Das Internet – Eine Schlinge Satans

Nachdruck aus Erbrechet!, März 2008

„Ein Netz haben sie für meine Schritte bereitet“ (Psalm 57:6)

Eine repräsentative Umfrage unter 20 Linkshändern ergab, dass 99 Prozent der Menschen in der westlichen Welt das Internet kennen, und mehr als zwei Drittel benutzen es regelmäßig. Was soll man davon halten? Sollte man der Ansicht sein, dass es normal ist, das Internet zu benutzen, weil das eine allgemein verbreitete Gewohnheit ist? Lügen und Stehlen ist heute auch üblich. Würde man aber behaupten, dies werde dadurch zu etwas Natürlichem und Normalem? Erkältungskrankheiten sind auch etwas „Übliches“, denn sie sind weit verbreitet. Das heißt doch aber bestimmt nicht, dass man ebenfalls krank werden will, oder? Was ist also über die Behauptung zu sagen, es sei harmlos, das Internet zu benutzen? Wie sollten Christen zum Internet eingestellt sein?

Die meisten Ärzte sind der Ansicht, die Benutzung des Internet schade dem Körper nicht. Ebenso wie die meisten Psychotherapeuten sagen sie, zu einem Schaden komme es nur, wenn der Betreffende eine Sucht entwickle, was aber nur sehr selten vorkomme. Ärzte und Psychotherapeuten sind allerdings unvollkommene Menschen, die Irrtümern unterworfen sind und deren Ansichten sich ändern.

Ein weiser Ratgeber

imageEs gibt aber einen Ratgeber, an den sich alle Menschen wenden können und der beständig und frei von Irrtümern oder Fehlurteilen ist — Gottes Wort. Und wenn wir nicht nur ein längeres Leben, sondern ewiges Leben in der Gunst Gottes wünschen, sollten wir seine Weisheit und seinen Rat suchen. Die eigentliche Frage ist daher nicht, welchen körperlichen Schaden es zur Folge haben könnte das Internet zu benutzen, sondern ob ein geistiger Schaden die Folge ist. Wie denkt Gott über das Internet?

Viele Bräuche haben ihren Ursprung in der heidnischen Mythologie. Wie sieht es mit dem Internet aus? Das ARPANET, Vorläufer des heutigen Internet, nahm am 21. November 1969 den Betrieb auf. Es ist gewiss kein Zufall, dass wenige Monate zuvor durch die erste Mondlandung der römische Sonnengott Apollo verherrlicht wurde.[1] Satan, der durch die Apollo-Missionen angebetet wurde, begann damals, seine tödlichste Waffe zu schmieden.

Die Gefahren

Der Teufel ging jedoch geschickt vor. Er wartete noch einige Jahrzehnte, bis sich kaum jemand mehr an diese heidnische Verbindung erinnerte. Im Herbst 1990, als Europa durch die Wiedervereinigung Deutschlands abgelenkt war, sorgte er dann dafür, dass am Europäischen Labor für Teilchenphysik[2] der erste Internet-Browser entwickelt wurde. Später sorgte er für die Entwicklung immer schnellerer und billigerer Zugangstechniken, so dass er jeden Menschen mit seinem Medium erreichen kann. Schließlich ist er „der Herrscher der Gewalt der Luft“ – ja, sein Propagandawerkzeug, das Internet, ist so allgegenwärtig wie die Luft, die uns umgibt (Eph. 2:2).

Den allergrößten Teil des Datenverkehrs im Internet nimmt das World Wide Web, abgekürzt WWW ein. Warum ist ausgerechnet dieser Teil des Internets so erfolgreich, und nicht etwa das File Transfer Protocol (FTP) oder das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)? Die Bibel liefert auf diese Frage eine eindeutige Antwort.

In der Encyclopaedia Wikipedia heißt es: „Waw ist der sechste Buchstabe des Hebräischen Alphabets. Er hat den Zahlenwert 6. Der am nächsten verwandte Buchstabe im lateinischen Alphabet ist das W“. Somit lautet die Hebräische Abkürzung für das World Wide Web Waw Waw Waw. Da Waw der sechste Buchstabe ist, entspricht das der Zahl 666. Wir erkennen sicher die deutliche Beschreibung des Internets in der Bibel: „Es führt die irre, die auf der Erde wohnen. … Es übt auf alle Menschen einen Zwang aus, … dass niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat … die Zahl seines Namens. Seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig“ (Offb. 13:14-18).

