Sollten Christen Ostereier suchen?

„Sucht fortwährend, und ihr werdet finden“ (Lukas 11:9).

Wer die Welt beobachtet, dem fällt auf, dass viele Menschen zu Ostern Ostereier suchen. Dabei handelt es sich um einen sehr alten Brauch – schon vor 60.000 bis 90.000 Jahren (also lange vor ihrer Erschaffung) bemalten die Menschen Straußeneier, wie die Universität von Cambridge herausfand. Ob es sich bereits damals um einen Osterbrauch handelte, ist leider nicht bekannt.

Wahre Christen interessieren sich natürlich nicht für archäologische Funde; für sie zählt allein, was die Bibel und insbesondere was der Wachtturm zu einem Thema zu sagen hat. Sollten wahre Christen Ostereier suchen?

Jesu Anweisungen

Jesus empfahl seinen Zuhörern, zu denen auch viele Kinder gehörten: „Sucht fortwährend, und ihr werdet finden. … Jeder, der sucht, findet“ (Lukas 11:9, 10). Bezog er sich dabei auf versteckte Ostereier? Das ist sehr wahrscheinlich, denn gleich im Anschluss sagte er über christliche Söhne und ihre Väter: „Wenn er auch um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion reichen?“ (Lukas 11:12). Somit gab Jesus selbst die Anweisung, Eier zu suchen.

Manche mögen nun einwenden: „Sind der Osterhase und die Ostereier nicht heidnische Fruchtbarkeitssymbole?“ Doch es gilt zu beachten, dass der Hase ein Geschöpf Gottes ist. Außerdem heißt es in einer christlichen Zeitschrift „Der Hase … ist immer ein Sinnbild der Fruchtbarkeit gewesen“ – und von wem kam der Auftrag, ‚fruchtbar zu sein‘? Richtig, von Gott selbst (1. Mose 1:22; Erwachet!, 22. Dezember 1971, S. 6).

Das Suchen von Ostereiern ist auch kein Brauch der abtrünnigen Christenheit, denn „auch Moslems und Hindus kaufen Ostereier“ (Erwachet!, 22. März 1986, S. 5).

image_thumb[1]Ostereier und du

Was sollten wir tun, wenn wir uns bisher nicht an der Ostereiersuche beteiligt haben? Ahmen wir Alexa nach, die erklärte: „Früher … mußte ich lachen, wenn ich darüber nachdachte, was Jesus mit dem Osterhasen und den Ostereiern zu tun haben soll.“ Doch später verstand sie, dass Jesus selbst zur Ostereiersuche aufforderte, und bereute ihre frühere Haltung: „Wie müssen Jehova und Jesus wohl empfinden!“ (Erwachet!, 22. November 1993, S. 9).

So fahrt denn fort, zuerst die Ostereier zu suchen, und alle anderen Dinge werden euch hinzugefügt werden.

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Sollten Christen eine Fremdsprache lernen?

„Es stimmt natürlich, dass Gott bald eine neue Welt herbeiführt“ (Der Wachtturm, 01.07.2009, S. 12)

Im Jahr 1919 wurden „die gesalbten Christen … von vielen religiösen Bräuchen babylonischen Ursprungs befreit“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1998, Seite 17). „Da die falsche Religion im alten Babylon ihren Anfang nahm“, müssen wahre Christen alles meiden, was „babylonischen Ursprungs“ ist (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 2, Seite 105).

Was hat das mit Fremdsprachen zu tun? Nun, der Stadt, die wir heute Babylon nennen, „gab man … den Namen Babel, weil dort Jehova die Sprache der ganzen Erde verwirrt hatte“ (1. Mose 11:9). Daher sind alle heutigen Sprachen „babylonischen Ursprungs“, mit Ausnahme des Hebräischen, denn „in der Bibel findet man Hinweise darauf, daß die Sprache, die später als ‚Hebräisch‘ bezeichnet wurde, die ‚e i n e Sprache‘ war, die die Menschen ursprünglich gesprochen hatten“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 1000).

Es wäre daher eine schwere Sünde gegen Gott, wenn wir irgendeine Fremdsprache lernen würden, die heidnischen Ursprungs ist. Lernen wir stattdessen Hebräisch, denn „es stimmt natürlich, dass Gott bald eine neue Welt herbeiführt, die unter seiner Regierung stehen wird“, und bei der Sprache, die von dieser „Weltregierung anerkannt und gebraucht“ werden wird, „handelt [es] sich … um die ursprüngliche Sprache der Menschheit“, also Hebräisch (Der Wachtturm, 1. Juli 2009, Seite 12; Die herannahende Weltregierung – Gottes Königreich, Seite 6).

Schon bald wird also die Erde „mit Menschen gefüllt werden, die alle dieselbe Sprache sprechen, … die Sprache ihres irdischen Stammvaters, des vollkommenen Menschen Adam“ (Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht, Seite 49). Wir müssen uns schon „heute auf das Leben in Gottes neuer Welt vorbereiten“, und daher wird die Studienausgabe des Wachtturms ab dem Jahr 2013 nur noch in Hebräisch erscheinen (Erwachet!, 8. Juli 2003, Seite 11). Es besteht kein Zweifel, dass alle anderen Sprachen „heidnischen Ursprungs sind und deshalb zu meiden sind“ (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1970, Seite 130).

