Salz in Gottes Vorsatz

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2008

Als Hesekiel die Vision von einem großartigen Tempel erhielt, sah er auch einen Strom von Wasser, der aus dem Heiligtum hervorkam. Der Engel sagte über das Wasser: „Es soll ins Meer gelangen. Da es in das Meer selbst hinausgeführt wird, so wird dessen Wasser tatsächlich geheilt. Und es soll geschehen, daß jede lebende Seele … Leben bekommen wird. … Das Wasser des Meeres wird geheilt werden, und alles wird leben“ (Hesekiel 47:8, 9). Das „Menschenmeer“ würde schließlich „geheilt“ werden und – im Großen und Ganzen – ein glückliches, erfülltes Leben führen. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt und die Befreiung von religiösen Zwängen sind wir der Erfüllung dieser Verheißung schon ziemlich nahe gekommen.

Die Bibel sagt allerdings voraus, dass nicht alle Menschen aus dieser Vorkehrung Nutzen ziehen würden. Der Engel sagte über das [Menschen-]Meer: „Da sind seine sumpfigen Stellen und seine Tümpel, und sie werden nicht geheilt werden. Dem Salz werden sie sicherlich übergeben werden“ (Hesekiel 47:11). Ein Teil der Menschheit sollte also „dem Salz … übergeben werden“ und nicht am allgemeinen Wohlstand teilhaben. Um wen handelt es sich bei dieser Gruppe?

Der Wachtturm vom 15. Mai 1985 gibt eine klare Antwort: „Heute sind Jehovas Zeugen als Gottes Diener das ‚Salz der Erde’. … Die Früchte des Geistes sind die Quelle geistiger Eigenschaften, die mit Salz vergleichbar sind“ (Seite 26). Obwohl im erweiterten Sinne alle Christen dazugehören, bilden also Jehovas Zeugen heute die primäre Salz-Klasse. Welche Eigenschaften, die ‚mit Salz vergleichbar sind’, weisen sie auf?

„Salz trocknet Organismen … aus und tötet sie so ab“ (Yahoo Answers). Während andere Menschen „das wirkliche Leben“ führen, sind Jehovas Zeugen „in bezug auf die Sünde ‚tot’“ (1. Timotheus 6:19). Dabei betrachten sie es bereits als Sünde, ein normales Leben zu führen; als Zeuge Jehovas „kann man kein ‚normales’ Leben führen“ (Der Wachtturm, 15. Februar 2000, Seite 6).

Außerdem halten sie sich an das Gebot: „Ertötet daher die Glieder eures Leibes“ (Kolosser 3:5). So wie Salz Lebewesen töten kann, so tun es auch die Lehren der Zeugen Jehovas mit ihren Anhängern. Wie Lots Frau werden sie im übertragenen Sinn „zu einer Salzsäule“, weil sie zu den armseligen Wachtturm-Lehren zurückblicken, statt nach vorne in die Freiheit zu schauen (1. Mose 19:26).

Abimelech kämpfte einmal gegen eine Stadt; „er tötete die Leute, die darin waren, wonach er die Stadt … mit Salz übersäte“ (Richter 9:45). Jesus Christus, der größere Abimelech, geht ähnlich vor. Durch Paulus ließ er seinen Nachfolgern sagen: „Eure Rede sei stets … mit Salz gewürzt“ (Kolosser 4:6). Aufgrund dieses Predigtwerks sollten „die Menschen den Tod suchen“ (Offenbarung 9:6; siehe Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe, Seite 144). Tatsächlich droht Jesus den Menschen damit, dass sie „mit Feuer gesalzen werden“, d. h. von ihm vernichtet werden (Markus 9:49).

Die Erde ist buchstäblich mit den Schriften von Jehovas Zeugen ‚übersät’. Doch wir sollten im Sinn behalten, dass von ihnen kein „Wasser des Lebens“ kommen kann, denn „auch kann salziges Wasser nicht süßes Wasser hervorbringen“ (Jakobus 3:12). Es ist unmöglich, von Jehovas Zeugen, dem „Salz der Erde“, Trinkwasser zu erhalten. Ihre sogenannte Literatur „taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden“ (Matthäus 5:13).

Außerdem wird Salz schon seit langer Zeit als Konservierungsmittel benutzt. Und tatsächlich sind auch Jehovas Zeugen sehr konservativ und halten strikt an längst veralteten Lehren und Moralvorstellungen fest. So glauben sie z. B. immer noch, dass imagedie Eroberung Jerusalems durch Babylon, die im Jahr 587 v. u. Z. stattfand, im Jahr 607 v. u. Z. stattgefunden hat. Auch ihre moralischen Maßstäbe entspringen Vorstellungen des vorletzten Jahrhunderts. Was anderswo längst durch Vernunft und Fortschritt abgeschafft wurde, hat sich bei ihnen – aufgrund ihrer salzähnlichen Eigenschaften – bis heute gehalten.

Natürlich spricht nichts dagegen, sich gelegentlich mit Jehovas Zeugen zu unterhalten oder eine ihrer Zeitschriften durchzublättern. Doch „man sollte … Salz nicht gewohnheitsmäßig nehmen“, warnte die Zeitschrift Erwachet! schon in ihrer Ausgabe vom 22. November 1975. Ja, hüten wir uns vor ‚den sumpfigen Stellen und den Tümpeln’, in denen Jehovas Zeugen ihr Unwesen treiben!

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