Antworten auf biblische Fragen: Ist Kannibalismus etwas für Christen?

Die meisten Religionsorganisationen Babylons der Großen verbieten das Essen von Menschenfleisch. Doch diese Haltung steht im Widerspruch zur Bibel, denn in dieser wird Kannibalismus nicht verboten. Vielmehr ermunterte der treue Josua das Volk Israel: „Fürchtet das Volk des Landes nicht, denn unser Brot sind sie“ (4. Mose 14:9). Die Kanaaniter waren also „Brot“ oder „Nahrung“ für die Israeliten.

Später wiederholte Moses die Anweisung, Menschenfleisch zu essen, als er gebot: „Alles, was … Schuppen hat, dürft ihr essen“ (5. Mose 14:9). Und „alle Menschen haben Schuppen“ (Informationen von Bioturm zum Thema Schuppen). Im Lauf der Jahrhunderte geriet dieses Gesetz in Vergessenheit, doch für wahre Anbeter Jehovas war das Essen von Menschenfleisch immer etwas Normales. Daher wunderten sich Jesu Jünger nicht weiter, als Jesus ihnen sagte: „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt, … so habt ihr kein Leben“ (Johannes 6:53).

Auch in unserer Zeit erkannten wahre Christen die Wichtigkeit des Kannibalismus. Richter Rutherford schrieb daher in einer prophetischen Vorschau unserer Tage:

„Diese Vögel sind eingeladen, von den gefallenen Heerscharen der feindlichen Organisation zu fressen; somit müssen sie des Herrn Überrest auf der Erde darstellen. … Die Treuen sind Adlern verglichen. … Adler nähren sich vom Fleisch toter Tiere. ‚Wo irgend das Aas ist, da werden die Adler versammelt werden.‘ (Matthäus 24:28) … Alle diese Veranschaulichungen der Schrift passen auf die treue Knechtsklasse auf der Erde. … Jehova ist es, der durch seinen mächtigen Feldmarschall die Schlacht schlägt und die Erde mit Leichen füllt. … Sie werden somit die Schlacht sehen, und das wird für die, die auf des Herrn Seite stehen, ein Festmahl sein“ (Licht, Band 2, Seite 170 – 172).

Die Leichen der in Harmagedon Erschlagenen werden also für Gottes Diener „ein Festmahl sein“. Zwar ist das Töten von Abtrünnigen momentan durch weltliche Gesetze verboten, sogar dann, wenn es sich um Familienangehörige handelt (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63). Doch sobald dieses Gesetz durch Gottes Königreich aufgehoben wird, können Diener Gottes aus den Abtrünnigen „ein Festmahl“ bereiten, „damit nichts verschwendet werde“ (Johannes 6:12).

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