Bakterien und Parasiten preisen Jehova

Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2009

„Ich meinerseits werde dich bestimmt krank machen.“ (Micha 6:13)

 

In einem Danklied zu Gott sang König David „Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin. Deine Werke sind wunderbar“ (Psalm 139:14). David war nicht das einzige Geschöpf, das von Gott „wunderbar gemacht“ worden war. Am 22. Mai 1997 erklärte „ Lloyd Barry von der leitenden Körperschaft, … daß sich Jehova, der Schöpfer, über alle seine Schöpfungswerke freut“ und zitierte aus Hebräer 3:4: „Der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott“ (Der Wachtturm, 15.11.1999, S. 10).

Ohne Zweifel, „Jehova ist der Quell des Lebens. Alle Lebewesen verdanken Gott ihr Leben“, wie es in der Broschüre Was erwartet Gott von uns? heißt (Seite 24). Und wenn der Wachtturm vom 15. Juli 1971 schreibt, dass „alle Lebewesen Zeugnis ablegen von einer intelligenten Planung“, muss man zweifellos nicht nur wilde Tiere, etwa Löwen und Krokodile, sondern auch Bakterien, Parasiten und andere Krankheitserreger mit einschließen (Seite 430). Auch diese Organismen zeugen von einem imageintelligenten Schöpfer, der sie liebevoll geplant und konstruiert hat.

Dieser Gedanke wird im Wachtturm vom 1. Oktober 2004 bestätigt. Dort heißt es: „Der größte Teil der Schöpfung [trägt] zur Verherrlichung Gottes bei“ (Seite 13). Warum nur „der größte Teil“? Die Ausnahme bilden nicht Parasiten und Bakterien, sondern der Wachtturm erwähnt lediglich, „dass die meisten Menschen heute eine Ausnahme bilden“ (Seite 14).

Bakterien – Wie sind sie entstanden? Durch Evolution oder durch Schöpfung?

Gott schuf mindestens 9000 verschiedene Bakterien „nach ihren Arten“ (1. Mose 1:24). Prof. Dr. Franz Daschner, ehemaliger Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg, sagte dazu in einem Vortrag am 30. November 2007: „Bakterien sind unglaublich intelligent und einfallsreich, wenn sie sich vorgenommen haben, uns Menschen krank zu machen.“ Das wird beispielsweise bei Helicobacter pylori deutlich. Während andere Bakterien von der Magensäure abgetötet werden, bohrt sich dieses Geschöpf in die Magenschleimhaut, wozu es durch seine spezielle Form in der Lage ist. Dort spaltet es mit einem Enzym, das ihm der Schöpfer mit auf den Weg gegeben hat, den Harnstoff aus der Magensäure in Ammoniak und Hydrogencarbonat. imageDieser „Ammoniakmantel“ schützt es dann vor der Magensäure, und so kann es ungestört seiner Aufgabe nachgehen, die darin besteht, Magengeschwüre, Zwölffingerdarmgeschwüre und Magenschleimhautentzündungen zu verursachen. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr einige Tausend Menschen an den Folgen dieser Krankheiten. Zeugt es nicht von großer Weisheit seitens des Schöpfers, dass dieses nur wenige Mikrometer große Lebewesen zu solchen Leistungen fähig ist, und das trotz unserer modernen Medizin?

Anschließend erwähnte Prof. Dr. Daschner noch ein weiteres Bakterium, das ebenfalls „wunderbar gemacht“ ist. Wie er sagte, „scheint es so, als hätte der liebe Gott dem Staphylococcus epidermidis gesagt: ‚Auf der Haut verbiete ich Euch, Böses zu tun. Wenn aber der Mensch Euch unter die Haut lässt, wachset und mehret Euch.‘ Staphylococcus epidermidis hat eine fanatische und fantastische Liebe zu Fremdkörpern. … Er vermehrt sich auf den Fremdkörpern, bildet kleine Kolonien und gleichzeitig eine Hülle über die Kolonie aus Biofilm, so dass ihm weder die weißen Blutkörperchen noch die im Blutserum vorhandenen Antikörper noch die meisten Antibiotika etwas anhaben können.“ Ja, wie die Tiere, so ist auch dieses Bakterium „instinktiv weise“, obwohl es zu den ‚kleinsten Dingen der Erde‘ zählt (Sprüche 30:24). Seine Weisheit übertrifft sogar die des menschlichen Immunsystems, und auf diese Weise preist es seinen Schöpfer.

