Die Bibel – Etwas für Christen?

(Nachdruck aus Erbrechet!, Mai 2010)

„Hurerei und jede Art Unreinheit oder Habgier sollen unter euch nicht einmal erwähnt werden.“ (Epheser 5:3)

Die Bibel hat schon viele Diskussionen ausgelöst. Selbst Fachleute tun sich schwer, sie zu erklären. Viele Menschen halten sie für das unfehlbare Wort Gottes, während andere in ihr nur ein veraltetes Buch von Menschen sehen. Manche, die der Bibel gehorchen wollten, wurden von anderen Gläubigen mit dem Verweis auf Bibeltexte getötet. Es gibt gesellschaftliche Gruppen, die die Bibel am liebsten ganz verbieten würden, während andere fordern, die ganze Gesetzgebung müsse sich auf die Bibel stützen.

Für wahre Christen spielt die Meinung von Menschen natürlich keine Rolle. Sie stützen sich auf das, was die Bibel und der Wachtturm sagen. Was offenbaren diese Schriften über die Frage, ob Christen sich mit der Bibel befassen sollten?

Einen wichtigen Hinweis gab der Apostel Paulus in seinem Brief an die Epheser, in dem er schrieb: „Hurerei und jede Art Unreinheit oder Habgier sollen unter euch nicht einmal erwähnt werden, so wie es sich für Heilige geziemt“ (Epheser 5:3). Wenn Hurerei, Unreinheit und Habgier unter Christen „nicht einmal erwähnt werden“ sollen, dann dürfen sie natürlich auch keine Bücher lesen, in denen von diesen Dingen die Rede ist. Was kann in dieser Hinsicht über die Bibel gesagt werden?

Hurerei

Wird Hurerei in der Bibel erwähnt? Ja. Sie berichtet beispielsweise von den „Hurereien Isebels“ (2. Könige 9:22). Sie schildert auch ausführlich, wie sich der Prophet Hosea „eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei“ nahm (Hosea 1:2).

Der Begriff „Pornographie“ bedeutet „über Huren schreibend“ (Erwachet!, 22. Juli 1983, Seite 25). Da die Bibel detaillierte Beschreibungen von Huren enthält, kann man sie also als „pornographisch“ bezeichnen, und Christen müssen sich „vor Pornographie hüten“, auch „in gedruckter Form“ (Erwachet!, 8. Juli 2002, Seite 19; Der Wachtturm, 1. Oktober 2002, Seite 21). Ja, „wir müssen uns … vor imagePornographie hüten, als sei sie eine gefährliche, ansteckende, tödliche Krankheit“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1992, Seite 12).

Wie könnten wir angesichts dessen ein Buch lesen, in dem Huren und ihre Handlungen ausführlich beschrieben werden? Es heißt darin beispielsweise: „Es waren da zwei Frauen. … Sie begannen, sich in Ägypten als Prostituierte preiszugeben. In ihrer Jugend begingen sie Prostitution. Dort wurden ihre Brüste gedrückt, und dort preßte man die Busen ihrer Jungfräulichkeit“ (Hesekiel 23:2, 3). An anderer Stelle wird ausgeführt: „Eine Frau kam ihm entgegen im Gewand einer Prostituierten und listigen Herzens. … In der Nähe jeder Ecke liegt sie auf der Lauer. Und sie hat ihn fest erfaßt und ihm einen Kuß gegeben. Sie hat ein dreistes Gesicht aufgesetzt, und sie beginnt zu ihm zu sagen: … „Mit Decken habe ich meinen Diwan schön bedeckt, mit bunten Sachen, Leinen aus Ägypten. Ich habe mein Bett mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt. Komm doch, wir wollen uns an Liebe satt trinken bis zum Morgen; laß uns doch einander mit Liebkosungen erfreuen. Denn der Ehemann ist nicht in seinem Haus; er ist auf eine Reise in die Ferne gegangen“ (Sprüche 7:10-19).

In ihrem letzten Buch enthält die Bibel zwei ganze Kapitel über „die große Hure“ und beschreibt in allen Details, wie „die Könige der Erde“ mit ihr „Hurerei begingen“ (Offenbarung 17:1, 2). Und Prostitution wird sogar in einem positiven Licht dargestellt! Ein Bibelbuch fordert eine Prostituierte auf: „Mach die Runde in der Stadt, o vergessene Prostituierte. Tu dein Bestes“ (Jesaja 23:16). Anschließend wird über sie gesagt: „Sie soll zurückkehren zu ihrem Lohn und Prostitution begehen. … Und ihr Gewinn und ihr Lohn sollen Jehova etwas Heiliges werden. … Ihr Lohn wird für die sein, die vor Jehova wohnen“ (Jesaja 23:17, 18).