Beachten wir außerdem folgendes: In der „Sprache, die Gott dem ersten Menschen ursprünglich gegeben hatte“, gab es keine Wörter für „Internet“, „Fernseher“ oder „Rockkonzert“ (Der Wachtturm, 1. Dezember 1973, Seite 717). Sollte uns das nicht zu denken geben? Bestimmt sollten wir als Christen nicht nur alle Sprachimageen meiden, die „babylonischen Ursprungs“ sind, sondern auch alles, wofür es ausschließlich in diesen Sprachen Begriffe gibt. (Zwar gibt es im modernen Hebräisch, das die abtrünnigen Juden sprechen, Wörter für solche Dinge; diese wurden aber aus babylonischen Sprachen übernommen und ziemen sich nicht für Diener Jehovas.)

Freuen wir uns nicht heute schon auf den Bezirkskongress 2016, bei dem wir die wunderbaren Königreichslieder gemeinsam auf Hebräisch
singen werden?

Wann kommt Harmagedon?

Revidierter Nachdruck aus Erbrechet!, Oktober 2010

„Satan [glaubte], daß das tausendjährige Königreich im Jahre 1915 aufgerichtet werden sollte.“
(Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 164)

In Zion’s Watch Tower vom 1. März 1907 wurde auf Seite 97 das Datum für Harmagedon wie folgt berechnet: Gemäß 1. Mose 15:9 opferte Abraham „eine dreijährige Färse und eine dreijährige Ziege und einen dreijährigen Widder und eine Turteltaube und eineimage junge Taube“. Man ging davon aus, dass ein Vogel bis zum Alter von einem Jahr als „jung“ betrachtet wird, und dass die beiden Tauben deshalb ein Jahr alt waren. Somit hätte das Gesamtalter der Tiere elf Jahre (3 + 3 + 3 + 1 + 1) betragen.

Wenn man 360 Tage für ein Jahr rechnet, ergeben elf Jahre 3960 Tage. Nach der Regel „ein Tag für ein Jahr“ kommt man so auf 3960 Jahre, die von der Schließung des abrahamischen Bundes im Jahre 2045 v. u. Z. bis zum Jahr 1915 u. Z. dauern sollten. Die Laien-Heim Missionsbewegung erkannte später einen Rechenfehler und korrigierte das Datum auf den 17. April 1916, 18 Uhr (Die gegenwärtige Wahrheit und Herold der Epiphania Christi, Sommer 2003, Seiten 37, 38).

Nach Russells Tod im Jahr 1916 wurde Joseph F. Rutherford der neue Präsident der Wachtturm-Gesellschaft, und er wollte natürlich nicht, dass gleich nach seinem Herrschaftsantritt Harmagedon kommt oder daß die Patriarchen der alten Zeit auferstehen und ihm seine Herrschaft streitig machen. Daher stellte er fest, „daß Abrahams Vision, wann er das Königreich empfangen sollte, erst zehn Jahre nach dem Abschluß des Bundes gewährt wurde, das heißt, im Jahre 2035 vor Chr.“ und fügte hinzu: „Das Gesamtalter der zum Opfer dargebrachten Tiere betrug elf Jahre, die, wenn prophetisch nach der Rechnung von einem Jahre für einen Tag berechnet, 3960 Jahre ausmachen würden, und dies ist die Zeitlänge von der Zeit der Visionen bis zum Jahre 1925 n. Chr.“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 165).

Er verschob also den Beginn der 3960 Jahre um 10 Jahre nach hinten und gewann so Zeit bis zum Jahr 1925. Erst in diesem Jahr würden Abraham, Isaak und Jakob auferstehen und von Palästina und Beth-Sarim aus die Herrschaft über die ganze Erde übernehmen (siehe Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, Seiten 79, 80; Die neue Welt, Seite 104). Glücklicherweise erfüllte sich die Prophezeiung nicht, und so konnte Joseph F. Rutherford bis zu seinem Tod selbst in Beth-Sarim residieren.

John Edgar, ein alter Freund von Charles Taze Russell, wollte sich mit Rutherfords Erklärung nicht zufrieden geben und fand eine andere Lösung: „Das Alter der beiden Tauben je ein Jahr rechnend, ergeben die fünf Tiere zusammen elf Jahre. Diese elf Jahre als prophetische betrachtend, bekommen wir eine Periode von 3960 Jahren (11 mal 360). Diese Zeitperiode beginnt mit dem Jahr 2026 v. Chr., da der Bund das erste Mal mit Abraham gemacht wurde, und endet mit dem völligen Schluss der Zeiten der Nationen“ (Abrahams Lebensgeschichte, 3. Ausgabe 1922, Seite 19). Statt zu behaupten, die 3960 Jahre hätten erst zehn Jahre nach der Einsetzung des abrahamischen Bundes begonnen, verlegte er diese Einsetzung einfach 19 Jahre nach vorne. Somit kam er, da er im Gegensatz zu Rutherford auch das nicht existierende Jahr 0 berücksichtigt hatte, auf das Jahr 1935.

Das Ende der „Zeiten der Nationen“, die Auferstehung Abrahams und somit der Beginn von Harmagedon wurden also für 1915, 1925 und 1935 vorhergesagt, doch in diesen Jahren ist nichts Besonderes passiert. Heißt das, dass die Grundlage für die Berechnung falsch ist? Haben Charles Taze Russell, Clayton J. Woodworth, Joseph F. Rutherford, John Edgar, Fred Franz und andere treue Männer eine Berechnung angestellt, die so gar nicht vorgesehen war? Nein, es ist absolut unvorstellbar, dass solche geisterfüllten Männer einem Fantasiegebilde hinterhergelaufen wären.

