentäter Simson verbrachte eine Nacht bei einer Prostituierten: „Einst ging Simson nach Gasa und sah dort eine Prostituierte und ging zu ihr hinein“ (Richter 16:1). Er war zu dieser Zeit unverheiratet, und es ist davon auszugehen, dass er ‚zu der Prostituierten hineinging‘, um ihre Dienste imagein Anspruch zu nehmen.

In einem Artikel heißt es jedoch: „In diesem Bericht deutet nichts darauf hin, daß Simson beabsichtigte, nach Gasa zu gehen, um eine Prostituierte aufzusuchen. Es war vielmehr so, daß er bei seinem Aufenthalt in der Stadt eine Frau als Prostituierte erkannte, und da er sich im feindlichen Philistäa befand, war ihr Haus der einzige Ort, wo er eine Bleibe für die Nacht finden konnte“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1979, Seite 31). Demzufolge hätte Simson bei seinem Besuch gar keine Hurerei begangen.

Muss es Hurerei gewesen sein?

Ändert das jedoch etwas an dem Urteil, dass die Ältesten als ernannte Richter über ihn fällen müssen? Das Regelwerk Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde erklärt ganz deutlich: „Stichhaltige Umstandsbeweise, wie zum Beispiel … die Tatsache, … daß der Beschuldigte unter unpassenden Umständen die ganze Nacht mit einer Person vom anderen Geschlecht … in der gleichen Wohnung verbracht hat, sind zulässig“ (Seite 111). Jedem neuzeitlichen Zeugen Jehovas, der eine Nacht bei einer Prostituierten verbringt, würde die Gemeinschaft entzogen werden – den gleichen Maßstab muss man an Simson anlegen.

Bei Juda ist die Sachlage hingegen eindeutig: „Als Juda sie [Tamar] erblickte, hielt er sie sogleich für eine Hure. … Da bog er zu ihr ab an dem Weg und sagte: ‚Gestatte mir bitte, Beziehungen mit dir zu haben.‘ … Und [er] hatte Beziehungen mit ihr“ (1. Mose 38:15-18). Er beging eindeutig Hurerei – dass es sich gar nicht um eine echte Hure, sondern um seine Schwiegertochter handelte, machte die Sache nicht besser.image

Ein besonders skrupelloser Hurer und Ehebrecher war König David: „Vom Flachdach aus erblickte er eine sich badende Frau. … Dann sandte David hin und erkundigte sich nach der Frau, und man sagte: ‚Ist das nicht Bathseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hethiters?‘ Danach sandte David Boten, um sie sich zu nehmen. Da kam sie zu ihm herein, und er lag bei ihr“ (2. Samuel 11:2-4). Er erkannte später selbst, dass er für seine Sünde den Tod verdiente (2. Samuel 12:5).

Rahab, Simson, Juda und David begingen Hurerei und teilweise auch Ehebruch – und Gottes Wort gebietet uns, „keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben“; der Apostel Paulus fordert uns in diesem Zusammenhang auf: „Entfernt den bösen Menschen aus eurer Mitte“ (1. Korinther 5:9, 13). „Kein Hurer … [hat] irgendein Erbe im Königreich des Christus und Gottes“ (Epheser 5:5).

Zügelloser Wandel

Das Buch Gebt Acht auf selbst und auf die ganze Herde stellt auch ‚zügellosen Wandel‘, eine Vorstufe der Hurerei, unter Strafe: „Zügelloser Wandel ist eine schockierende, unverschämte Mißachtung der Sittenmaßstäbe Jehovas. … Dazu gehört unter anderem vorsätzliches, wiederholtes und leidenschaftliches erotisches Umarmen, Liebkosen und Küssen“ (Seite 93).

Der Wandel der Sulamith kann bestimmt als „zügellos“ bezeichnet werden; sie sagte über ihren Freund (mit dem sie noch nicht verheiratet war): „Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes, denn deine Liebkosungen sind besser als Wein. … Ich bin krank vor Liebe. Seine Linke ist unter meinem Haupt; und seine Rechte – sie umarmt mich. … Komm doch, o mein Liebster, laß uns aufs Feld hinausgehen; laß uns doch inmitten der Hennapflanzen übernachten. Laß uns doch früh aufstehen und in die Weingärten gehen. … Dort werde ich dir meine Liebkosungen schenken“ (Hohes Lied 1:2; 2:5, 6; 7:11, 12).