Könnten Christen einen reinen Sinn bewahren und „mit aller Keuschheit“ wandeln, wenn sie sich mit solchem Lesestoff beschäftigen würden (1. Timotheus 5:3)? Wie sollte „Hurerei … nicht einmal erwähnt werden“, wenn Christen vielleicht sogar gemeinsam dieses pornographische Buch lesen und darüber sprechen würden? Nein, „Pornographie – ob in einem Buch, einer Zeitschrift oder online – ist nichts für Christen. Sie sollten sich unter allen Umständen von ihr fernhalten!“ (Erwachet!, 8. Juni 2000, Seite 10). Die Bibel, der Wachtturm und auch der Internetauftritt der Wachtturm-Gesellschaft kommen deshalb für wahre Christen nicht in Frage.

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Unreinheit

Auch „Unreinheit“ sollte unter Christen „nicht einmal erwähnt werden“ (Epheser 5:3). Doch die Bibel berichtet z. B. von jemandem, der „die Unreinheit eines Menschen berührt, was für eine Unreinheit von ihm es auch sei, durch die er unrein werden kann“ (3. Mose 5:3). An anderer Stelle heißt es in einem ihrer ersten Bücher: „Falls irgendein Mann einen Ausfluß aus seinem Zeugungsorgan bekommt, so ist sein Fluß unrein. Und dies wird seine Unreinheit durch seinen Fluß werden: Ob sein Zeugungsorgan einen Ausfluß hat fließen lassen oder ob sein Zeugungsorgan verstopft ist von seinem Ausfluß, so liegt Unreinheit bei ihm vor“ (3. Mose 15:2, 3).

In einem Brief von Paulus erwähnt die Bibel sogar Personen, die „mit Gier jede Art Unreinheit … verüben“ (Epheser 4:19). Unreinheit wird zusammen mit Hurerei auch an anderen Stellen der Bibel erwähnt (Galater 5:19) Die Bibel berichtet auch über eine Stadt, deren „Unreinheit … an ihren Rocksäumen“ ist (Klagelieder 1:9). Unreinheit wird in der Bibel ausführlich behandelt und an vielen Stellen erwähnt.image

Die Warnung aus Epheser 5:3 bezieht sich jedoch auf „jede Art Unreinheit“. Tatsächlich spricht die Bibel auch an vielen Stellen über schmutzige Menschen. Einer davon war der Assyrer Naaman; er war so schmutzig, dass er sich „siebenmal im Jordan baden“ musste, um wieder „rein“ zu werden (2. Könige 5:10). An anderer Stelle erwähnt sie einen Mann, der so schmutzig war, dass Jesus ihn sogleich aufforderte: „Geh, wasche dich“ (Johannes 9:7).

Die Bibel berichtet an vielen Stellen ausführlich über Unreinheit in all ihren Facetten. Auch aus diesem Grund kommt sie somit nicht als Lesestoff für Christen in Frage, unter denen „jede Art Unreinheit … nicht einmal erwähnt werden soll“.

Habgier

Auch „Habgier“ sollte unter Dienern Gottes „nicht einmal erwähnt werden“ (Epheser 5:3). Doch die Bibel berichtet ausführlich über Bileam, der aus Habgier das Volk imageIsrael verfluchte und schließlich von einem sprechenden Esel zurechtgewiesen wurde (4. Mose 22:6, 28). Sie enthält auch einen ausführlichen Bericht über den habgierigen Achan, der Banngut gestohlen und dadurch den Tod von 36 Israeliten verursacht hatte (Josua 7:4, 21).

Andere Bibelbücher handeln von Gehasi, dem habgierigen Diener Elisas, oder von Judas Iskariot, der sogar Jesus Christus für Geld verriet (2. Könige 5:23; Matthäus 26:14, 15). Ja, auch Habgier wird in der Bibel an vielen Stellen erwähnt. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Christen sich vor ihr hüten müssen.

Gewalt

„Viele populäre Bücher sind gespickt mit Sex und Gewalt“, hieß es in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Mai 1997 (Seite 6). Das trifft auch auf die Bibel zu, die zweifellos imageein „populäres Buch“ ist. Gleich zu Beginn berichtet sie über den Mord Kains an seinem Bruder Abel (1. Mose 4:9). Wenig später beschreibt sie, wie Simeon und Levi alle Männer der Stadt Sichem mit dem Schwert erschlugen (1. Mose 34:25). Danach erklärt sie in anschaulichen Bildern, wie Jael einen Heerobersten mit einem Zeltpflock zu Tode brachte (Richter 4:21).