In Wirklichkeit waren die Berechnungen korrekt, doch aufgrund fehlender archäologischer Erkenntnisse konnte man damals die Lebenszeit Abrahams noch nicht richtig berechnen. Heute wissen wir, dass der abrahamische Bund weder 2045, noch 2035, noch 2026 eingesetzt wurde, sondern erst „am 14. Nisan 1943 v. u. Z. … trat offenbar der abrahamische Bund in Kraft“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 446). Demgemäß wird Harmagedon am 29. März 2018 kommen.

Sieben Jahre

imageWir müssen aber nicht acht Jahre warten, um die Erfüllung biblischer Verheißungen zu erleben. Wie in Band 2 der Schriftstudien angedeutet wird, las damals auch der Teufel den Wachtturm, und deshalb „glaubte Satan, daß das tausendjährige Königreich im Jahre 1915 aufgerichtet werden sollte; und ohne Zweifel wußte er auch, daß sieben Jahre vor der Zeit der Einsetzung dieses Königreiches die Fesseln, welche die bösen Geister so lange in Schranken gehalten hatten, gelöst werden sollten“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 164). Außerdem glaubten er und die Bibelforscher, „daß die Stunde der Wehen des Namen-Zions für das Passah im Jahre 1918 festgesetzt ist“, nämlich „sieben Jahre vor 1925“. Zu dieser Zeit sollten viele Namenschristen „der Vernichtung vonseiten der erbosten Volksmassen zum Opfer fallen, die später von demselben Schicksal ereilt werden“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1925, Seite 165).

Sieben Jahre vor dem Ende der „Zeiten der Nationen“ würden also die Dämonen freigelassen werden und für Verwirrung unter den Bibelforschern sorgen. Außerdem würde Gott zu dieser Zeit anfangen, „die Kirchen zu zerstören und die Kirchenmitglieder nach Millionen zu vernichten“; die Überlebenden würden danach „die Schriften Pastor Russells in die Hände bekommen“ (Das vollendete Geheimnis, Ausgabe 1918, Seite 642).

Da die „Zeiten der Nationen“ erst 2018 vorbei sein werden, begannen diese Ereignisse am 14. Nisan oder 17. April 2011 (nach Sonnenuntergang). An diesem Abend feierten Jehovas Zeugen das Gedächtnismahl, und bestimmt stöberten einige der Anwesenden in der Versammlungsbibliothek, wo sie ‚die Schriften Pastor Russells in die Hände bekamen‘ und daraufhin beschlossen, die Gemeinschaft zu verlassen.

Nach dem 17. April 2011 fing Gott schließlich an, die Kirchen und ihre Mitglieder zu vernichten. Er bedient sich dabei der Atheisten, die sich schon seit einigen Jahren um Richard Dawkins, Michael Schmitt-Salomon und andere antireligiöse Vordenker versammeln.

imageWas ist, wenn das Jahr 2018 verstreicht, ohne dass Harmagedon kommt? Das ist zwar nicht möglich, weil dieses Jahr eindeutig in der Schrift gekennzeichnet ist (vergleiche Der Wachtturm, Januar 1923, Seite 15). Doch falls es trotzdem so käme, wären die Berechnungen dennoch nicht falsch. In diesem Fall hätten Russell und seine Nachfolger lediglich eine Kleinigkeit übersehen.

Die ursprüngliche Berechnung der elf Jahre stammte nämlich gar nicht von Russell selbst, sondern entspringt einem Leserbrief von Geo. Matthews aus Ohio. Dabei handelte es sich zweifellos um einen treuen Bibelforscher, aber im Gegensatz zu Russell war dieser Mann kein Mitteilungskanal Gottes. Daher unterlief ihm möglicherweise ein Fehler, als er behauptete: „Ein Vogel wird üblicherweise bis zum Alter von einem Jahr als jung betrachtet.“

In Wirklichkeit handelte es sich nämlich nicht um irgendwelche ‚Vögel‘, sondern um Tauben. Tauben können bis zu 20 Jahre alt werden, somit könnte man sie auch im Alter von drei Jahren noch als „jung“ betrachten. Vielleicht waren die Tauben also zwei Jahre alt, oder drei Jahre, so wie die anderen Tiere. Das Gesamtalter hätte dann nicht elf, sondern dreizehn oder fünfzehn Jahre betragen; die vorgeschattete Zeitspanne betrüge dementsprechend nicht 3960, sondern 4680 oder 5400 Jahre.

Das würde bedeuten, dass die „Zeiten der Nationen“, je nachdem, welches Jahr man für die Einsetzung des abrahamischen Bundes ansetzt, im Jahr 2636, 2645, 2655 oder 2738 bzw. im Jahr 3356, 3365, 3375 oder 3458 enden. Die Freilassung der Dämonen und Vernichtung der Namenschristen würde entsprechend sieben Jahre vorher, also im Jahre 2629, 2638, 2648 oder 2731 bzw. 3349, 3358, 3368 oder 3451 erfolgen.