Das Verhalten der Bakterien ist auch ein eindrucksvoller Beweis gegen die Evolution. Zum einen, weil die Weisheit, die sie offenbaren, niemals von selbst entstehen konnte. Beispielsweise sind viele Bakterien resistent gegen Antibiotika, denn gemäß Prof. Dr. Daschner haben sie „so genannte Eflux-Pumpen, mit denen sie das Antibiotikum durch die Poren wieder heraus pumpen. Oder sie verändern ihre Zellwandstruktur. Oder sie produzieren Enzyme, die Antibiotika auflösen.“ Während „Evolutionisten … bei ihrer Theorie mit Milliarden von Jahren operieren“, wie die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Dezember 1981image feststellte, hätten die Bakterien diese Mechanismen in wenigen Jahrzehnten entwickeln müssen! Das ist absolut unvorstellbar. Die einzig logische Schlussfolgerung ist, dass der Schöpfer diesen Lebewesen die Abwehrmaßnahmen von Anfang an einprogrammiert hat. In seiner grenzenlosen Weitsicht hat er zweifellos vorhergesehen, dass die abtrünnige Menschheit eines Tages Antibiotika entdecken und entwickeln würde.[*]

Zum anderen widerlegen die Bakterien die Evolution durch die Art und Weise, wie sie sich gegenüber Bakterien anderer Arten verhalten. Gemäß der Evolutionstheorie müssten sie ausschließlich am eigenen Überleben und am Fortbestand ihrer Art interessiert sein. Das Schicksal anderer Spezies dürfte sie nicht interessieren; vielmehr müssten sie versuchen, sich gegenüber anderen Bakterienarten einen Vorteil zu verschaffen.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Prof. Dr. Daschner erklärte, wie Bakterien ihre Abwehrstrategien an andere Bakterienspezies weitergeben: „Eine Bakterienspezies war besonders intelligent und hat Resistenzgene gegen viele Antibiotika auf einem ringförmigen Plasmit in den einzelnen Bakterienzellen gespeichert. Diese suchen sich nun einen Partner, sagen gewissermaßen ‚Komm her zu mir, ich hab was Schönes für dich‘. Die Bakterien legen sich aneinander. … [Über eine] Proteinbrücke kann das Resistenzgen von einer Zelle zur anderen übertragen werden. So wird beispielsweise Antibiotika-Resistenz von einer für den Menschen harmlosen Bakterienspezies auf pathogene Bakterien übertragen.“

Daher gibt es immer mehr Bakterien, die gegen alle vorhandenen Antibiotika resistent sind, wodurch allein im Jahr 2005 etwa 50.000 Menschen in Europa starben. Durch diesen genialen Mechanismus hat der Schöpfer dafür gesorgt, dass alle menschlichen Bemühungen, Infektionskrankheiten auszurotten, von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Somit bleibt seine Verheißung, eine neue Welt ohne Krankheiten zu schaffen, weiterhin attraktiv (Jesaja 33:24).

Du kannst für immer mit Parasiten auf Erden leben

Nicht nur Bakterien sind „wunderbar gemacht“, sondern auch Parasiten. Wie die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Mai 1999 schrieb, „ist ein Parasit ein Lebewesen, das in oder an einem anderen Lebewesen, seinem Wirt, lebt und daraus einen gewissen Nutzen zieht.“ Diese Geschöpfe Gottes gehen äußerst wirkungsvoll vor; gemäß der bereits zitierten Erwachet!-Ausgabe „sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, ein angeschwollener Bauch und Müdigkeit sowie chronische Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung“ häufig Symptome eines Parasitenbefalls im Darm, genauso wie „Gewichtsverlust, unruhiger Schlaf, Juckreiz, keuchendes Atmen und Fieber“ (Seite 14).

