Gottes Standpunkt in Bezug auf das Blut noch genauer respektieren

Aus aktuellem Anlass: Nachdruck aus Unser Kürbisreichsdienst, August 2008, Seite 2

In Unserem Königreichsdienst vom November 2006 hieß es: „Die Bibel gebietet Christen, ‚sich von Blut zu enthalten’ (Apg. 15:20). Deshalb lehnen Jehovas Zeugen Transfusionen von Vollblut oder den vier Hauptbestandteilen des Blutes, also Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und Blutplasma, ab“ (Seite 3). Ja, aufrichtige Christen wissen, dass Blut „heilig ist“ (5. Mose 26:13). Niemals käme ihnen in den Sinn, einen der Hauptbestandteile des Blutes für irgendetwas zu verwenden.

Jetzt ist es an der Zeit, diesen zeitlosen Grundsatz noch genauer zu untersuchen. Bereits im Wachtturm vom 15. Juni 2004 stand, dass das Plasma – einer der vier Hauptbestandteile des Blutes – „zu 90 Prozent aus Wasser besteht“ (Seite 30). Da das Plasma etwa 55 Prozent des gesamten Blutes ausmacht, besteht Blut zu etwa 50 Prozent aus Wasser – mehr als Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten zusammen. Daher kann kein Zweifel daran bestehen, dass Wasser als fünfter Hauptbestandteil des Blutes betrachtet werden muß; strenggenommen ist es sogar der Hauptbestandteil.

Für einige mag es eine Herausforderung sein, sich von Wasser zu enthalten. Doch es gibt inzwischen zahlreiche Ersatzstoffe, etwa Bier oder Wodka. Als aufrichtige Diener Gottes werden uns gewissenhaft erkundigen, ob solche Alternativgetränke ohne Wasserzusatz hergestellt worden sind, und im Zweifelsfall lieber auf das Trinken verzichten.

Manche mögen einwenden, Trinkwasser sei ja nicht aus Blut gewonnen worden. Doch das ist nicht zutreffend, denn durch den wunderbaren Wasserkreislauf wird das Wasser auf der Erde immer wieder gereinigt und weiterverwendet (Pred. 1:7). Daher war das Wasser, das heute als Trinkwasser verkauft wird, möglicherweise früher ein Hauptbestandteil von Blut. Behalten wir die Aufforderung im Sinn: „Hört auf, das Unreine anzurühren!“ (2. Kor. 6:17).

Viele Menschen benutzen Wasser auch, um sich zu waschen. Doch Jesus erklärte deutlich, dass es sich dabei um einen heidnischen Brauch, eine Überlieferung der Schriftgelehrten und Pharisäer, handelt (Mar. 7:3, 4). Diese sagten zu ihm: „Warum übertreten deine Jünger die Vorschriften, die von den früheren Gesetzeslehrern aufgestellt und dann weiterüberliefert worden sind? Warum waschen sie sich nicht?“ (Mat. 15:2, Gute Nachricht). Als Christen wollen wir ihr Beispiel nachahmen, indem wir Wasser nicht zum Waschen missbrauchen.

Das wird uns zweifellos den Segen Gottes eintragen, denn schon nach kurzer Zeit werden wir „den Geruch der Erkenntnis über ihn an jedem Ort wahrnehmbar“ machen (2. Kor. 2:14). Ja, wir werden einander am Geruch erkennen und so für die, „die gerettet werden, … ein vom Leben ausgehender Geruch zum Leben“ sein. Denjenigen, „die zugrunde gehen“ – den Weltmenschen – werden wir dagegen wie ein „vom Tod ausgehender Geruch zum Tod“ erscheinen (2. Kor 2:15, 16). Man wird leicht den Unterschied „zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat“, erkennen (Mal. 3:18). Freuen wir uns nicht über das Vorrecht, diese Prophezeiungen zu erfüllen?

Der „treue und verständige Sklave“ fordert uns daher auf: „Enthaltet euch von Blut! Enthaltet euch von Wasser! Geht in den Predigtdienst und verbreitet den Wohlgeruch der Erkenntnis! Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden!“ (vgl. Zephanja 2:3).

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