Natürlich werden sich die führenden Köpfe der Wachtturm-Organisation im Jahr 2019 aber nicht trauen, die Gläubigen auf das Jahr 2636 zu vertrösten. Stattdessen könnte man gleich davon ausgehen, dass alle Opfertiere drei Jahre alt waren, so dass die prophetisch dargestellte Zeitspanne 5400 Jahre beträgt, und diese dafür bei der Geburt Methusalahs im Jahr 3339 v. Chr. beginnen lassen. Demnach wird Harmagedon am 23. April 2062 kommen, und die Vernichtung der Scheinchristen wird vom 11. Mai 2055 an ihren Lauf nehmen.

Es besteht somit nicht der geringste Zweifel daran, dass die Berechnungen von Charles Taze Russell, John Edgar und ihren Mitstreitern völlig korrekt waren. Die Vernichtung der Christenheit sowie die Aufrichtung des Königreiches Gottes stehen unmittelbar bevor. Wie Joseph F. Rutherford schon 1937 sagte, wäre es daher für die „die jetzt ans Heiraten denken“, gut, „einige wenige Jahre zu warten, bis der feurige Sturm Harmagedons vorüber ist, und dann die ehelichen Beziehungen aufzunehmen“ (vergleiche Trost, 15. Januar 1939).

Wie können wir Satans Einfluss entgehen?

Nachdruck aus Erbrechet!, September 2010

„Sie fahren aus“ (Lukas 4:36)

Viele Christen unternehmen bis zu einem gewissen Grad Schritte, um sich vor Satans Einfluss zu schützen. Sie hören keine moderne Musik, tragen altmodische Kleidung, lesen keine weltlichen Bücher und schauen sich keine Fernsehsendungen an. Sie benutzen keinen Computer, geschweige denn einen Internetanschluss. Doch das alles reicht nicht, um sich vom Einfluss des Teufels vollständig zu isolieren.

Der Apostel Paulus bezeichnete Satan nämlich als den „Herrscher der Gewalt der Luft“ (Epheser 2:2). Er beeinflusst also die Luft, die wir atmen – und dagegen können wir uns nicht vollständig abschirmen. Wir können jedoch einige Schritte unternehmen, um den destruktiven Einfluss von Satans Luft auf uns zu minimieren.

Eine Möglichkeit wäre, weniger Luft einzuatmen. Gemäß der Heilpraktikerin Ingrid Revers-Schmitz „macht Arsenicum [weißes Arsen] fähiger, mit weniger Luft auszukommen“ (Praxisbuch Homöopathie für Hebammen, Ausgabe 2006, Seite 216). Auch in großer Höhe oder mit speziellen Geräten kann man trainieren, weniger Luft zu verbrauchen.

Eine zweite Möglichkeit, den Einfluss von Satans Luft auf uns zu reduzieren, besteht darin, sie möglichst schnell wieder loszuwerden. Gottes Mitteilungskanal gibt uns daher den folgenden Rat: „Es gibt Gegenden, in denen Rülpsen als annehmbarer, ja erwünschter Ausdruck der Wertschätzung gilt. Statt uns festzulegen, welchen … Sitten wir persönlich Vorliebe oder Abneigung entgegenbringen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die richtige Einstellung dazu zu entwickeln“ (Der Wachtturm, 1. Oktober 1998, Seite 20). Beim Rülpsen können wir einen Teil der verseuchten Luft, die wir beim Essen aufgenommen haben, gleich wieder ausstoßen.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, uns der Luft Satans zu entledigen. Nicht umsonst bezeichnete Jesus es als „Ausfahren“, wenn Dämonen einen Menschen verließen (Markus 9:29; Lukas 4:36). Wir könnten beispielsweise mehr Bohnen oder Sauerkraut essen, um noch mehr von Satans Luft durch unseren Darm „ausfahren“ zu lassen. Das mag zwar einige unserer Mitmenschen irritieren, doch als Christ muss man „halten, was man Jehova bei der Hingabe verspricht, ganz egal, wie andere denken“ (Der Wachtturm, 15. Mai 2008, Seite 2).

Ist es wirklich notwendig, derartige Maßnahmen zu ergreifen? „Manche nehmen die Tatsache, daß Satan der ‚Herrscher der Gewalt der Luft‘ ist, offensichtlich auf die leichte Schulter“ (Der Wachtturm, 15. April 1993, Seite 22). Doch in unserem „Kampf gegen übermenschliche Geistermächte“ müssen wir jede Gelegenheit nutzen, ihren Einfluss zurückzuweisen (In der Anbetung des allein wahren Gottes vereint, Seite 62). Durch Rülpsen, Furzen und die Einnahme von Arsen können wir den schädlichen Einfluss der teuflischen Luft reduzieren und so Gott näherkommen. Bestimmt ist das jede Mühe wert!

Das große Erbrechet!-Weihnachtsgewinnspiel

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  • Abendessen mit Manna und mit Wasser, das von Jesus in Wein verwandelt wird

  • Besuch in Salomos Harem (für Herren) bzw. Bathsebas Schuhladen (für Damen)

  • Liste mit den Adressen der schönsten Villen, deren Besitzer vernichtet wurden

 

Beantworten Sie einfach die folgende Frage: Wer wird Harmagedon überleben?