Doch es gibt Parasiten, die Gott mit wesentlich wirkungsvolleren Eigenschaften ausgestattet hat. Der Fadenwurm Onchocerca volvulus beispielsweise verursacht die sogenannte Flussblindheit. Über ihn schreibt die Zeitschrift Erwachet! in ihrer Ausgabe vom 8. Oktober 1995: „Die Parasiten quälen ihre menschlichen Opfer. Mit den Jahren wird die Haut von Infizierten dick und schuppig. … Die Betroffenen bekommen mit der Zeit das, was bildhaft als Krokodil-, Eidechsen- oder Leopardenhaut beschrieben wird. Der Juckreiz ist sehr stark, so stark, daß er einige zum imageSelbstmord getrieben haben soll. Wenn die jungen Würmer in die Augen eindringen, läßt das Sehvermögen mit der Zeit nach, und der Betroffene erblindet völlig. … Sata in Burkina Faso, die ein Opfer der Flußblindheit ist, sagte: ‚Alle Blinden trifft das gleiche Elend, ob Mann, ob Frau. Eine junge unverheiratete Frau, die blind ist, wird keinen Mann finden. Ich habe geheiratet, bevor ich erblindete, aber mein Mann ist gestorben. Mein Bruder erblindete schon in jungen Jahren und fand deswegen keine Frau‘“ (S. 25). So kann diese junge, blinde Witwe nun ihr ganzes Leben in den Dienst Jehovas stellen, ohne von einem Mann oder von der „Begierde der Augen“ abgelenkt zu werden (1. Johannes 2:16; vgl. Matthäus 5:29).

Auch Parasiten sind „instinktiv weise“ (Sprüche 30:24). Wie Welt online am 15. Mai 2001 meldete, beschreibt Carl Zimmer in seinem Buch Parasitus Rex, „wie Parasiten andere Lebewesen ähnlich Robotern für ihre Zwecke programmieren.“ Und Erwachet! schreibt in der Ausgabe vom 8. August 2003, „dass sich Parasiten, die das Immunsystem des Menschen infizieren und Leishmaniose hervorrufen können, eines raffinierten Tricks bedienen. … Die Parasiten machen sich dabei einen normalen Vorgang im Körper zunutze, der dafür sorgt, dass sich Zellen, die nicht mehr gebraucht werden oder Schaden anrichten, selbst zerstören (Apoptose) und von Fresszellen, so genannten Makrophagen, verschlungen werden. Die Parasiten ahmen die von Zellen im Frühstadium der Apoptose ausgesandten molekularen Signale nach, wodurch sie die Fresszellen täuschen, damit sie von ihnen verschlungen werden. Ist das geschehen, vermehren sich die Parasiten in den Fresszellen rasch und infizieren dann andere Zellen. Es treten Symptome auf wie zum Beispiel Geschwüre sowie Leber- und Milzvergrößerung, und manchmal tritt der Tod ein“ (Seite 29).

Bakterien, Parasiten und Insekten – alles Geschöpfe Gottes – arbeiten perfekt zusammen, wenn es darum geht, die Menschen krank zu machen. Wie es in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Mai 2003 heißt, „haben … durch Insekten übertragene Krankheiten ‚vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert mehr Krankheits- und Todesfälle verursacht als alle anderen Ursachen zusammengenommen‘. … Gegenwärtig ist ungefähr jeder 6. Mensch mit einer durch Insekten übertragenen Krankheit infiziert“ (Seite 3).

Gottes Vorsatz für die Menschheit durch Krankheiten glorreich verwirklicht

Einige Menschen können sich nicht vorstellen, dass krankmachende Bakterien und Parasiten von Gott geschaffen wurden. Sie glauben, nicht Gott, sondern der Teufel hätte diese Lebewesen ins Dasein gebracht. Doch der Teufel ist kein Schöpfer. In Wirklichkeit mangelt es diesen Menschen an einem genauen Verständnis des Vorsatzes Jehovas.