Die Bibel berichtet auch von Ehud, der sich unter einem Vorwand Zugang zu König Eglon verschaffte und ihn dann kaltblütig mit dem Schwert durchbohrte (Richter 3:21). Später beschreibt sie, wie David 200 Philister ermordete, um ihre Vorhäute als Brautpreis für Michal an König Saul zu bezahlen (1. Samuel 18:27). Schließlich schildert sie auch die Vorgehensweise Jehus: Er versammelte alle Baalsanbeter in ihrem Tempel; dann ließ er die Türen schließen und beauftragte seine Soldaten, jeden, der im Tempel war, zu töten (2. Könige 10:25).

Die Bibel erwähnt auch ein besonders blutrünstiges Verbrechen, bei dem ein Engel in einer Nacht 185.000 Menschen ermordete (2. Könige 19:35). Sie berichtet auch umfassend von anderen Gewalttaten, beispielsweise von Simson, der 300 Füchse fing, Fackeln an ihre Schwänze band und damit die Felder der Philister in Brand setzte (Richter 15:4). Die Bibel berichtet auch von mehreren Vergewaltigungen und von einem Israeliten, der seine Nebenfrau in zwölf Stücke zerteilte (Richter 19:24, 29; 20:5; Jesaja 13:16).

Ein Magazin schrieb über das Fernsehen: „Bis ein Jugendlicher das Erwachsenenalter erreicht, hat er auf dem Bildschirm Tausende Gewaltakte und Morde gesehen“ (Erwachet!, Oktober 2006, Seite 4). imageDoch muss nicht über die Bibel das Gleiche gesagt werden? Wenn Kinder und Jugendliche regelmäßig in der Bibel lesen, haben sie ebenfalls Tausende Gewaltakte und Morde erlebt, bis sie erwachsen werden!

Gottes Wort fordert uns auf: „Beneide keinen gewalttätigen Menschen um seine Erfolge und nimm ihn nicht zum Vorbild!“ (Sprüche 3:31, Gute Nachricht). Doch Jael, Simson, David, Jehu und andere Gewalttäter werden in der Bibel als Vorbilder hingestellt (Hebräer 11:32). Somit trifft auf die Bibel und auf Bibelfilme zweifellos das zu, was ein Autor feststellte: „Wie könnten wir gewohnheitsmäßig Bücher lesen oder Filme ansehen, in denen Gewaltverbrechen beschrieben werden, ohne dadurch abgestumpft zu werden?“ (Erwachet!, 8. Mai 1973, Seite 4). Nein, das Lesen gewaltverherrlichender Bücher wie der Bibel würde sich auf einen Christen fatal auswirken. Sich vor der Bibel, bibelerklärenden Schriften und Bibelfilmen zu hüten ist daher das Beste, was man tun kann!

 

 

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Falsche Religion

imageKommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Grundsatz: „Wahre Christen halten sich … von allem fern, was mit der falschen Anbetung zusammenhängt“ (Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 152). Trifft das auf die Bibel zu? Zweifellos. Die Bibel ist ein Buch, das sehr eng „mit der falschen Anbetung zusammenhängt“. Athanasius, Hieronymus, Augustinus und andere „Kirchenväter“ – prominente Vertreter der falschen Religion – waren maßgeblich an der Festlegung des Bibelkanons beteiligt (Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich, Ausgabe 1990, Seite 304).

Kein Wunder, dass die Bibel selbst auch umfassend über die Bräuche der falschen Religion berichtet. Sie beschreibt den Baalskult, die Anbetung Molechs, Aschtorets und Dagons sowie die götzendienerischen Bräuche Babylons (1. Samuel 31:10; 1. Könige 11:7; 16:32; 1. Chronika 10:10; Daniel 3:1). Doch als wahre Christen sollten wir „nichts mit der falschen Religion zu tun haben“ – wie könnten wir dann ein Buch lesen, in dem die falsche Religion, ihre Götter und ihre Bräuche ständig erwähnt und beschrieben werden? (Der Wachtturm, 15. November 1978, Seite 10).