Ihr Freund wiederum sagte zu ihr: „Wie schön sind deine Liebkosungen! … Wieviel besser sind deine Liebkosungen als Wein und der Duft deiner Öle als allerlei Wohlgeruch! Von Wabenhonig triefen ständig deine Lippen“ (Hohes Lied 4:10, 11). Es besteht kein Zweifel, dass „Umarmen, Liebkosen und Küssen“ zwischen den beiden stattgefunden hat, bevor sie verheiratet waren. Auch der Sulamith und ihrem Hirten muss daher die Gemeinschaft entzogen werden.

Trunkenheit

Eine weitere Sünde, die zum Gemeinschaftsentzug führt, ist „Trunkenheit“ (Gebt Acht auf selbst und auf die ganze Herde, Seite 96). Die Bibel berichtet über den ersten Trunkenbold der Menschheitsgeschichte: „Noah fing nun als Landwirt an und ging daran, imageeinen Weingarten zu pflanzen. Und er begann von dem Wein zu trinken und wurde berauscht, und so entblößte er sich mitten in seinem Zelt“ (1. Mose 9:20-22). Auch Lot, der Neffe Abrahams, war mehr als einmal betrunken. Im Rausch schwängerte er sogar seine beiden Töchter! (1. Mose 19:30-36).

Noah und Lot ahmten allerdings Jehova nach; Asaph berichtete: „Dann begann Jehova wie vom Schlaf zu erwachen, wie ein Mächtiger, der sich vom Wein ernüchtert. Und er schlug dann seine Widersacher von hinten nieder“ (Psalm 78:65, 66). Da Jehova vollkommen ist, können wir davon ausgehen, dass er auch vollkommen betrunken war (Matthäus 5:48). Als er allmählich erwachte, wurde er gewalttätig und „schlug dann seine Widersacher von hinten nieder“, statt sie einfach tot umfallen zu lassen.

Wutausbrüche, Gewalttätigkeit

„Wutausbrüche“ und „Gewalttätigkeit“ sind weitere Verfehlungen, die den geistigen Tod durch den Gemeinschaftsentzug nach sich ziehen (Gebt Acht auf selbst und auf die ganze Herde, Seite 96). Die in Psalm 78:66 geschilderte Begebenheit war bei weitem nicht die einzige Situation, in der Jehova einen Wutausbruch hatte und gewalttätig wurde – auch Jesaja und Hesekiel imageberichten von einem „Zornausbruch Jehovas“ (Jesaja 9:19; Hesekiel 7:19). Auch Paulus und Barnabas hatten „einen heftigen Zornausbruch“ (Apostelgeschichte 15:39).

Die meisten Könige Israels waren ebenfalls gewalttätig; „Saul hat tausend erschlagen, aber David zehntausend“ (1. Samuel 18:7, Luther). Auch Nehemia hatte einen Wutausbruch, als er feststellte, dass einige seiner Landsleute Ausländerinnen geheiratet hatten. Er „begann sie zu rügen und Übles auf sie herabzurufen und einige Männer von ihnen zu schlagen und ihnen Haare auszuraufen“ (Nehemia 13:23-25).

Beschimpfung

„Beschimpfung“ und „Verleumdung“ sind gemäß dem Buch Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde auch verboten (Seite 95). Wie bereits angeführt, beschimpfte Nehemia seine Landsleute und rief Übles auf sie herab. Andere Propheten wurden ebenfalls ausfallend; Elia beispielsweise beschimpfte und beleidigte den Gott Baal (1. Könige 18:27).