Jehova selbst sagte: „Wer macht die Menschen stumm oder taub? Wer macht sie sehend oder blind? Ich bin es, der Herr!“ (2. Mose 4:11, Einheitsübersetzung). Natürlich macht Jehova die Menschen nicht selbst stumm, taub oder blind, sondern er bedient sich dabei der von ihm geschaffenen Bakterien und Parasiten. Sie helfen ihm bei der Ausführung seines Willens.

Krankheiten spielen eine zentrale Rolle in Gottes Vorsatz. Seinem Volk drohte er: „Jehova wird dir die Pest anhaften lassen. … Jehova wird dich mit Tuberkulose und hitzigem Fieber und Entzündung und Fieberhitze … schlagen. … Jehova wird dich mit den entzündeten Beulen Ägyptens schlagen und mit Hämorrhoiden und Ekzem und Hautausschlag. … Jehova wird dich mit Wahnsinn und Erblindung und Verwirrung des Herzens schlagen. … Jehova wird dich mit bösartigen entzündeten Beulen an beiden Knien und beiden Schenkeln schlagen, von denen du nicht geheilt werden kannst“ (5. Mose 28:21, 22, 27, 28, 35). Zwar sollten all diese Krankheiten nur über die Israeliten kommen, wenn sie sündigen würden – doch „da ist kein Mensch, der nicht sündigt“ (1. Könige 8:46).

Aber ist es nicht Gottes Wille, dass alle Menschen in Glück und Gesundheit leben? Nein. Das Werk Einsichten über die Heilige Schrift erklärt, dass die Bibel „den wichtigsten Vorsatz Jehovas Gottes deutlich macht: die Heiligung seines eigenen Namens“ (Band 1, Seite 1292). Und wie er sich die Heiligung seines Namens vorstellt, ließ „der Gott, der Ägypten mit jeder Art der Schlachtung in der Wildnis schlug“, durch den Propheten Jeremia offenbaren: „Die von Jehova Erschlagenen werden schließlich an jenem Tag gewiß von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde sein“ (1. Samuel 4:8; Jeremia 25:33). Da Naturkatastrophen alleine nicht mehr ausreichen, um alle Menschen zu töten, imagebenutzt Jehova u. a. auch Bakterien, Parasiten und wilde Tiere. „Jehova ist es, der tötet“ (1. Samuel 2:6).

Aufgrund der Unvollkommenheit führen nicht alle Krankheiten zum Tod. Oft erholen wir uns nach einiger Zeit wieder von unseren Krankheiten. Aber auch, wenn wir nicht daran sterben, sollten wir „nicht glauben, daß … unsere Krankheiten und Leiden vom Teufel kommen“ (Der Wachtturm, 1. November 1973, S. 667). Nein, nicht Satan verursacht Krankheiten, sondern Jehova selbst versprach: „Ich meinerseits werde dich bestimmt krank machen“ (Micha 6:13). Daher erschuf er eine Fülle von Krankheitserregern, die treu seinen Willen ausführen.

Diese machen auch vor Gottes Dienern keinen Halt. Der Prophet Jesaja sagte über Jesus Christus voraus: „Jehova aber gefiel es, ihn zu zerschlagen; er hat ihn krank gemacht“ (Jesaja 53:10). Jehova ließ nicht einfach gezwungenermaßen zu, dass Krankheiten über seinen Sohn kamen, sondern es „gefiel“ ihm; er „wollte“ (Luther) es so. Jesus ahmte die Einstellung seines Vaters nach, als er erklärte: „Krankheit … dient dazu, die Herrlichkeit Gottes offenbar zu machen“ (Johannes 11:4, Gute Nachricht). Jesus gab Gott die Ehre, da er befürchtete, ansonsten wie Herodes „von Würmern zerfressen“ zu werden (Apostelgeschichte 12:23).

Überleben – und dann Überbevölkerung?