Bereits heute „kaufen oder verkaufen“ die Menschen dieses Systems der Dinge vieles über das Internet. Wirtschaftsexperten sagen voraus, dass das viele örtliche Einzelhändler zur Aufgabe zwingen wird. In absehbarer Zeit wird es daher fast unmöglich sein, gewisse Dinge zu kaufen oder zu verkaufen, ohne das „Kennzeichen“, die „Zahl seines Namens“, zu benutzen.

Beachten wir jedoch, dass in Offenbarung 13:14 auch angekündigt wurde, das Internet würde ‚die irreführen, die auf der Erde wohnen’. Christliche Männer könnten beispielsweise argumentieren, sie hätten die Pflicht, ‚für ihre Hausgenossen zu sorgen’, und dies sei ihnen mit Onlineshopping leichter möglich (1. Tim. 5:8). Vielleicht ‚betrügen Sie sich selbst durch falsche Überlegungen’, indem sie behaupten, sie hätten mehr Zeit für den Predigtdienst, wenn sie nicht mehr jeden Samstag 200 km zum nächstgelegenen Supermarkt fahren müssten (Jak. 1:22).

Propaganda

Schon der Prophet Obadja sagte voraus, dass Abtrünnige das Internet verwenden würden, um Gottes treue Diener von der wahren Anbetung abzulenken. Er schrieb: „Die, die Speise mit dir aßen, werden ein Netz unter dich legen“ (Obadja 7). Und der Psalmist warnt uns: „Ein Netz haben sie für meine Schritte bereitet“ (Ps. 57:6).

Was können wir tun, um uns vor dieser Gefahr zu hüten? Das geht aus den Worten Davids hervor: „Meine Augen sind beständig auf Jehova gerichtet, Denn er ist es, der meine Füße aus dem Netz herausführt“ (Ps. 25:15). Später fügte er hinzu: „Zu dir, o Jehova, habe ich Zuflucht genommen. … Du wirst mich aus dem Netz herausbringen“ (Ps. 31:1, 4). Ja, wahre Christen lassen sich von Jehova ‚aus dem Netz herausführen‘, indem sie sich vom Internet mit seiner Lügenpropaganda fernhalten.

Was sollte ein Christ tun, der versehentlich in Kontakt mit dem Internet geraten ist? Er sollte Petrus und Andreas nachahmen, über die gesagt wird: „Sogleich verließen sie die Netze“ (Mat. 4:20). Danach müssen wir jedoch Anstrengungen unternehmen, um nichtimage rückfällig zu werden.

In Sprüche 1:17 heißt es: „Vergeblich wird das Netz vor den Augen von irgend etwas, was Flügel besitzt, ausgebreitet“. Die „Flügel“ stellen die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! dar, durch die wir sozusagen „zum Berg des Hauses Jehovas“ hinauffliegen können (Jes. 2:2). Somit wird uns das regelmäßige Studieren dieser wertvollen Literatur beschützen. Das Internet wird dann ‚vergeblich vor uns ausgebreitet’ werden.

Eine liebevolle Vorkehrung

Einige mögen sich jetzt einwenden: „Man kann das Internet doch auch für gute Dinge gebrauchen, beispielsweise, um der Wachtturm-Gesellschaft Geld zu spenden.“ Das ist richtig. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft eine neue Vorkehrung getroffen: den Watchtower Explorer. Dieser neuartige Internet-Browser ist so konzipiert, dass nur die vom ‚treuen und verständigen Sklaven’ gebilligten Internetseiten aufgerufen werden können. Dazu zählt neben www.watchtower.org mit aktueller Literatur auch die Seite www.jwgift.org, wo Onlinespenden vorgenommen werden können.

Sicherlich sind wir Jehova dankbar, dass die Gesellschaft auch an das geistige Wohl der Brüder gedacht hat. Der Watchtower Explorer informiert daher automatisch die zuständigen Hirten, wenn ein Verkündiger aus Schwäche versucht, eine fremde Internetseite aufzurufen. Diese werden für den nötigen geistigen Beistand sorgen. Der Watchtower Explorer kann hier heruntergeladen werden.

Fahren wir daher mit vereinten Kräften fort, Gott zu preisen, während wir uns vom Internet und allem, was damit zu tun hat, fernhalten. ‚Wahrscheinlich können wir dann am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden’ (Zeph. 2:2).

image


[1] Siehe ‘Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin’ — Wie? Seite 158

[2] Das Europäische Labor für Teilchenphysik (CERN) spielt eine führende Rolle bei den Versuchen unvollkommener Wissenschaftler, die Urknalltheorie zu beweisen und somit die Menschen von Gott wegzuziehen. Das zeigt, dass es fest in der Hand Satans liegt.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Das Internet – Eine Schlinge Satans

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s