Blut

„Das Versäumnis, sich des Blutes zu enthalten“, rechtfertigt ebenfalls einen Gemeinschaftsentzug (Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, Seite 95). Das Buch Was lehrt die Bibel wirklich sagt deutlich, „dass Blut nur zu einem einzigen Zweck verwendet werden durfte“, nämlich indem Sünder es „auf dem Altar darbringen ließen, der erst in der Stiftshütte und später im Tempel Gottes stand. Blut durfte nur für solche Opfer verwendet werden“ (Seite 131, 132). Ja, „es gab nur eine Verwendung von Blut, die Gott billigte, nämlich zu Opferzwecken“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 421).

imageMoses verwendete Blut jedoch zu einem anderen Zweck: „Er erhob den Stab und schlug das Wasser, das im Nil war, vor den Augen Pharaos und seiner Diener, und alles Wasser, das im Nil war, wurde in Blut verwandelt. Und die Fische, die im Nil waren, starben, und der Nil begann zu stinken“ (2. Mose 7:20, 21). Er widersetzte sich somit der Anordnung der Leitenden Körperschaft, sich ‚von Blut zu enthalten‘ (Apostelgeschichte 15:29).

Erpressung

„Erpressung“ ist ein Zeichen von „Habgier“ und daher eine schwere Sünde, wegen der man aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden muss (Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, Seite 95). Paulus gebot deutlich, „keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, … wenn er … ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen“ (1. Korinther 5:11).

Jehova sagte zum Volk Israel: „Es soll geschehen, wenn du auch wirklich auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, hören wirst, indem du darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, die ich dir heute gebiete, daß Jehova, dein Gott, dich dann bestimmt hoch über alle anderen Nationen der Erde setzen wird. … Und es soll geschehen, wenn du nicht auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, hören wirst, indem du darauf achtest, alle seine Gebote und seine Satzungen zu tun, die ich dir heute gebiete, daß dann alle diese Flüche über dich kommen und dich erreichen sollen: … Jehova wird dir die Pest anhaften lassen. … Jehova wird dich mit Tuberkulose und hitzigem Fieber und Entzündung und Fieberhitze und dem Schwert und Getreidebrand und Mehltau schlagen. … Jehova wird dich mit den entzündeten Beulen Ägyptens schlagen und mit Hämorrhoiden und Ekzem und Hautausschlag, von denen du nicht geheilt werden kannst. … Du wirst mit einer Frau verlobt werden, aber ein anderer Mann wird sie vergewaltigen. … Alle diese Flüche werden bestimmt über dich kommen und dich verfolgen und dich erreichen, bis du vertilgt bist“ (5. Mose 28). War das keine Erpressung?

Für die Familie sorgen

Das Buch Gebt Acht auf selbst und auf die ganze Herde nennt eine weitere schwere Verfehlung, die zu einem Gemeinschaftsentzug führen muss: „Die hartnäckige Weigerung, materiell für die eigene Familie zu sorgen – Frau und Kinder bleiben mittellos, obwohl der Mann über die Mittel verfügt, die für ihre Versorgung nötig wären“ (Seite 96). Dieser Sünde machte sich zweifellos Abraham schuldig. Er stand „früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Wasserschlauch und gab es Hagar, indem er es auf ihre Schulter legte, und das Kind, und dann entließ er sie. Und sie ging hin und irrte in der Wildnis von Beërscheba umher. Schließlich war das Wasser im Schlauch erschöpft, und sie warf das Kind unter einen der Sträucher. Dann ging sie und setzte sich allein hin, etwa einen Bogenschuß weit weg, denn sie sagte: ‚Möge ich es imagenicht ansehen, wenn das Kind stirbt.‘ So setzte sie sich in einiger Entfernung und erhob ihre Stimme und begann zu weinen“ (1. Mose 21:14-16).

Zwar sorgte Gott dann für Hagar, doch Abraham tat dies nicht (1. Mose 21:19). Er weigerte sich, für seine Nebenfrau und sein Kind zu sorgen; mehr noch, er verstieß die beiden sogar aus seinem Lager. Er war ein reicher Mann und verfügte zweifellos ‚über die Mittel, die für ihre Versorgung nötig gewesen wären‘. Stattdessen sandte er sie mittellos weg, nur mit etwas Brot und Wasser für den Tag – ohne das Eingreifen Gottes hätte das den sicheren Tod bedeutet.