   A) Joseph F. Rutherford

   B) Stephan E. Wolf

   C) Charles T. Russell

   D) James T. Kirk

   E) Nathan H. Knorr

   F) Gerd B.-Schreiber

   G) Osama b. Laden

   H) Frederick W. Franz

 

Senden Sie den richtigen Lösungsbuchstaben per SMS oder rufen Sie an!

SMS: 01479-144001

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Verpassen Sie dieses einmalige Ereignis nicht!

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Gollum – Verkündiger des Königreiches Gottes

Nachdruck aus Erbrechet!, November 2010

Von einem Erbrechet!-Korrespondenten in Mittelerde

Spätestens seit der Verfilmung des dreiteiligen Romans Der Herr der Ringe kennen viele Menschen Gollum als unsympathischen, habgierigen Hobbit. Es ist allgemein bekannt, dass er ursprünglich Sméagol hieß, doch nur wenige wissen, dass er damals ein Zeuge Jehovas war.

Die Bücher Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe sind „zur Warnung für uns geschrieben worden“, damit wir nicht wie Sméagol vom rechten Weg abweichen, sondern Gott treu sein können (1. Korinther 10:11). Zweifellos gehören diese Werke zu den „heiligen Schriften“, die „von Gott inspiriert und nützlich“ sind (2. Timotheus 3:15, 16).

Sméagols Heimat

In dem Nachschlagewerk Ardapedia heißt es: „Sméagol wuchs in einem Starren-Dorf am Fluss Schwertel in Wilderland auf.“ Weiter wird dort ausgeführt, dass die Starren „Fischfang betrieben“ – eine passende Beschreibung von Jehovas Zeugen, die „als Menschenfischer tätig“ sind (Der Wachtturm, 15. Juni 1992, Seite 26). Sméagols Lieblingsnahrung waren „Fische, die er roh verschlang“ – entsprechend dem Befehl Jesu, „Menschen lebendig [zu] fangen“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Erstes Kapitel; Lukas 5:10).

Meistens fing Sméagol jedoch „Fische als Geschenk für seine Großmutter“ (Ardapedia). Die Großmutter steht für die „Organisation, die einer Mutter gleicht“ (Der Wachtturm, 1. Juni 1998, Seite 23). Sméagol war erfolgreich im Predigtdienst und führte die Menschen, die er „fing“, zu Gottes Organisation.image

Es ist auch überliefert, dass die Starren „keine große Scheu vor Menschen hatten“ (Ardapedia). „Jehovas Zeugen … haben auch keine Menschenfurcht“ (Der Wachtturm, 1. Juli 1993, Seite 23). Das zeigt, dass die Starren eine Familie von Zeugen Jehovas waren, und auch Sméagol beteiligte sich offensichtlich eifrig am Predigtdienst.

Theokratisches Leben

Als Jugendlicher hielt sich Sméagol an den Rat der Bibel und lebte „mit seiner Großmutter in einem Loch in der Böschung eines Flusses“ (Der kleine Hobbit, Fünftes Kapitel). Genau wie Jehovas Zeugen hielt er sich somit „getrennt von der Welt“ (Vergewissert euch aller Dinge, Seite 315). „Sméagol war … von Wurzeln und Ursprüngen der Welt fasziniert“, genauso wie sich auch Jehovas Zeugen sehr für den „Ursprung der Welt und des Menschen“ interessieren (Ardapedia; Der Wachtturm, 1. Januar 1981, Seite 5).

Das Nachschlagewerk Ardapedia enthüllt, zu welcher Gruppe Sméagol gehörte, wenn es dort heißt: „Allerdings schaute er nie zum Himmel.“ Schon seit dem 31. Mai 1935 glauben Jehovas Zeugen, „daß die ‚große Volksmenge‘ nicht in den Himmel kommen … würde“ („Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“, Seite 236). Sméagol gehörte also zur ‚großen Volksmenge‘; „sein Kopf und seine Gedanken waren nach unten [d. h. auf das irdische Paradies] gerichtet“ (Ardapedia).

imageSméagol blickte auf die Hobbits herab; er bezeichnete sie als „garstige Hobbitse“ (Der Herr der Ringe – Die zwei Türme). Das Wort „Hobbits“ bedeutet „Erdlochbewohner“; heutzutage hat sich dafür die Bezeichnung „Weltmenschen“ eingebürgert (Wikipedia; Der Wachtturm, 15. April 1997, Seite 26). Jehovas Zeugen verachten ebenfalls die ‚garstigen Weltmenschen‘.

Sein Schatz

Sméagol „besaß ein geheimnisvolles Kleinod, das er vor langen Jahren erhalten hatte, als er noch im Licht lebte. … Es war das einzige, was er liebte, sein ‚Schatz‘. … Sobald sein ‚Schatz‘ bei ihm wäre, würde er sich vor keinerlei Waffe fürchten“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Erstes Kapitel).

Als Sméagol „noch im Licht lebte“, hatte er einen kostbaren Schatz erhalten. Ja, „was für ein kostbarer Schatz doch Der Wachtturm und Erwachet! für uns sind! … Diese beiden Zeitschriften … sorgen für fortschreitendes geistiges Licht“ (Der Wachtturm, 1. Januar 1994, Seite 25; 1. September 1995, Seite 21). „Die Erkenntnis der Wahrheit an sich ist ein Schatz ohnegleichen“ (Der Wachtturm, 15. Mai 1999, Seite 22).

imageDoch im Lauf der Zeit hörte er offensichtlich auf, „die Zusammenkünfte der Versammlung“ zu besuchen, in denen das „Licht der Wahrheit“ gelehrt wird, und verlor so den „Schatz der Wahrheit“ (Unser Königreichsdienst, Februar 1995, Seite 2; Der Wachtturm, 15. Juli 1974, Seite 436). Seine Einstellung veränderte sich radikal: „Weil er … Licht hasste, verkroch er sich schließlich in den Höhlen, … wo er … langsam zu ‚Gollum‘ wurde“ (Ardapedia).

