Uns vor heidnischen Winterbräuchen hüten

Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, Dezember 2008

Mit dem Winter sind viele Bräuche verbunden. Als Christen wollen wir uns jedoch vor allem hüten, was mit der falschen Anbetung zu tun hat. Daher wollen wir einige Traditionen untersuchen, die mit dem Winter in Verbindung stehen.

Winterreifen: Viele Menschen rüsten ihr Auto im Winter mit Winterreifen aus. Doch Winterreifen haben „bis zu 2000 wellenförmige und recht feine Einschnitte“, wie Reifenhersteller zugeben. Jehova Gott gebot seinem Volk jedoch: „Ihr sollt nicht Einschnitte an euch machen“ (5. Mose 14:1). Er fragte die abtrünnigen Israeliten zur Zeit Jeremias: „Wie lange wirst du dir weiterhin Einschnitte machen?“ (Jer. 47:5).

Einschnitte zu machen ist ein heidnischer Brauch; wie das Werk Einsichten über die Heilige Schrift sagt, wollte man damit „wahrscheinlich die Gottheiten, die angeblich über die Toten herrschten, besänftigen oder gnädig stimmen“ (Bd. 1, S. 612). Auch jemand, der heute Winterreifen benutzt und sozusagen Einschnitte in seine Reifen macht, möchte dadurch dem Tod entgehen; im übertragenen Sinne versucht er, ‚die Gottheiten, die angeblich über die Toten herrschen, zu besänftigen’.

Als wahre Christen wissen wir, dass nur Jehova uns bei Schneematsch und Glatteis beschützen kann. Obwohl in manchen Ländern gesetzlich vorgeschrieben ist, Winterreifen zu benutzen, müssen wir unbedingt „Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg. 5:29).

Eiskratzen: In der Welt ist die Angewohnheit verbreitet, im Winter an Autoscheiben zu kratzen. Dadurch sollen nicht nur Polizisten, sondern auch Dämonen, die Unfälle verursachen, besänftigt werden. Doch jemand, „der die Krätze … hat“, durfte nicht in Jehovas Heiligtum kommen (3. Mose 21:20). Kratzen kommt für Christen daher nicht in Frage.

Licht: Wie in der Zeitschrift Erwachet! vom 8. November 1974 zu lesen war, ist es eine „alte heidnische Gewohnheit, mittels Feuer und Licht die Dämonen fernzuhalten“ (S. 20). Besonders im Winter wurden Lichter angezündet, um den Sonnengott zu verehren und böse Geister zu vertreiben.

Wenn man an einem Winterabend durch die Straßen läuft, kann man feststellen, dass noch heute viele Menschen den Brauch pflegen, im Winter Licht einzuschalten. Doch als wahre Anbeter beteiligen wir uns nicht an dieser versteckten Form des Götzendienstes. Als Jesus sagte, seine Jünger sollten ‚ihr Licht leuchten lassen’, meinte er „das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus“, kein buchstäbliches Licht (2. Kor. 4:4). Lassen wir uns niemals dazu verleiten, buchstäbliches Licht einzuschalten, auch nicht beim Autofahren!

Heizung: Ein zentrales Element heidnischer Kulte besteht in dem Versuch, einen Vorgang herbeizuführen, indem man ihn nachahmt. Beispielsweise zündete man Feuer an, um den Sonnengott gnädig zu stimmen. In gleicher Weise schalten viele Menschen im Winter die Heizung in ihrer Wohnung an, um das Ende der Kälte herbeizuführen.

Die Bibel berichtet über den bösen König Jojakim und die römischen Beamten, dass sie sich im Winter an einem Feuer wärmten, aber nicht über Diener Jehovas. Statt dessen verurteilte der Apostel Jakobus Menschen, die anderen den Rat gaben, sich warm zu halten (Jak. 2:16). Christen sollten Gott vielmehr „in Kälte und Nacktheit“ verherrlichen (2. Kor. 11:27).

Kleidung: Die meisten Menschen tragen im Winter warme Unterwäsche aus Baumwolle oder Polyester. Doch während die Bibel Polyester überhaupt nicht erwähnt, wird Baumwolle nur in Verbindung mit einem heidnischen Herrscher genannt (Esther 1:6). Diener Jehovas trugen hingegen überwiegend Kleidung aus Wolle; über eine gute Ehefrau heißt es: „Ihre Kleidung ist aus Leinen und purpurrötlichgefärbter Wolle“ (Spr. 31:22). Leinenunterwäsche ist allerdings seit dem Mittelalter nicht mehr erhältlich; wir sollten daher solche aus naturbelassener Wolle wählen.

Weltmenschen tragen im Winter meistens einen Mantel. Doch der Mantel steht mit dem „Heiligen Martin“ in Verbindung, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt haben soll und zu dessen Ehre jedes Jahr der Martinszug veranstaltet wird. Viele Menschen tragen unter ihrem Mantel schmutzige Kleidung und gebrauchen ihn als „einen Deckmantel für Schlechtigkeit“ (1. Petr. 2:16).

Gott machte hingegen „lange Gewänder aus Fell“ für das erste Menschenpaar (1. Mose 3:21). Seine Anbeter trugen später ebenfalls solche Kleidung (2. Kö. 1:8; Mat. 3:4). Ja, Propheten trugen keine Mäntel, sondern „gingen in Schaffellen, in Ziegenhäuten umher“ (Heb. 11:37). Zweifellos wollen wir ihr gutes Beispiel nachahmen.

Das Tragen von Stiefeln und warmen Schuhen gehört ebenfalls zu den Bräuchen, vor denen wir als Christen uns in Acht nehmen müssen. Die ersten Christen trugen Sandalen, und die Priester im Tempel dienten wahrscheinlich sogar barfuß (Luk. 10:4; 2. Mose 3:5). Auch bei kalten Temperaturen sollten wir daher Sandalen tragen oder – wenn wir im Dienst für Jehova stehen – barfuß laufen.

Bestimmt sind wir fest entschlossen, Jehova Gott nicht durch die Beteiligung an heidnischen Winterbräuchen zu missfallen!

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