Wie sieht es mit der falschen Religion heute aus? Tausende „christlicher“ Kirchen und Sekten, die allesamt zur „falschen Religion“ gehören, benutzen in ihren „Gottesdiensten“ die Bibel. Andere Bücher wie der Katechismus oder Schriften prominenter Geistlicher werden nur von manchen falschen Religionen verwendet, aber die Bibel von praktisch allen, jedenfalls innerhalb der Christenheit. Es besteht kein Zweifel, dass die Bibel „mit der falschen Anbetung zusammenhängt“, und „wahre Christen meiden sorgsam alles, was mit der falschen Anbetung … zusammenhängt“ (Der Wachtturm, 1. Juni 2003, Seite 30).

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Spiritismus

Beachten wir auch den folgenden Punkt: „Wir müssen uns vor allem hüten, was mit Spiritismus zu tun hat“ (Der Wachtturm, 15. März 2005, Seite 24). Hat auch die Bibel „mit Spiritismus zu tun“? Diese Frage kann zweifellos bejaht werden. Sie berichtet beispielsweise ausführlich über die image„spiritistischen Bräuche“ einer Hure namens Babylon (Offenbarung 18:23). Sie beschreibt auch, wie heidnische Herrscher spiritistische Riten durchführten (Hesekiel 21:21). Die Bibel enthält darüber hinaus detaillierte Beschreibungen von Satan und seinen Dämonen und schildert ihre Handlungen (Hesekiel 28:12-15; Daniel 10:13).

Die Bibel enthält nicht nur Beschreibungen von spiritistischen Sitzungen, sondern sogar Botschaften von Geistermedien. Beispielsweise kann man in ihr die Worte lesen, die ein Geistermedium im Namen Samuels bei einer spiritistischen Sitzung zu König Saul sprach (1. Samuel 28:11-19). Mehr noch, sie enthält sogar Äußerungen Satans, des Teufels persönlich! (1. Mose 3:4; Hiob 1:9-11; Matthäus 4:5, 6). Wir würden niemals ein Geistermedium oder den Teufel persönlich zu uns sprechen lassen. Sollten wir uns und unsere Familie dann durch das Lesen der Bibel diesem schädlichen Einfluss aussetzen?

Eine Broschüre der Wachtturm-Gesellschaft erklärt deutlich, was wir stattdessen tun sollten: „Im alten Ephesus gingen Anbeter Gottes so vor. Sie brachten alle spiritistischen Bücher zusammen und verbrannten sie (Apostelgeschichte 19:19, 20). Diener Gottes müssen heute das gleiche tun“ (Geister von Verstorbenen – Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?, Seite 24). Da die Bibel ohne jeden Zweifel ein ‚spiritistisches Buch‘ ist, sollten auch wir alle Bibeln zusammentragen und öffentlich verbrennen. Jahrhundertelang ging die katholische Kirche führend darin voran, dieses göttliche Gebot zu befolgen. Noch im Jahr 1961 plünderte ein katholischer Priester in Mexiko alle Bibeln aus einer Wohnung und verbrannte sie auf einem öffentlichen Platz (Der Wachtturm, 1. Mai 1980, Seite 20). Doch seitdem greift der Abfall immer mehr um sich, und öffentliche Bibelverbrennungen sind leider selten geworden (2. Thessalonicher 2:3).

Bibeln sind jedoch nicht das einzige, das wir verbrennen sollten. „Es ist unbedingt erforderlich, alles loszuwerden, was mit Spiritismus zu tun hat: Bücher, Zeitschriften, Filme“ (Der Wachtturm, 15. April 2006, Seite 31). Außer Bibeln müssen wir uns also auch von Zeitschriften trennen, in denen Spiritismus behandelt oder dargestellt wird. Darunter fallen zweifellos die Schriften der Wachtturm-Gesellschaft, in denen immer wieder Geister, Dämonen und der Teufel selbst abgebildet werden, aber auch falsche Götter, hinter denen in Wirklichkeit Dämonen stehen.

imageDie Broschüre Geister von Verstorbenen – Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich? ist voll von solchen Bildern, aber auch im Wachtturm und anderen Publikationen sind derartige Abbildungen zu finden. Es ist daher notwendig, unsere Wohnung von allen Bibeln und von sämtlicher Wachtturm-Literatur sowie von anderen religiösen Schriften, in denen vom Teufel oder seinen Dämonen die Rede ist, zu befreien. Ahmen wir Mari nach, die sagte: „Ich warf alle meine Bücher über … Spiritismus weg und befreite mich von all meinen götzendienerischen … Bildern“ (Der Wachtturm, 1. August 1984, Seite 5).