Gemeinschaftsentzug

Was war passiert? Der Name „Gollum“, der „ihm von den Nordmenschen gegeben“ wurde, hat mit „Entrüstung“ und mit „graben“ zu tun (Ardapedia). Vielleicht ‚grub‘ er in alten Wachtturm-Schriften und war ‚entrüstet‘ über das, was er dort las. „Seine Großmutter … warf ihn aus ihrer Höhle hinaus“, woraufhin er „von all seinen Verwandten gemieden wurde“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Zweites Kapitel).

Die „muttergleiche Organisation“ entzog ihm die Gemeinschaft. Wie das amerikanische Berufungsgericht bereits 1987 feststellte, ist „das Meiden von Personen … eine Gepflogenheit, die Jehovas Zeugen … praktizieren“ (Der Wachtturm, 15. April 1988, Seite 29). Dementsprechend wurde Gollum nun „von seiner Familie gemieden und schließlich verstoßen“ (Ardapedia).

imageEr führte fortan ein unglückliches Leben; „einsam wanderte er einher und weinte ein wenig über die Schlechtigkeit der Welt“ (Der Herr der Ringe, Erstes Buch, Zweites Kapitel). Sein Ende wird er schließlich am „Schicksalsberg“ finden, mit dem Harmagedon gemeint ist, denn „das Wort ‚Harmagedon‘ bedeutet ‚Berg von Megiddo‘“ (Ardapedia; Der Wachtturm, 1. April 2008, Seite 6).

Sein Ende

In einer prophetischen Vorschau heißt es: „Gollum … fiel flach auf den Boden und wimmerte. ‚Töte uns nicht‘, weinte er. … Laß uns leben, ja, nur noch ein bißchen leben. Verloren, verloren! Wir sind verloren!“ (Der Herr der Ringe, Sechstes Buch, Drittes Kapitel). Doch „ist die von Jehova bestimmte Zeit für sein Strafgericht einmal herbeigekommen, wird es zu spät sein“ (Die Prophezeiung Jesajas – Licht für alle Menschen, Band 2, Seite 243).

imageLetztendlich wird Gollum in Harmagedon „in die Flammen der Schicksalsklüfte“ stürzen, d. h. „in flammendem Feuer … die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden“ und „sterben, ja, zu Staub werden“ (2. Thessalonicher 1:8, 9; Der Herr der Ringe, Sechstes Buch, Drittes Kapitel). Hüten wir daher „unseren Schatz des Dienstes“, indem wir „allezeit reichlich beschäftigt im Werk des Herrn“ und des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ sind (Der Wachtturm, 1. Februar 1999, Seite 15; 1. Korinther 15:58). Dann wird uns ein Schicksal wie das Gollums erspart bleiben.

Das Zeugnis der Ernährungspyramide

Überarbeiteter Nachdruck aus Erbrechet!, Dezember 2010

„Die … Pyramide … erweist sich als eine Vorratskammer wichtiger Wahrheiten.“
(Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 305)

Bekanntlich „dachte Pastor Russell, die Cheopspyramide von Giseh sei Gottes Steinzeuge, durch den biblische Zeitperioden bestätigt würden“ (Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 201). Er glaubte, die Pyramide sei von Melchisedek anhand eines göttlichen Bauplans errichtet worden (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 312). Aber neuere Forschungen haben ergeben, dass die Cheops-Pyramide nicht von Melchisedek, sondern von Pharao Cheops erbaut wurde, und zwar unter der Leitung Satans (Der Wachtturm, 1929, Seite 80).

Doch „man muß im Auge behalten, daß es außer der Großen Pyramide noch andere gibt“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 304). Der Göttliche Plan offenbart sich in Wirklichkeit in der Ernährungspyramide, die allen Menschen weltweit zugänglich ist und deren Aufbau von Gott bei der Erschaffung des Menschen für alle Zeiten vorgegeben wurde. In der Tat, die Ernährungspyramide „erweist sich als eine Vorratskammer wichtiger Wahrheiten – in wissenschaftlicher, historischer und prophetischer Beziehung – und ihr Zeugnis befindet sich in völliger Harmonie mit der Bibel, deren Wahrheiten sie in ihren Hauptzügen in schönen und passenden Symbolen zum Ausdruck bringt. … Sie ist ein starker bestätigender Zeuge für Gottes Plan“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 305).

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Wie bestätigt nun die Ernährungspyramide den göttlichen Zeitplan? Beginnen wir mit der untersten Stufe, die als „Getränke – hauptsächlich Wasser“ beschrieben wird. Die Grundlinie der Ernährungspyramide hat eine Länge von 5910 Ernährungspyramiden-Zoll und gibt die Länge der Wasserheilszeitordnung an, d. h. der Ära, in der Menschen durch das „Wasser des Lebens“ gerettet werden können.