Schon im Jahre 1982 wurde geschätzt, dass „bis jetzt 14 bis 20 Milliarden Menschen auf der Erde gelebt“ hatten (Der Wachtturm, 1. Juli 1982, S. 20). All diese Menschen könnten Harmagedon überleben bzw. auferstehen, wenn sie „die Gebote Gottes halten“ (Offenbarung 12:17). Und Gottes „Gebote sind nicht schwer“, wie der Apostel Johannes feststellte (1. Johannes 5:3). Je länger es noch dauert, bis Harmagedon kommt, umso mehr Menschen könnten also Harmagedon überleben bzw. in der Neuen Welt auferstehen – so könnte es leicht zur Überbevölkerung mit all ihren negativen Folgen kommen.

Daher hat Jehova in seiner Weisheit Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass all diese Menschen seine Gebote halten und er sie am Leben lassen muss. Durch den Wachtturm und andere religiöse Schriften „läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, so daß sie alle gerichtet werden“ (2. Thessalonicher 2:11, 12). Aber er gebraucht auch Bakterien und Parasiten, um Menschen zum Sündigen zu verleiten. „Berichten zufolge steigert der Erreger der ‚Lustseuche‘ Syphilis, ein Bakterium, die sexuelle Aktivität infizierter Menschen“, berichtete Spiegel online am 4. April 2009. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie unmoralisch handeln, so dass Gott dann Grund hat, sie zu vernichten.

Einen ähnlichen Zweck hat wahrscheinlich der Parasit Toxoplasma gondii. Der tschechische Biologe Jaroslav Flegr stellte fest, dass dieser Einzeller das Verhalten befallener Menschen verändert – sie werden unsicherer und zweifeln mehr; befallene Männer sind misstrauischer und halten sich weniger an gesellschaftliche Normen. Das kann dazu führen, dass sie auch die Äußerungen von Gottes Mitteilungskanal anzweifeln, was Gott wiederum Grund gibt, sie zu vernichten. Auf diese Weise sorgt er dafür, dass es für die wenigen Überlebenden von Harmagedon genügend Platz gibt.

Der Fadenwurm Onchocerca volvulus, der die Flussblindheit verursacht, trägt ebenfalls zum Gelingen von Jehovas Vorsatz bei. Schließlich können Blinde die „Zeitschriften, die lebengebende Wahrheiten zum Inhalt“ haben, nicht lesen (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2000, S. 120). Einige von ihnen beten zwar trotzdem Jehova an, so dass sie „wahrscheinlich … am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden“ müssen (Zephanja 2:3). Doch den meisten Blinden bleibt die Möglichkeit verwehrt, Jehovas Vorsätze kennenzulernen, und so wird er allen Grund haben, sie zu vernichten und mit einer großen Schlachtung seinen Namen zu heiligen.

„Die ganze Schöpfung preist Jehova“, stellte der Wachtturm vom 15. Dezember 1988 fest (Seite 11). Dazu gehören zweifellos auch Bakterien, Parasiten und andere Schöpfungswerke, die Jehova „nach ihren Arten“ geschaffen hat (1. Mose 1:24). Jedes einzelne dieser faszinierenden Geschöpfe trägt auf seine Weise zur Verwirklichung des Vorsatzes des Schöpfers bei. Sind wir nicht von tiefer Ehrfurcht ergriffen, wenn wir über großartige Weisheit nachdenken, die Jehova bei der Erschaffung dieser Lebewesen geäußert hat? Wenn uns das nächste Mal die Ehre zuteil wird, eines dieser Geschöpfe in unserem Körper zu beherbergen, werden wir sicher voller Dankbarkeit unseren Gott preisen (vgl. Matthäus 10:24). „Alles, was lebt, lobe den Herrn!“ (Psalm 150:6, Hoffnung für Alle).


[*] Diese Mittel werden hergestellt, um Bakterien – Geschöpfe Gottes – zu töten, was eindeutig dem biblischen Gebot widerspricht: „Du sollst nicht töten“ (2. Mose 20:13, Luther).

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