Die bösen Geister – wo sind sie?

Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2010

„Es ist … nicht nötig, ständig in Furcht vor bösen Geistern zu leben.“ (Der Weg zu wahrem Glück, Seite 130)

Wahre Christen zweifeln nicht daran, „daß es böse Geister gibt“ (Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, Seite 55). Doch deswegen ist es „nicht nötig, ständig in Furcht vor bösen Geistern zu leben“ (Der Weg zu wahrem Glück, Seite 130). Es gibt nämlich verschiedene Methoden, „um böse Geister zu vertreiben“ (theology.de).

Überall vertrieben

Beispielsweise begannen die Kelten „in der Walpurgisnacht mit dem Anzünden von Freudenfeuern, die … böse Geister vertreiben sollten“ (Erwachet!, 22. April 2005, Seite 12). „‘Halloween‘ war auch mit dem Abbrennen von Feuern verbunden, das den Zweck hatte, böse Geister zu vertreiben“ (Erwachet!, 8. November 1980, Seite 3). Doch „um Dämonen zu vertreiben, bediente man sich seit vorchristlicher Zeit bestimmter Zaubersprüche, Segensformeln, des Exorzismus und bestimmter Amulette“ (Sphinx-Suche).

In späterer Zeit kamen weitere Bräuche hinzu. „Der Weihnachtsbaumbrauch ist ca. 400 Jahre alt. … Dabei wurden Zweige ins Haus geholt, imageum Dämonen zu vertreiben“ (NORDMANNgold). Außerdem vermuteten die Menschen „böse Geister in ihren Trinkgefäßen. Durch das Zusammenstoßen der Trinkgefäße wurden die bösen Geister erschreckt und sie gingen aus den Trinkgefäßen“ (Yahoo Answers). Das Zuprosten beim Trinken erfüllt heute den gleichen Zweck. Auch bei einem Polterabend soll „der Lärm … die bösen Geister vertreiben“ (experto.de).

In außereuropäischen Kulturen wurden andere Methoden entwickelt, um Dämonen zu vertreiben. In Namibia schnitzte man rituelle Masken, die „Besucher warnen und böse Geister vertreiben“ sollen (Erwachet!, 22. März 1991, Seite 14). Die früheren Bewohner von Venezuela „glaubten, das Kreuz … habe die Macht, böse Geister zu vertreiben; deshalb legte man Neugeborene unter ein Kreuz“ (Erwachet!, 22. September 1984, Seite 8). „Die Chinesen… vertreiben die bösen Geister durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern“ (Erwachet!, 22. Dezember 1982, Seite 14).

Wohin mit ihnen?

Wenn die bösen Geister an einem Ort vertrieben werden, müssen sie natürlich woanders hin. Auf diesen Umstand wies schon Jesus Christus hin; zu seiner Zeit mussten böse Geister ‚dürre Orte durchwandern, um eine Ruhestätte zu suchen‘ (Matthäus 12:43). Doch heute haben es die Dämonen leichter, eine Heimat zu finden. Es gibt nämlich ein Volk auf der Erde, das alle Möglichkeiten, böse Geister zu vertreiben, strikt ablehnt.

Die Rede ist von Jehovas Zeugen. Ihre Zahl geht bereits in die Millionen, und sie sind in fast allen Ländern der Erde vertreten (Frieden und Sicherheit – Wie wirklich zu finden?, Seite 23). Sie feiern keine Walpurgisnacht und zünden auch sonst keine Freudenfeuer an, noch feiern sie Halloween (Bewahrt euch in Gottes Liebe, Seiten 150, 152; Erwachet!, 22. März 1986, Seite 8). Sie benutzen weder Zaubersprüche noch Segensformeln noch Amulette, noch lassen sie einen Exorzismus durchführen (Der Wachtturm, 15. April 1987, Seite 28; 1. September 1993, Seite 4; Erwachet!, 22. August 1977, Seite 26).

imageSie stellen keinen Weihnachtsbaum auf und prosten sich nicht zu, und sie lehnen auch Polterabende ab (Der Wachtturm, 15. Dezember 1991, Seite 7; 15. Februar 2007, Seite 30). Zeugen Jehovas in Namibia haben die schützenden Masken „wegen der Verbindung zu bösen Geistern nicht in ihren Hütten“ (Erwachet!, 22. März 1991, Seite 14). Sie benutzen auch keine Kreuze und kein Feuerwerk (Der Wachtturm, 15. August 1987, Seite 24; Erwachet!, 22. April 1970, Seite 11).

Eine Heimat für die bösen Geister

Die Königreichssäle und Bethelheime der Zeugen Jehovas, aber auch die Häuser der einzelnen Verkündiger, bieten daher eine ideale Heimat für böse Geister. imageEs sind tatsächlich die einzigen Orte auf der Welt, an denen sich niemand anstrengt, sie zu vertreiben. Satan weiß das, „und darum sendet er seine Engel sicherlich oft in die kleinen Zusammenkünfte, in denen Gottes Heilige [d. h. Zeugen Jehovas] die Bibel studieren“ (Schriftstudien, Band 4, Der Krieg von Harmagedon, Ausgabe 1926, Seite 488).

Da die Häuser von Zeugen Jehovas offensichtlich voller böser Geister sind, die für gute Geister „schlechte Gesellschaft“ wären, ist es kein Wunder, dass die Anhänger dieser Religion buchstäblich „von allen guten Geistern verlassen sind“ (1. Korinther 15:33). Wenn auch wir keine Gemeinschaft mit bösen Geistern haben wollen, sollten wir uns von Königreichssälen und Bethelheimen sowie von allen anderen Orten, an denen Jehovas Zeugen sich aufhalten, fernhalten.

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