In einem Nachschlagewerk heißt es, dass „die Welt der erlösbaren Menschen … ins Dasein kam, als Adam und Eva Kinder geboren wurden“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 425). Das erste Kind Adams und Evas, dessen Geburtsjahr bekannt ist, war Seth. Er wurde geboren, als Adam „hundertdreißig Jahre“ als war, d. h. im Jahre 3896 v. u. Z. (1. Mose 5:3; Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 915). In diesem Jahr begann die Wasserheilszeitordnung.

Wir haben allen Grund zu der Annahme, dass ein Ernährungspyramiden-Zoll in der Wasserheilszeitordnung einem Jahr entspricht, so dass die Länge von 5910 Ernährungspyramiden-Zoll einen Zeitraum von 5910 Jahren ergibt – von 3896 v. u. Z. bis 2015 u. Z. In diesem Jahr wird die Möglichkeit, gerettet zu werden, durch Harmagedon zu Ende gehen. Wir befinden uns demzufolge in den letzten Tagen der Wasserheilszeitordnung.

Das Brotzeitalter

Auf der zweiten Stufe der Ernährungspyramide finden wir Brot. Von Adams Sünde bis zur Sintflut mussten die Menschen ‚im Schweiße ihres Angesichts Brot essen‘, weil ‚der Erdboden verflucht‘ war (1. Mose 3:17, 19). Das Brotzeitalter begann daher nach der Sintflut, als „der Fluch, der auf dem Erdboden lastete, aufgehoben wurde“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, Seite 157). Das war im „Jahr 2369 v. u. Z.“ (Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1, Seite 490). In diesem Jahr begann das Brotzeitalter.

Wie lange sollte es dauern? Die Grundlinie der Brotstufe auf der Ernährungspyramide hat eine Länge von 4909 Ernährungspyramiden-Zoll, was 4909 Jahren entspricht. Das Brotzeitalter dauert daher von 2369 v. u. Z. bis 2541 u. Z. – 526 Jahre nach Harmagedon. In diesem Jahr wird wahrscheinlich die Auferstehung und damit die Möglichkeit, durch „Jesus, ‚das Brot des Lebens‘“, wieder zum Leben zu kommen, abgeschlossen sein (Der Wachtturm, 1. Dezember 1978, Seite 21).

Obst und Gemüse

Weiter oben auf der Ernährungspyramide kommen Obst und Gemüse. Interessanterweise hat Gemüse einen etwas höheren Anteil, so dass offensichtlich zwei überlappende Zeiträume dargestellt werden, wobei das Gemüsezeitalter etwas länger dauert als das Obstzeitalter. Wann begannen diese beiden Perioden, und wie lange dauerten bzw. dauern sie?

Obst und Gemüse sind Früchte, und wahre Christen denken in diesem Zusammenhang bestimmt an die „Königreichsfrüchte“, d. h. „Äußerungen über das Königreich“ (Der Wachtturm, 1. Februar 2003, Seite 21). Ohne Zweifel begann das Zeitalter der Früchte im August 1121 u. Z., als der größere David, der georgische König David der Erbauer, in der Schlacht von Didgori mit Gottes Hilfe das zahlenmäßig überlegene Heer der muslimischen Seldschuken besiegte. Nicht umsonst wird David der Erbauer auf zeitgenössischen Münzen als „König der Könige“ und „Schwert des Messias“ bezeichnet (Wikipedia; vgl. Georgien – Geld aus einem christlichen Land zwischen Orient und Okzident, Geldgeschichtliche Sammlung der Kreissparkasse Köln, April 2005).

Der Obstteil der Ernährungspyramide hat eine Breite von 1819 Ernährungspyramiden-Zoll, und die Breite der Gemüseteils beträgt 2145 Ernährungspyramiden-Zoll. Da es sich um eine Veranschaulichung des Predigtwerks handelt, entspricht ein Ernährungspyramiden-Zoll der Zeit, die ein Zeuge Jehovas mit Predigen verbringt – sein „ganzes Leben“ (Der Wachtturm, 1. Mai 1993, Seite 31). In Offenbarung 9:5 wird diese Zeit symbolisch mit „fünf Monate“ angegeben (Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!, Seite 144). Im Zusammenhang mit den Königreichsfrüchten entspricht ein Ernährungspyramiden-Zoll also fünf Monaten; somit dauert das Obstzeitalter 757 Jahre und 11 Monate, während das Gemüsezeitalter 893 Jahre und 9 Monate währt.

Das Obstzeitalter dauerte also vom August 1121 bis zum Juli 1879. Obst ist leicht verderblich; das Obstzeitalter symbolisiert demzufolge die Zeit, in der überwiegend „faule Früchte“ eingesammelt wurden (Der Wachtturm, 15. Juli 1983, Seite 14). Um wahre Christen einzusammeln, war „gute geistige Speise“ erforderlich (Der Wachtturm, 15. April 1997, Seite 28). Diese wurde schließlich vom Juli 1879 an bereitgestellt, als Charles Taze Russell begann, Zion’s Watch Tower zu veröffentlichen (Die Suche der Menschheit nach Gott, Seite 352). Ist dies nicht eine überaus bezeichnende Übereinstimmung zwischen der Ernährungspyramide und der von Jehovas Zeugen gelehrten Wahrheit? Das Datum stimmt genau überein.