Die Bibel ist voll von Beschreibungen Satans und seiner Dämonen und ihrer Handlungen, doch „wahre Christen meiden sorgsam alles, was mit … dem Okkulten zusammenhängt“ (Der Wachtturm, 1. Juni 2003, Seite 30). Tatsächlich „sollten wir uns von allem fernhalten, was irgendwie übersinnlich ist“ – das schließt zweifellos die Bibel und die „Literatur“ der Wachtturm-Gesellschaft ein, die ja angeblich von Gott stammen und somit als „übersinnlich“ zu betrachten sind (Der Wachtturm, 15. November 2008, Seite 26).

 

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Persönlichkeiten

imageWer waren die Schreiber der Bibel? Große Teile der Bibel wurden von David, einem Mörder und Ehebrecher, verfasst (2. Samuel 11:4, 15). Ein anderer Autor, Salomo, war ein notorischer Schürzenjäger und Götzendiener; außerdem förderte er die Prostitution in Israel (1. Könige 3:16; 11:3, 7). Jona war ein Angsthase und Gotteskritiker (Jona 1:3; 4:1). Daniel rebellierte offen gegen die Obrigkeit (Daniel 6:9, 10). Esra stiftete seine Landsleute zur Ehescheidung an (Esra 10:11). Ein Bibelbuch wurde von Matthäus, einem Finanzbeamten, geschrieben (Matthäus 10:3). Mehrere Bücher wurden von Paulus, einem Pharisäer, verfasst (Apostelgeschichte 23:6).

Von was für Personen berichtet die Bibel, und wen stellt sie als nachahmenswerte Vorbilder dar? Abraham war ein Lügner und versuchte, seinen eigenen Sohn umzubringen (1. Mose 20:2; 22:10). Lot schwängerte im Vollrausch seine eigenen Töchter (1. Mose 19:22-36). Isaak war ein Muttersöhnchen und brauchte eine Frau nur als Mutterersatz (1. Mose 24:67). Moses war ein Mörder (2. Mose 2:11, 12).

imageRahab war eine Prostituierte und bescherte den israelitischen Kundschaftern zweifellos einen angenehmen Aufenthalt (Josua 2:1). Simson hatte, genauso wie Juda vor ihm, Verkehr mit Prostituierten und war außerdem der erste Selbstmordattentäter der Geschichte (Richter 16:1, 30). Doch all diese Personen werden in der Bibel als nachahmenswerte Vorbilder dargestellt! (Hebräer 11:17, 20, 24, 31, 32).

Würdest du einen bekannten Mörder, Hurer oder Götzendiener zu dir nach Hause einladen? Würdest du deine Tochter einem Mann wie Salomo anvertrauen? Möchtest du, wenn du eine Frau bist, dass dein Mann Gemeinschaft mit Prostituierten hat? Wenn du diese Personen nicht in deiner Wohnung haben möchtest, warum sollten du und deine Familie durch die Seiten der Bibel Gemeinschaft mit ihnen pflegen?

Nichts für Christen

Die Bibel handelt von Hurerei, Unreinheit und Habgier – lauter Dingen, die unter Christen image„nicht einmal erwähnt werden“ sollten (Epheser 5:3). Sie enthält buchstäbliche und geistige Pornographie und „ist gespickt mit Sex und Gewalt“ (Erwachet!, 22. Mai 1997, Seite 6). Sie ist ein Buch, das eng „mit der falschen Anbetung zusammenhängt“ (Was lehrt die Bibel wirklich?, Seite 152). Sie ist eines der spiritistischen Bücher, die Christen verbrennen sollten, denn sie enthält Botschaften von Dämonen und vom Teufel persönlich (Apostelgeschichte 19:19). Viele ihrer Schreiber und der in ihr herausgestellten Vorbilder waren Mörder, Hurer, Ehebrecher und andere Verbrecher. Außerdem fördert die Bibel Sklaverei und Menschenhandel (2. Mose 21:2, 7; 22:16; Philemon 15, 16; Offenbarung 22:3).

imageZugegeben, es gibt gebildete und weise Menschen, die die Bibel als ein gutes Buch einstufen und die empfehlen, darin zu lesen. Sogar einige Wissenschaftler sind darunter. Aber vergessen wir nie: „Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. … Jehova weiß, daß die Überlegungen der Weisen nichtig sind“ (1. Korinther 3:19, 20). Lassen wir uns daher niemals von Satan dazu verleiten, uns mit der Bibel zu beschäftigen! Meiden wir jeden Kontakt mit ihr, und setzen wir alles daran, unsere Familienangehörigen vor ihrem schädlichen Einfluss zu beschützen!

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