Neutralität

Auch „Tätigkeiten, durch die die Neutralität verletzt wird“, führen zum Gemeinschaftsentzug (Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, Seite 96). Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, alle biblischen Personen aufzuzählen, die solche Tätigkeiten ausgeübt haben. Ein besonders schwerer Fall war jedoch Daniel, der von Nebukadnezar „zum Herrscher über den ganzen Gerichtsbezirk Babylon“ eingesetzt wurde und dieses Amt offenbar jahrzehntelang innehatte (Daniel 2:48). Auch im hohen Alter, nach dem Fall Babylons, „war Daniel einer der drei hohen Beamten, die über die 120 Satrapen gesetzt wurden, die über das Königreich herrschen sollten“ und erwarb sich „im Staatsdienst außerordentliche Verdienste“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 512).

Natürlich wäre jegliche Beteiligung an Kriegen eine Verletzung der Neutralität. „Jehovas Zeugen beteiligen sich auch deshalb nicht am Krieg“ (Der Wachtturm, 1. Juli 2008, Seite 22). Doch Abraham zog in den Krieg (1. Mose 14). König David wird in der Bibel als „ein Mann der Kriege“ bezeichnet (1. Chronika 28:3). Jehova führte so viele Kriege, dass es sogar ein „Buch der Kriege Jehovas“ gab (4. Mose 21:14).image

Lügen

Schließlich ist auch „vorsätzliches, bösartiges Lügen“ eine Sünde, die den Gemeinschaftsentzug verdient (Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, Seite 95). Der erste Lügner der Menschheitsgeschichte war Jehova, denn er behauptete gegenüber Adam: „Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, … an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben“ (1. Mose 2:17). Das war eindeutig eine Lüge, denn Adam lebte danach noch über 900 Jahre oder über 300.000 Tage! (1. Mose 5:5).

imageSpäter versprach Jehova Abraham: „Dieses ganze Land, das du siehst, werde ich dir und deinen Nachkommen für immer zum Besitz geben“, „und doch gab er ihm keinen Erbbesitz darin, nein, nicht einen Fußbreit“ (1. Mose 13:15, Neues Leben; Apostelgeschichte 7:5). Auch dies war ‚vorsätzliches Lügen‘, denn Jehova weiß alles und muss daher auch gewusst haben, dass sein Versprechen sich nicht erfüllen würde.

Jakob war ebenfalls ein Lügner – als es um seinen Vorteil ging, belog er sogar seinen eigenen Vater! „Jakob sprach weiter zu seinem Vater: ‚Ich bin Esau, dein Erstgeborener‘“ (1. Mose 27:19). Isaak wurde misstrauisch und fragte nach: „‘Du bist wirklich mein Sohn Esau?‘, worauf er sprach: ‚Ich bin’s.‘“ (1. Mose 27:24). So erschlich er sich den Segen und das Erbe Isaaks.

Sind alle Lügen schlecht?

Einige mögen nun einwenden: „Hat nicht die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas ebenfalls gelogen und müsste daher aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden?“ Diese Frage ist berechtigt, und doch können wir sie mit einem eindeutigen Nein beantworten. „Obwohl jede Lüge schlecht ist, sollten Älteste bei der Behandlung eines Falles, bei dem es um Lügen geht, gutes Urteilsvermögen, Ausgeglichenheit und Vernünftigkeit walten lassen. … Manche Lügen sind lediglich Übertreibungen der Tatsachen oder verhältnismäßig unbedeutende irreführende Äußerungen. Vielleicht hat der Betreffende gelogen, weil er Druck ausgesetzt war oder aus Menschenfurcht“ (Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, Seite 132).