Das Gemüsezeitalter begann ebenfalls im August 1221, denn auch vor 1879 gab es einzelne wahre Christen. Es endet im März 2015 mit der „Ernte … beim Abschluß des Systems der Dinge“ (Matthäus 13:39, 40). Zu dieser Zeit wird „der Menschensohn“, d. h. Jesus, alle Ungläubigen und alle Abtrünnigen „in den Feuerofen werfen“ (Matthäus 13:41, 42). Das Gemüsezeitalter wird in der „Schlacht von Harmagedon gipfeln, wenn Jehova seine Urteilsvollstrecker aussendet“ (Der Wachtturm, 15. März 2009, Seite 18).

Das Werk der Menschenfischer

Doch die nächste Stufe der Ernährungspyramide, auf der Fische und Milchprodukte dargestellt sind, symbolisiert eine Zeit, die sich mit dem Gemüsezeitalter überschneidet. Sie begann im Jahr 1879, als der Grundstein für das weltweite „Predigtwerk“ gelegt wurde, das dazu dient, „Fische an Land zu ziehen“ (Der Wachtturm, 15. Juni 1992, Seite 21). Und da Jehovas Zeugen immer wieder neue Fische haben, müssen sie ständig „die Milch des Wortes Gottes austeilen“ (Der Wachtturm, 1. Januar 1996, Seite 29).

Beide Abschnitte haben eine Länge von 1455 Ernährungspyramiden-Zoll. Aber weil „Zeugen Jehovas zu zweit predigen“ – weshalb in der Ernährungspyramide auch zwei Fische und zwei Packungen Milch dargestellt sind – handelt es sich nicht um 1455 Jahre, sondern um zwei gleichzeitig verlaufende Abschnitte von 727 Jahren und 6 Monaten (Der Wachtturm, 1. März 1998, Seite 31). Sie enden somit im Januar 2607, 66 Jahre nach dem Ende der Auferstehung.

Das ist zweifellos passend, denn dadurch haben die zuletzt Auferstandenen noch 66 Jahre Zeit, auf die Belehrung durch die Harmagedon-Überlebenden zu reagieren, Zeugen Jehovas zu werden und schließlich „das Milchstadium“ hinter sich zu lassen (Das Leben hat doch einen Sinn, Seite 167; Der Wachtturm, 15. Juni 1985, Seite 8). Vom Ende der Fisch- und Milchheilszeitordnung im Januar 2607 an wird es dann kein organisiertes Predigt- und Lehrwerk mehr geben.

Gericht

Auf der zweitobersten Stufe der Ernährungspyramide sind Fleischteile und Eier dargestellt. Ohne Zweifel steht diese Stufe für die Schlacht von Harmagedon, in der Vögel „die Fleischteile von Königen … und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen [Ungläubigen]“ fressen werden (Offenbarung 19:18). Zu dieser Zeit werden alle Abtrünnigen wie Eier ‚in die Pfanne gehauen‘ werden.

Zwar sind Fleischteile und Eier jeweils in einer Breite von 1000 Ernährungspyramiden-Zoll dargestellt, so dass man zu dem Schluss kommen könnte, Harmagedon würde 1000 Jahre dauern. Doch bekanntlich sind „tausend Jahre wie ein Tag“ für Jehova (2. Petrus 3:8). Die Fleisch- und Eierstufe der Ernährungspyramide stellt deshalb passend den „Tag Jehovas“ dar, „den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen“ (Apostelgeschichte 2:20; 2. Petrus 3:7).

Den Abschluss der Ernährungspyramide bilden Süßigkeiten. Zweifellos stellen die Süßigkeiten das Paradies dar, in dem treue Zeugen Jehovas für 1000 Jahre leben dürfen – kein Wunder, dass die Breite dieser Stufe exakt 1000 Ernährungspyramiden-Zoll beträgt! Das Süßigkeitenzeitalter beginnt nach Harmagedon im Jahr 2015 und endet im Jahr 3015 mit der Schlussprüfung.

„Und nun, nachdem wir ihn reden hörten, was sollen wir von dem … ‚Zeugen‘ und seinem Zeugnis sagen? Solches Zeugnis würde in der Tat selbst dann eigentümlich und schlagend sein, wenn es keine Schriftstellen gäbe, welche die unterstützten Gegenstände stützen. Doch nun, da die Schrift uns dieselben Umstände und Daten bereits deutlich und bestimmt verkündigt hatte, bevor das Zeugnis der [Ernährungs-]Pyramide gehört wurde, wird ihre wunderbare Übereinstimmung und Bestätigung doppelt bedeutsam und schlagend. Jetzt, da die Weisen der Welt Gottes Wort als ‚veraltet‘ und ‚unwissenschaftlich‘ verwerfen, ist diesen … ‚Zeugen‘ reden und das Zeugnis der Bibel bestätigen zu hören, wahrlich erstaunlich“ (Schriftstudien, Band 3, Dein Königreich komme, Ausgabe 1926, Seite 363).

Ja, die Ernährungspyramide beweist zweifelsfrei, dass Harmagedon im März 2015 über die Erde hereinbrechen wird. Wie gut wäre es daher, unsere Häuser und unser Eigentum zu verkaufen und zu planen, den Rest unserer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen, so wie es viele Zeugen Jehovas vor 1975 getan haben (Our Kingdom Ministry, Mai 1974, Seite 3).

 

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