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Auf die meisten Lügen der Leitenden Körperschaft treffen diese Ausführungen zweifellos zu. Als sie beispielsweise schon vor Jahrzehnten immer wieder sagte, Harmagedon stehe unmittelbar bevor und die jetzigen Kinder würden in diesem System nicht mehr alt werden, waren dies lediglich „Übertreibungen der Tatsachen oder verhältnismäßig unbedeutende irreführende Äußerungen“. Bei imageanderen Gelegenheiten hat der „treue und verständige Sklave“ gelogen, „weil er Druck ausgesetzt war oder aus Menschenfurcht.“ Die Leitende Körperschaft verdient also keinen Gemeinschaftsentzug, sondern ist Jehova wohlgefällig (Matthäus 25:21).

Keinen Umgang haben

Nicht nur Moses, Jakobus, Jesus, Jehova, Jehu, Abraham, Joseph, Johannes, Jakob und Gideon müssen also aus der Versammlung ausgeschlossen werden, sondern auch Petrus, Rahab, Simson, Juda, David, die Sulamith, Noah, Lot, Nehemia, Paulus, Elia und Daniel. Und „die Bibel gebietet Christen, keinen Umgang oder keine Gemeinschaft mit einer Person zu pflegen, die aus der Versammlung ausgeschlossen worden ist“ (Der Wachtturm, 15. Dezember 1981, Seite 21).

Meiden wir daher jeden Kontakt mit diesen Sündern. „Es wäre gefährlich, sich aus Neugier dazu verleiten zu lassen, ihre Schriften zu lesen oder ihren Lästerreden zuzuhören“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1994, Seite 12). Wenn wir uns von ihnen fernhalten, wird es uns gutgehen!

 

Liste der erforderlichen Gemeinschaftsentzüge

Jehova

Verbreiten falscher Lehren (2. Petrus 1:21); Ausübung von Spiritismus (Hiob 1:7); Trunkenheit (Psalm 78:65); Wutausbrüche (Psalm 78:66; Hesekiel 7:19); Erpressung (5. Mose 28); Verletzung der Neutralität (4. Mose 21:14); vorsätzliches Lügen (1. Mose 2:17; 13:15)

Noah

Trunkenheit (1. Mose 9:20-22)

Abraham

Unterstützung der falschen Religion (1. Mose 22:10); Weigerung, für die Familie zu sorgen (1. Mose 21:14-16); Verletzung der Neutralität (1. Mose 14)

Lot

Trunkenheit (1. Mose 19:30-36)

Jakob

Götzendienst (1. Mose 31:32); vorsätzliches Lügen (1. Mose 27:19, 24)

Rahel

Götzendienst (1. Mose 31:19)

Juda

Hurerei (1. Mose 38:15-18)

Joseph

Ausübung von Spiritismus (1. Mose 44:5)

Moses

Verbreiten falscher Lehren (2. Mose 14:13); Totschlag (2. Mose 2:11, 12); Missbrauch von Blut (2. Mose 7:20, 21)

Rahab

Hurerei (Jakobus 2:25)

Gideon

Götzendienst (Richter 8:27)

Simson

Hurerei (Richter 16:1)

David

Hurerei (2. Samuel 11:2-4); Gewalttätigkeit (1. Samuel 18:7); Verletzung der Neutralität (1. Chronika 28:3)

Sulamith

Zügelloser Wandel (Hohes Lied 7:11, 12)

Elia

Beschimpfung (1. Könige 18:27)

Jehu

Unterstützung der falschen Religion (2. Könige 10:18-20)

Daniel

Verletzung der Neutralität (Daniel 2:48)

Nehemia

Wutausbrüche, Beschimpfung (Nehemia 13:23-25)

Jesus

Verbreiten falscher Lehren (Matthäus 5:43, 44); Verursachen von Spaltungen (Lukas 12:51-53); Ausübung von Spiritismus (Matthäus 8:31, 32; Lukas 9:30, 31)

Petrus

Totschlag (Apostelgeschichte 5:4, 5)

Paulus

Götzendienst (Apostelgeschichte 17:23); Wutausbrüche (Apostelgeschichte 15:39)

Barnabas

Wutausbrüche (Apostelgeschichte 15:39)

Jakobus

Verbreiten falscher Lehren (Jakobus 1:27)

Johannes

Ausübung von Spiritismus (Offenbarung 1:4)

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